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Quentin Fillon Maillet

französischer Biathlet
Quentin Fillon Maillet Biathlon
Quentin Fillon Maillet 2017.jpg
Verband FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 16. August 1992 (27 Jahre)
Geburtsort Champagnole, Frankreich
Karriere
Verein SC du Grandvaux
Trainer Vincent Vittoz / Patrick Favre
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2012
Debüt im Weltcup 2013
Weltcupsiege 6 (2 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 3 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JEM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2015 Kontiolahti Staffel
0Gold0 2016 Oslo Holmenkollen Mixed-Staffel
0Silber0 2017 Hochfilzen Mixed-Staffel
0Silber0 2017 Hochfilzen Staffel
0Bronze0 2019 Östersund Sprint
0Bronze0 2019 Östersund Verfolgung
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 2011 Nové Město na Moravě Staffel
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 2013 Bansko Mixed-Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 3. (2018/19)
Einzelweltcup 3. (2017/18)
Sprintweltcup 7. (2018/19)
Verfolgungsweltcup 2. (2018/19)
Massenstartweltcup 2. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 0
Sprint 0 0 3
Verfolgung 1 1 5
Massenstart 1 3 2
Staffel 4 6 6
letzte Änderung: 26. März 2019

Quentin Fillon Maillet (* 16. August 1992 in Champagnole) ist ein französischer Biathlet.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Quentin Fillon Maillet gab sein internationales Debüt im Rahmen der Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2011 in Nové Město na Moravě, bei denen er 67. des Einzels, 20. des Sprints, Elfter der Verfolgung und Achter mit der französischen Staffel wurde. Zwei Jahre später gewann er in Obertilliach mit Clément Dumont, Mathieu Legrand und Dany Chavoutier als Schlussläufer der Staffel hinter der Vertretung aus Norwegen und vor Russland die Silbermedaille. Im Sprint verpasste er als Fünfter, im Verfolgungsrennen als Viertplatzierter knapp weitere Medaillen. Im Einzel erreichte Fillon Maillet Platz Elf. Bei den Juniorenrennen der Europameisterschaften 2013 in Bansko gewann er an der Seite von Anaïs Chevalier, Floriane Parisse und Mathieu Legrand den Titel mit der Mixed-Staffel. Im Sprint wurde er 26., verbesserte sich im darauf basierenden Verfolgungsrennen bis auf Platz fünf, den er auch im Einzel erreichte.

Bei den Männern bestritt Fillon Maillet 2012 in Idre seine ersten Rennen im IBU-Cup. Während er bei seinem ersten Sprint als 49. noch den Punkteränge verpasste, erreichte er diese einen Tag später bei einem weiteren Sprint als 36. In Beitostølen verpasste er in seinem dritten Rennen, einem Einzel, als Viertplatzierter nur um einen Rang seine erste Platzierung auf dem Podium. Seit der Saison 2013/2014 gehört der Franzose zum Nationalkader seines Landes. War er zunächst schon zum Beginn der Saison für die Weltcup-Mannschaft vorgesehen, kam er zunächst doch erst im IBU-Cup zum Einsatz. Nach einem schwierigen Start in die Saison mit schwachen Platzierungen in Idre verpasste er in Beitostølen erneut nur knapp als Viertplatzierter eines Einzels das Podest und wurde danach für die dritte Station im heimischen Le Grand Bornand in den Biathlon-Weltcup berufen. Bei den ersten Rennen auf diesem Niveau in Frankreich seit den Winterspielen 2012 von Albertville qualifizierte er sich bei seinem ersten Rennen, einem Sprint, als 55. sogleich für das Verfolgungsrennen, in dem er sich bei nur zwei Schießfehlern auf den 37. Platz und damit erstmals in die Punkteränge verbessern konnte. Im weiteren Saisonverlauf konnte er seine Bestleistung bei einem Sprintrennen am Holmenkollen in Oslo auf einen 13. Platz verbessern. Zum Auftakt der Saison 2014/15 konnte Fillon Maillet als Zehntplatzierter eines Einzels in Östersund erstmals die Top-Ten des Weltcups erreichen. Im Sprint von Pokljuka konnte er wenig später mit Rang acht eine erste einstellige Platzierung erreichen. Im Massenstart von Ruhpolding konnte er im Januar seine erste Podestplatzierung erreichen, als er 2. wurde und lediglich im Fotofinish den Sieg Simon Schempp überlassen musste.

StatistikenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 27. Jan. 2019 Italien  Antholz Massenstart
2. 16. Feb. 2019 Vereinigte Staaten  Midway Verfolgung
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 03. Mär. 2016 Norwegen  Oslo (WM) Mixed-Staffel 1
2. 11. Dez. 2016 Slowenien  Pokljuka Staffel 2
3. 12. Mär. 2017 Finnland  Kontiolahti Mixed-Staffel 3
4. 17. Feb. 2019 Vereinigte Staaten  Midway Mixed-Staffel 4
2 mit Jean Guillaume Beatrix, Simon Desthieux und Martin Fourcade
3 mit Marie Dorin-Habert, Anaïs Bescond und Simon Desthieux
4 mit Simon Desthieux, Célia Aymonier und Anaïs Chevalier

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1 4 6
2. Platz 1 1 3 6 11
3. Platz 3 5 2 6 16
Top 10 3 12 11 12 30 68
Punkteränge 13 40 35 24 30 142
Starts 15 52 42 25 30 164
Stand: nach der Saison 2018/19

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 48. 44. 29.

Biathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
2015 Finnland  Kontiolahti 79. 38. 46. 3.
2016 Norwegen  Oslo 19. 16. 10. 20. 9. 1.
2017 Osterreich  Hochfilzen 17. 43. 22. 15. 2. 2.
2019 Schweden  Östersund 12. 3. 3. 5. 6.

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei den Juniorenweltmeisterschaften:

Juniorenweltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Staffel
Jahr Ort
2011 Tschechien  Nové Město 67. 20. 11. 8.
2013 Osterreich  Obertilliach 11. 5. 4. 2.

WeblinksBearbeiten