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Anaïs Bescond

französische Biathletin
Anaïs Bescond Biathlon
Anais Bescond in Antholz 2011
Verband FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 15. Mai 1987 (32 Jahre)
Geburtsort Aunay-sur-Odon, Frankreich
Karriere
Verein SC Morbier Bellefontaine
Trainer Stéphane Bouthiaux
Aufnahme in den
Nationalkader
2005
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2007
Europacup-/IBU-Cup-Siege 1
Debüt im Weltcup 2007
Weltcupsiege 11 (1 Einzelsieg)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 5 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2018 Pyeongchang Mixed-Staffel
0Bronze0 2018 Pyeongchang Verfolgung
0Bronze0 2018 Pyeongchang Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Silber0 2011 Chanty-Mansijsk Staffel
0Silber0 2012 Ruhpolding Staffel
0Silber0 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
0Silber0 2015 Kontiolahti Staffel
0Gold0 2016 Oslo Mixed-Staffel
0Silber0 2016 Oslo Einzel
0Silber0 2016 Oslo Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2005 Kontiolahti Staffel
0Silber0 2007 Martell Staffel
0Bronze0 2007 Martell Einzel
0Bronze0 2007 Martell Sprint
0Silber0 2008 Ruhpolding Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 7. (2017/18)
Einzelweltcup 5. (2015/16)
Sprintweltcup 8. (2015/16)
Verfolgungsweltcup 6. (2017/18)
Massenstartweltcup 6. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 2 0
Sprint 1 0 1
Verfolgung 0 2 1
Massenstart 0 1 0
Staffel 10 11 7
letzte Änderung: 9. Februar 2019

Anaïs Bescond (* 15. Mai 1987 in Aunay-sur-Odon) ist eine französische Biathletin.

KarriereBearbeiten

Anaïs Bescond ist Studentin und lebt in Morbier. Sie startet für SC Morbier Bellefontaine, wo sie von Stéphane Bouthiaux trainiert wird. Biathlon betreibt sie seit 2003 und gehört seit 2005 zum Nationalkader Frankreichs. Bescond hat eine erfolgreiche Karriere im Jugend- und Juniorenbereich hinter sich. Ihre ersten Rennen im Rahmen des Junioren-Europacup bestritt sie 2004 in Méribel. Ein erstes Top-Ten-Ergebnis erlief die Französin 2005 bei einem Einzel in Garmisch-Partenkirchen, kurz darauf verpasste sie als Vierte im Sprint von Langdorf eine erste Podest-Platzierung. Bei der sich anschließenden Junioren-Weltmeisterschaft in Kontiolahti gewann Bescond mit der Staffel um Marie Dorin und Marion Blondeau die Goldmedaille und wurde Sechste im Einzel und Achte im Sprint. Die erfolgreichste Junioren-Weltmeisterschaft für Bescond wurde die Weltmeisterschaft des Jahres 2007 in Martell. Neben Silber in der Staffel mit Blondeau und Pauline Macabies hinter der deutschen Mannschaft gewann sie jeweils Bronze im Einzel und im Sprint und kam in der Verfolgung auf Rang sieben. Auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2008 in Ruhpolding gewann Bescond erneut Staffelsilber zusammen mit Marie-Laure Brunet und Marine Dusser hinter Deutschland.

Seit der Saison 07/08 läuft Anaïs Bescond im Biathlon-Europacup der Senioren. Ihr erstes Rennen bestritt sie in Geilo, wo sie 16. wurde. Im zugehörigen Verfolgungsrennen verbesserte sie sich auf Platz Sechs. Am Holmenkollen in Oslo wurde sie noch 2007 erstmals im Biathlon-Weltcup eingesetzt. Als 60. im Sprint konnte sich Bescond gleich für das Verfolgungsrennen qualifizieren, in dem sie jedoch überrundet wurde. In Cesana San Sicario konnte die junge Französin mit dem Verfolger ein erstes Europacup-Rennen gewinnen. Das beste Ergebnis bei der Europameisterschaft in Nové Město war Platz sechs mit der Staffel.
Nach längerer Pause wurde Anaïs Bescond in der Saison 2009/2010 in Pokljuka wieder im Weltcup eingesetzt und gewann als 29. im Einzel ihre ersten Weltcup-Punkte. In Antholz konnte sie in einem Sprint 21. und in der Verfolgung 15. werden und ihre besten Resultate in der Saison erreichen. 2010/11 kam sie als Fünfte eines Sprints in Pokljuka erstmals unter die besten Zehn im Weltcup.

StatistikBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 16. Jan. 2014   Antholz Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 21. Jan. 2012   Antholz Staffel 1
2. 10. Feb. 2012 Finnland  Kontiolahti Mixed-Staffel 2
3. 30. Nov. 2014 Schweden  Östersund Mixed-Staffel 3
4. 24. Jan. 2016   Antholz Staffel 4
5. 03. Mär. 2016 Norwegen  Oslo (WM) Mixed-Staffel 5
6. 12. Mär. 2017 Finnland  Kontiolahti Mixed-Staffel 6
7. 07. Jan. 2018 Deutschland  Oberhof Staffel 7
8. 17. Mär. 2018 Norwegen  Oslo Staffel 8
9. 02. Dez. 2018 Slowenien  Pokljuka Mixed-Staffel 9
10. 19. Jan. 2019 Deutschland  Ruhpolding Staffel 10
2 mit Sophie Boilley, Jean-Guillaume Béatrix und Vincent Jay
4 mit Justine Braisaz, Anaïs Chevalier und Marie Dorin-Habert
5 mit Marie Dorin-Habert, Quentin Fillon Maillet und Martin Fourcade
6 mit Marie Dorin-Habert, Simon Desthieux und Quentin Fillon Maillet
7 mit Anaïs Chevalier, Célia Aymonier und Justine Braisaz
8 mit Anaïs Chevalier, Célia Aymonier und Marie Dorin-Habert
9 mit Justine Braisaz, Martin Fourcade und Simon Desthieux
10 mit Julia Simon, Justine Braisaz und Anaïs Chevalier

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 10 11
2. Platz 2 2 1 11 16
3. Platz 1 1 6 8
Top 10 6 21 11 10 49 97
Punkteränge 15 67 59 32 50 223
Starts 26 81 61 32 50 250
Stand: 19. Januar 2019

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 5. 12. 5. 10. DNF 6.
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 19.   3. 31. 17.   3.   1.

WeblinksBearbeiten