Martin Ponsiluoma

schwedischer Biathlet
Martin Ponsiluoma Biathlon
Verband SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 8. September 1995 (24 Jahre)
Geburtsort Östersund, Schweden
Karriere
Verein Tullus SG
Trainer Wolfgang Pichler
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2016
Debüt im Weltcup 2017
Weltcupsiege 2
Status aktiv
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2019 Minsk-Raubitschy Mixed-Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 33. (2019/20)
Einzelweltcup 39. (2019/20)
Sprintweltcup 34. (2019/20)
Verfolgungsweltcup 22. (2019/20)
Massenstartweltcup 44. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Sprint 0 0 1
Staffel 2 0 2
Continental-Cup-Bilanz
Gesamt-IBU-Cup 33. (2016/17)
letzte Änderung: 19. März 2020

Martin Ponsiluoma (* 8. September 1995 in Östersund) ist ein schwedischer Biathlet.

KarriereBearbeiten

Martin Ponsiluoma nahm im Rahmen der Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Presque Isle erstmals an internationalen Wettkämpfen teil und belegte mit achten Platz im Sprintrennen einen Top-Ten-Rang. Das Einzel und die Verfolgung beendete er jeweils auf dem 14. Platz. Bei den beiden folgenden Juniorenweltmeisterschaften konnte er keine Platzierung unter den besten 20 erreichen. Mit der schwedischen Staffel wurde er 2015 siebter und 2016 elfter. Am Ende der Saison 2015/16 startete Ponsiluoma erstmals im IBU-Cup und verfehlte mit einem 42. und einem 49. Platz in den beiden Sprints die Punkteränge knapp. In der Saison 2016/17 nahm er regelmäßig an Rennen des IBU-Cups teil und erreichte in der Gesamtwertung den 33. Platz. Sein bestes Saisonergebnis war ein 16. Platz im Sprint, sowie ein 6. und 7. Platz mit der Mixedstaffel. 2017 nahm er erstmal an einem Weltcuprennen teil und wurde 86. beim Sprint in Oberhof. In der folgenden Saison nahm er zweiten Rennen des Weltcups teil und verfehlte die Punkteränge mit einem 99. Platz erneut deutlich. Im Januar 2018 gewann Ponsiluoma mit Jesper Nelin, Sebastian Samuelsson und Fredrik Lindström das Staffelrennen in Oberhof. Das Rennen fand in dichtem Nebel statt und die Zielscheiben waren kaum zu erkennen. Dadurch absolvierte nur Schweden das Rennen mit nur einer Strafrunde. Die zweitplatzierte italienische Staffel hatte zwei Strafrunden.[1]

Bei Olympischen Winterspielen in Pyeongchang startete Ponsiluoma im Einzel und erreichte den 38. Platz. Beim Sprint in Kontiolahti erreichte er mit einem 37. Platz erstmals die Punkteränge. Mit einem vierten Platz in der Staffel in Oslo verfehlte er eine erneute Podestplatzierung knapp. Zum Abschluss der Saison startete er in Tjumen, nach einem 53. Platz im Sprint, in seinem ersten Verfolgungsrennen. Dieses konnte er als 51. beenden.

StatistikenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 07. Jan. 2018 Deutschland  Oberhof Staffel (4×7,5 km)1
2. 16. Dez. 2018 Osterreich  Hochfilzen Staffel (4×7,5 km)2

Biathlon-Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 2 2
2. Platz  
3. Platz 1 1
Top 10 1 4 5
Punkteränge 1 3 1 4 9
Starts 1 7 3   4 15
Stand: 21. Dezember 2018

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 38.

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Staffel
Jahr Ort
2014 Vereinigte Staaten  Presque Isle 14. 8. 14. DNS
2015 Weissrussland  Minsk 41. 29. 41. 7.
2016 Rumänien  Cheile Grădiştei 69. 23. 30. 11.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsche Staffel schießt im Nebel zehn Strafrunden. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Januar 2018.