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Tiril Eckhoff Biathlon
Tiril Eckhoff 2015 (cropped).jpg
Voller Name Tiril Kampenhaug Eckhoff
Verband NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 21. Mai 1990 (29 Jahre)
Geburtsort Bærum, Norwegen
Karriere
Verein Fossum IF
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2008
Debüt im Weltcup 2011
Weltcupsiege 13 (6 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 3 × Bronze
WM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JEM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
MWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
NM-Medaillen 4 × Gold 5 × Silber 3 × Bronze
JSNM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2014 Sotschi Mixed-Staffel
0Bronze0 2014 Sotschi Massenstart
0Bronze0 2014 Sotschi Staffel
0Silber0 2018 Pyeongchang Mixedstaffel
0Bronze0 2018 Pyeongchang Massenstart
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
0Gold0 2016 Oslo Sprint
0Gold0 2016 Oslo Staffel
0Bronze0 2016 Oslo Mixed-Staffel
0Gold0 2019 Östersund Mixed-Staffel
0Silber0 2019 Östersund Verfolgung
0Gold0 2019 Östersund Staffel
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 2010 Otepää Sprint
0Bronze0 2010 Otepää Verfolgung
0Bronze0 2010 Otepää Einzel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 07. (2013/14)
Einzelweltcup 10. (2013/14)
Sprintweltcup 06. (2014/15, 2016/17)
Verfolgungsweltcup 05. (2013/14)
Massenstartweltcup 08. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 1 0 0
Sprint 4 1 3
Verfolgung 0 1 1
Massenstart 1 1 2
Staffel 7 5 7
letzte Änderung: 24. März 2019

Tiril Kampenhaug Eckhoff (* 21. Mai 1990 in Bærum) ist eine norwegische Biathletin.

LebenBearbeiten

 
Tiril Eckhoff mit ihrem Bruder Stian

Tiril Eckhoff stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Ihr Bruder ist der Olympiateilnehmer und Biathlon-Weltmeister Stian Eckhoff, ihre Schwester Kaja ist ebenfalls Biathletin.

KarriereBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Tiril Eckhoff startet für Fossum IF und bestritt 2008 bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Ruhpolding ihre erste internationale Meisterschaft und belegte dort die Plätze 7 im Einzel, 31 im Sprint und 32 in der Verfolgung. Zum Auftakt der Saison 2008 debütierte die Norwegerin bei den Frauen im IBU-Cup. In Idre gewann sie als 31. in ihrem ersten Sprint gleich erste Punkte. In Canmore folgte die erneute Teilnahme bei einer Junioren-WM, bei der Eckhoff Achte des Einzels wurde, 20. im Sprint, 14. der Verfolgung sowie Staffel-Fünfte. Zum dritten Mal nahm sie in Torsby an einer Junioren-WM teil, bei der sie 30. im Einzel wurde, 16. im Sprint und 14. der Verfolgung. Weitaus besser verliefen die Junioren-Wettbewerbe bei den Biathlon-Europameisterschaften 2010 in Otepää. Eckhoff gewann den Titel im Sprint, wurde hinter Synnøve Solemdal und Anastassija Kalina in der Verfolgung ebenso wie hinter Monika Hojnisz und Kaia Woeinen Nicolaisen im Einzel die Bronzemedaillen. Für das Staffelrennen wurde sie in die Frauen-Staffel Norwegens an die Seite von Nicolaisen, Fanny Horn und Solemdal berufen, mit der sie eine weitere Medaille als Viertplatzierte knapp verpasste. Zum Ende der Saison gewann Eckhoff in Brusson bei den Militär-Skiweltmeisterschaften 2010 mit Kari Henneseid Eie, Anne Ingstadbjørg und Jori Mørkve den Titel im Militärpatrouillenlauf.

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2011 in Nové Město na Moravě erreichte Eckhoff nach Rang 16 im Sprint in der Verfolgung den fünften Platz. Mit der Staffel verpasste sie als Vierte nur knapp eine Medaille. Zum Ende der Saison 2010/11 startete Eckhoff in Oslo erstmals im Biathlon-Weltcup, blieb aber weit hinter den Punkterängen zurück.

 
Tiril Eckhoff beim Weltcup 2013 am Holmenkollen

Erste Einsätze im WeltcupBearbeiten

Ab der Saison 2011/12 gehörte Tiril Eckhoff fest zur Weltcupmannschaft der Norweger. Verpasste sie bei den Weltcups in Östersund und Hochfilzen noch deutlich die Punkteränge, gelang es ihr mit Rang 18 im Sprint von Pokljuka erstmals in die Punkteränge zu laufen. Ihr bestes Saisonresultat erreichte sie mit dem siebten Rang beim Massenstart in Chanty-Mansijsk. Die Saison beendete Eckhoff auf dem 54. Platz der Gesamtwertung.

In der Saison 2012/13 verbesserte sich Eckhoff deutlich. So gelang ihr mit Rang sechs in Oslo ihr bis dahin bestes Einzelergebnis. Die Saison schloss sie als 29. der Gesamtwertung ab. Ihren endgültigen Durchbruch feierte Eckhoff zur Saison 2013/14. So stand sie in Annecy als Dritte der Verfolgung erstmals auf dem Podium.

Olympisches GoldBearbeiten

Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann Eckhoff drei Medaillen: Gold mit der Mixed-Staffel, Bronze im Massenstart und mit der Frauenstaffel.

Zum Auftakt der Saison 2014/2015 feierte Eckhoff im Sprint in Östersund ihren ersten Weltcup-Sieg.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann Eckhoff die Bronzemedaille im Massenstart.

Gold bei der Heim-WMBearbeiten

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2016 in Oslo wurde Eckhoff Weltmeisterin im Sprint und mit der Staffel. Außerdem gewann sie bei ihren Heimweltmeisterschaften Bronze mit der Mixed-Staffel.

National gewann Eckhoff mit Fanny Horn und Julie Bonnevie-Svendsen als Vertretung der Region Oslo og Akershus den Staffeltitel in Stryn bei den Norwegischen Meisterschaften. 2009 verpasste sie in Lillehammer als Viertplatzierte eine weitere Medaille im Staffelrennen, 2010 gewann sie mit Nicolaisen und Horn in Simostranda Bronze.

StatistikBearbeiten

Biathlon-Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 4 1 5 11
2. Platz 1 4 5
3. Platz 3 1 2 6 12
Top 10 4 14 13 9 31 71
Punkteränge 9 45 38 21 33 146
Starts 14 59 45 21 33 172
Stand: 7. Februar 2019

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 06. Dez. 2014 Schweden  Östersund Sprint
2. 05. Mär. 2016 Norwegen  Oslo (WM) Sprint
3. 10. Mär. 2017 Finnland  Kontiolahti Sprint
4. 19. Mär. 2017 Norwegen  Oslo Massenstart
5. 18. Jan. 2018   Antholz Sprint
6. 08. Feb. 2019   Canmore Verkürztes Einzel
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 19. Feb. 2014 Russland  Sotschi (OS) Mixedstaffel1
2. 06. Feb. 2015 Tschechien  Nové Město na Moravě Mixedstaffel2
3. 29. Nov. 2015 Schweden  Östersund Mixedstaffel2
4. 11. Mär. 2016 Norwegen  Oslo (WM) Staffel3
5. 27. Nov. 2017 Schweden  Östersund Mixedstaffel4
6. 07. Mär. 2019 Schweden  Östersund (WM) Mixedstaffel5
7. 16. Mär. 2019 Schweden  Östersund (WM) Staffel6
3 mit Synnøve Solemdal, Fanny Horn Birkeland und Marte Olsbu
4 mit Ingrid Landmark Tandrevold, Johannes Thingnes Bø und Emil Hegle Svendsen
6 mit Synnøve Solemdal, Ingrid Landmark Tandrevold und Marte Olsbu Røiseland

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 18. 24. 18.   3.   3.   1.
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 24. 9. 23.   3. 4.   2.

WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2015 Finnland  Kontiolahti 52. 19. 18. 15. 4. 3.
2016 Norwegen  Oslo 43. 1. 17. 24. 1. 3.
2017 Osterreich  Hochfilzen 39. 13. 30. 12. 11. 8.
2019 Schweden  Östersund 37. 9. 2. 5. 1. 1. -

Norwegische MeisterschaftenBearbeiten

 
Tiril Eckhoff bei den Norwegischen Meisterschaften mit Fanny Horn Birkeland und Synnøve Solemdal

Ergebnisse bei Norwegischen Meisterschaften im Biathlon

Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixed-Staffel
2008 Stryn 1.
2009 Lillehammer 4.
2010 Simostranda 8. 3.
2011 Bardufoss 3.
2012 Trondheim 2.
2013 Dombås 1. 2. 1.
2014 Voss 2. 2. 2.
2019 Ål 13. 3. 1.

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Tiril Eckhoff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien