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Lukas Hofer Biathlon
2018-01-06 IBU Biathlon World Cup Oberhof 2018 - Pursuit Men 17.jpg
Verband ItalienItalien Italien
Geburtstag 30. September 1989 (29 Jahre)
Geburtsort Bruneck, Italien
Karriere
Beruf Carabiniere
Verein Amateursportverein Antholz /
Sportgruppe der Carabinieri
Trainer Andreas Zingerle
Aufnahme in den
Nationalkader
2009
Debüt im Weltcup 2009
Weltcupsiege 4 (1 Einzelsieg)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2014 Sotschi Mixed-Staffel
0Bronze0 2018 Pyeongchang Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2011 Chanty-Mansijsk Massenstart
0Bronze0 2019 Östersund Mixed-Staffel
0Silber0 2019 Östersund Single-Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Europameisterschaften
0Bronze0 2011 Ridnaun Sprint
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 2013 Forni Avoltri Sprint
0Silber0 2013 Forni Avoltri Verfolgung
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2009 Canmore Sprint
0Gold0 2009 Canmore Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 5. (2017/18)
Einzelweltcup 4. (2017/18)
Sprintweltcup 7. (2010/11)
Verfolgungsweltcup 4. (2017/18)
Massenstartweltcup 5. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Sprint 1 2 0
Verfolgung 0 1 2
Massenstart 0 0 1
Staffel 3 5 5
letzte Änderung: 22. März 2019

Lukas Hofer (* 30. September 1989 in Bruneck) ist ein italienischer Biathlet.

Der Südtiroler startete lange Zeit für den Amateursportverein Antholz (A.S.D. Anterselva), ist aber zurzeit Mitglied der Sportgruppe der Carabinieri.[1] Trainiert wird der in Montal lebende Lukas Hofer von Andreas Zingerle.[1]

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

2007 nahm Lukas Hofer erstmals an den Junioren-Weltmeisterschaften in Martell teil und belegte im Einzel den 23. Platz. Im Sprint wurde er 29. und in der Verfolgung kam er auf den 22. Rang. Ein Jahr später in Ruhpolding konnte sich Hofer steigern und erreichte bei der Junioren-WM, sowohl im Einzel, als auch in der Verfolgung den vierten Platz. 2008 wurde er italienischer Meister im Massenstart.[2] In Oberhof gab Lukas Hofer im Januar 2009 sein Debüt im Biathlon-Weltcup. Er lief auf Rang 53 im Sprint. In Canmore bei der Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2009 gelang ihm der Sprung auf das Siegerpodest. Nach Platz 44 im Einzelrennen gewann Hofer die Titel im Sprint und in der Verfolgung. Seine Stärken liegen im Laufen. Den Sieg in der Verfolgung bei der JWM 2009 holte er trotz 6 Strafrunden vor Simon Schempp, der nur zwei Fehler geschossen hatte.[3]

Beim zweiten Rennen der Saison 2009/10 konnte Hofer in Östersund als 20. des Sprints erstmals Weltcuppunkte gewinnen. Noch besser lief es eine Woche später beim Verfolgungsrennen von Hochfilzen, wo der Italiener 15. wurde. Dieses Ergebnis konnte er in derselben Saison bei einem Einzel im heimischen Antholz wiederholen. Hofer nahm an den Olympischen Winterspielen 2010 teil. Sein bestes Resultat war der 56. Platz im Einzel. Mit der Staffel belegte er Rang 12. In der Saison 2010/11 setzte er seine positive sportliche Entwicklung fort. Nachdem er im Einzel zum Saisonauftakt in Östersund noch 63. war, lief er im folgenden Sprint erstmals als Zehnter unter die Top-10 und erreichte im Verfolgungsrennen als Siebter eine erste einstellige Platzierung, die er auch im Sprintrennen von Hochfilzen, eine Woche darauf, erreichte. Beim Heim-Weltcup 2011 in Antholz in Südtirol erreichte Lukas Hofer gemeinsam mit Christian De Lorenzi, René-Laurent Vuillermoz und Markus Windisch in der Staffel den 2. Platz. Somit gelang ihm erstmals mit einer italienischen Männerstaffel der Sprung aufs Siegerpodest. International setzte er sich bei der Biathlon-WM 2011 in Chanty-Mansijsk mit dem 3. Platz im 15 km Massenstart endgültig durch.

Am 17. Januar 2014 gewann er mit dem zeitgleichen Simon Schempp in Antholz sein erstes Weltcuprennen im Sprint.[4]

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2019 im schwedischen Östersund 2019 gewann er zusammen mit Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer und Dominik Windisch in der Mixedstaffel 2 × 6 km + 2 × 7,5 km Bronze. Bei den gleichen Weltmeisterschaften gewann er mit Dorothea Wierer in der Single-Mixedstaffel 6 km + 7,5 km Silber.

StatistikBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 17. Jan. 2014 Italien  Antholz Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 05. Jan. 2012 Deutschland  Oberhof Staffel 1
2. 10. Mär. 2018 Finnland  Kontiolahti Mixed-Staffel2
3. 16. Dez. 2018 Osterreich  Hochfilzen Staffel3
3. 17. Feb. 2019 Vereinigte Staaten  Midway Single-Mixed-Staffel3
2 mit Dorothea Wierer, Lisa Vittozzi und Dominik Windisch
3 mit Dorothea Wierer

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 3 4
2. Platz 1 1 4 6
3. Platz 2 1 3 6
Top 10 5 19 19 5 47 95
Punkteränge 15 67 57 28 63 230
Starts 27 92 64 28 63 274
Stand: 19. Februar 2019
Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2010   | Kanada  Vancouver 56. 54. 46. 12.
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 12. 17. 14. DNF 5.   3.
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 10. 10. 63. 18. 12.   3.

Biathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
2010 Russland  Chanty-Mansijsk Nicht ausgetragen 8.
2011 Russland  Chanty-Mansijsk 27. 16. 9. 3. 5. 5.
2012 Deutschland  Ruhpolding 20. 31. 13. 16. 4. 9.
2013 Tschechien  Nové Město 7. 14. 11. 21. 7. 4.
2015 Finnland  Kontiolahti 50. 24. 30. 12. 7.
2016 Norwegen  Oslo 31. 75. 11. 8.
2017 Osterreich  Hochfilzen 34. 56. DNS 5. 4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b laut eigener Homepage und Aussage im RAI Sender Bozen vom 20. Jänner 2011
  2. http://www.hob-bruneck.info/index.php?option=com_content&task=view&id=238&Itemid=10@1@2Vorlage:Toter Link/www.hob-bruneck.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. http://services.biathlonresults.com/results.aspx?RaceId=BT0809JWRLCH__JMPU
  4. Schempp feiert ersten Weltcup-Sieg, sport1.de. Abgerufen am 18. Januar 2014.