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Dominik Windisch Biathlon
Dominik Windisch 2011 in Oslo
Verband ItalienItalien Italien
Geburtstag 6. November 1989 (29 Jahre)
Geburtsort Bruneck, Italien
Karriere
Beruf Sportsoldat
Verein C.S. Esercito
Trainer Andreas Zingerle,
Andrea Zattoni
Aufnahme in den
Nationalkader
2008
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2010
Debüt im Weltcup 2011
Weltcupsiege 4 (2 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2014 Sotschi Mixed-Staffel
0Bronze0 2018 Pyeongchang Sprint
0Bronze0 2018 Pyeongchang Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 2019 Östersund Massenstart
0Bronze0 2019 Östersund Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 2008 Ruhpolding Jugend-Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 14. (2016/17)
Einzelweltcup 15. (2012/13)
Sprintweltcup 13. (2016/17)
Verfolgungsweltcup 09. (2016/17)
Massenstartweltcup 09. (2015/16)
letzte Änderung: 17. März 2019

Dominik Windisch (* 6. November 1989 in Bruneck, Südtirol) ist ein italienischer Biathlet. Sein größter Erfolg ist der Titel im Massenstart bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2019 in Östersund.

KarriereBearbeiten

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Dominik Windisch vom Militärsportverein C.S. Esercito gehört seit 2008 dem italienischen Nationalkader an, derzeit dem A-Kader der Männer. Der Oberrasener ist jüngerer Bruder von Markus Windisch, der ebenfalls Biathlet ist. Sein erstes internationales Rennen bestritt er gegen Ende der Saison 2006/07 im Europacup der Junioren. Erstes Großereignis wurden die Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Ruhpolding, bei denen Windisch 16. des Einzels, 26. des Sprints und 28. der Verfolgung wurde. Mit Pietro Dutto und Lukas Hofer gewann er im Staffelrennen die Bronzemedaille. Im weiteren Saisonverlauf folgten Einsätze bei den Skiroller-Wettbewerben der Junioren bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2008 in Haute-Maurienne. Im Sprint wurde er 15., 22. im Verfolgungsrennen und mit der Mixed-Staffel Vierter. Ein Jahr später erreichte er bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2009 in Canmore einen 16. Rang im Sprint, Platz 31 in der Verfolgung und wurde Siebter mit der Staffel. 2010 lief er in Torsby auf Rang sechs im Einzel, 23 im Sprint, acht im Verfolger und kam mit der italienischen Staffel auf den zehnten Platz.

Das Debüt im IBU-Cup hatte Windisch in der Saison 2009/10. Bei den Rennen in Martell gewann er im Sprint als 13. bereits im ersten Rennen Punkte und verbesserte im Verfolgungswettkampf auf Rang acht. Kurz darauf erreichte er als Fünfter eines Sprints in Pokljuka sein bislang bestes Resultat im IBU-Cup. Erstes Großereignis bei den Männern wurden die Biathlon-Europameisterschaften 2011 in Ridnaun, bei denen Windisch im Einzel 53. wurde, im Sprint 35. im Verfolger 29. und mit Daniel Taschler, Rudy Zini und Pietro Dutto Siebter im Staffelwettbewerb. Nur wenig später debütierte er am Holmenkollen in Oslo im Biathlon-Weltcup und wurde 63. eines Sprintrennens. Bei den Sommerbiathlon-Europameisterschaften 2011 in Martell kamen die Platzierungen 22 im Sprint und mit Karin Oberhofer, Alexia Runggaldier und Rudy Zini sechs im Mixed hinzu.

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Seinen ersten Weltcupsieg in einem Einzelrennen erlangte Windisch im Massenstart in der Saison 2015/16 im kanadischen Canmore.

National gewann Windisch 2010 die Titel im Sprint und der Verfolgung bei den Junioren. Bei den Männern gewann er 2009 die Bronzemedaille im Staffelrennen.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewann Windisch im Sprint die Bronzemedaille. Mit der italienischen Mixed-Staffel gewann er ebenfalls Bronze, knapp vor der deutschen Staffel. Ein gegen die Wertung eingelegter deutscher Protest, aufgrund einer möglichen Behinderung von Arnd Peiffer beim Zieleinlauf, wurde von der Jury einstimmig abgelehnt.[1]

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2019 im schwedischen Östersund 2019 gewann er im Massenstart 15 km die Goldmedaille. Er gewann sie, weil er mit dem stellenweise starken Schneefall in der Konkurrenz am besten umgehen konnte. Ebenfalls gewann er bei den gleichen Weltmeisterschaften in der Mixedstaffel 2 × 6 km + 2 × 7,5 km zusammen mit Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer und Lukas Hofer Bronze.

StatistikenBearbeiten

WeltcupBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 06. Feb. 2016 Kanada  Canmore Massenstart
2. 17. Mär. 2019 Schweden  Östersund (WM) Massenstart
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 05. Jan. 2012 Deutschland  Oberhof Staffel1
2. 10. Mär. 2018 Finnland  Kontiolahti Mixed-Staffel2

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 2 3
2. Platz 3 3
3. Platz 1 1 2 4
Top 10 {{{EinzelT10}}} {{{SprintT10}}} {{{VerfolgungT10}}} {{{MassenstartT10}}} {{{StaffelT10}}}  
Punkteränge {{{EinzelP}}} {{{SprintP}}} {{{VerfolgungP}}} {{{MassenstartP}}} {{{StaffelP}}}  
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Stand: 22. März 2019

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Männerstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 11. 25. 64. 25. 5.   3.
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang   3. 16. 50. 17. 12.   3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsche Biathleten verpassen Podest in der Mixed-Staffel. In: Spiegel Online. 20. Februar 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.