Jakov Fak

slowenischer Biathlet kroatischer Herkunft
Jakov Fak Biathlon
Jakov Fak auf dem Siegerpodest in Östersund (2017)
Verband KroatienKroatien Kroatien (bis 2010)
SlowenienSlowenien Slowenien
Geburtstag 1. August 1987 (32 Jahre)
Geburtsort RijekaJugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien
Karriere
Verein SD Pokljuka
Debüt im Weltcup 8. Dezember 2006 in OsterreichÖsterreich Hochfilzen
Weltcupsiege 8 (Einzel)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Sommerbiathlon-JWM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2010 Vancouver Sprint
0Silber0 2018 Pyeongchang Einzel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2009 Pyeongchang Einzel
0Silber0 2012 Ruhpolding Mixed-Staffel
0Gold0 2012 Ruhpolding Einzel
0Bronze0 2013 Nové Město na Moravě Sprint
0Gold0 2015 Kontiolahti Massenstart
IBU Junioren-Sommerbiathlon-WM
0Gold0 2008 Haute-Maurienne Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 03. (2014/15)
Einzelweltcup 02. (2011/12)
Sprintweltcup 04. (2012/13, 2014/15)
Verfolgungsweltcup 03. (2014/15)
Massenstartweltcup 02. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 1 0 1
Sprint 3 0 7
Verfolgung 2 4 2
Massenstart 2 1 1
Staffel 0 1 0
letzte Änderung: 7. Dezember 2019

Jakov Fak (geboren am 1. August 1987 in Rijeka, Sozialistische Republik Kroatien, Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien) ist ein slowenischer Biathlet kroatischer Herkunft. Seit 2006 startet er im Biathlon-Weltcup, zunächst für den kroatischen und seit 2010 für den slowenischen Nationalverband. In dieser Wettkampfserie konnte er bislang acht Rennen gewinnen und wurde in der Saison 2014/15 Dritter des Gesamtweltcups. Ferner gewann er zwei Medaillen bei Olympischen Winterspielen sowie fünf bei Biathlon-Weltmeisterschaften. 2012 wurde er im Einzel über 20 Kilometer, 2015 im Massenstart über 15 Kilometer Weltmeister. Fak gehört dem Verein SD Pokljuka an.

Sportlicher WerdegangBearbeiten

Der gebürtige Kroate Jakov Fak wechselte im Jahr 2000 vom Skilanglauf zu dem in dieser Zeit in Kroatien populärer gewordenen Biathlonsport.[1]

Erstmals international in Erscheinung trat Jakov Fak im Rahmen der Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2002 im italienischen Ridnaun. Dort belegte er im Sprint den 64. und im Einzel den 72. Platz und erreichte gemeinsam mit der kroatischen Staffel den 17. Rang im entsprechenden Wettbewerb. Im Januar 2003 gab er in einem Sprint in Forni Avoltri sein Debüt im Biathlon-Europacup mit einem 46. Platz. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2003 im polnischen Kościelisko wurde er 28. im Sprint, 32. in der Verfolgung, 38. im Einzel und 18. gemeinsam mit der Staffel. In den Wettkämpfen der Juniorenweltmeisterschaften 2004 in der französischen Haute-Maurienne kam er in den Einzelrennen nicht über Platzierungen jenseits der besten 50 Athleten hinaus. Mit der Staffel erreichte er den 15. Rang. Anschließend dauerte es bis 2007, ehe er wieder bei den Titelkämpfen der Junioren antrat. In Martell wurde er 24. des Einzel-, 23. des Sprint- und 18. des Verfolgungsrennens. 2008 gelang ihm als Zehnter des Sprints in Ruhpolding sein bestes Resultat bei Weltmeisterschaften der Junioren. Ferner belegte er in der Verfolgung den 13. und im Einzel den 31. Platz. Auch bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften der Junioren 2008 in der Haute-Maurienne trat er an. Nachdem er im Sprintwettbewerb zunächst Achter geworden war, konnte er in der Verfolgung die Goldmedaille gewinnen.

Am 8. Dezember 2006 debütierte Fak im Rahmen eines Sprints in Hochfilzen im Biathlon-Weltcup. Diesen beendete er als 107. Im Verlauf des Biathlon-Weltcups 2006/07 startete er in sieben weiteren Wettkämpfen, unter anderem auch bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Antholz, seinen ersten im Erwachsenenbereich. Dort wurde er 78. im Sprint und 93. im Einzel. Eine Platzierung in den Punkterängen blieb ihm dabei verwehrt und der 78. Rang aus Antholz sollte sein bestes Resultat bleiben. Ähnlich verlief auch die darauffolgende Saison. Sein bestes Ergebnis war der 43. Platz im Einzel auf der Pokljuka. Bei den Weltmeisterschaften 2008 im schwedischen Östersund wurde er 69. im Sprint, verzichtete jedoch auf einen Start im Einzel. Bereits seit Sommer 2008 trainierte Fak, zunächst noch unter kroatischer Flagge, gemeinsam mit der Nationalmannschaft Sloweniens. Laut eigener Aussage habe er erst durch diesen Schritt den Sprung vom Amateur zum Profi geschafft.[2] Im zweiten Rennen der Saison 2008/09, einem Sprint in Östersund, erzielte er mit dem 37. Platz seine ersten Weltcuppunkte. Eine nochmalige Leistungssteigerung gelang dem Kroaten im Einzel beim Weltcup in Hochfilzen. In diesem wurde er 15. und übertraf damit sein bis dahin bestes Weltcupresultat um 22 Ränge.

Der Durchbruch in die Weltspitze seiner Sportart gelang Jakov Fak bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2009 im südkoreanischen Pyeongchang. Nachdem er im Sprint 14. und in der Verfolgung 25. geworden war, gewann er im Einzel über 20 Kilometer die Bronzemedaille. Dabei musste er sich lediglich Ole Einar Bjørndalen aus Norwegen und Christoph Stephan aus Deutschland geschlagen geben. Dies war zugleich seine erste Podiumsplatzierung bei einem Wettkampf im Rahmen des Biathlon-Weltcups und der erste Medaillengewinn Kroatiens bei Weltmeisterschaften in den nordischen Skisportarten und dem damit verwandten Biathlon.[2] Im Massenstart belegte er den 19. Platz. Den Winter 2008/09 beendete er auf Platz 44 des Gesamtweltcups. Nachdem er sich im Verlauf der Weltcup-Saison 2009/10 bis dahin nur in Antholz als 24. des Sprints sowie als 17. der Verfolgung in den Punkterängen klassifiziert hatte, gewann er bei den Olympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver die Bronzemedaille im Sprint über zehn Kilometer hinter dem Franzosen Vincent Jay und dem Norweger Emil Hegle Svendsen. Bei seiner ersten Teilnahme an den Winterspielen wurde er zudem 25. der Verfolgung, 51. des Einzels und Neunter des Massenstarts. Im Hinblick auf die gesamte Saison steigerte er sich im Vergleich zum Vorjahr und wurde 38. des Gesamtweltcups.

Bereits in der Zeit um seinen Medaillengewinn bei den Weltmeisterschaften 2009 fanden Gespräche zwischen den Verbänden über einen Wechsel Faks vom kroatischen zum slowenischen Nationalverband nach den Olympischen Winterspielen 2010 statt.[2] Im August 2009 gab Fak bekannt, „zu 99,9 Prozent“ sicher zu sein, den Wechsel aufgrund der in Slowenien besseren Trainingsbedingungen im darauffolgenden Jahr zu vollziehen.[3] Im April 2010 machte der slowenische Teamdirektor Borut Nunar deutlich, dass es eine weitere Zusammenarbeit der Slowenen mit Fak nur bei einem Verbandswechsel des Athleten geben werde.[4] Nachdem der kroatische Verband vom slowenischen zunächst eine Ablösesumme über 100.000 Euro gefordert hatte, einigten sich die beiden Verbände im November 2010, womit Fak seit der Saison 2010/11 unter slowenischer Flagge antritt.[5]

In diese startete er mit drei Resultaten unter den ersten Zehn in Östersund, darunter ein dritter Platz in der Verfolgung. Dieser war seine erste Podiumsplatzierung im Weltcup außerhalb von Großereignissen. Im Verlauf der Saison platzierte er sich regelmäßig in den Punkterängen. Nachdem Fak beim Weltcup in Fort Kent Mitte Februar 2011 schwere Erfrierungen an seinem Abzugsfinger erlitten hatte, musste er seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2011 in Chanty-Mansijsk absagen, um keine mit einem unfreiwilligen Karriereende gleichbedeutende Amputation des Fingers zu riskieren.[6] Er beendete die Saison somit vorzeitig und wurde 24. des Gesamtweltcups. Zu Beginn der Saison 2011/12 gewann Fak zunächst einen in Östersund ausgetragenen Sprint im Rahmen des zweitklassigen IBU-Cups. Im Weltcup erzielte er, wie schon im Vorjahr, regelmäßig Punktgewinne. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding erreichte er seinen bis dahin größten sportlichen Erfolg: Nachdem er bereits in der Mixed-Staffel über 2 × 6 und 2 × 7,5 Kilometer gemeinsam mit Andreja Mali, Teja Gregorin und Klemen Bauer die Silbermedaille gewonnen und in Sprint und Verfolgung die Plätze elf beziehungsweise acht belegt hatte, wurde er am 6. März 2012 Weltmeister im Einzel über 20 Kilometer. Er lag dabei vor Simon Fourcade aus Frankreich und Jaroslav Soukup aus Tschechien. Der Weltmeistertitel war gleichzeitig sein erster Sieg im Weltcup und der erste für Slowenien im Biathlon. Am Ende der Saison stand für Fak der 17. Platz im Gesamtweltcup und der zweite Platz in der Disziplinwertung im Einzel.

Nachdem er sich zum Auftakt der Weltcup-Saison 2012/13 in Östersund in drei Rennen nicht unter den besten 30 Athleten klassifizieren konnte, erreichte er beim zweiten Weltcup in Hochfilzen mit einem dritten Platz im Sprintrennen die erste Podiumsplatzierung des Winters. Einen Tag später gewann er am 8. Dezember 2012 die Verfolgung und damit sein zweites Weltcuprennen. Am 13. Dezember 2012 gewann er mit dem Sprint beim slowenischen Heimweltcup auf der Pokljuka das zweite Einzelrennen nacheinander und wurde im Massenstart Zweiter. In Antholz erreichte er als Dritter des Sprints und Zweiter der Verfolgung zwei weitere Male das Podest. Bei den Weltmeisterschaften 2013 im tschechischen Nové Město na Moravě kam er als Schlussläufer der slowenischen Mixed-Staffel, die in derselben Besetzung wie im Vorjahr antrat, als Fünfter ins Ziel. Im Sprint konnte er hinter Emil Hegle Svendsen und Martin Fourcade die Bronzemedaille und damit sein bis dahin insgesamt viertes Edelmetall bei Weltmeisterschaften gewinnen. Bei diesen blieb es seine einzige Medaille: In der Verfolgung wurde er Sechster, im Einzel 20., in der Staffel mit Peter Dokl, Klemen Bauer und Janez Marič 13. und belegte im abschließenden Massenstart den 19. Platz. Zum Ende der Saison blieben ihm weitere Podestplatzierungen verwehrt, wodurch er im Gesamtweltcup, in dem er lange hinter Fourcade und Svendsen auf dem dritten Rang gelegen hatte, noch hinter Dominik Landertinger auf Platz vier zurückfiel. Seine bis dahin beste Weltcup-Saison schloss er mit zwei Siegen und sieben Podien auf diesem Platz ab.

Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2014 im russischen Sotschi startete Fak mit einem 49. Platz im Einzel beim traditionellen Auftakt in Östersund in die Saison 2013/14. In der Verfolgung von Ruhpolding lief er als Zweiter erstmals in diesem Jahr auf das Podest. Bei den Winterspielen konnte er erstmals seit den Weltmeisterschaften 2008 bei einem Großereignis in keinem Wettkampf eine Medaille gewinnen. Er wurde Zehnter des Sprints, jeweils 31. in Verfolgung und Einzel und Vierter im Massenstart. Mit Dokl, Bauer und Marič erreichte er in der Staffel den sechsten Platz. Nach den Spielen gewann Fak den Sprint von Oslo. Im Massenstart an gleicher Stelle wurde er Dritter, im Gesamtweltcup lag er auf Platz zwölf. Im Weltcup 2014/15 sollte Fak seine bislang beste Gesamtleistung aus dem Winter 2012/13 übertreffen. Bereits vor Weihnachten erreichte er im Sprint von Östersund und in der Verfolgung von Hochfilzen mit dem jeweils dritten Rang zwei Podestplätze. Nach dem Jahreswechsel wurde er in Antholz Dritter des Sprints und gewann in Nové Město na Moravě sowohl Sprint als auch Verfolgung. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kontiolahti wurde er 15. mit der Mixed-Staffel, 14. im Sprint, Achter in der Verfolgung, Zehnter im Einzel und Achter mit der Herrenstaffel. Im Massenstart über 15 Kilometer gewann er am 15. März 2015 vor Ondřej Moravec und Tarjei Bø seinen zweiten Weltmeistertitel. Die Saison beschloss er nach einem weiteren Sieg im letzten Rennen, einem Massenstart in Chanty-Mansijsk, auf Platz drei im Gesamtweltcup hinter Martin Fourcade und Anton Schipulin.

2015/16 blieb Fak erstmals seit der Saison 2007/08 im gesamten Saisonverlauf ohne Podestplatz. In guter Form präsentierte er sich bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2016 in Oslo: Er wurde 39. im Sprint, Fünfter in der Verfolgung, Sechster im Einzel und Siebter im Massenstart. Die drei letztgenannten waren seine einzigen Top-Zehn-Resultate in dieser Saison. Die Mixed-Staffel mit Andreja Mali, Teja Gregorin, Klemen Bauer und Jakov Fak erreichte den 13. Platz. Nachdem er in der Saison 2016/17 aufgrund gesundheitlicher Probleme nur zwei Rennen in Ruhpolding absolviert hatte, in denen er ohne Punkte geblieben war, und auch die Weltmeisterschaften 2017 verpasst hatte, gelang ihm 2017/18 die Rückkehr in die Weltspitze. Vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang platzierte er sich mit Ausnahme des Sprints von Antholz durchgehend unter den besten 15 und reiste daher neben Martin Fourcade, Johannes Thingnes Bø, Arnd Peiffer und Tarjei Bø als von der Internationalen Biathlon-Union benannter Favorit auf Medaillen nach Südkorea.[7] Nach zunächst durchwachsenen Ergebnissen als 23. im Sprint und 47. in der Verfolgung gewann er mit Silber im Einzel über 20 Kilometer hinter Johannes Thingnes Bø und vor Dominik Landertinger seine zweite olympische Medaille. Im Massenstart wurde er Zehnter, mit der Mixed-Staffel erzielte er Platz 14. Nach den Spielen klassifizierte er sich bis zum Saisonende weiterhin konstant in den Punkterängen. Die Saison beendete er mit drei Podestplätzen auf Platz sechs des Gesamtweltcups.

Die Saison 2018/19 wiederum verlief für Fak ohne Podestplatzierung. Bestes Resultat war ein vierter Platz im Einzel gleich zum Saisonauftakt, der in diesem Jahr aufgrund der in Östersund ausgetragenen Biathlon-Weltmeisterschaften 2019 ausnahmsweise auf der Pokljuka stattfand, sowie ein neunter Rang im Sprint von Hochfilzen. Bei den Weltmeisterschaften wurde Fak 17. im Sprint, 26. in der Verfolgung, 42. im Einzel, Fünfter mit der Staffel – mit Miha Dovžan, Klemen Bauer und Rok Tršan – und 14. im Massenstart. Die Saison endete für ihn auf Platz 26 der Gesamtwertung.

Nach Auskunft auf seiner Homepage möchte Fak seine sportliche Laufbahn bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking fortsetzen.

StatistikBearbeiten

Biathlon-WeltcupBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

 
Fak (Mitte) nach seinem Weltcupsieg am 7. Februar 2015 gemeinsam mit Simon Schempp (links) und Jean-Guillaume Béatrix (rechts)
Einzelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 06. Mär. 2012 Deutschland  Ruhpolding (WM) Einzel (20 km)
2. 08. Dez. 2012 Osterreich  Hochfilzen Verfolgung (12,5 km)
3. 13. Dez. 2012 Slowenien  Pokljuka Sprint (10 km)
4. 20. Mär. 2014 Norwegen  Oslo Sprint (10 km)
5. 07. Feb. 2015 Tschechien  Nové Město na Moravě Sprint (10 km)
6. 08. Feb. 2015 Tschechien  Nové Město na Moravě Verfolgung (12,5 km)
7. 15. Mär. 2015 Finnland  Kontiolahti (WM) Massenstart (15 km)
8. 22. Mär. 2015 Russland  Chanty-Mansijsk Massenstart (15 km)

Platzierungen im WeltcupBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 2 2 2 7
2. Platz 1 1 1 3
3. Platz 1 3 1 5
Top 10 6 11 9 7 13 46
Punkteränge 10 28 23 11 18 90
Starts 18 53 26 11 18 126
Stand: 22. März 2015

Olympische WinterspieleBearbeiten

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Staffel Mixed-Staffel
Olympische Winterspiele 2010

Kanada  Vancouver

  3. 25. 51. 9.
Olympische Winterspiele 2014

Russland  Sotschi

10. 31. 31. 4. 6.
Olympische Winterspiele 2018

Korea Sud  Pyeongchang

23. 47.   2. 10. 14.

Biathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Staffel Mixed-Staffel S.-M.-Staffel
Weltmeisterschaften 2007

Italien  Antholz

78. 93.
Weltmeisterschaften 2008

Schweden  Östersund

69. DNS
Weltmeisterschaften 2009

Korea Sud  Pyeongchang

14. 25.   3. 19.
Weltmeisterschaften 2012

Deutschland  Ruhpolding

11. 8.   1.   2.
Weltmeisterschaften 2013

Tschechien  Nové Město na Moravě

  3. 6. 20. 19. 13. 5.
Weltmeisterschaften 2015

Finnland  Kontiolahti

14. 8. 10.   1. 8. 15.
Weltmeisterschaften 2016

Norwegen  Oslo

39. 5. 6. 7. 13.
Weltmeisterschaften 2019

Schweden  Östersund

17. 26. 42. 14. 5.

Biathlon-JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Einzelwettbewerbe Staffel
Sprint Verfolgung Einzel
Juniorenweltmeisterschaften 2002

Italien  Ridnaun

64. 72. 17.
Juniorenweltmeisterschaften 2003

Polen  Kościelisko

28. 32. 38. 18.
Juniorenweltmeisterschaften 2004

Frankreich  Haute-Maurienne

50. DNS 55. 15.
Juniorenweltmeisterschaften 2007

Italien  Martell

23. 18. 24.
Juniorenweltmeisterschaften 2008

Deutschland  Ruhpolding

10. 13. 31.

SonstigesBearbeiten

Faks älterer Bruder war ebenfalls als Biathlet aktiv und absolvierte unter anderem mit ihm gemeinsam den Staffelwettbewerb bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Ridnaun.[1] Fak heiratete im Juni 2018 seine langjährige Verlobte. Er ist Vater einer 2016 geborenen Tochter.[8]

WeblinksBearbeiten

 Commons: Jakov Fak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Viktoria Franke: Biathlon-WM Korea: Jakov Fak im Interview. Biathlon Online Magazin, 17. Februar 2009, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  2. a b c Tom Klein: 21-Jähriger die Sensation der Nation. Internationale Biathlon Union, 18. Februar 2009, archiviert vom Original am 11. November 2011; abgerufen am 14. Dezember 2019.
  3. Viktoria Franke: Jakov Fak: „Ich wechsel zu 99,9% nach Slowenien!“ Biathlon Online Magazin, 5. August 2009, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  4. Viktoria Franke: Slowenen erwarten Entscheidung von Medaillengewinner Jakov Fak. Biathlon Online Magazin, 15. April 2010, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  5. Olympia-Medaillengewinner Fak jetzt Slowene. Augsburger Allgemeine, 19. November 2010, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  6. Erfrorener Finger: Slowene Fak sagt WM-Start ab. Augsburger Allgemeine, 2. März 2011, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  7. Fünf Favoriten für Pyeongchang: Martin, Johannes, Jakov, Arnd und Tarjei. Internationale Biathlon Union, 29. Januar 2018, abgerufen am 14. Dezember 2019.
  8. Ein guter Wochenstart: Hochzeit bei Jakov Fak und Nadezhda Pisareva, Oles Abschied und... Internationale Biathlon Union, 18. Juni 2018, abgerufen am 14. Dezember 2019.