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Olympische Winterspiele 2010/Biathlon

Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen 2010

Bei den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver fanden zehn Wettbewerbe im Biathlon statt. Austragungsort war der Whistler Olympic Park im Callaghan Valley, etwa 15 km westlich von Whistler und 125 km nördlich von Vancouver, auf einer Höhe von 850 bis 910 Metern.

Biathlon bei den
XXI. Olympischen Winterspielen
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Biathlon pictogram.svg
Information
Austragungsort KanadaKanada Whistler
Wettkampfstätte Whistler Olympic Park
Nationen 37
Athleten 204 (99 Frauen und 105 Männer)
Datum 13.–26. Februar 2010
Entscheidungen 10
Turin 2006

Inhaltsverzeichnis

BilanzBearbeiten

MedaillenspiegelBearbeiten

Platz Land       Gesamt
1 Norwegen  Norwegen 3 2 5
2 Deutschland  Deutschland 2 1 2 5
3 Russland  Russland 2 1 1 4
4 Frankreich  Frankreich 1 2 3 6
5 Slowakei  Slowakei 1 1 1 3
6 Schweden  Schweden 1 1
7 Osterreich  Österreich 2 2
8 Weissrussland 1995  Weißrussland 1 1 2
9 Kasachstan  Kasachstan 1 1
10 Kroatien  Kroatien 1 1

MedaillengewinnerBearbeiten

Männer
Konkurrenz Gold Silber Bronze
Sprint 10 km Frankreich  Vincent Jay Norwegen  Emil Hegle Svendsen Kroatien  Jakov Fak
Verfolgung 12,5 km Schweden  Björn Ferry Osterreich  Christoph Sumann Frankreich  Vincent Jay
Massenstart 15 km Russland  Jewgeni Ustjugow Frankreich  Martin Fourcade Slowakei  Pavol Hurajt
Einzel 20 km Norwegen  Emil Hegle Svendsen Norwegen  Ole Einar Bjørndalen
Weissrussland 1995  Sjarhej Nowikau
Staffel 4×7,5 km Norwegen  Halvard Hanevold,
Tarjei Bø,
Emil Hegle Svendsen,
Ole Einar Bjørndalen
Osterreich  Simon Eder,
Daniel Mesotitsch,
Dominik Landertinger,
Christoph Sumann
Russland  Iwan Tscheresow,
Anton Schipulin,
Maxim Tschudow,
Jewgeni Ustjugow
Frauen
Konkurrenz Gold Silber Bronze
Sprint 7,5 km Slowakei  Anastasiya Kuzmina Deutschland  Magdalena Neuner Frankreich  Marie Dorin
Verfolgung 10 km Deutschland  Magdalena Neuner Slowakei  Anastasiya Kuzmina Frankreich  Marie-Laure Brunet
Massenstart 12,5 km Deutschland  Magdalena Neuner Russland  Olga Saizewa Deutschland  Simone Hauswald
Einzel 15 km Norwegen  Tora Berger Kasachstan  Jelena Chrustaljowa Weissrussland 1995  Darja Domratschawa
Staffel 4×6 km Russland  Swetlana Slepzowa,
Anna Bogali-Titowez,
Olga Medwedzewa,
Olga Saizewa
Frankreich  Marie-Laure Brunet,
Sylvie Becaert,
Marie Dorin,
Sandrine Bailly
Deutschland  Kati Wilhelm,
Simone Hauswald,
Martina Beck,
Andrea Henkel

Ergebnisse MännerBearbeiten

Sprint 10 kmBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min) Fehler
1 Frankreich  FRA Vincent Jay 24:07,8 0
2 Norwegen  NOR Emil Hegle Svendsen 24:20,0 1
3 Kroatien  CRO Jakov Fak 24:21,8 0
4 Slowenien  SLO Klemen Bauer 24:25,2 1
5 Ukraine  UKR Andrij Derysemlja 24:48,5 2
6 Kanada  CAN Jean-Philippe Leguellec 24:57,6 1
7 Slowakei  SVK Pavol Hurajt 25:15,0 1
8 Schweden  SWE Björn Ferry 25:20,2 0
9 Vereinigte Staaten  USA Jeremy Teela 25:21,7 2
10 Russland  RUS Iwan Tscheresow 25:25,9 2
 
Sprintsieger Vincent Jay

Datum: 14. Februar 2010, 11:15 Uhr

Totalanstieg: 121 m, Maximalanstieg: 34 m, Höhenunterschied: 41 m

88 Teilnehmer aus 32 Ländern, davon 87 in der Wertung.

Olympiasieger 2006: Deutschland  Sven Fischer
Weltmeister 2009: Norwegen  Ole Einar Bjørndalen

Die maximale Starteranzahl pro Land betrug vier und wurde von 18 Ländern ausgenutzt. Alle 88 Athleten durften direkt am Wettkampf teilnehmen, es gab keine Vorqualifikation. Die ersten zehn des Gesamtweltcups hatten die Möglichkeit, ihre Startgruppe frei zu wählen. Da diese jedoch mehr als 30 Läufer umfassten und die Startnummern innerhalb der Gruppen ausgelost wurden, spielte der Zufall bei der ermittelten Reihenfolge dennoch eine große Rolle. Wettervorhersagen prognostizierten vor dem Wettkampf schlechte Bedingungen wie sie schon zum Ende des Frauenwettkampfs aufgetreten waren. Der Deutsche Arnd Peiffer entschied sich für die zweite Phase. Dies begründete er damit, dass vor dem Rennen leichter Schneefall zu Beginn vorhergesagt war. So habe er sich gedacht, dass es besser sei, gegen Mitte des Wettkampfes loszulaufen.[1]

Tatsächlich waren die Wetterbedingungen anfangs wesentlich besser, wovon die ersten zehn Starter profitieren konnten. Dann begann es zu schneien, wodurch die Strecke deutlich langsamer wurde. Im Endklassement waren schließlich die sechs besten Athleten allesamt früh – mit den ersten zehn Startnummern – ins Rennen gegangen. Mit dem Norweger Emil Hegle Svendsen sowie dem Österreicher Christoph Sumann befanden sich darunter jedoch nur zwei als Favoriten gehandelte Athleten. Die restlichen als stark eingeschätzten Konkurrenten blieben chancenlos: Ole Einar Bjørndalen schoss vier Fehler und wurde 17., der Gesamtweltcupführende Simon Fourcade verpasste als 71. sogar die Qualifikation für die Verfolgung. Überraschungssieger wurde Vincent Jay mit Startnummer sechs, der ein Jahr zuvor bei den Testwettkämpfen auf der olympischen Strecke im Einzel gewonnen hatte. Zu seinem Olympiasieg meinte Jay: „Das Wetter war heute sehr gut zu mir.“[2] Die Silbermedaille gewann Svendsen, der als Zehnter ebenfalls noch recht gute Bedingungen vorgefunden hatte; auch er sah darin einen großen Vorteil.[3] Die erste Olympiamedaille in Vancouver für Kroatien gewann Jakov Fak, der den Tag als den schönsten seines Lebens bezeichnete. Schon vor dem Rennen habe er gesagt, dass er zufrieden sei, wenn seine Leistung ähnlich der im Training sei. Er hoffe, er habe mit dieser Medaille Kroatien erfreut.[4]

Chancenlos blieben die zuvor ebenfalls zumindest als Mitfavoriten eingeschätzten Österreicher und Deutschen. Während Sumann als Siebtgestarteter zwar eine gute Ausgangsposition hatte, diese aber mit zwei Fehlschüssen beim ersten Schießen vergab, absolvierte Simon Eder mit der hohen Startnummer 42 ein fehlerfreies Rennen und wurde Elfter. „Ich habe einen Nuller im Schießen gebraucht und den habe ich auch geschafft, darauf bin ich stolz. Mit einer niedrigen Startnummer hätte es Top fünf oder sogar eine Medaille werden können,“ sagte Eder nach dem Wettkampf. Wie sein Vater, der österreichische Cheftrainer Alfred Eder, war auch er mit den Bedingungen unzufrieden und bezeichnete sie als Lotterie.[5] Auch die Deutschen konnten aufgrund hoher Startnummern nicht wie erwartet um die besten zehn Ränge mitlaufen. Der dreifache Olympiasieger von Turin Michael Greis schoss drei Fehler, wurde 21. und ärgerte sich: „Es hat nicht sollen sein, es war ein ganz schlechter Tag.“ Bester Deutscher wurde Christoph Stephan, der mit einem Fehler den 19. Rang belegte und im Nachhinein erklärte, er habe schon am Start gewusst, dass an dem Tag nichts ginge. Der deutsche Bundestrainer Frank Ullrich bezeichnete die Bedingungen als irregulär.[6] Bei den Schweizern überzeugte der fehlerfrei gebliebene Thomas Frei auf Rang 13.

Verfolgung 12,5 kmBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min) Fehler
1 Schweden  SWE Björn Ferry 33:38,4 1
2 Osterreich  AUT Christoph Sumann 33:54,9 2
3 Frankreich  FRA Vincent Jay 34:06,6 2
4 Osterreich  AUT Simon Eder 34:09,4 3
5 Deutschland  GER Michael Greis 34:29,6 1
6 Russland  RUS Iwan Tscheresow 34:29,6 2
7 Norwegen  NOR Ole Einar Bjørndalen 34:29,8 2
8 Norwegen  NOR Emil Hegle Svendsen 34:30,4 4
9 Slowenien  SLO Klemen Bauer 34:33,8 5
10 Ukraine  UKR Serhij Sednjew 34:50,0 0
12 Schweiz  SUI Thomas Frei 34:56,4 1
13 Deutschland  GER Andreas Birnbacher 35:03,4 2
14 Osterreich  AUT Dominik Landertinger 35:06,7 3
28 Schweiz  SUI Matthias Simmen 35:55,0 3
30 Deutschland  GER Christoph Stephan 36:02,3 4
37 Deutschland  GER Arnd Peiffer 36:44,9 4
41 Osterreich  AUT Daniel Mesotitsch 36:56,0 4
43 Schweiz  SUI Simon Hallenbarter 37:07,9 6
 
Die Medaillengewinner der Verfolgung bei der Siegerehrung

Datum: 16. Februar 2010, 12:45 Uhr

Totalanstieg: 420 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

60 Teilnehmer aus 24 Ländern, davon 59 in der Wertung.

Olympiasieger 2006: Frankreich  Vincent Defrasne
Weltmeister 2009: Norwegen  Ole Einar Bjørndalen

Massenstart 15 kmBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min) Fehler
1 Russland  RUS Jewgeni Ustjugow 35:35,7 0
2 Frankreich  FRA Martin Fourcade 35:46,2 3
3 Slowakei  SVK Pavol Hurajt 35:52,3 0
4 Osterreich  AUT Christoph Sumann 36:01,6 1
5 Osterreich  AUT Daniel Mesotitsch 36:05,9 3
6 Russland  RUS Iwan Tscheresow 36:09,2 3
7 Osterreich  AUT Dominik Landertinger 36:09,7 4
8 Frankreich  FRA Vincent Jay 36:10,3 1
9 Kroatien  CRO Jakov Fak 36:10,5 3
10 Deutschland  GER Michael Greis 36:10,7 3
15 Deutschland  GER Andreas Birnbacher 36:30,2 3
17 Deutschland  GER Arnd Peiffer 36:44,5 2
23 Deutschland  GER Christoph Stephan 37:11,4 4
24 Schweiz  CHE Thomas Frei 37:12,9 2
25 Osterreich  AUT Simon Eder 37:27,7 4
 
Die Sieger des Massenstarts auf dem Podest

Datum: 21. Februar 2010, 11:00 Uhr

Totalanstieg: 535 m, Maximalanstieg: 40 m, Höhenunterschied: 41 m

30 Teilnehmer aus 16 Ländern, alle in der Wertung.

Olympiasieger 2006: Deutschland  Michael Greis
Weltmeister 2009: Osterreich  Dominik Landertinger

Einzel 20 kmBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min) Fehler
1 Norwegen  NOR Emil Hegle Svendsen 48:22,5 1
2 Norwegen  NOR Ole Einar Bjørndalen 48:32,0 2
2 Weissrussland 1995  BLR Sergey Novikov 48:32,0 0
4 Russland  RUS Jewgeni Ustjugow 49:11,8 1
5 Slowakei  SVK Pavol Hurajt 49:39,0 1
6 Osterreich  AUT Simon Eder 49:41,7 2
7 Polen  POL Tomasz Sikora 49:43,8 2
8 Osterreich  AUT Christoph Sumann 50:04,9 3
9 Osterreich  AUT Daniel Mesotitsch 50:32,0 2
10 Deutschland  GER Michael Greis 50:37,6 2
12 Deutschland  GER Andreas Birnbacher 50:43,5 2
16 Schweiz  SUI Thomas Frei 51:03,4 2
23 Osterreich  AUT Dominik Landertinger 52:00,8 4
24 Deutschland  GER Alexander Wolf 52:09,0 2
29 Deutschland  GER Christoph Stephan 52:33,4 3
39 Schweiz  SUI Matthias Simmen 53:05,7 4
43 Schweiz  SUI Simon Hallenbarter 53:18,4 5
55 Schweiz  SUI Benjamin Weger 54:20,3 5

Datum: 18. Februar 2010, 13:20 Uhr

Totalanstieg: 675 m, Maximalanstieg: 33 m, Höhenunterschied: 41 m

88 Teilnehmer aus 32 Ländern, alle in der Wertung.

Olympiasieger 2006: Deutschland  Michael Greis
Weltmeister 2009: Norwegen  Ole Einar Bjørndalen

Staffel 4 × 7,5 kmBearbeiten

Platz Land
Sportler
Zeit (h) Strafrunden
+ Nachlader
1 Norwegen  Norwegen
Halvard Hanevold
Tarjei Bø
Emil Hegle Svendsen
Ole Einar Bjørndalen
1:21:38,1 0+7
2 Osterreich  Österreich
Simon Eder,
Daniel Mesotitsch,
Dominik Landertinger,
Christoph Sumann
1:22:16,7 1+8
3 Russland  Russland
Iwan Tscheresow
Anton Schipulin
Maxim Tschudow
Jewgeni Ustjugow
1:22:16,9 0+4
4 Schweden  Schweden
Fredrik Lindström
Carl Johan Bergman
Mattias Nilsson
Björn Ferry
1:23:02,0 1+10
5 Deutschland  Deutschland
Simon Schempp
Andreas Birnbacher
Arnd Peiffer
Michael Greis
1:23:16,0 2+7
6 Frankreich  Frankreich
Vincent Jay
Vincent Defrasne
Simon Fourcade
Martin Fourcade
1:23:16,2 1+9
7 Tschechien  Tschechien
Jaroslav Soukup
Zdeněk Vítek
Roman Dostál
Michal Šlesingr
1:23:55,2 0+9
8 Ukraine  Ukraine
Oleksandr Bilanenko
Andrij Derysemlja
Wjatscheslaw Derkatsch
Serhij Sednjew
1:24:25,1 0+4

Datum: 26. Februar 2010, 11:30 Uhr

Totalanstieg: 4×252 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

19 Staffeln am Start, alle in der Wertung.

Olympiasieger 2006: Deutschland  GER Ricco Groß, Michael Rösch, Sven Fischer, Michael Greis
Weltmeister 2009: Norwegen  NOR Emil Hegle Svendsen, Lars Berger, Halvard Hanevold, Ole Einar Bjørndalen

Ergebnisse FrauenBearbeiten

Sprint 7,5 kmBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Slowakei  SVK Anastasiya Kuzmina 19:55,6 1
2 Deutschland  GER Magdalena Neuner 19:57,1 1
3 Frankreich  FRA Marie Dorin 20:06,5 0
4 Russland  RUS Anna Bulygina 20:07,7 0
5 Kasachstan  KAZ Jelena Chrustaljowa 20:20,4 0
6 Frankreich  FRA Marie-Laure Brunet 20:23,3 0
7 Russland  RUS Olga Saizewa 20:23,4 0
8 Weissrussland 1995  BLR Darja Domratschawa 20:27,4 0
9 Norwegen  NOR Ann Kristin Flatland 20:29,7 1
10 Ukraine  UKR Oxana Chwostenko 20:38,9 0

Datum: 13. Februar 2010, 13:00 Uhr

Totalanstieg: 84 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

89 Teilnehmerinnen aus 31 Ländern, davon 87 in der Wertung.

Olympiasiegerin 2006: Frankreich  Florence Baverel-Robert
Weltmeisterin 2009: Deutschland  Kati Wilhelm

Im Dezember 2017 wurde die ursprüngliche Neuntplatzierte Teja Gregorin wegen Dopings vom IOC disqualifiziert.

Verfolgung 10 kmBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Deutschland  GER Magdalena Neuner 30:16,0 2
2 Slowakei  SVK Anastasiya Kuzmina 30:28,3 2
3 Frankreich  FRA Marie-Laure Brunet 30:44,3 0
4 Schweden  SWE Anna Carin Olofsson 30:55,4 1
5 Norwegen  NOR Tora Berger 31:07,2 0
6 Russland  RUS Anna Bulygina 31:08,1 1
7 Russland  RUS Olga Saizewa 31:20,3 2
8 Norwegen  NOR Ann Kristin Flatland 31:33,3 1
9 Deutschland  GER Andrea Henkel 31:40,5 3
10 Kasachstan  KAZ Jelena Chrustaljowa 31:42,1 3
 
Die Medaillengewinnerinnen der Verfolgung bei der Siegerehrung

Datum: 16. Februar 2010, 10:30 Uhr

Totalanstieg: 330 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

60 Teilnehmerinnen aus 24 Ländern, davon 56 in der Wertung.

Olympiasiegerin 2006: Deutschland  Kati Wilhelm
Weltmeisterin 2009: Schweden  Helena Jonsson

Im Dezember 2017 wurde die ursprüngliche Neuntplatzierte Teja Gregorin wegen Dopings vom IOC disqualifiziert.

Massenstart 12,5 kmBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Deutschland  DEU Magdalena Neuner 35:19,6 2
2 Russland  RUS Olga Saizewa 35:25,1 1
3 Deutschland  DEU Simone Hauswald 35.26,9 2
4 Russland  RUS Olga Medwedzewa 35:40,8 0
5 Weissrussland 1995  BLR Darja Domratschawa 35:53,2 1
6 Frankreich  FRA Sandrine Bailly 36:02,0 2
7 Slowakei  SVK Anastasiya Kuzmina 36:02,9 3
8 Deutschland  DEU Andrea Henkel 36:13,5 1
9 Schweden  SWE Helena Jonsson 36:15,9 2
10 Norwegen  NOR Ann Kristin Flatland 36:16,0 4

Datum: 21. Februar 2010, 13:00 Uhr

Totalanstieg: 420 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

30 Teilnehmerinnen aus 12 Ländern, davon 29 in der Wertung.

Olympiasiegerin 2006: Schweden  Anna Carin Olofsson
Weltmeisterin 2009: Russland  Olga Saizewa

Im Dezember 2017 wurde die ursprüngliche Fünftplatzierte Teja Gregorin wegen Dopings vom IOC disqualifiziert.

Einzel 15 kmBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Norwegen  NOR Tora Berger 40:52,8 1
2 Kasachstan  KAZ Jelena Chrustaljowa 41:13,5 0
3 Weissrussland 1995  BLR Darja Domratschawa 41:21,0 1
4 Deutschland  GER Kati Wilhelm 41:57,3 1
5 Polen  POL Weronika Nowakowska 41:57,5 1
6 Deutschland  GER Andrea Henkel 42:32,4 2
7 Polen  POL Agnieszka Cyl 42:32,5 1
8 Ukraine  UKR Oxana Chwostenko 42:38,6 0
9 Weissrussland 1995  BLR Ljudmila Kalintschyk 42:39,1 1
10 Deutschland  GER Magdalena Neuner 42:42,1 3

Datum: 18. Februar 2010, 10:00 Uhr

Totalanstieg: 535 m, Maximalanstieg: 40 m, Höhenunterschied: 41 m

87 Teilnehmerinnen aus 31 Ländern, davon 85 in der Wertung.

Olympiasiegerin 2006: Russland  Swetlana Ischmuratowa
Weltmeisterin 2009: Deutschland  Kati Wilhelm

Mit diesem Sieg gewann Tora Berger die 100. Goldmedaille für Norwegen bei Olympischen Winterspielen.

Staffel 4 × 6 kmBearbeiten

Platz Land
Sportlerinnen
Zeit (h) Strafrunden
+ Nachlader
1 Russland  Russland
Swetlana Slepzowa
Anna Bogali-Titowez
Olga Medwedzewa
Olga Saizewa
1:09:36,3 0+5
2 Frankreich  Frankreich
Marie-Laure Brunet
Sylvie Becaert
Marie Dorin
Sandrine Bailly
1:10:09,1 2+8
3 Deutschland  Deutschland
Kati Wilhelm
Simone Hauswald
Martina Beck
Andrea Henkel
1:10:13,4 0+5
4 Norwegen  Norwegen
Liv-Kjersti Eikeland
Ann Kristin Flatland
Solveig Rogstad
Tora Berger
1:10:34,1 0+3
5 Schweden  Schweden
Elisabeth Högberg
Anna Carin Olofsson
Anna Maria Nilsson
Helena Jonsson
1:10:47,2 0+3
6 Ukraine  Ukraine
Olena Pidhruschna
Walentyna Semerenko
Oxana Chwostenko
Wita Semerenko
1:11:08,2 0+8
7 Weissrussland 1995  Weißrussland
Ljudmila Kalintschyk
Darja Domratschawa
Wolha Kudraschowa
Nadseja Skardsina
1:11:34,0 0+3
8 China Volksrepublik  Volksrepublik China
Wang Chunli
Liu Xianying
Kong Yingchao
Song Chaoqing
1:12:16,9 0+8

Datum: 23. Februar 2010, 11:30 Uhr

Totalanstieg: 4×198 m, Maximalanstieg: 25 m, Höhenunterschied: 27 m

19 Staffeln am Start, davon 18 in der Wertung.

Olympiasiegerinnen 2006: Russland  RUS Anna Bogali-Titowez, Swetlana Ischmuratowa, Olga Saizewa, Albina Achatowa
Weltmeisterinnen 2009: Russland  RUS Swetlana Slepzowa, Anna Bulygina, Olga Medwedzewa, Olga Saizewa

Im Dezember 2017 wurde die ursprünglich achtplatzierte slowenische Staffel vom IOC wegen Dopings von Teja Gregorin disqualifiziert.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Biathlon bei den Olympischen Winterspielen 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Greis & Co. scheitern im Wetterchaos@1@2Vorlage:Toter Link/www.fr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Deutsche Biathleten versinken im Wetterchaos
  3. Biathlon-Gold für Jay - Greis & Co. chancenlos
  4. Croatian biathlon athlete Fak wins bronze in Vancouver
  5. Wetter häkerlt ÖSV und Sprint-Favoriten
  6. Im Tiefschnee versunken