Olympische Sommerspiele 1948/Teilnehmer (Tschechoslowakei)

Olympiamannschaft von Tschechoslowakei bei den Olympischen Sommerspielen 1948

TCH
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
6 2 3

Die Tschechoslowakei nahm an den Olympischen Sommerspielen 1948 in London mit einer Delegation von 87 Athleten (73 Männer und 14 Frauen) an 57 Wettkämpfen in elf Wettbewerben teil.

Die tschechoslowakischen Sportler gewannen sechs Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Olympiasieger wurden der Leichtathlet Emil Zátopek über 10.000 Meter, der Boxer Július Torma im Weltergewicht, die Kanuten Josef Holeček im Einer-Canadier über 1000 Meter, František Čapek im Einer-Canadier über 10.000 Meter sowie Jan Brzák-Felix und Bohumil Kudrna im Zweier-Canadier über 1000 Meter und die Frauenmannschaft der Turnerinnen im Mannschaftsmehrkampf. Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war der Basketballspieler Ladislav Trpkoš.

Teilnehmer nach SportartenBearbeiten

  BasketballBearbeiten

  BoxenBearbeiten

  FechtenBearbeiten

  • Jaroslav Starý
    Säbel: in der 1. Runde ausgeschieden
    Säbel Mannschaft: in der 2. Runde ausgeschieden
  • Alois Sokol
    Säbel: in der 2. Runde ausgeschieden
    Säbel Mannschaft: in der 2. Runde ausgeschieden
  • Svatopluk Skýva
    Säbel: in der 2. Runde ausgeschieden
    Säbel Mannschaft: in der 2. Runde ausgeschieden

  KanuBearbeiten

Männer
Frauen

KunstwettbewerbeBearbeiten

  LeichtathletikBearbeiten

Männer
Frauen
  • Olga Šicnerová
    100 m: im Halbfinale ausgeschieden
    200 m: im Vorlauf ausgeschieden

  Moderner FünfkampfBearbeiten

  RingenBearbeiten

  • Jan Stehlík
    Federgewicht, griechisch-römisch: in der 2. Runde ausgeschieden
  • Václav Tuhý
    Leichtgewicht, griechisch-römisch: in der 1. Runde ausgeschieden
  • Josef Růžička
    Schwergewicht, griechisch-römisch: in der 2. Runde ausgeschieden
    Schwergewicht, Freistil: 5. Platz

  RudernBearbeiten

  • Jiří Vaněk
    Vierer ohne Steuermann: im Viertelfinale ausgeschieden
  • Josef Kalaš
    Vierer ohne Steuermann: im Viertelfinale ausgeschieden

  SchwimmenBearbeiten

Männer
  • Miroslav Bartůšek
    400 m Freistil: im Viertelfinale ausgeschieden
    1500 m Freistil: im Viertelfinale ausgeschieden

  TurnenBearbeiten

Männer
  • Zdeněk Růžička
    Einzelmehrkampf: 7. Platz
    Boden: Bronze
    Pferdsprung: 46. Platz
    Barren: 7. Platz
    Reck: 17. Platz
    Ringe: Bronze
    Seitpferd: 30. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Pavel Benetka
    Einzelmehrkampf: 23. Platz
    Boden: 6. Platz
    Pferdsprung: 28. Platz
    Barren: 26. Platz
    Reck: 20. Platz
    Ringe: 25. Platz
    Seitpferd: 59. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Miroslav Málek
    Einzelmehrkampf: 47. Platz
    Boden: 55. Platz
    Pferdsprung: 30. Platz
    Barren: 56. Platz
    Reck: 33. Platz
    Ringe: 32. Platz
    Seitpferd: 63. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Vladimír Karas
    Einzelmehrkampf: 48. Platz
    Boden: 8. Platz
    Pferdsprung: 89. Platz
    Barren: 33. Platz
    Reck: 61. Platz
    Ringe: 7. Platz
    Seitpferd: 59. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Leo Sotorník
    Einzelmehrkampf: 50. Platz
    Boden: 6. Platz
    Pferdsprung: Bronze
    Barren: 53. Platz
    Reck: 79. Platz
    Ringe: 17. Platz
    Seitpferd: 76. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • František Wirth
    Einzelmehrkampf: 52. Platz
    Boden: 60. Platz
    Pferdsprung: 38. Platz
    Barren: 64. Platz
    Reck: 27. Platz
    Ringe: 73. Platz
    Seitpferd: 57. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Vratislav Petráček
    Einzelmehrkampf: 65. Platz
    Boden: 64. Platz
    Pferdsprung: 84. Platz
    Barren: 51. Platz
    Reck: 77. Platz
    Ringe: 25. Platz
    Seitpferd: 70. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
  • Gustav Hrubý
    Einzelmehrkampf: 74. Platz
    Boden: 38. Platz
    Pferdsprung: 17. Platz
    Barren: 102. Platz
    Reck: 103. Platz
    Ringe: 46. Platz
    Seitpferd: 41. Platz
    Mannschaftsmehrkampf: 6. Platz
Frauen

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

Anm. Eliška Misáková wurde nach ihrer Anreise zu den Spielen aufgrund einer plötzlichen Krankheit vor dem Wettkampf durch Věra Růžičková ersetzt und verstarb im Krankenhaus, während ihre Mannschaft Olympiasieger wurde. Das IOC verlieh Misáková posthum die Goldmedaille.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Abdul Rahim: The tragedy of the last London Games. In: theolympicsports.com. 9. August 2012, abgerufen am 28. April 2020 (englisch).