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MHS Aviation GmbH
Bombardier Challenger 604 der MHS Aviation
IATA-Code: M2
ICAO-Code: MHV
Rufzeichen: SNOWCAP
Gründung: 1977
Sitz: Oberhaching, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen München

Unternehmensform: GmbH
Leitung:

Steffen Fries (CEO)

Flottenstärke: 17
Ziele: national und international
Website: www.mhs-aviation.com

MHS Aviation ist eine deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz in Oberhaching[1] und Basis auf dem Flughafen München.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

MHS Aviation wurde 1977 gegründet.[2]

Im November 2013 übernahm MHS Aviation im Rahmen einer Kooperation mit der Schweizerischen Sky Work Airlines deren Dornier 328 in ihr eigenes Air Operator's Certificate und betreibt diese nun für Sky Work Airlines.[3] MHS Aviation betreibt bereits mehrere Maschinen dieses Typs.

Seit dem 10. März 2014 führt MHS Aviation im Wet-Lease die Flüge der neu gegründeten Rhein-Neckar Air vom Flugplatz Mannheim nach Berlin Tegel durch.[4] Die Strecke wird mit Dornier 328-110 mittlerweile von Montag bis Freitag bedient.[5] Seit dem 14. Oktober 2014 wird zusätzlich die Strecke Hamburg–Mannheim auch mit einer Dornier 328 von Montag bis Freitag bedient.[6][5]

FlugzieleBearbeiten

MHS Aviation führt Charterflüge für Passagiere und Fracht durch.[7]

FlotteBearbeiten

 
Dornier 328-110 der MHS Aviation

Mit Stand Januar 2019 besteht die Flotte der MHS Aviation aus 17 Flugzeugen:[8][9]

Typ Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze[9]
Bombardier Challenger 300 01 08
Bombardier Challenger 604 01 10
Bombardier Challenger 604 01 12
Bombardier Global Express 01 14
Bombardier Learjet 45 01 08
Cessna CitationJet CJ2+ 01 06
Dassault Falcon 2000LX 02 08
Dornier 328-110 07 31
32
Embraer Phenom 100 01 04
Embraer Phenom 300 01 07
Gesamt 17

ZwischenfälleBearbeiten

 
Die betroffene Challenger D-AMSC (2013).

Am 7. Januar 2017 bewirkte die Wirbelschleppe eines auf Reiseflughöhe fliegenden Airbus A380-800 der Emirates, dass eine 300 Meter niedriger in entgegengesetzter Richtung fliegende Bombardier Challenger 604 drei- bis fünfmal um die eigene Längsachse rotierte. Mehrere Passagiere wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Piloten verloren zeitweilig komplett die Kontrolle über das Flugzeug und konnten es erst 2700 Meter tiefer abfangen und schließlich sicher und äußerlich unbeschädigt landen. Da bei dem Vorfall die für die Flugzeugstruktur zulässigen Beschleunigungswerte überschrittenen worden waren, musste die Challenger 604 als irreparabel beschädigt abgeschrieben werden.[10][11][12]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: MHS Aviation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Imprint - MHS Aviation. In: MHS Aviation. (mhs-aviation.de [abgerufen am 13. Oktober 2017]).
  2. mhs-aviation.com – Unternehmen abgerufen am 23. Dezember 2013
  3. ch-aviationSkyWork to transfer Do328 fleet to MHS Aviation's AOC (englisch), abgerufen am 19. November 2013
  4. flugrevue.de – Erstflug der Rhein-Neckar Air, 13. März 2014
  5. a b rn-air.de – Flugzeiten
  6. aero.de – Rhein-Neckar Air fliegt nach Hamburg, 23. September 2014
  7. mhs-aviation.com – Leistungen abgerufen am 30. Juni 2014
  8. airframes.org – MHV Fleet (englisch), abgerufen am 4. April 2017
  9. a b mhs-aviation.de – Fleet (englisch), abgerufen am 25. Januar 2019
  10. The Aviation HeraldAccident: Emirates A388 over Arabian Sea on Jan 7th 2017, wake turbulence sends business jet in uncontrolled descent (englisch), abgerufen am 19. März 2017
  11. aerotelegraph.com – Airbus A380 löst bei Businessjet Sturzflug aus abgerufen am 20. März 2017
  12. Zwischenbericht BFU Mai 2017, S.12-36, abgerufen am 16. Mai 2017