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Private Wings

deutsche Charterfluggesellschaft
Private Wings Flugcharter GmbH
Logo der Private Wings
Dornier 328-100 der Private Wings
IATA-Code: 8W
ICAO-Code: PWF
Rufzeichen: PRIVATE WINGS
Gründung: 1991
Sitz: Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Fliegerhorst Ingolstadt/Manching

Unternehmensform: GmbH
Flottenstärke: 11
Ziele: national und international
Website: www.private-wings.de

Private Wings ist eine deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz in Berlin und Basis auf dem Fliegerhorst Ingolstadt/Manching.

GeschichteBearbeiten

Private Wings wurde 1991 von Peter Paul Gatz und Andreas Wagner gegründet. Über die Jahre entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich als Anbieter für Werksflugverkehr, Charterflüge für Geschäfts- und Urlaubsreisen sowie Frachtflüge. Das Kerngeschäft besteht jedoch überwiegend in Shuttleflügen für die Automobilindustrie.

In den Sommermonaten führt Private Wings manchmal Linienflüge durch, die großteils vom Fliegerhorst Ingolstadt/Manching starten. Im Sommer 2019 wird jeden Sonntag ein Flug nach Aosta durchgeführt. Dies ist aber nur ein Zwischenstopp, der Flug geht weiter nach Sardinien. Im Jahr 2018 wurde der gleiche Linienflug durchgeführt.[1]

FlotteBearbeiten

 
Beechcraft 1900D der Private Wings

Mit Stand August 2019 besteht die Flotte der Private Wings aus elf Flugzeugen: [2]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
Beechcraft 1900D 01 19
Dornier 328-100 08 32
Dornier 328-300 02
Gesamt 11

ZwischenfälleBearbeiten

  • Am 19. Februar 1996 stürzte eine Cessna 550 Citation II, Luftfahrzeugkennzeichen D-CASH, bei Freilassing während des Anfluges auf den Flughafen Salzburg in ein Waldstück (s. Hauptartikel: Absturz einer Cessna 550 bei Freilassing 1996). Der Untersuchungsbericht ergab, dass die Maschine die notwendige Mindestgeschwindigkeit für die Steuerung des Flugzeuges unterschritt und über die rechte Tragfläche abkippte. Nach dem Aufschlag brannte das Wrack vollständig aus. Acht Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben. Das betroffene Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt verleast an die Alp-Air Luftfahrt Verwaltungs-GmbH. Private Wings war aber für die Crew, Passagiere und Versicherung verantwortlich.[3][4]
  • Am 19. März 2001 wurde eine Beechcraft B350 Super King Air (Luftfahrzeugkennzeichen D-CINA) bei einem Überprüfungsflug schwer beschädigt. Nach dem Start in Berlin-Tempelhof geriet die Maschine bei einem Überziehungsmanöver in der Nähe des Funkfeuers Fürstenwalde ins Trudeln und konnte nur knapp vor einem Absturz bewahrt werden. Beide Piloten blieben unverletzt. Durch den extremen Flugzustand kam es zu Verformungen an der Flugzeugzelle, was zur Ausmusterung der Maschine führte.[5]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Private Wings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sommerflüge nach Italien: Ingolstadt bekommt einen Linienflug. In: aeroTELEGRAPH. 30. März 2019, abgerufen am 30. März 2019 (deutsch).
  2. Flotte. Private Wings, abgerufen am 26. August 2019.
  3. Margarete Raabe: Senkrecht stürzte die Cessna in den Wald. In: Die Welt. 20. Februar 1996, abgerufen am 12. August 2017.
  4. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. Februar 2019.
  5. BFUUntersuchungsbericht abgerufen am 5. Juni 2014
  6. Simon Hradecky: Accident: Private Wings D328 at Braunschweig on Oct 20th 2014, tail strike on landing. In: The Aviation Herald. 24. Februar 2015, abgerufen am 24. Februar 2015.