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Volkswagen AirService GmbH
Dassault Falcon 2000 der Lion Air Service
IATA-Code:
ICAO-Code: WGT
Rufzeichen: BEETLE
Gründung:
Sitz: Braunschweig, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

Unternehmensform: GmbH
Leitung:

Luis Antonio Sancha Garcia

Flottenstärke: 8
Ziele: national und international

Volkswagen AirService GmbH ist ein Lufttransportdienstleister mit Sitz am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Es ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Volkswagen AG.[1]

Die früher auch als Lion Air Services bekannte Fluggesellschaft besitzt ein deutsches AOC mit einem Höchstabfluggewicht von über 10 Tonnen.[2] Die Ummeldung des Unternehmens wurde auf Grund der neuen NCC-Richtlinien der EU notwendig.

Inhaltsverzeichnis

AufgabenbereichBearbeiten

Nach einem Bericht des Spiegels werden neben Flügen mit dienstlichem Hintergrund von Wolfsburg aus zu den diversen Produktionsstätten auf der ganzen Welt auch Shuttle-Services am Wochenende für hochgestellte Mitarbeiter durchgeführt, vor allem „alle Konzernvorstände, viele Vorstände der zwölf Marken sowie etliche Generalbevollmächtigte laut ihren Verträgen“.[3]

Das Unternehmen war von 1995 bis 2017 auf den Cayman Islands eingetragen. Dies geschah laut Volkswagen nicht aus steuerlichen, sondern aus Sicherheitsgründen,[4] da der Halter der Luftfahrzeuge nicht sofort erkennbar war.[5] Seit November 2017 sind alle acht Maschinen wieder in Deutschland registriert.[6]

FlotteBearbeiten

Mit Stand Juli 2018 besteht die Flotte der Volkswagen AirService aus acht Geschäftsreiseflugzeugen.[7]

Flugzeugtyp aktiv bestellt Luftfahrzeugkennzeichen
Dassault Falcon 8X 2 D-AGBA, D-AGBB
Dassault Falcon 7X 6 D-AGBE, D-AGBF, D-AGBG, D-AGBH, D-AGBI, VP-CFL
Gesamt 8 -

Aufgrund des als „Dieselgate“ bezeichneten Abgasskandals, der im September 2015 bekannt wurde, beschloss VW, die Flotte zu verkleinern. Verkauft wurde nur der Airbus A319CJ. Dieser ging an die Lufthansa Technik, die ihn für den Einsatz als Open-Skies-Beobachtungsflugzeug für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung bis 2019 umbaut.[8][9]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Volkswagen Air Service – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Anteilsbesitz gem. §§ 285 und 313 HGB für die Volkswagen AG und den Volkswagen Konzern zum 31. Dezember 2013. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) In: volkswagenag.com. Volkswagen AG, 2014, S. 6, archiviert vom Original am 12. August 2014; abgerufen am 24. Februar 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volkswagenag.com
  2. genehmigte Luftfahrtunternehmen. In: Luftfahrt-Bundesamt.de. Luftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 21. Juli 2018.
  3. Konzerneigene Flotte: VW-Manager dürfen kostenlos im Firmenjet fliegen. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  4. Der Ärger mit den Privatjets. In: Handelsblatt. 13. Mai 2015, abgerufen am 7. April 2016.
  5. Ulrich Exner: Warum VW seine Firmenjets in einer Steueroase meldet. In: Die Welt. 26. Januar 2016, abgerufen am 7. April 2016.
  6. Gerhard Hegmann: Volkswagen meldet Firmenjets aus Steueroase ab. In: DIE WELT. 11. November 2017 (welt.de [abgerufen am 18. Juli 2018]).
  7. airframes.org: LuftfahrtClub Braunschweig. Abgerufen am 5. Dezember 2017.
  8. Gerhard Hegmann: Volkswagen: Winterkorn-Airbus sichert jetzt den Weltfrieden. In: DIE WELT. 29. Januar 2017 (welt.de [abgerufen am 18. Juli 2018]).
  9. Neuer “Open Skies-Flieger” für die Deutsche Bundeswehr. In: Offiziere.ch. 11. Februar 2016 (offiziere.ch [abgerufen am 18. Juli 2018]).