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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Waldrohrbach
Waldrohrbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldrohrbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 10′ N, 7° 58′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Annweiler am Trifels
Höhe: 241 m ü. NHN
Fläche: 5,9 km2
Einwohner: 380 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76857
Vorwahl: 06346
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Messplatz 1
76855 Annweiler am Trifels
Website: www.vg-annweiler.de
Ortsbürgermeister: Werner Kempf (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Waldrohrbach im Landkreis Südliche Weinstraße
Kirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)MaikammerSankt Martin (Pfalz)Herxheim bei Landau/PfalzHerxheimweyherRohrbach (Pfalz)InsheimBornheim (Pfalz)Essingen (Pfalz)Hochstadt (Pfalz)Offenbach an der QueichBilligheim-IngenheimBirkweilerBirkweilerBöchingenBöchingenBöchingenEschbach (Pfalz)FrankweilerFrankweilerGöcklingenHeuchelheim-KlingenIlbesheim bei Landau in der PfalzIlbesheim bei Landau in der PfalzImpflingenKnöringenLeinsweilerRanschbachSiebeldingenSiebeldingenWalsheimWalsheimWalsheimBad BergzabernBarbelrothBirkenhördtBöllenbornDierbachDörrenbachGleiszellen-GleishorbachHergersweilerKapellen-DrusweilerKapsweyerKlingenmünsterNiederhorbachNiederotterbachOberhausen (bei Bad Bergzabern)OberotterbachOberschlettenbachPleisweiler-OberhofenSchweigen-RechtenbachSchweighofenSteinfeld (Pfalz)VorderweidenthalAlbersweilerAlbersweilerAnnweiler am TrifelsAnnweiler am TrifelsDernbach (Pfalz)EußerthalGossersweiler-SteinMünchweiler am KlingbachRamberg (Pfalz)RinnthalSilz (Pfalz)VölkersweilerWaldhambach (Pfalz)WaldrohrbachWernersbergAltdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)BurrweilerBurrweilerEdenkobenEdenkobenEdesheimEdesheimEdesheimEdesheimFlemlingenFlemlingenFlemlingenFreimersheim (Pfalz)GleisweilerGleisweilerGommersheimGommersheimGommersheimGroßfischlingenHainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)KleinfischlingenRhodt unter RietburgRhodt unter RietburgRoschbachRoschbachVenningenVenningenVenningenWeyher in der PfalzWeyher in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandkreis GermersheimRhein-Pfalz-KreisLandkreis Bad DürkheimNeustadt an der WeinstraßeLandkreis Bad DürkheimLandkreis KaiserslauternLandkreis SüdwestpfalzFrankreichKarte
Über dieses Bild

Waldrohrbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die drittkleinste Ortsgemeinde darstellt.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Ort liegt im Wasgau, wie der Südteil des Pfälzerwaldes und der sich anschließende Nordteil der Vogesen auch genannt wird. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Annweiler am Trifels, Ilbesheim bei Landau in der Pfalz (Exklave), Waldhambach (Pfalz), Münchweiler am Klingbach, Silz (Pfalz), Gossersweiler-Stein und Völkersweiler.

ErhebungenBearbeiten

Der Ort liegt am Fuße des Rehbergs, dem mit (577 m ü. NHN) höchsten Berg im deutschen Teil des Wasgaus. Weitere Erhebungen auf der Gemarkung von Waldrohrbach neben dem Rehberg sind der Kleine Hahnstein (451 m ü. NHN), der Große Hahnstein (411 m ü. NHN), die Lebersteine (391 m ü. NHN), der Kahle Knopf (368 m ü. NHN), der Bichelberg (338 m ü. NHN), die Försthöhe (334 m ü. NHN) und die Brandhöhe (319 m ü. NHN).

GewässerBearbeiten

Die Gemeinde wird vom Kaiserbach, einem linken Nebenfluss des Klingbach, von Westnordwest nach Ostsüdost durchflossen. Auf gesamter Länge innerhalb der Gemarkung der Gemeinde befinden sich der Assenthalbach und der etwa ein Kilometer lange Heimbach, ersterer ist ein linker und letzterer ein rechter Zufluss des Kaiserbach, der am südöstlichen Siedlungsrand in diesen mündet. Im Nordwesten des Gemeindegebiets befindet sich zudem die Rehbergquelle.

GeschichteBearbeiten

Im 13. Jahrhundert stand die Gemeinde unter der Hoheit des Leininger Grafen Emich IV. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Waldrohrbach zur Herrschaft Madenburg.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war die Gemeinde in den Kanton Landau eingegliedert. 1814 wechselte sie in den Kanton Annweiler. Ein Jahr später wurde sie Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte Pfalz in das Königreich Bayern. Von 1818 bis 1862 gehörte die „Wald-Rohrbach“ – so die damalige Schreibweise – dem Landkommissariat Bergzabern an; aus diesem ging das Bezirksamt Bergzabern hervor.

Ab 1939 war der Ort Bestandteil des Landkreises Bergzabern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Waldrohrbach innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte der Ort am 7. Juni 1969 in den neu geschaffenen Landkreis Landau-Bad Bergzabern, der 1978 in Landkreis Südliche Weinstraße umbenannt wurde. 1972 wurde Waldrohrbach der ebenfalls neu gebildeten Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels zugeordnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldrohrbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1814 235
1835 277
1871 264
1905 295
1939 350
1950 360
Jahr Einwohner
1961 379
1970 406
1987 362
1997 373
2005 409
2018 380

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Waldrohrbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Durch einen silbernen Schrägwellenbalken von Blau und Grün geteilt, oben links unter einem schwebenden gleichschenkeligen angetatzten silbernen Kreuz eine silberne Lilie, unten rechts unter einer bewurzelten goldenen Tanne ein goldenes Schilfrohr.“

KulturBearbeiten

KulturdenkmälerBearbeiten

 
St. Ägidius in Waldrohrbach

Vor Ort befinden sich mit dem Rehbergturm, der örtlichen katholischen Kirche St. Ägidius, vier Kreuzen und einem Kilometerstein insgesamt sieben Objekte, die unter Denkmalschutz stehen.

NaturBearbeiten

Auf Gemarkung von Waldrohrbach befinden sich insgesamt drei Naturdenkmale. Darüber hinaus ist die Gemeinde Bestandteil des Klettergebiets Südpfalz.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

Zudem existieren vor Ort ein Friedhof, ein Dorfgemeinschaftshaus und ein Feuerwehrhaus.

VerkehrBearbeiten

Die Hauptstraße von Waldrohrbach ist die B 48, die von Bingen am Rhein nach Bad Bergzabern verläuft.

Nächstgelegener Bahnhof ist Annweiler am Trifels an der Bahnstrecke Landau–Rohrbach. Waldrohrbach ist über die Buslinie 524 des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, die vom Pfalzklinikum über Waldhambach und Annweiler bis nach Albersweiler führt, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen.[4] Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Rohrbach an der A 65. Waldrohrbach selbst liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar; für Fahrten Richtung Karlsruhe gilt jedoch der Tarif des Karlsruher Verkehrsverbundes.

TourismusBearbeiten

Durch die Gemeinde verläuft ein Wanderweg, der mit einem weiß-blauen Balken markiert ist.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • 700 Jahre Waldrohrbach. Festschrift zum Ortsjubiläum 1999. Ortsgemeinde, Waldrohrbach 1999
  • Alfons Helfrich, Bernhard Braun, Emil Bernhard: Familienregister zu den katholischen Kirchenbüchern von Waldhambach und Waldrohrbach. 1735–1875. Pirmasenser Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, Pirmasens 2002

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Verkehrsverbund Rhein Neckar: VRN | Startseite. Abgerufen am 30. Juni 2018.