Bingen am Rhein

Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz

Bingen am Rhein ist eine große kreisangehörige Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der ursprüngliche Name der Siedlung war Bingium, keltisches Wort eventuell für „Loch im Fels“, Bezeichnung für die Untiefe hinter dem Mäuseturm, bekannt als Binger Loch. Bingen war Ausgangspunkt der Ausoniusstraße, einer römischen Militärstraße, welche die Stadt mit Trier verband. Bekannt ist Bingen unter anderem durch die Geschichte um den Binger Mäuseturm, in dem angeblich der Mainzer Erzbischof Hatto von Mäusen gefressen wurde. 2008 war Bingen Ausrichter der dritten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau nach Kaiserslautern und Trier.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bingen am Rhein
Bingen am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bingen am Rhein hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 7° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Höhe: 89 m ü. NHN
Fläche: 37,73 km2
Einwohner: 25.736 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 682 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55411
Vorwahlen: 06721, 06725Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 005
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Burg Klopp
55411 Bingen am Rhein
Website: www.bingen.de
Oberbürgermeister: Thomas Feser (CDU)
Lage der Stadt Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück)BacharachManubachOberdiebachOberheimbachNiederheimbachWeiler bei BingenTrechtingshausenWaldalgesheimMünster-SarmsheimBingen am RheinIngelheim am RheinBudenheimGrolsheimGensingenHorrweilerAspisheimWelgesheimZotzenheimBadenheimSprendlingenSankt Johann (Rheinhessen)Wolfsheim (Gemeinde)OckenheimGau-AlgesheimAppenheimNieder-HilbersheimBubenheim (Rheinhessen)Ober-HilbersheimEngelstadtSchwabenheim an der SelzJugenheim in RheinhessenStadecken-ElsheimEssenheimOber-OlmKlein-WinternheimNieder-OlmSörgenlochZornheimBodenheimGau-BischofsheimHarxheimNackenheimLörzweilerMommenheim (Rheinhessen)HahnheimSelzenNiersteinOppenheimDienheimDexheimDalheim (Rheinhessen)KöngernheimFriesenheim (Rheinhessen)UndenheimUelversheimUelversheimLudwigshöheGuntersblumWeinolsheimDolgesheimEimsheimHillesheim (Rheinhessen)WintersheimDorn-DürkheimRhein-Lahn-KreisHessenMainzRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Bad KreuznachDonnersbergkreisLandkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
Logo der Stadt Bingen am Rhein
Bingen und Bingerbrück von der Elisenhöhe
Stadtteil Büdesheim

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Bingen befindet sich unmittelbar südöstlich des Rheinknies am Binger Wald, der sich westlich der Stadt erhebt. Nördlich ragt auf der anderen Rheinseite das Rheingaugebirge auf mit dem vorgelagerten Niederwald bei Rüdesheim als dem südwestlichen Eckpfeiler des Taunus. In Bingen endet der Oberrhein mit dem Zufluss der Nahe. Hier beginnt mit dem Stadtteil Bingerbrück der Mittelrhein.

Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz liegt circa 25 Kilometer östlich von Bingen, Koblenz befindet sich circa 50 Kilometer nordwestlich der Stadt.

Das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal schließt die gesamte Stadt Bingen mit ein, obwohl deren Hauptteil in Rheinhessen liegt. Der Rochusberg wird nahezu vollständig vom Stadtgebiet umschlossen.

NachbargemeindenBearbeiten

Rechtsrheinisch gegenüber von Bingen liegt die hessische Stadt Rüdesheim am Rhein im Rheingau-Taunus-Kreis. Folgende weitere Nachbarstädte und -gemeinden schließen sich – allesamt linksrheinisch – im Uhrzeigersinn an: Ingelheim, Gau-Algesheim, Ockenheim, Appenheim, Aspisheim, Horrweiler, Gensingen, Grolsheim, Laubenheim, Münster-Sarmsheim, Weiler, Trechtingshausen.

StadtgliederungBearbeiten

Bingen am Rhein gliedert sich in acht Stadtteile mit insgesamt 26.666 Einwohnern:

Stadtteil Fläche Einwohner(1)
Bingen-Stadt 8,68 km² 7.824
Bingen-Bingerbrück 3,51 km² 3.212
Bingen-Büdesheim 9,12 km² 7.510
Bingen-Dietersheim 4,16 km² 1.927
Bingen-Dromersheim 3,23 km² 1.521
Bingen-Gaulsheim 2,92 km² 1.097
Bingen-Kempten 3,20 km² 1.946
Bingen-Sponsheim 2,91 km² 1.629
(1) Einwohnerzahlen, Stand 1. April 2021[2]
Blick auf Bingen und den Rhein vom Niederwalddenkmal aus gesehen

KlimaBearbeiten

Der mittlere Jahresniederschlag beträgt nur 500–550 mm[3] und liegt damit im unteren Fünftel der in Deutschland erfassten Werte – an 14 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert.[4] Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,5-mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt – an nur einem Prozent der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.[5]

GeschichteBearbeiten

 
Aetherius-Grabstein aus dem 5./6. Jahrhundert in der Kirche St. Martin

Urgeschichte und AntikeBearbeiten

Das Gebiet des heutigen Bingen wurde wegen seiner verkehrsgünstigen Lage am Zusammenfluss von Nahe und Rhein und am Eintritt des Rheins in das Engtal bereits in antiker Zeit besiedelt. Der Ortsname ist erstmals in der Form „Bingium“ im Werk des römischen Schriftstellers Tacitus (Anfang des 2. Jahrhunderts) im Kontext des Bataveraufstandes bezeugt und wird auf die urindogermanische Wurzel „bhengo-m“ (Ort an der Brechung des Flusses) zurückgeführt.[6] Es bestand wohl bereits eine keltische Siedlung am Ort. Nach der römischen Eroberung wurden römische Truppen am Ort stationiert, die ein Holz-Erde-Kastell errichteten. Es wurde eine hölzerne Brücke über die Nahe errichtet, über die die Römische Rheintalstraße führte und deren Reste dendrochronologisch auf das Jahr 77 n. Chr. datiert wurden. Die christliche Gemeinde von Bingen ist für das 4. oder 5. Jahrhundert sicher nachgewiesen; aus der damals errichteten Kirche dürfte später die Kirche St. Martin hervorgegangen sein. Zwei christliche Grabsteine aus dem 5. und 6. Jahrhundert sind erhalten, der einer Mauricia (eingemauert in die Krypta von St. Martin) und der eines Priesters namens Aetherius (gefunden östlich der Stadt im antiken Gräberfeld, heute in der Kirche St. Martin).[7]

MittelalterBearbeiten

Nach dem Fall des Obergermanisch-Raetischen Limes wurde die Stadt im fünften Jahrhundert fränkisches Königsgut und ging 983 durch die Veroneser Schenkung von Otto II. an den Erzbischof Willigis von Mainz.[8] Unter Otto III. kam der Binger Kammerforst dazu. Unter Willigis entstand ein Stück naheaufwärts die steinerne Drususbrücke.

 
Gottfried Mascop: Stadtplan von 1577
 
Bingen – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655

Die Binger strebten immer wieder nach Unabhängigkeit, was 1165 bei Streitigkeiten zwischen dem Erzbischof von Mainz und dem Kaiser zur Zerstörung führte. Im 13. Jahrhundert war Bingen Mitglied des Rheinischen Städtebundes. Der Bau der Burg Klopp Mitte des 13. Jahrhunderts kann wohl auch in diesem Zusammenhang gesehen werden. Ein letzter Versuch war die erfolglose Teilnahme am Bauernkrieg 1525. Vom Erzbischof erwarb das Mainzer Domkapitel 1424 und 1438 in zwei Hälften die Stadt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts blieb Bingen unter dessen Verwaltung. Wie viele Städte im Tal litt Bingen durch mehrere Stadtbrände und Kriege.

NeuzeitBearbeiten

Nach der Einnahme des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen wurde die Region 1793 von Frankreich annektiert.

Verzögert durch die Koalitionskriege wurde die Annexion erst nach 1797 konsolidiert, Bingen gehörte ab 1798 zum Département Donnersberg und war Hauptort (Chef-lieu) des Kantons Bingen. Gerichtlich war im Bereich des Kantons für die Zivilgerichtsbarkeit das Friedensgericht Bingen zuständig, für die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit bestanden Notariate.[9]

Aufgrund 1815 auf dem Wiener Kongress getroffener Vereinbarungen und eines 1816 zwischen dem Großherzogtum Hessen, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrags kam Rheinhessen, und damit auch Bingen, zum Großherzogtum Hessen, das dieses neu erworbene Gebiet als Provinz Rheinhessen organisierte. Nach der Auflösung der Kantone in der Provinz wurde Bingen 1835 Sitz des Kreisrates des neu errichteten Kreises Bingen.

Das Friedensgericht Bingen wurde 1879 aufgelöst und durch das Amtsgericht Bingen ersetzt.[10]

Im Jahre 1929 wurde Büdesheim durch Eingemeindung ein Stadtteil von Bingen; Dietersheim, Gaulsheim und Kempten folgten 1939.

 
Bingen mit Drususbrücke um 1900

Am 10. November 1938 wurde die 1905 erbaute Neue Synagoge von SA-Männern und Nazianhängern angezündet. Sie brannte bis auf die Umfassungsmauern ab. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Bingen wiederholt Ziel von Luftangriffen der USAAF. Dabei wurde vor allem der Rangierbahnhof im Stadtteil Bingerbrück angegriffen.[11] Am 13. September 1944 wurde ein zuvor abgeschossenes Besatzungsmitglied eines amerikanischen Bombers von einem Mitglied der SA auf offener Straße erschossen.[12] Bei Kriegsende 1945 rückten Truppen der US-Army in die Stadt ein.

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Bingerbrück mit 3655 Einwohnern eingemeindet. Am 1. Januar 1970 wurde die Stadt Bingen, auf ihren Antrag hin, von der Landesregierung zur Großen kreisangehörigen Stadt erhoben.[13] Am 22. April 1972 folgte die Eingemeindung der Gemeinden Dromersheim (1221 E.) und Sponsheim (665 E.).[14] Den Namenszusatz „am Rhein“ trägt die Stadt seit dem 1. Juli 1982.[15]

Zur Landesgartenschau 2008 in Bingen wurden die Rheinanlagen neu gestaltet.

EinwohnerstatistikBearbeiten

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Stadtgebiet von Bingen am Rhein; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[16]

Jahr Einwohner
1815 6.002
1835 10.119
1871 11.256
1905 19.723
1939 21.925
1950 21.745
1961 25.446
1970 25.542
Jahr Einwohner
1987 23.070
2005 24.739
2011 23.812
2015 24.987
2016 25.435
2017 25.441
2019 25.899
2020 25.736
 
Einwohnerentwicklung von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle

KonfessionsstatistikBearbeiten

Gemäß dem Zensus 2011 waren 49,4 % der Einwohner römisch-katholisch, 22,1 % evangelisch und 28,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[17] Die Zahl der Protestanten und vor allem die der Katholiken ist seitdem gesunken. Juli 2021 waren von den Einwohnern 39,3 % katholisch, 18,4 % evangelisch und 42,3 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.[18]

PolitikBearbeiten

Stadtratswahl 2019
Wahlbeteiligung: 61,1 % (2009: 50,5 %)
 %
40
30
20
10
0
31,8 %
30,1 %
16,1 %
8,3 %
7,9 %
5,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
−11,1 %p
−2,7 %p
+3,8 %p
+2,5 %p
+1,7 %p
+5,8 %p

StadtratBearbeiten

Der Stadtrat in Bingen am Rhein besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[19]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG LINKE Gesamt
2019 11 11 6 3 3 2 36 Sitze
2014 12 16 4 2 2 36 Sitze
2009 10 16 4 4 2 36 Sitze
2004 10 18 3 3 2 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Bingen e. V.

Koalition im StadtratBearbeiten

Nach der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 vereinbarten SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Binger Stadtrat eine Koalition.[20] Am 14. Mai 2020 erklärte die SPD ihren sofortigen Austritt aus diesem Bündnis. Auslöser war die vorangegangene Bürgermeisterwahl im Stadtrat, bei der der Koalitionskandidat Sebastian Hamann (SPD) trotz rechnerischer Mehrheit nicht gewählt, sondern der bisherige Bürgermeister Ulrich Mönch (CDU) in seinem Amt bestätigt wurde.[21]

Oberbürgermeister und StadtvorstandBearbeiten

Bei den Oberbürgermeisterwahlen am 22. April 2012 erzielte Thomas Feser (CDU) mit 51,78 % die absolute Mehrheit der Stimmen. Er wurde am 29. Mai im Rahmen einer Stadtratssitzung vereidigt.[22] Am 24. November 2019 wurde Feser in einer Stichwahl mit 51,4 % für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.[23]

Neben dem Oberbürgermeister gehören dem Binger Stadtvorstand sowohl der Bürgermeister Ulrich Mönch (CDU), sowie der 1. Beigeordnete Sebastian Hamann (SPD), der 2. Beigeordnete Jens Voll (Bündnis 90/Die Grünen) und der 3. Beigeordnete Peter Eich (FDP) an.[24]

WappenBearbeiten

 
Siegelmarke Stadt Bingen aus der Zeit des Großherzogtums Hessen
Blasonierung: „In Blau auf bewachsenem grünem Schildfuß ein silberner römischer Reiter mit goldenem Helm mit Helmbusch, Waffenrock, Stiefeln und oben goldbeschlagener, silberbespitzter, roter Schwertscheide, auf einem schreitenden, goldbehuften und rotgezäumten, silbernen Rosse, seinen roten Reitermantel mit silbernem Schwert teilend, vor ihm kniend ein bittender, mit dem linken Arm auf eine Krücke in natürlichen Farben gestützter, silberner Mann mit rotem Band über die rechte Schulter gelegt, goldenem Rock und schwarzgeschnürtem goldenem Beinkleid, im rechten Obereck ein rotes Schildchen, darin ein silbernes sechsspeichiges Rad. Auf dem Schildrand eine goldene fünftortürmige Zinnenmauer.“
Wappenbegründung: Der Reiter ist der Heilige Martin, das Schildchen das Mainzer Rad.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Blick über Bingen und den Rhein auf das in Hessen gelegene andere Flussufer, im Hintergrund kann man Rüdesheim und das Niederwalddenkmal erkennen

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Der Binger Mäuseturm
 
Basilika

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Größte
Weinbaugemeinden
im Anbaugebiet
Rang nach
Rebfläche
(innerhalb
von RLP)
Bestockte
Rebfläche 2017
Rebsorten
Weißwein Rotwein
ha %
 Rheinhessen 26.617 71 29
Worms 03 01.564 63 37
Westhofen 07 00.787 75 25
Alzey 08 00.778 63 27
Nierstein 09 00.742 77 23
Alsheim 10 00.707 63 27
Bechtheim 11 00.660 73 27
Flörsheim-Dalsheim 12 00.646 68 32
Ingelheim am Rhein 13 00.642 51 49
Bingen am Rhein 15 00.566 74 26
Saulheim 16 00.523 76 24
Quelle: Faltblatt Weinbau 2018. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Bad Ems, Mai 2018

Die Region ist wirtschaftlich durch den Weinbau geprägt, zumal sich in Bingen vier Weinanbaugebiete (Rheinhessen, Mittelrhein, Nahe und Rheingau) treffen. Die Stadt ist auch Namensgeber für den Bereich Bingen im Weinrecht.

Andere Industrien, die sich früher aufgrund des Hafens in Bingen angesiedelt hatten, sind im Laufe der Jahre abgewandert. Die heutigen Dienstleistungsgewerbe befinden sich hauptsächlich im Industriegebiet (Autobahnabfahrt Bingen-Ost/Kempten/Industriegebiet) und im Gewerbepark Scharlachberg.

Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle.

Ortsansässige UnternehmenBearbeiten

VerkehrBearbeiten

SchienenverkehrBearbeiten

Im Stadtgebiet von Bingen am Rhein liegen mehrere Bahnhöfe und Haltepunkte.

Die Station Bingen (Rhein) Hauptbahnhof liegt im Stadtteil Bingerbrück und trug früher auch die Bezeichnung Bingerbrück. An diesem Bahnhof endet die Strecke der Nahetalbahn Richtung Bad Kreuznach und Idar-Oberstein; die linke Rheinstrecke zwischen Mainz und Köln führt durch den Bahnhof. Alle Züge des Nahverkehrs auf diesen beiden Strecken halten im Hauptbahnhof, außerdem ist der Hauptbahnhof auch Halt einzelner IC, EC und InterCityExpress Züge.

Der Bahnhof Bingen-Stadt – ehemals Bahnhof Bingen (Rhein) – liegt zwei Kilometer weiter östlich der Nahe, direkt gegenüber dem historischen Hafenkran. Hier hält nur noch der Schienenpersonennahverkehr, er hat jedoch einen besseren Anschluss an den öffentlichen Busverkehr der Stadt.

Die Entstehung zweier Bahnhöfe ist historisch bedingt, da der heutige Hauptbahnhof Bingen früher ein preußischer Grenzbahnhof war, während der Stadtbahnhof zur Hessischen Ludwigsbahn gehörte.

Darüber hinaus gibt es noch einen Haltepunkt in Bingen-Gaulsheim, der ausschließlich von der Regionalbahn-Linie RB 26 zwischen Mainz und Köln befahren wird.

Die Haltepunkte Drususbrücke an der Strecke Bingen Hbf–Bad Kreuznach sowie die Haltepunkte Bingen-Kempten und Büdesheim-Dromersheim an der Strecke Alzey–Bingen Stadt werden nicht mehr bedient.

Ab 1906 gab es einen teils als Kleinbahn, teils als Straßenbahn konzessionierten Betrieb, der als AG Binger Nebenbahnen bezeichnet wurde. Die Strecken verbanden den Bahnhof der Stadt, den Bahnhof Bingerbrück und Büdesheim. Ein Jahr später wurde die Strecke von Büdesheim bis Dietersheim verlängert. Die Verbindung nach Bingerbrück wurde 1922 aufgegeben, der Restbetrieb am 22. Oktober 1955 eingestellt.[27]

1915 war nach längerer Planungszeit die insgesamt 1175 Meter lange Hindenburgbrücke über den Rhein eröffnet worden. Sie verband Bingen mit der rechten Rheinstrecke bei Rüdesheim. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie nicht wieder aufgebaut.

StraßenverkehrBearbeiten

Bingen liegt in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen 60 und 61, die durch die Bundesstraße 9 angeschlossen werden. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Route de Charlemagne, die heutige L 419, angelegt.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

In Bingen fahren Stadtbusse auf sieben Linien. Außerdem gibt es vier besondere Schulbuslinien und eine Anruflinie. Betreiber der Buslinien sind die Stadtwerke Bingen am Rhein.

SchiffsverkehrBearbeiten

 
Binger Loch

Von Bedeutung ist nur noch der Personenverkehr. Der Güterhafen ist aufgegeben. Der ehemalige Winterhafen ist heute Yachthafen.

Es gibt Anleger der Touristiklinien Köln-Düsseldorfer, Bingen-Rüdesheimer Fahrgastschifffahrt und der Rösslerlinie. Die Rheinfähre Bingen–Rüdesheim bietet als Personenfähre und als Kraftfahrzeugfähre dicht getaktet eine ständige Verbindung mit der Nachbarstadt Rüdesheim am Rhein (siehe Liste der Rheinfähren).

Bis zum Ende der 1970er Jahre war Bingen Lotsenstation.

Rad- und WanderwegeBearbeiten

Als Tor zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal wird Bingen von diversen Rad- und Wanderwegen angebunden. So treffen sich der Rhein- und Nahe-Radweg im Rhein-Nahe-Dreieck bei Bingen; ebenso führt die Hiwwel-Route von hier aus durch das Rheinhessische Hügelland nach Worms.

Auch im rheinland-pfälzischen Wanderwege-Netz bildet Bingen einen Knotenpunkt. Sowohl der Soonwaldsteig wie auch der RheinBurgenWeg als linksrheinisches Pendant zum Rheinsteig haben hier ihre Start- bzw. Endpunkte.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Die Stadtverwaltung befindet sich u. a. auf Burg Klopp, daneben ist Bingen Hauptsitz des Finanzamtes Bingen-Alzey und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Nahe.

Die Stadt ist Sitz des Amtsgerichts Bingen am Rhein.[28]

BildungBearbeiten

VereineBearbeiten

SportvereineBearbeiten

  • 1. Pool-Snooker Club Rhein Nahe e. V.
  • Aero-Club Rhein-Nahe e. V.
  • Angelsportverein "Nahe" Bingen-Sponsheim
  • Angelsportverein Bingen am Rhein 1924 e. V.
  • Angelverein Rhein-Nahe-Eck e. V. Bingerbrück
  • Athletik-Sportverein 1898 Bingen e. V.
  • Binger Fußball-Vereinigung "Hassia" e. V.
  • Binger Rudergesellschaft 1911 e. V.
  • Binger Tanz Sport Club schwarz-rot 80 e. V.
  • Binger Tauchsportclub 1974
  • Binger Winzertanzgruppe e. V.
  • Bridgeclub Bingen/Rhein-Nahe e. V.
  • Budo- und Fitnessclub Bingen e. V.
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Bingen e. V.
  • DJK SV Grün-Weiß Bingen-Büdesheim 1927 e. V.
  • Eisenbahner-Sportverein Bingen/Rhein e. V.
  • Fußballverein Hassia 1916 Bingen-Kempten e. V.
  • HSG (Handball-Sport-Gemeinschaft) Rhein-Nahe e. V.
  • Kyudo Bingen e. V.
  • Leichtathletik-Club Bingen 1937 e. V.
  • Motor Sport Club (MSC) Bingen e. V.
  • Motoryacht-Club Bingen e. V.
  • Rheinlandseiche Büdesheim 1912 e. V.
  • Rhein-Nahe Baskets
  • Schachclub Bingen 1946 e. V.
  • Schützengesellschaft Bingen 1471 e. V.
  • Schwimmsportverein Bingen am Rhein e. V.
  • Schwimm-Team Bingerbrück e. V.
  • Skatclub Qualmfrei Bingen
  • Ski-Club Bingen 1930 e. V.
  • Spielvereinigung Dietersheim 1918 e. V.
  • Sportverein 1914 Bingerbrück e. V.
  • Square Dance Club "TOWER MICE"
  • SV Rotamint-Rhein-Nahe e. V.
  • Taekwondo-Club Bingen
  • Technischer Ruderverein Rhenania Bingen 1897 e. V.
  • Tennis Club Grün Weiß Bingen e. V.
  • Triathlon-Team Rhein-Nahe e. V.
  • TTG Bingen / Münster-Sarmsheim e. V.
  • Turn- und Sportgemeinde 1879 Bingen-Kempten e. V.
  • Turn- und Sportverein 1861 Bingen-Büdesheim
  • Turn- und Sportverein 1899 Dromersheim e. V.
  • Turn- und Sportverein 1908 e. V. Bingen-Gaulsheim
  • Turn- und Sportverein 1909 e. V. Sponsheim
  • Turnverein 1846 Bingen am Rhein
  • Verein der Sportfischer Bingen-Büdesheim
  • Wanderclub Bingen/Sprendlingen 1984 e. V.
  • Wassersport-Club Bingen-Kempten (WSC)
 
Kran als Kunstobjekt auf der Landesgartenschau 2008

Kulturufer BingenBearbeiten

Landesgartenschau Bingen 2008Bearbeiten

 
Das Kulturufer Bingen, rechts: der Rhein, im März 2011

Für die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz vom 18. April bis 19. Oktober 2008 wurde das Rheinufer zwischen dem Autofähranleger und den ehemaligen Gleisanlagen in Bingerbrück am Hauptbahnhof (früher Bahnhof Bingerbrück) komplett neu gestaltet.

Die Veranstaltung wurde entlang dem Rheinufer auf 2,8 km Länge und 24 Hektar Ausstellungsfläche durchgeführt. Mit 1,3 Millionen Besuchern wurde die erwartete Zahl von mindestens 600.000 Personen deutlich übertroffen. Die drei Teilbereiche sind zwar weiterhin umzäunt, aber kostenfrei zugänglich.

NachnutzungBearbeiten

Das ehemalige Gelände der Landesgartenschau Bingen 2008 wird seit Anfang 2010 als Kulturufer Bingen vermarktet. Ziel des Kulturufers Bingen ist es, den Ort mit seinen landschaftlichen, architektonischen, gartenbaulichen und kulturellen Attraktionen als Ziel für Kulturreisende zu etablieren. Das Kulturufer Bingen besteht aus den Geländeteilen Hafenpark / Gartenstadt, Hindenburganlage, Rhein-Nahe-Eck und Park am Mäuseturm.

Im Bereich Hafenpark / Gartenstadt sind u. a. die Partnerschaftsgärten, der Industriekran und der japanische Zierkirschenhain zu finden. Der Alte Rheinkran von 1487 steht am Übergang zur Hindenburganlage.

Die Hindenburganlage ist eine denkmalgeschützte Parkanlage mit altem Baumbestand. Dort befindet sich das ehemalige Zollamt, der Englische Rosengarten, der Spielplatz „Rheinkahn“, die Vinothek, die Dichterkabinette und die Schiffsanleger.

Im Abschnitt Rhein-Nahe-Eck liegt das Rheintal-Kongress-Zentrum, das Museum am Strom mit den Abteilungen „Hildegard von Bingen“, „Römisches Ärztebesteck“, „Rheinromantik“ und „Stadtgeschichte“, sowie der Hildegarten.

Der Park am Mäuseturm bietet große Wiesenflächen, Sportfelder, eine Skaterbahn, den Abenteuerspielplatz „Rhein zum Spielen“, das Stellwerk Mensch|Natur|Technik sowie verschiedene Veranstaltungsflächen.

Die kulturellen Veranstaltungen finden in jedem Jahr von Ostern bis Ende September statt. Höhepunkt ist das Kulturuferfest am ersten Sonntag im Juli.[30]

Park am Mäuseturm zwischen Hauptbahnhof, Rheinradweg und Rhein. Vorne der Abenteuerspielplatz „Rhein zum Spielen“, hinter dem Stadtzentrum die Burg Klopp

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Burg Klopp mit moderner Brunnenanlage
  • Binger Winzerfest – mit einer Dauer von elf Tagen das längste Weinfest am Rhein
  • Binger Sektfest auf dem Bgm.-Neff-Platz
  • Bingen swingt – Internationales Jazz-Festival
  • Binger Open Air Festival – Alternative-Festival
  • Breakpoint (2003–2010) – eine der größten Veranstaltungen der Demoszene weltweit
  • Nacht der Verführung – Weinfest in den Reben
  • Rhein in Flammen Bingen – sieben Feuerwerke zwischen Trechtingshausen und Bingen am Rhein
  • Kulturuferfest – Veranstaltung mit Straßenkünstlern, Walking Acts und Gauklern am Rheinufer
  • Rochusfest – Rochusoktav, kirchliches Fest mit volkstümlichen Charakter, Wallfahrt des Bistums Mainz
  • Hildegard-Herbst
  • Recharge im Park am Mäuseturm – Veranstaltung mit elektronischer Musik, seit 2015; (drei- bis viermal im Jahr)
  • Binger Weihnachtsrock – Musikevent, jährlich vor Weihnachten, seit 2010

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Bronzestatue Stefan George in der Fußgängerzone
 
Denkmal Ludwig IV., Großherzog von Hessen und bei Rhein

Persönlichkeiten mit Bezug zur StadtBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

LiteraturBearbeiten

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

  • Hans Berkessel, Hedwig Brüchert, Wolfgang Dobras, Ralph Erbar, Frank Teske (Hrsg.): Leuchte des Exils. Zeugnisse jüdischen Lebens in Mainz und Bingen. Mainz 2016, ISBN 978-3-945751-69-5.
  • Dieter Krienke: Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 18,1: Kreis Mainz-Bingen: Städte Bingen und Ingelheim, Gemeinde Budenheim, Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Heidesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007, ISBN 978-3-88462-231-5, S. 62–212 (Überblick zur Geschichte der Stadt Bingen auf S. 62–74).
  • Landesgartenschau Bingen 2008 GmbH (Hrsg.): R(h)einschauen! Landesgartenschau in Bingen. Verlag Matthias Ess, Bad Kreuznach 2008, ISBN 978-3-935516-48-8.
  • Scholl, Johannes: Annales Bingenses, das ist Chronick oder Zeitregister der uhralten Statt Bingen am Rhein. Mainz 1853 (Digitalisat).
  • Stadt Bingen (Hrsg.): Vom Opferplatz zur Gartenstadt. 7500 Jahre Geschichte am Binger Rheinufer. Verlag Matthias Ess, Bad Kreuznach 2008, ISBN 978-3-935516-47-1

WeblinksBearbeiten

Commons: Bingen am Rhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bingen am Rhein – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2020, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Aktuelle Einwohnerzahlen. Stadt Bingen, abgerufen am 19. April 2021.
  3. Niederschlagsverteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: lfu.rlp.de. Landesamt für Umwelt, Rheinland-Pfalz, archiviert vom Original am 2. September 2016; abgerufen am 31. August 2016.
  4. Niederschläge: Mittelwerte 1981-2010, Deutscher Wetterdienst
  5. Übersicht Jahreswerte Bingen, Deutscher Wetterdienst, auf wetterdienst.de
  6. Dieter Krienke: Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 18,1: Kreis Mainz-Bingen: Städte Bingen und Ingelheim, Gemeinde Budenheim, Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Heidesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007, ISBN 978-3-88462-231-5, S. 62.
  7. Kurt Böhner: Bingen im frühen Mittelalter. In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 12: Nördliches Rheinhessen. Ingelheim, Bingen, Bad Kreuznach, Alzey, Oppenheim. Philipp von Zabern, Mainz 1969, S. 130–135, hier S. 130–132.
  8. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 224.
  9. Friedrich Lehne: Historisch-statistisches Jahrbuch des Departements vom Donnersberge für das Jahr 9 der fränkischen Republik. Pfeiffer, Mainz 1801, S. 174. ("pages":[254],"panX":0.465,"panY":0.889,"view":"info","zoom":0.309} Digitalisat).
  10. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.
  11. Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940–1945. 2. Auflage. Propyläen, Berlin 2002, ISBN 3-549-07165-5.
  12. Bericht auf swr.de
  13. Landesverordnung über die Erklärung der Städte Andernach, Bingen und Lahnstein zur großen kreisangehörigen Stadt vom 9. Dezember 1969.
  14. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 171 (PDF; 2,6 MB).  Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  15. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 186 (PDF; 2,8 MB).
  16. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten.
  17. Bingen am Rhein Religion, Zensus 2011
  18. Stadt Bingen am Rhein, abgerufen am 5. August 2021
  19. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  20. Ampelkoalition in Bingen perfekt. 29. Juli 2019, abgerufen am 9. August 2019.
  21. Nach verlorener Bürgermeisterwahl: SPD löste Binger Ampelkoalition auf. In: Nahe-News. Pressedienst Wolf / Nahe News, Oberhausen/Nahe, 15. Mai 2019, abgerufen am 20. September 2020.
  22. Wahl zum Oberbürgermeister. In: bingen.de. Abgerufen am 7. September 2016.
  23. Thomas Feser bleibt Oberbürgermeister in Bingen
  24. Binger Stadtrat hat Beigeordnete gewählt. In: allgemeine–zeitung.de. Abgerufen am 8. September 2019.
  25. Kulturregion Frankfurt/Rhein-Main: Route der Industriekultur
  26. Bingen-Rüdesheimer
  27. M. Kochems, D. Höltge: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland. Band 12 Rheinland-Pfalz/Saarland, EK-Verlag, Freiburg 2011, S. 20–33, ISBN 978-3-88255-393-2.
  28. Internetpräsenz des Amtsgerichts Bingen am Rhein.
  29. Technische Hochschule Bingen: Aus der FH wird die Technische Hochschule Bingen. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. Juli 2016; abgerufen am 26. Juli 2016.
  30. Seite Kulturufer Bingen.
  31. Rupert von Bingen - Ökumenisches Heiligenlexikon
  32. Hildegard von Bingen im Heiligenkalender, ORDEN online, 11. Mai 2012.
  33. Johann Baptist Hilsdorf – der erste Fotograf in Bingen auf fotoplatz.stereographie.de