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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim
Nieder-Hilbersheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 55′ N, 8° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Gau-Algesheim
Höhe: 244 m ü. NHN
Fläche: 4,6 km2
Einwohner: 653 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55437
Vorwahl: 06728
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Hospitalstraße 22
55435 Gau-Algesheim
Website: www.nieder-hilbersheim.de
Ortsbürgermeisterin: Rosemarie Jantz
Lage der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück)BacharachManubachOberdiebachOberheimbachNiederheimbachWeiler bei BingenTrechtingshausenWaldalgesheimMünster-SarmsheimBingen am RheinIngelheim am RheinBudenheimGrolsheimGensingenHorrweilerAspisheimWelgesheimZotzenheimBadenheimSprendlingenSankt Johann (Rheinhessen)Wolfsheim (Gemeinde)OckenheimGau-AlgesheimAppenheimNieder-HilbersheimBubenheim (Rheinhessen)Ober-HilbersheimEngelstadtSchwabenheim an der SelzJugenheim in RheinhessenStadecken-ElsheimEssenheimOber-OlmKlein-WinternheimNieder-OlmSörgenlochZornheimBodenheimGau-BischofsheimHarxheimNackenheimLörzweilerMommenheim (Rheinhessen)HahnheimSelzenNiersteinOppenheimDienheimDexheimDalheim (Rheinhessen)KöngernheimFriesenheim (Rheinhessen)UndenheimUelversheimUelversheimLudwigshöheGuntersblumWeinolsheimDolgesheimEimsheimHillesheim (Rheinhessen)WintersheimDorn-DürkheimRhein-Lahn-KreisHessenMainzRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Bad KreuznachDonnersbergkreisLandkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
Katholische Kirche St. Maria

Nieder-Hilbersheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim an.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Weinort liegt südwestlich von Mainz im Welzbachtal und ist ein von der Landwirtschaft geprägter Ort.

Zu Nieder-Hilbersheim gehört auch der Wohnplatz Wolfskehlsmühle.[2]

GeschichteBearbeiten

Die erste Erwähnung wird in einer Urkunde der Abtei Seligenstadt auf das Jahr 933 zurückgeführt.

Im Stiftungsbrief des Klosters Disibodenberg aus dem Jahr 1108 wird Hilbersheim erstmals als „Hilbriedesheim“ erwähnt.

Nach dem Jahr 1300 wurde erstmals der Name Nieder-Hilbersheim in Urkunden genannt.

1334 wird erstmals eine Kirche erwähnt, die vermutlich dem hl. Martin geweiht war, woraus das heutige Ortswappen entstand. Der Ort gehörte zu diesem Zeitpunkt zum Kurpfälzischen Oberamt Stromberg.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Nieder-Hilbersheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG WGM Gesamt
2019 7 5 12 Sitze
2014 4 8 12 Sitze
2009 5 7 12 Sitze
2004 3 2 7 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Nieder-Hilbersheim e. V.
  • WGM = Wählergruppe Marfilius

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

KulturdenkmälerBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Die Nieder-Hilbersheimer Kerb findet immer am zweiten Septemberwochenende statt. Ein nostalgischer Bauern- und Handwerkermarkt wird im alten Ortskern am dritten Oktoberwochenende jedes Jahr veranstaltet. Im Rahmen dieses Markts findet Samstag Abend ab 18 Uhr eine einzigartige musikalische Abendandacht bei Kerzenschein statt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

  • Weinbau (Weiß- und Rotwein)
  • Anbau von Obst und Spargel

VerkehrBearbeiten

Der Ort wird durchquert von der L 415. Die Bundesautobahnen 60 und 63 sind mit dem Auto in 10 bis 20 Minuten zu erreichen.

BildungseinrichtungenBearbeiten

  • Der Gemeindekindergarten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 106 (PDF; 2,2 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen