Schweighofen

Gemeinde in Deutschland

Schweighofen (pfälz. Schwäächhoffe) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schweighofen
Schweighofen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schweighofen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 2′ N, 8° 0′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 11,23 km2
Einwohner: 588 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06342
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 072
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Website: www.schweighofen.de
Ortsbürgermeisterin: Sarah Agné
Lage der Ortsgemeinde Schweighofen im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein direkt an der Grenze zu Frankreich. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Oberotterbach, Kapsweyer, Weißenburg und Schweigen-Rechtenbach.

Zu Schweighofen gehören auch die Wohnplätze Haftelhof, Neuhof und Windhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Schweighofen liegt auf dem Mundat-Gebiet, das Pippin der Jüngere um 760 dem Kloster Weißenburg schenkte. In der Folge gründete das Kloster auf gerodeten Flächen viele Höfe und Weiler, zu denen auch Schweighofen gehörte. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals im Jahr 1311. Über viele Jahrhunderte gehörten er und Altenstadt, das heute ein Ortsteil von Weißenburg ist, zusammen.

ReligionBearbeiten

Ende des Jahres 2013 waren 66,1 Prozent der Einwohner katholisch und 19,6 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Schweighofen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Sarah Agné wurde am 16. August 2018 Ortsbürgermeisterin von Schweighofen.[5] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 84,20 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt.[6] Ihre Vorgänger waren der 2018 im Amt verstorbene Rüdiger Jacobsen und zuvor Gerhard Pautler bis zur Kommunalwahl 2014.[5][7]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Rot unter einem schrägrechts liegenden goldenen Schlüssel mit oben abwärtsgekehrtem Bart und rautenförmigen Griff, unten eine anstoßenende silberne Zinnenmauer mit offenem rundbogigem Tor, darin ein goldenes Hufeisen mit abwärtsgekehrten Stollen.“[8]

Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.

Wappenbegründung: Der Petrusschlüssel erinnert an das Kloster Weißenburg.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Gemeinde ist über die Landesstraße 546 an das Straßennetz angebunden. Eine eigene Bahnhaltestelle an der Strecke Winden–Weißenburg (Elsass) gewährleistet mit der Buslinie Bad Bergzabern–Schweighofen den ÖPNV.

Südlich des Ortes liegt der kleine Flugplatz Schweighofen.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Horst Friedmann
  • Karl Gerdon

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Schweighofen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019[Version 2020 liegt vor.]. S. 160 (PDF; 3 MB).
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. a b Vera Allmann-Stübinger: Eine Frau für Schweighofen. Die Rheinpfalz, 18. August 2018, abgerufen am 23. April 2020.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Bad Bergzabern, Verbandsgemeinde, 20. Ergebniszeile. Abgerufen am 23. April 2020.
  7. Veranstaltungen. Kerwe 2014. Abgerufen am 23. April 2020.
  8. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.