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Urša Bogataj

slowenische Skispringerin
Urša Bogataj Skispringen
Bogataj bei der WM 2019 in Seefeld

Bogataj bei der WM 2019 in Seefeld

Nation SlowenienSlowenien Slowenien
Geburtstag 7. März 1995 (24 Jahre)
Geburtsort LjubljanaSlowenien
Karriere
Verein SSK Costella Ilirija
Status aktiv
Medaillenspiegel
Jugend-Olympia-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Jugend-Winterspiele
0Silber0 2012 Innsbruck Team
0Bronze0 2012 Innsbruck Einzel
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Bronze0 2012 Erzurum Team
0Gold0 2013 Liberec Team
0Silber0 2014 Val di Fiemme Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 03. Dezember 2011
 Gesamtweltcup 09. (2017/18)
 Raw Air 13. (2019)
 Blue Bird Tour 08. (2019)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 2
 Teamspringen 0 2 0
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 15. August 2012
 Gesamtwertung Grand Prix 04. (2019)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 1
 Mixed-Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 21. Januar 2009
 Gesamtwertung COC 07. (2011/12)
 Ladies-Grand-Prix 28. (2011)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 2
letzte Änderung: 22. September 2019

Urša Bogataj (* 7. März 1995 in Ljubljana) ist eine slowenische Skispringerin. Ihr bisher größter Erfolg ist der Sieg mit der slowenischen Mannschaft bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 in Liberec.

WerdegangBearbeiten

Bogataj gab am 21. Januar 2009 in Toblach ihr Debüt im Continental Cup und schaffte es als 29. auf Anhieb in die Punkteränge. Danach sprang sie erst wieder gegen Ende der nächsten Saison in Ljubno international. Nachdem sie beim ersten Springen nicht antrat, schaffte Bogataj es beim zweiten Springen als 30. erneut in die Punkteränge. In dieser Saison trat sie noch in Villach an und belegte die Plätze 33 und 29. Bei den OPA-Spielen 2010 in Eisenerz gewann sie die Bronzemedaille. In der Saison 2010/11 gewann sie im Ladies Cup in Mürzzuschlag ein Springen, wurde in der Gesamtwertung in der Kategorie Schüler 11. Im Sommer 2010 konnte Bogataj bei drei von vier Springen, wo sie antrat, den zweiten Durchgang erreichen. Im Winter war sie erstmals regelmäßig international zu sehen. Dabei gewann sie fast immer Punkte. Bei den OPA-Spielen 2011 in Baiersbronn gewann sie die Goldmedaille. Bei der Junioren-WM in Otepää wurde sie Elfte. Bogatajs beste Ergebnisse in dieser Saison waren zwei sechste Plätze in Zakopane. In der Ladies Cup-Saison 2011/12 wurde sie beim Springen in Kisovec Zweite und Erste, wurde in der Gesamtwertung der Kategorie Junioren 13. Am 3. Dezember 2011 gab sie ihr Debüt in Weltcup in Lillehammer, wurde 20. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck gewann sie Bronze im Einzelspringen der Damen sowie Silber im Teamwettkampf. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2012 in Erzurum sprang im Einzel auf den 31. Platz und im Team gewann sie die Bronzemedaille.

Bei den Slowenischen Meisterschaften 2012 gewann sie hinter Katja Požun und Maja Vtič die Bronzemedaille.[1]

Am 6. Januar 2013 erzielte sie als Zehnte in Schonach ihre erste Top-Ten-Platzierung in einem Weltcup-Springen. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2013 in Liberec belegte sie den fünften Rang im Einzel und wurde zusammen mit Ema Klinec, Špela Rogelj und Katja Požun Junioren-Weltmeisterin im Mannschaftswettbewerb. Einen Monat später nahm sie an den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Val di Fiemme teil. Sie belegte im Einzel den 17. Platz und wurde mit der slowenischen Mannschaft Achte im erstmals ausgetragenen Mixed-Teamwettbewerb.

Im Sommer 2013 erreichte Bogataj als Fünfte und Achte in Nischni Tagil sowie als Siebte in Almaty ihre ersten Top-Ten-Platzierungen im Sommer-Grand-Prix. In der Grand-Prix-Gesamtwertung belegte sie mit 140 Punkten den zehnten Rang. Am 25. Januar 2014 erzielte sie als Vierte in Planica ihre bis dato beste Einzel-Platzierung im Weltcup. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2014 in Predazzo belegte sie den sechsten Rang im Einzel und holte zusammen mit Barbara Klinec, Anja Javoršek und Špela Rogelj die Silbermedaille hinter Japan im Mannschaftswettbewerb. Ein Jahr später verpasste sie bei der Junioren-WM in Almaty als Vierte im Einzel und Fünfte im Team eine Medaille. Sowohl bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun als auch 2017 in Lahti gehörte sie zum slowenischen Aufgebot, kam als Ersatzspringerin bei beiden Austragungen allerdings nicht zum Einsatz.

In der Saison 2017/18 belegte sie mit der slowenischen Mannschaft bei den ersten beiden Mannschaftsspringen im Weltcup der Frauen die Plätze fünf in Hinterzarten und zwei in Zaō. Damit erreichte sie ihr erstes Weltcup-Podium. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang belegte sie im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze den 30. Platz. Im Gesamtweltcup dieser Saison wurde sie mit 386 Punkten Neunte und landete somit zum ersten Mal unter den besten zehn. Am 8. Februar 2019 konnte sie beim Heimspringen auf der Logarska dolina in Ljubno mit Platz drei ihren ersten Podestplatz in einem Weltcup-Einzelspringen erreichen. Nur wenige Tage später belegte sie beim Weltcup-Springen in Oberstdorf am 16. Februar erneut den dritten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol belegte sie im Einzelspringen den achten Platz und wurde mit der slowenischen Damen- und der Mixed-Mannschaft jeweils Vierte.

StatistikBearbeiten

PlatzierungenBearbeiten

Saison Weltcup Continental Cup FIS-Ladies-Grand-Prix Ladies Cup Grand Prix
2008/09 83.
2009/10 66.
2010/11 19. 28. 11. (Junioren)
2011/12 30. 07. 13. (Junioren)
2012/13 14. 30.
2013/14 21. 10.
2014/15 28. 12.
2015/16 19. 12.
2016/17 22. 20.
2017/18 09. 16.

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2011/12 30. 075
2012/13 14. 338
2013/14 21. 220
2014/15 28. 091
2015/16 19. 235
2016/17 22. 165
2017/18 09. 386
2018/19 11. 627

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2012 30. 020
2013 10. 140
2014 12. 038
2015 12. 105
2016 20. 029
2017 16. 096
2018 16. 085
2019 04. 160

WeblinksBearbeiten

  Commons: Urša Bogataj – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Skoki Narciarskie: Peter Prevc i Katja Pozun Mistrzami Słowenii. 4. Februar 2012. Abgerufen am 23. Februar 2013.