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Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011

TeilnehmerBearbeiten

Sportlerinnen und Sportler aus 38 Nationen nahmen an den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011 teil. Nach Sportarten aufgeteilt waren im Langlauf mit 36 verschiedenen Ländern die meisten Nationen vertreten, gefolgt vom Skispringen mit 25 Nationen und von der Nordischen Kombination mit 17 Nationen.

Langlauf U23 MännerBearbeiten

15 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Jewgeni Below Russland  RUS 35:26,3 min
2 Pavel Vikulin Russland  RUS 35:42,4 min
3 Raul Schakirsjanow Russland  RUS 35:49,7 min
4 Thomas Vestboe Norwegen  NOR 35:55,5 min
5 Kevin Sandau Kanada  CAN 36:04,8 min
6 Andrew Musgrave Vereinigtes Konigreich  GBR 36:05,1 min
7 Andreas Katz Deutschland  GER 36:10,4 min
8 Hannes Dotzler Deutschland  GER 36:24,3 min
9 Noah Hoffman Vereinigte Staaten  USA 36:42,4 min
10 Paul Constantin Pepene Rumänien  ROM 36:46,5 min
...
13 Thomas Grader Osterreich  AUT 36:55,7 min
15 Bernhard Tritscher Osterreich  AUT 37:04,3 min
16 Jonas Baumann Schweiz  CHE 37:07,1 min
20 Lucas Bögl Deutschland  GER 37:21,0 min

Datum: 27. Januar 2011
Der Wettbewerb über 15 Kilometer Freistil wurde von den russischen Sportlern dominiert. Auch in diesem Wettbewerb setzte sich mit Jewgeni Below der Favorit durch. Below, der in dieser Saison schon einen Podiumsplatz im Weltcup feiern konnte, verwies seine Landsmänner Pavel Vikulin und Raul Schakirsjanow auf die Plätze zwei und drei. Für eine kleine Überraschung sorgte der Brite Andrew Musgrave, der sich den sechsten Platz sicherte. Auf den Plätzen sieben und acht folgten die beiden deutschen Starter Andreas Katz und Hannes Dotzler. Der deutsche Hoffnungsträger Tim Tscharnke belegte einen für ihn enttäuschenden 21. Platz. Der Rumäne Paul Constantin Pepene, der im letzten Jahr den Verfolgungswettbewerb gewinnen konnte, wurde Zehnter. Bester österreichischer Starter war Thomas Grader auf dem 13. Platz. 67 Athleten erreichten das Ziel. Der Finne Juho Mikkonen gab das Rennen auf.

Sprint klassischBearbeiten

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Alexander Panschinski Russland  RUS 3:33,35 min (1.)
2 Timo André Bakken Norwegen  NOR 3:37,97 min (5.)
3 Magnus Moholt Norwegen  NOR 3:36,28 min (3.)
4 Dietmar Nöckler Italien  ITA 3:41,72 min (14.)
5 Karel Tammjärv Estland  EST 3:37,51 min (4.)
6 Jesse Cockney Kanada  CAN 3:46,64 min (30.)
7 Len Väljas Kanada  CAN 3:33,74 min (2.)
8 Sebastian Eisenlauer Deutschland  GER 3:40,75 min (11.)
9 Juho Mikkonen Finnland  FIN 3:42,69 min (16.)
10 Ari Luusua Finnland  FIN 3:43,35 min (18.)
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22 Jovian Hediger Schweiz  CHE 3:45,43 min (27.)
26 Markus Bader Osterreich  AUT 3:43.36 (19.)

Datum: 29. Januar 2011
Der Russe Alexander Panschinski, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Silbermedaille im Sprint gewonnen hatte, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nachdem er schon die Qualifikation für sich entscheiden könnte, setzte er sich im Finale gegen die Norweger Timo André Bakken und Magnus Moholt durch. Der Italiener Dietmar Nöckler belegte wie im Vorjahr den vierten Platz. Lokalmatador Karel Tammjärv überraschte mit dem fünften Platz. Bester Deutscher war Sebastian Eisenlauer auf dem achten Platz. Die beiden anderen deutschen Starter Lucas Bögl und Philipp Marschall schieden in der Qualifikation aus. Bester Schweizer wurde Jovian Hediger auf dem 22. Platz. Gianluca Cologna, der jüngere Bruder von Dario Cologna, scheiterte als 31. knapp an der Qualifikation. Markus Bader belegte als bester österreichischer Starter den 26. Platz. 56 Athleten liefen die Qualifikation, ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an.

30 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Alex Harvey Kanada  CAN 1:13:47,9 h
2 Jewgeni Below Russland  RUS 1:13:48,6 h
3 Raul Schakirsjanow Russland  RUS 1:14:23,6 h
4 Andrei Larkow Russland  RUS 1:14:31,0 h
5 Fredrik Jonsson Schweden  SWE 1:14:33,9 h
6 Dietmar Nöckler Italien  ITA 1:14:42,1 h
7 Finn Haagen Krogh Norwegen  NOR 1:14:44,5 h
8 Mattia Pellegrin Italien  ITA 1:14:45,3 h
9 Karel Tammjärv Estland  EST 1:14:46,9 h
10 Fabrizio Clementi Italien  ITA 1:14:56,8 h
10 Pawel Wikulin Russland  RUS 1:14:56,8 h
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13 Jonas Baumann Schweiz  CHE 1:15:03,3 h
14 Andreas Katz Deutschland  GER 1:15:09,1 h
19 Philipp Marschall Deutschland  GER 1:16:26,4 h
21 Aurelius Herburger Osterreich  AUT 1:17:08,6 h

Datum: 31. Januar 2011
57 Athleten erreichten das Ziel, fünf erreichten nicht das Ziel und zwei gemeldete Teilnehmer traten nicht an.

Langlauf U23 FrauenBearbeiten

10 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Krista Lähteenmäki Finnland  FIN 26:33,3 min
2 Marija Guschtschina Russland  RUS 27:33,3 min
3 Hilde Lauvhaug Norwegen  NOR 27:35,1 min
4 Polina Medwedewa Russland  RUS 27:42,5 min
5 Olga Lawrenowa Russland  RUS 27:46,7 min
6 Alenka Cebasek Slowenien  SLO 27:49,9 min
7 Denise Herrmann Deutschland  GER 27:55.8 min
8 Jennie Öberg Schweden  SWE 28:11,2 min
9 Kerttu Niskanen Finnland  FIN 28:11,3 min
10 Britt Ingunn Nydal Norwegen  NOR 28:11,8 min
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15 Monique Siegel Deutschland  GER 28:27,6 min
21 Sandra Ringwald Deutschland  GER 29:15,3 min

Datum: 27. Januar 2011
Auch beim Damenwettbewerb über 10 Kilometer Freistil setzte sich mit Krista Lähteenmäki die Top-Favoritin durch. Die Olympiateilnehmerin von 2010, die im Weltcup schon Top-Ten-Platzierungen feiern konnte, setzte sich souverän mit einer Minute Vorsprung gegenüber der Konkurrenz durch. Die Norwegerin Hilde Lauvhaug, die nach 6,6 Kilometern noch auf dem sechsten Platz gelegen hatte, hatte gegen Ende des Rennens die meisten Kraftreserven und sicherte sich mit 2 Sekunden Rückstand auf die Russin Marija Guschtschina die Bronzemedaille. Die Slowenin Alenka Cebasek, die bei der letzten Zeitmessung noch den zweiten Platz innehatte, musste ihrem Anfangstempo Tribut zollen und fiel auf den sechsten Platz zurück. Eine gute Leistung zeigte die deutsche Sprintspezialistin Denise Herrmann, die auf Platz sieben einkam. Monique Siegel und Sandra Ringwald belegten die Plätze 15 und 21. Unter den 42 Starterinnen, die alle das Ziel erreichten, waren keine Sportlerinnen aus Österreich und der Schweiz.

Sprint klassischBearbeiten

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Kerttu Niskanen Finnland  FIN 3:21,07 min (1.)
2 Britt Ingunn Nydal Norwegen  NOR 3:30,03 min (16.)
3 Jennie Öberg Schweden  SWE 3:24.27 min (4.)
4 Oxana Ussatowa Russland  RUS 3:24,05 min (3.)
5 Hanna Brodin Schweden  SWE 3:26,40 min (9.)
6 Mari Eide Norwegen  NOR 3:24,75 min (6.)
7 Olga Zarjowa Russland  RUS 3:29,25 min (15.)
8 Polina Medwedewa Russland  RUS 3:25,42 min (8.)
9 Triin Ojaste Estland  EST 3:23,15 min (2.)
10 Emma Wikén Schweden  SWE 3:32,97 min (20.)
11 Denise Herrmann Deutschland  GER 3:24.41 min (5.)
...
13 Sandra Ringwald Deutschland  GER 3:24,84 min (7.)
19 Tatjana Stiffler Schweiz  CHE 3:30,38 min (17.)

Datum: 29. Januar 2011
Den Sieg im Sprint der Damen sicherte sich Kerttu Niskanen. Die Finnin, die im Vorjahr die 10 Kilometer klassisch für sich entscheiden konnte, gewann somit ihren zweiten U23-Weltmeistertitel. Sie setzte sich dabei klar gegen die Norwegerin Britt Ingunn Nydal und die Schwedin Jennie Öberg durch. Die als große Favoritin gestartete Schwedin Hanna Brodin müsste sich mit dem fünften Platz begnügen. Die estnische Starterin Triin Ojaste, die in der Qualifikation noch den zweiten Platz belegt hatte, verpasste das Finale und wurde Neunte. Beste deutsche Starterin war Denise Herrmann, die ebenfalls im Halbfinale ausschied und den elften Platz belegte. Die einzige Starterin aus der Schweiz, Tatjana Stiffler, wurde 19. Unter den 40 Starterinnen, die die Qualifikation bestritten, war keine Teilnehmerin aus Österreich.

15 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Ingvild Flugstad Østberg Norwegen  NOR 41:55,5 min
2 Britt Ingunn Nydal Norwegen  NOR 42:01,9 min
3 Kerttu Niskanen Finnland  FIN 42:02,9 min
4 Polina Medwedewa Russland  RUS 42:31,2 min
5 Denise Herrmann Deutschland  GER 42:33,1 min
6 Melissa Gorra Italien  ITA 42:38,8 min
7 Monique Siegel Deutschland  GER 42:39,3 min
8 Astrid Øyre Slind Norwegen  NOR 42:39,7 min
9 Marija Guschtschina Russland  RUS 42:43.5 min
10 Sandra Ringwald Deutschland  GER 42:44.5 min

Datum: 31. Januar 2011
35 Athletinnen erreichten das Ziel, drei gemeldete Läuferinnen traten nicht an.

Langlauf JuniorenBearbeiten

10 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Sindre Bjoernestad Skar Norwegen  NOR 24:05,2 min
2 Markus Weeger Deutschland  GER 24:21,2 min
3 Perttu Hyvarinen Finnland  FIN 24:22,7 min
4 Jonas Dobler Deutschland  GER 24:23,9 min
5 Konstantin Kuleev Russland  RUS 24:33,9 min
6 Erik Bergfall Brovold Norwegen  NOR 24:36,8 min
7 Max Hauke Osterreich  AUT 24:42,6 min
8 Didrik Tønseth Norwegen  NOR 24:45,0 min
9 Paul Goalabre Frankreich  FRA 24:45,4 min
10 Mathias Rundgreen Norwegen  NOR 24:46,3 min
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21 Thomas Wick Deutschland  GER 25:20,6 min
39 Dominik Baldauf Osterreich  AUT 26:04,6 min
42 Fabian Schaad Schweiz  CHE 26:06,8 min

Datum: 26. Januar 2011
103 Starter waren gemeldet. Ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an, ein Athlet erreichte nicht das Ziel.

Sprint KlassischBearbeiten

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Sergei Ustjugow Russland  RUS 3:31,43 min (3.)
2 Sondre Turvoll Fossli Norwegen  NOR 3:29,95 min (1.)
3 Gleb Retiwych Russland  RUS 3:30,13 min (2.)
4 Emil Iversen Norwegen  NOR 3:35,50 min (7.)
5 Dmitriy Golub Russland  RUS 3:37,94 min (13.)
6 Simen Lanes Norwegen  NOR 3:35,07 min (6.)
7 Iivo Niskanen Finnland  FIN 3:36,97 min (11.)
8 Alexander Wolz Deutschland  GER 3:37,51 min (12.)
9 Rifat Safiullin Russland  RUS 3:32,39 min (4.)
10 Sindre Bjoernestad Skar Norwegen  NOR 3:34,01 min (5.)
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12 Dominik Baldauf Osterreich  AUT 3:41,59 min (22.)
17 Luis Stadlober Osterreich  AUT 3:41,05 min (18.)
18 Florian Eberspacher Deutschland  GER 3:41,13 min (19.)
19 Samson Schairer Deutschland  GER 3:41,14 min (20.)
20 Max Hauke Osterreich  AUT 3:41,91 min (25.)
23 Fabian Schaad Schweiz  CHE 3:41,76 min (24.)

Datum: 28. Januar 2011
Insgesamt nahmen 98 Athleten an der Qualifikation teil, zwei gemeldete Läufer traten nicht an und ein Läufer erreichte nicht das Ziel.

20 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Markus Weeger Deutschland  GER 56:54,1 min
2 Konstantin Kuleev Russland  RUS 57:35,4 min
3 Perttu Hyvarinen Finnland  FIN 57:38,4 min
4 Rok Tršan Slowenien  SLO 57:38,7 min
5 Hiroyuki Miyazawa Japan  JPN 57:43,5 min
6 Thomas Wick Deutschland  GER 57:56,2 min
7 Damien Tarantola Frankreich  FRA 57:57,4 min
8 Sergei Ustjugow Russland  RUS 57:58,4 min
9 Erik Bergfall Brovold Norwegen  NOR 58:25,4 min
10 Florian Notz Deutschland  GER 58:28,3 min
...
30 Jonas Dobler Deutschland  GER 56:24,8 min
32 Niklas Liederer Osterreich  AUT 56:30,6 min
37 Max Hauke Osterreich  AUT 56:59,8 min
44 Erwan Käser Schweiz  CHE 57:46,9 min

Datum: 30. Januar 2011
80 Athleten erreichten das Ziel, 7 gaben vorzeitig auf und ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an.

4x5 km StaffelBearbeiten

Platz Sportler Land Laufzeiten Gesamtzeit
1 Emil Iversen
Erik Bergfall Brovold
Mathias Rundgreen
Sindre Bjoernestad Skar
Norwegen  NOR 12:01,9 min (1.)
13:09,2 min (4.)
11:54,8 min (3.)
12:04,5 min (1.)
49:10,5 min
2 Gleb Retiwych
Sergei Ustjugow
Konstantin Kuleev
Denis Kataev
Russland  RUS 12:05,6 min (3.)
12:42,5 min (1.)
12:02,3 min (5.)
12:22,2 min (5.)
49:12,7 min
3 Sami Lahdemaki
Iivo Niskanen
Antti Ojansivu
Perttu Hyvarinen
Finnland  FIN 12:08,4 min (4.)
12:55,9 min (2.)
12:01,2 min (4.)
12:17,7 min (4.)
49:23,3 min
4 Florian Notz
Thomas Wick
Jonas Dobler
Markus Weeger
Deutschland  GER 12:20,2 min (7.)
13:11,6 min (6.)
11:52,9 min (1.)
12:06,5 min (2.)
49:31,3 min
5 Alexis Jeannerod
Damien Tarantola
Renaud Jay
Paul Goalabre
Frankreich  FRA 12:04,5 min (2.)
13:19,7 min (8.)
12:26,7 min (10.)
12:15,5 min (3.)
50:06,5 min
6 Dominik Baldauf
Luis Stadlober
Max Hauke
Niklas Liederer
Osterreich  AUT 12:09,2 min (5.)
13:21,1 min (9.)
11:53,7 min (2.)
12:46,8 min (14.)
50:10,9 min
7 Maicol Rastelli
Nevio Zeni
Claudio Muller
Francesco De Fabiani
Italien  ITA 12:20,0 min (6.)
13:15,4 min (7.)
12:17,7 min (7.)
12:45,9 min (13.)
50:39,2 min
8 Simon Persson
Daniel Svensson
Karl Edenroth
Gustav Eriksson
Schweden  SWE 12:21,8 min (8.)
13:09,5 min (5.)
12:39,3 min (13.)
12:43,7 min (11.)
50:54,4 min
9 Russell Kennedy
Patrick Stewart-Jones
Aaron Gillmor
Andy Shields
Kanada  CAN 12:52,6 min (16.)
13:28,1 min (10.)
12:30,6 min (11.)
12:24,7 min (6.)
51:16,2 min
10 Tyler Kornfield
Scott Patterson
Andrew Dougherty
Erik Bjornsen
Vereinigte Staaten  USA 12:22,4 min (9.)
13:44,6 min (14.)
12:43,2 min (14.)
12:28,2 min (7.)
51:18,5 min
...
16 Andrin Vontobel
Corsin Hösli
Erwan Käser
Fabian Schaad
Schweiz  CHE 13:10,2 min (17.)
13:57.1 min (17.)
12:58,5 min (15.)
12:54,0 min (12.)
52:24,7 min

Datum: 31. Januar 2011
Insgesamt 19 Nationen meldeten eine Staffel für dieses Rennen und alle kamen ins Ziel.

Langlauf JuniorinnenBearbeiten

5 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Ragnhild Haga Norwegen  NOR 13:50,6 min
2 Kari Øyre Slind Norwegen  NOR 13:56,2 min
3 Heidi Weng Norwegen  NOR 13:58,6 min
4 Martine Ek Hagen Norwegen  NOR 14:02,4 min
5 Jelena Soboljowa Russland  RUS 14:09,0 min
6 Anastasia Slonova Kasachstan  KAZ 14:12,3 min
7 Jessica Diggins Vereinigte Staaten  USA 14:18,2 min
8 Michiko Kashiwabara Japan  JPN 14:27,3 min
9 Christa Jäger Schweiz  CHE 14:28,1 min
10 Anna Schtscherbinina Russland  RUS 14:28,2 min
...
16 Lucia Anger Deutschland  GER 14:37,6 min
18 Helene Jacob Deutschland  GER 14:41,9 min
27 Natalia Müller Schweiz  CHE 14:57,3 min
32 Nathalie Schwarz Osterreich  AUT 15:03,3 min
34 Teresa Stadlober Osterreich  AUT 15:05,6 min

Datum: 26. Januar 2011
88 Starter waren gemeldet. Eine gemeldeter Teilnehmerin trat nicht an, eine Athletin erreichte nicht das Ziel.

Sprint KlassischBearbeiten

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Lucia Anger Deutschland  GER 3:17,26 min (4.)
2 Kari Øyre Slind Norwegen  NOR 3:18,67 min (5.)
3 Ragnhild Haga Norwegen  NOR 3:30,13 min (2.)
4 Maria Grundvall Finnland  FIN 3:19,13 min (6.)
5 Hanna Kolb Deutschland  GER 3:13,92 min (1.)
6 Jelena Soboljowa Russland  RUS 3:15,24 min (2.)
7 Michiko Kashiwabara Japan  JPN 3:24,21 min (13.)
8 Gaia Vuerich Italien  ITA 3:24,72 min (17.)
9 Evelina Settlin Schweden  SWE 3:23,57 min (11.)
10 Barbro Kvaale Norwegen  NOR 3:25,02 min (19.)

Datum: 28. Januar 2011
Insgesamt nahmen 87 Athleten an der Qualifikation teil.

10 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Land Zeit
1 Heidi Weng Norwegen  NOR 31:08,4 min
2 Martine Ek Hagen Norwegen  NOR 31:10,0 min
3 Helene Jacob Deutschland  GER 31:10,5 min
4 Anastasia Slonova Kasachstan  KAZ 31:13,9 min
5 Ewelina Marcisz Polen  POL 31:14,6 min
6 Kari Øyre Slind Norwegen  NOR 31:20,7 min
7 Jelena Soboljowa Russland  RUS 31:22,1 min
8 Lucia Anger Deutschland  GER 31:24,5 min
9 Ragnhild Haga Norwegen  NOR 31:34,5 min
10 Marjaana Pitkaenen Finnland  FIN 31:38,6 min
...
18 Teresa Stadlober Osterreich  AUT 32:29,0 min
20 Theresa Eichhorn Deutschland  GER 32:29,7 min
23 Christa Jäger Schweiz  CHE 32:49,0 min
27 Veronika Mayerhofer Osterreich  AUT 32:53,3 min

Datum: 30. Januar 2011
75 Athleten erreichten das Ziel und drei gaben vorzeitig auf.

4x3,3 km StaffelBearbeiten

Platz Sportler Land Laufzeiten Gesamtzeit
1 Ragnhild Haga
Martine Ek Hagen
Heidi Weng
Kari Øyre Slind
Norwegen  NOR 8:23,0 min (2.)
9:23,9 min (3.)
8:30.9 min (1.)
8:45,7 min (1.)
35:03,6 min
2 Elena Serokhvostova
Anna Schtscherbinina
Anna Netschajewskaja
Jelena Soboljowa
Russland  RUS 8:35,2 min (6.)
9:14,6 min (1.)
8:37,8 min (3.)
8:58,5 min (4.)
35:26,2 min
3 Lucia Anger
Theresa Eichhorn
Helene Jacob
Hanna Kolb
Deutschland  GER 8:18,5 min (1.)
9:45,3 min (5.)
8:41,0 min (4.)
8:53,4 min (3.)
35:38,3 min
4 Evelina Settlin
Sofia Henriksson
Madeleine Thorn
Johanna Meyer
Schweden  SWE 8:32,0 min (3.)
9:16,8 min (2.)
8:55,6 min (6.)
9:15,9 min (10.)
36:00,4 min
5 Tanja Kauppinen
Marjaana Pitkaenen
Susanna Saapunki
Maria Grundvall
Frankreich  FRA 8:32,4 min (5.)
9:28,0 min (4.)
9:07,5 min (9.)
9:03,5 min (6.)
36:11,5 min
6 Anja Eržen
Anamarija Lampič
Lea Einfalt
Nika Razinger
Slowenien  SLO 8:32,0 min (4.)
9:53,2 min (8.)
9:06,7 min (8.)
8:59,0 min (5.)
36:31,0 min
7 Amy Glen
Kinsey Loan
Jessica Diggins
Joanne Reid
Vereinigte Staaten  USA 8:53,0 min (9.)
10:06,9 min (13.)
8:36,3 min (2.)
9:06,8 min (7.)
36:43,1 min
8 Lucia Scardoni
Stefania Zanon
Debora Agreiter
Gaia Vuerich
Italien  ITA 8:49,1 min (8.)
9:51,5 min (6.)
8:56,5 min (7.)
9:32,0 min (13.)
37:09,3 min
9 Anna Stojan
Yekaterina Semyonvykh
Olga Mandrika
Anastasia Slonova
Kasachstan  KAZ 9:22,9 min (14.)
9:56,9 min (10.)
9:16,5 min (10.)
8:50,9 min (2.)
37:27,3 min
10 Aline Arnould
Manon Benoit
Marion Colin
Célia Aymonier
Frankreich  FRA 8:55,4 min (11.)
9:57,6 min (11.)
9:20,5 min (11.)
9:22,8 min (12.)
37:36,5 min
...
12 Veronika Mayerhofer
Teresa Stadlober
Sandra Bader
Nathalie Schwarz
Osterreich  AUT 8:47,5 min (7.)
9:52,7 min (7.)
10:00,5 min (15.)
9:13,3 min (9.)
37:54,2 min
13 Stefanie Sprecher
Jennifer Egger
Christa Jäger
Natalia Müller
Schweiz  CHE 9:37,6 min (16.)
10:05,6 min (12.)
8:52,9 min (5.)
9:18,4 min (11.)
37:54,7 min

Datum: 31. Januar 2011
Insgesamt 17 Nationen meldeten eine Staffel für dieses Rennen und alle kamen ins Ziel.

Nordische Kombination JuniorenBearbeiten

Gundersen (Normalschanze HS 100/10 km)Bearbeiten

Platz Sportler Land Weite Punkte Rückstand Endzeit
1 Johannes Rydzek Deutschland  GER 93,5 m 121,0 0:28 min (2.) 26:37,7 min
2 Marjan Jelenko Slowenien  SLO 93,5 m 120,5 0:30 min (3.) 27:25,5 min
3 Kaarel Nurmsalu Estland  EST 96,5 m 128,0 0:00 min (1.) 27:40,2 min
4 Ole Christian Wendel Norwegen  NOR 79,0 m 088,0 2:40 min (27.) 27:58,3 min
5 Jørgen Graabak Norwegen  NOR 84,0 m 098,0 2:00 min (11.) 28:03,0 min
6 Manuel Faißt Deutschland  GER 89,0 m 111,5 1:06 min (5.) 28:16,9 min
7 Sepp Schneider Osterreich  AUT 78,0 m 087,5 2:42 min (28.) 28:26,1 min
8 Truls Sönstehagen Johansen Norwegen  NOR 78,5 m 088,5 2:38 min (24.) 28:27,3 min
9 Samuel Costa Italien  ITA 82,0 m 095,5 2:10 min (15.) 28:30,8 min
10 Janis Morweiser Deutschland  GER 83,5 m 097,5 2:02 min (12.) 28:31,1 min
11 Franz-Josef Rehrl Osterreich  AUT 78,0 m 085,0 2:52 min (34.) 28:31,9 min
...
16 Ivo Hess Schweiz  CHE 87,5 m 079,0 2:42 min (28.) 29:22,9 min
18 Harald Lemmerer Osterreich  AUT 77,5 m 084,0 2:56 min (37.) 29:35,3 min
23 Mario Seidl Osterreich  AUT 84,5 m 099,0 1:56 min (10.) 29:47,0 min

Datum: 27. Januar 2011
Der Lokalmatador Nurmsalu sicherte sich den Sprungbewerb und ging mit einem Vorsprung von 28 Sekunden bzw. 30 Sekunden auf die beiden Favoriten Rydzek und Jelenko in den Langlaufwettbewerb. Der starke Läufer Ole Christian Wendel war als 27. nach dem Springen bereits 2:40 hinter dem Esten. Bereits in der 2. Runde (nach etwas mehr als 2,5 km) konnten Jelenko und Rydzek das Loch zulaufen. Von diesem Führungstrio erwies sich der Deutsche als stärkster Läufer und siegte am Ende ungefährdet 47 Sekunden bzw. 1:03 vor Jelenko und Nurmsalu. Rydzek sprach nach dem Wettkampf von einem perfekten Rennen. Nurmsalu gab bekannt, dass er etwas nervös wurde, als Wendel immer näher kam, aber nach der 3. Runde war ihm zu 90 % klar, dass er ihn nicht mehr einholen wird. Schnellste Langlaufzeit hatte der angesprochene Wendel mit knapp 20 Sekunden Vorsprung auf die Österreicher Rehrl und Schneider. Den Medaillengewinnern reichte die 9. (Rydzek), 18. (Jelenko) bzw. 33. (Nurmsalu) Laufzeit für ihren Erfolg. Ein Läufer trat nicht, drei von den 57 gestarteten Teilnehmern erreichten nicht das Ziel.

Gundersen (Normalschanze HS 106/5 km)Bearbeiten

Platz Sportler Land Weite Punkte Rückstand Endzeit
1 Marjan Jelenko Slowenien  SLO 93,0 m 118,5 0:10 min (2.) 12:44,5 min
2 Johannes Rydzek Deutschland  GER 88,0 m 108,5 0:50 min (5.) 13:04,9 min
3 Kaarel Nurmsalu Estland  EST 93,5 m 121,0 0:00 min (1.) 13:20,6 min
4 Manuel Faißt Deutschland  GER 85,5 m 102,0 1:16 min (11.) 13:48,2 min
5 Joze Kamenik Slowenien  SLO 88,0 m 108,0 0:52 min (6.) 13:50,6 min
6 Michael Brandner Osterreich  AUT 90,0 m 113,5 0:30 min (3.) 13:56,8 min
7 Mario Seidl Osterreich  AUT 89,5 m 112,0 0:36 min (4.) 14:00,9 min
8 Jørgen Graabak Norwegen  NOR 83,0 m 097,0 1:36 min (18.) 14:03,1 min
9 Samuel Costa Italien  ITA 83,0 m 097,0 1:36 min (18.) 14:03,5 min
10 Paweł Słowiok Polen  POL 85,0 m 101,0 1:20 min (12.) 14:09,8 min
...
12 Franz-Josef Rehrl Osterreich  AUT 83,5 m 098,0 1:32 min (14.) 14:16,1 min
14 Janis Morweiser Deutschland  GER 82,0 m 094,5 1:46 min (20.) 14:23,7 min
20 Michael Schuller Deutschland  GER 79,5 m 088,5 2:10 min (24.) 14:46,3 min
26 Sepp Schneider Osterreich  AUT 78,5 m 085,5 2:22 min (29.) 15:14,6 min
29 Sven Fawer Schweiz  CHE 81,0 m 091,5 1:58 min (22.) 15:21,5 min
30 Ivo Hess Schweiz  CHE 75,5 m 080,0 2:44 min (40.) 15:24,0 min

Datum: 29. Januar 2011
Wie bereits 2 Tage zuvor ging abermals Nurmsalu als Sprungsieger hervor. Dieses Mal betrug der Vorsprung auf Jelenko 10 Sekunden und auf den Drittplatzierten Österreicher Brandner 30 Sekunden. Rydzek war als 5. bereits 50 Sekunden hinter dem Esten, die anderen starken Läufer waren bereits zu weit hinter den Medaillenrängen um auf der kurzen Strecke nochmals gefährlich zu werden. Zur Halbzeit des Rennens hatte Rydzek noch einen Rückstand von 21 Sekunden auf das mittlerweile führende Duo Jelenko/Nurmsalu. Am Beginn dieser zweiten Runde konnte sich Jelenko von Nurmsalu absetzen und gab diese Führung nicht mehr ab. Nurmsalu wurde von Rypdzek am letzten Hang stehen gelassen und konnte sich die Silbermedaille sichern. Schnellster im Langlaufen war abermals Ole Christian Wendel, der das Rennen als 28. beendete, 20 Sekunden vor Rydzek und dem Amerikaner Nick Hendrickson. Jelenko lief am 11. schnellsten, Nurmsalu wäre im Langlaufen 37. geworden. Nurmsalu feierte seine dritte Bronzemedaille innerhalb von drei Tagen nach eigenen Angaben mit einem Glas Apfelsaft, da er am nächsten Tag mit der estnischen Mannschaft bei den Skispringern antreten muss. 59 Athleten absolvierten das Springen, einer davon trat nicht mehr zum Langlauf an und ein Kombinierer beendete den Langlauf vorzeitig.

MannschaftsbewerbBearbeiten

Der Mannschaftsbewerbwar für den 30. Januar 2011 vorgesehen, musste aber abgesagt werden.

Skispringen JuniorenBearbeiten

NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Wladimir Sografski Bulgarien  BUL 098,0 m 095,0 m 255
2 Stefan Kraft Osterreich  AUT 091,5 m 100,0 m 251
3 Kaarel Nurmsalu Estland  EST 093,5 m 096,0 m 249
4 Anders Fannemel Norwegen  NOR 089,5 m 098,0 m 241
5 Marco Grigoli Schweiz  CHE 091,5 m 093,0 m 237
6 Thomas Lackner Osterreich  AUT 092,0 m 090,5 m 233
7 Sami Niemi Finnland  FIN 091,0 m 092,5 m 232,5
8 Espen Røe Norwegen  NOR 093,5 m 089,0 m 231
9 Richard Freitag Deutschland  GER 089,0 m 092,0 m 228,5
10 Alexandre Mabboux Frankreich  FRA 095,0 m 086,0 m 227,5
...
13 Markus Schiffner Osterreich  AUT 087,0 m 092,5 m 224
14 Daniel Wenig Deutschland  GER 087,0 m 092,0 m 223
23 Pascal Egloff Schweiz  CHE 086,5 m 095,5 m 206
28 Marinus Kraus Deutschland  GER 090,5 m 075,0 m 189

Datum: 28. Januar 2011
Stefan Kraft sicherte sich mit Schanzenrekord im 2. Durchgang noch den Vizeweltmeistertitel, damit war bereits vor dem Mannschaftsspringen klar, dass die Serie des ÖSV anhält, der seit 1988 bei jeder Juniorenweltmeisterschaft im Skispringen zumindest eine Medaille holte. Gold ging an den bereits weltcuperfahrenen Favoriten Wladimir Sografski aus Bulgarien, der sich somit zum ersten nordischen bulgarischen Juniorenweltmeister krönte. Der dritte Platz des Lokalmatadors Kaarel Nurmsalu war eine große Überraschung, der eigentliche Kombinierer sicherte sich einen Tag zuvor in ebendieser Sportart ebenfalls die Bronze Medaille. "Damit habe ich nicht gerechnet. Eigentlich ist morgen mein Tag mit der Kombination. Ich dachte, vielleicht schaffe ich es unter die Top Ten. Ich wollte das Spezialspringen eigentlich nur mal ausprobieren", so der Überraschungsmann. Der weltcuperfahrene Richard Freitag enttäuschte mit dem 9. Platz etwas. Insgesamt waren unter den Top12 Springer aus zehn Nationen. 68 Teilnehmer kamen in die Wertung, zwei Springer wurden disqualifiziert.

Mannschaftsspringen NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Michael Hayböck
Stefan Kraft
Markus Schiffner
Thomas Lackner
Osterreich  AUT 95,0 m
93,5 m
89,5 m
79,5 m
94,5 m
94,5 m
88,5 m
91,5 m
920,5
2 Richard Freitag
Daniel Wenig
Marinus Kraus
Stephan Leyhe
Deutschland  GER 95,5 m
92,5 m
89,0 m
91,5 m
90,0 m
92,0 m
90,0 m
83,5 m
913,0
3 Espen Røe
Mats Berggaard
Anders Fannemel
Sigmund Hagehaugen
Norwegen  NOR 89,0 m
88,5 m
89,0 m
87,5 m
90,0 m
89,0 m
88,0 m
87,0 m
876,0
4 Tomasz Byrt
Klemens Murańka
Andrzej Zapotoczny
Krzysztof Miętus
Polen  POL 91,0 m
91,5 m
87,0 m
88,0 m
93,0 m
88,0 m
88,5 m
77,0 m
871,0
5 Rok Justin
Andraž Pograjc
Marjan Jelenko
Nejc Dežman
Slowenien  SLO 90,0 m
88,0 m
89,0 m
84,0 m
89,5 m
87,5 m
84,5 m
82,5 m
847,0
6 Marco Grigoli
Pascal Egloff
Gregor Deschwanden
Adrian Schuler
Schweiz  CHE 86,5 m
88,0 m
85,5 m
77,5 m
91,5 m
88,5 m
88,0 m
86,0 m
838,0
7 Antti Määttä
Jarkko Määttä
Miika Ylipulli
Sami Niemi
Finnland  FIN 87,0 m
83,5 m
84,0 m
85,5 m
86,0 m
88,5 m
87,5 m
84,5 m
826,0
8 Miloš Kadlec
Robert Kuban
Čestmír Kožíšek
Pavel Farkas
Tschechien  CZE 89,0 m
84,5 m
83,5 m
79,5 m
81,0 m
81,5 m
82,0 m
75,0 m
728,5

Datum: 30. Januar 2011
Nach mehreren Verschiebungen aufgrund des starken Windes setzte sich erwartungsgemäß das Titelverteidiger-Quartett aus Österreich mit 920,5 Punkten relativ knapp vor dem starken DSV Team durch. Nach dem ersten Durchgang war das deutsche Quartett noch 24 Punkte voran. "Es war gut, im Einzel nicht gesprungen zu sein. Ich war wirklich krank. Umso schöner ist der Titel mit der Mannschaft, den wir nicht wirklich einkalkuliert hatten. Wir haben im 2. Durchgang 24 Punkte aufgeholt, das ist Sport", so der mittlerweile dreifache Juniorenweltmeister Michael Hayböck. Eine kleine Überraschung war der dritte Platz der norwegischen Mannschaft die sich gegen die favorisierten Polen knapp durchsetzen konnten. Enttäuschend das finnische Team, das 50 Punkte hinter einen Podiumsplatz auf Rang 7 landete. Insgesamt 12 Nationen meldeten eine Mannschaft für dieses Springen.

Skispringen JuniorinnenBearbeiten

NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Coline Mattel Frankreich  FRA 96,5 m 98,5 m 257,5
2 Špela Rogelj Slowenien  SLO 96,5 m 96,5 m 254,0
3 Yūki Itō Japan  JPN 93,0 m 99,0 m 252,0
4 Jacqueline Seifriedsberger Osterreich  AUT 94,0 m 95,5 m 247,5
5 Evelyn Insam Italien  ITA 94,5 m 96,5 m 245,0
6 Sara Takanashi Japan  JPN 94,5 m 90,0 m 235,5
7 Eva Logar Slowenien  SLO 90,5 m 94,0 m 233,5
8 Carina Vogt Deutschland  GER 92,5 m 92,5 m 227,0
9 Bigna Windmüller Schweiz  CHE 85,5 m 91,0 m 219,5
10 Katharina Keil Osterreich  AUT 88,0 m 89,5 m 219,0
11 Anna Rupprecht Deutschland  GER 92,5 m 86,0 m 214,5
...
14 Svenja Würth Deutschland  GER 87,0 m 86,5 m 210,5
15 Cornelia Roider Osterreich  AUT 87,0 m 87,0 m 209,5
22 Ramona Straub Deutschland  GER 83,0 m 83,5 m 190,0

Datum: 27. Januar 2011
Mit Coline Mattel gewann die Favoritin den Bewerb, für die im November 2010 erst 15 Jahre alt gewordene Französin war es nach Silber im Vorjahr bereits die zweite Junioren Weltmeisterschaftsmedaille in ihrer Karriere. Die Japanerin Yūki Itō erreichte nach 93 Metern im ersten Durchgang und den damit verbundenen fünften Platz mit 99 im zweiten die Tageshöchstweite und den Sprung aufs Podest. Der zweite Platz ging an die Slowenin Špela Rogelj, die somit ihren Platz vom ersten Durchgang hielt. Auffallend dass alle Medaillengewinner Jahrgang 94 oder jünger waren und keiner der großen Skisprungnationen wie Norwegen, Österreich, Deutschland oder Finnland am Podest vertreten war. 50 Teilnehmerinnen kamen in die Wertung, eine Springerin wurde disqualifiziert.

Mannschaftsspringen NormalschanzeBearbeiten

Das Teamspringen der Frauen war für den 29. Januar 2011 vorgesehen, musste aber nach mehreren Verschiebungen abgesagt werden.[1]

NationenwertungBearbeiten

NationenwertungBearbeiten

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Norwegen  Norwegen 6 6 5 17
2 Russland  Russland 3 6 3 12
3 Deutschland  Deutschland 3 3 2 8
4 Finnland  Finnland 2 0 4 6
5 Slowenien  Slowenien 1 2 0 3
6 Osterreich  Österreich 1 1 0 2
7 Frankreich  Frankreich 1 0 0 1
7 Bulgarien  Bulgarien 1 0 0 1
7 Kanada  Kanada 1 0 0 1
10 Estland  Estland 0 0 3 3
11 Japan  Japan 0 0 1 1
11 Schweden  Schweden 0 0 1 1

JuniorennationenwertungBearbeiten

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Norwegen  Norwegen 5 4 3 12
2 Deutschland  Deutschland 3 3 2 8
3 Russland  Russland 1 3 1 5
4 Slowenien  Slowenien 1 2 0 3
5 Osterreich  Österreich 1 1 0 2
6 Frankreich  Frankreich 1 0 0 1
6 Bulgarien  Bulgarien 1 0 0 1
8 Estland  Estland 0 0 3 3
8 Finnland  Finnland 0 0 3 3
10 Japan  Japan 0 0 1 1

U23-NationenwertungBearbeiten

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Russland  Russland 2 3 2 7
2 Finnland  Finnland 2 0 1 3
3 Norwegen  Norwegen 1 3 2 6
4 Kanada  Kanada 1 0 0 1
5 Schweden  Schweden 0 0 1 1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://berkutschi.com/de/front/news/1330