Nika Križnar

slowenische Skispringerin
Nika Križnar Skispringen
Križnar bei der WM 2019 in Seefeld

Križnar bei der WM 2019 in Seefeld

Nation SlowenienSlowenien Slowenien
Geburtstag 9. März 2000 (21 Jahre)
Karriere
Verein SSK Alpina Žiri
Nationalkader seit 2013
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EYOF-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
OPA-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2021 Oberstdorf Team
Bronze 2021 Oberstdorf Großschanze
FIS Skisprung-Junioren-WM
Gold 2016 Râșnov Mixed-Team
Gold 2017 Park City Mixed-Team
Silber 2017 Park City Team
Bronze 2017 Park City Einzel
Gold 2018 Kandersteg Einzel
Gold 2018 Kandersteg Team
Olympische Ringe Europäisches Olympisches Jugendfestival
Gold 2017 Erzurum Mixed-Team
Silber 2017 Erzurum Einzel
FIS Nordische Skispiele der OPA
Silber 2015 Seefeld Team
Logo des Slowenischen Skiverbands Slowenische Meisterschaften
Bronze 2017 Planica Einzel
Bronze 2018 Planica Einzel
Bronze 2019 Planica Einzel
Gold 2020 Planica Einzel
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 13. Februar 2016
 Weltcupsiege (Einzel) 02  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2020/21)
 Raw Air 08. (2020)
 Blue Bird Tour 03. (2021)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 4 7
 Teamspringen 1 4 0
 Mixed-Teamspringen 0 1 0
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 16. Juli 2016
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 02  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 01. (2019, 2020)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 0 1
 Mixed-Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 28. August 2015
 Gesamtwertung COC 26. (2016/17)
letzte Änderung: 28. März 2021

Nika Križnar (* 9. März 2000) ist eine slowenische Skispringerin. Ihr bisher größter sportlicher Erfolg ist der Gewinn des Gesamtweltcups 2020/21, was ihr als erste Slowenin gelang.

WerdegangBearbeiten

Nika Križnar gab ihr internationales Debüt im Januar 2013 bei einem Alpencup in Žiri. Bei den Nordischen Skispielen der OPA 2015 in Seefeld in Tirol gewann sie mit dem Team Silber.

Im August 2015 gab die damals 15-Jährige in Oberwiesenthal ihr Debüt im Continental Cup. Einen Monat später feierte sie in Einsiedeln einen Doppelsieg im Alpencup. Als jüngste slowenische Starterin gab Križnar am 13. Februar 2016 beim Wettkampf von der Logarska dolina in Ljubno ihr Debüt im Skisprung-Weltcup und konnte als 14. ihre ersten Weltcuppunkte sammeln.[1] Am Folgetag holte sie als Zwölfte erneut Punkte. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2016 in Râșnov belegte sie den siebten Rang im Einzel und wurde mit der slowenischen Mannschaft Weltmeisterin im Mixed-Teamwettbewerb.

Am 16. Juli 2016 debütierte Križnar in Courchevel im Sommer-Grand-Prix und holte als 25. direkt ihre ersten Punkte. Im darauffolgenden Winter sprang sie im Weltcup regelmäßig in die Punkteränge mit zwei 16. Plätzen als bestes Ergebnis. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 im US-amerikanischen Park City holte sie die Bronzemedaille im Einzel, die Silbermedaille mit der slowenischen Mannschaft und die Goldmedaille mit dem slowenischen Mixed-Team. Beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2017 in Erzurum holte sie die Silbermedaille im Einzelwettbewerb hinter Romane Dieu. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti belegte sie den 13. Rang im Einzel und den vierten Rang im Mixed-Teamwettbewerb.

In der Saison 2017/18 erreichte Križnar am 1. Dezember 2017 als Zehnte in Lillehammer ihre erste Top-Ten-Platzierung im Weltcup. Zudem belegte sie mit der slowenischen Mannschaft bei den ersten beiden Mannschaftsspringen im Weltcup der Frauen die Plätze fünf in Hinterzarten und zwei in Zaō. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2018 im schweizerischen Kandersteg wurde sie sowohl im Einzel als auch mit der slowenischen Mannschaft Junioren-Weltmeisterin. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde sie im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze als Siebte beste Slowenin. Bei der ersten Weltcup-Station nach den Olympischen Winterspielen in Râșnov erzielte sie am 4. März 2018 als Dritte ihre erste Weltcup-Podestplatzierung. Mit 383 Punkten beendete sie die Saison 2017/18 als Zehnte im Gesamtweltcup und erreichte damit ihr bis dato bestes Abschneiden.

Bei den Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol wurde sie im Einzelspringen Siebte und belegte mit der slowenischen Frauen- und der Mixed-Mannschaft jeweils den vierten Platz. Bei den slowenischen Meisterschaften 2020 in Planica gewann Križnar den Meistertitel.

Križnar siegte 2019 und 2020 im Grand Prix.

AuszeichnungenBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 5. Februar 2021 Osterreich  Hinzenbach Normalschanze
2. 18. Februar 2021 Rumänien  Râșnov Normalschanze

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. Januar 2021 Slowenien  Ljubno Normalschanze

Grand-Prix-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 18. August 2019 Tschechien  Frenštát pod Radhoštěm Normalschanze
2. 15. August 2020 Tschechien  Frenštát pod Radhoštěm Normalschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2015/16 36. 040
2016/17 33. 074
2017/18 10. 383
2018/19 05. 826
2019/20 07. 497
2020/21 01. 871

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2016 25. 022
2017 31. 020
2018 18. 065
2019 01. 200
2020 01. 100

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2015/16 48. 016
2016/17 26. 052

FIS-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2015/16 08. 176
2016/17 49. 057
2017/18 01. 580
2018/19 32. 089
2019/20 19. 180

SchanzenrekordeBearbeiten

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Villach Osterreich  Österreich 100,5 m
(HS: 98 m)
24. Februar 2018 aktuell

WeblinksBearbeiten

Commons: Nika Križnar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Robert Erjavec: Ljubno v drugo: Maja druga in z rekordom. In: dolenjskanews.com. 14. Februar 2016, abgerufen am 14. Februar 2016.
  2. Sildaru wins best young winter European athlete prize (21. Mai 2017)