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LebenBearbeiten

Bis 1990 focht Weißenborn für die DDR und den ASK Vorwärts Potsdam. 1991 wechselte er zum Fecht-Club Tauberbischofsheim.

ErfolgeBearbeiten

Bei den Fechtweltmeisterschaften 1983 gehörte er als Ersatzmann der DDR-Mannschaft an, die im Florettfinale gegen die Mannschaft der Bundesrepublik im Finale verlor. Bei den Fechtweltmeisterschaften 1986 gewann er mit der Mannschaft der DDR Bronze.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der nur 1,68 m große Fechter bei den Fechtweltmeisterschaften 1991 Florettweltmeister und gewann mit der Mannschaft Silber. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann Ingo Weißenborn mit der Mannschaft Gold zusammen mit den beiden Bonnern Alexander Koch und Ulrich Schreck, sowie mit den Tauberbischofsheimern Udo Wagner und Thorsten Weidner. Dafür erhielt er am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

Bei den Fechtweltmeisterschaften 1993 gewann die Mannschaft mit Uwe Römer statt Ulrich Schreck den Weltmeistertitel.

TrainerBearbeiten

Von 2004 bis 2009 war Weißenborn Bundestrainer.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Barcelona 1992. Die deutsche Olympiamannschaft, Frankfurt 1992

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landessportbund Niedersachsen e. V. VIBSS: Der Bundespräsident und seine Aufgaben im Bereich des Sports: Am 23. Juni 1993 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker ... behinderte und nicht behinderte Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympische und Paralympischen Spiele 1992, mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus
  2. Somodi und Golubytskyi neue Fecht-Bundestrainer