Hauptmenü öffnen

Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen 2017

Die 20. Eishockey-Weltmeisterschaften der Frauen der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF waren die Eishockey-Weltmeisterschaften des Jahres 2017. Insgesamt nahmen zwischen dem 10. Dezember 2016 und dem 21. April 2017 37 Nationalmannschaften an den fünf Turnieren der Top-Division sowie der Divisionen I bis II teil. Zusätzlich nahmen fünf Nationalteams an einem Qualifikationsturnier für die Division II B teil, welches im Dezember 2016 in Taipeh, der Hauptstadt der Republik China (Taiwan) ausgetragen wurde.

Der Weltmeister wurde zum achten Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge die Mannschaft der Vereinigten Staaten, die im Finale Kanada mit 3:2 in der Verlängerung bezwang. Die deutsche Mannschaft zählte zur Überraschung des Turniers und erreichte als Vorjahresaufsteiger das Halbfinale. Nach Niederlagen gegen den späteren Weltmeister und Finnland stand mit dem vierten Platz die bis dato beste WM-Platzierung zu Buche. Die Schweiz konnte in der provisorisch ausgetragenen Abstiegsrunde den Gang in die Division IA abwenden und belegte den siebten Rang. Das Team aus Österreich verpasste mit dem zweiten Platz in der Gruppe A der Division I nur knapp den Aufstieg in die Top-Division und erreichte mit dem zehnten Gesamtrang – wie schon im Jahr 2015 – seine beste Platzierung überhaupt.

Übersicht Frauen-Weltmeisterschaften
Turnier Ort Datum Teil-
nehmer
Zuschauer
insgesamt
Spiele ø
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Top-Division Plymouth 31. Mär. 2017 – 07. Apr. 2017 8 20.034 22 910
OsterreichÖsterreich Division I A Graz 15. Apr. 2017 – 21. Apr. 2017 6 5.454 15 363
PolenPolen Division I B Katowice 08. Apr. 2017 – 14. Apr. 2017 6 4.623 15 308
Korea SudSüdkorea Division II A Gangneung 02. Apr. 2017 – 08. Apr. 2017 6 20.611 15 1.374
IslandIsland Division II B Akureyri 27. Feb. 2017 – 05. Mär. 2017 6 3.429 15 228
TaiwanRepublik China (Taiwan) Division II B Qualifikation Taipeh 12. Dez. 2016 – 17. Dez. 2016 5 4.869 10 486

Teilnehmer, Austragungsorte und -zeiträumeBearbeiten

Kroatien  Kroatien verzichtete nach dem Abstieg aus der Gruppe A der Division II im letzten Jahr auf eine Teilnahme am Turnier der Gruppe B der Division II, wodurch der eigentliche sportliche Absteiger Türkei in der Gruppe B verblieb.

Top-DivisionBearbeiten

WM 2017 der Frauen
Anzahl Nationen 8
Weltmeister Vereinigte Staaten  USA
Silber Kanada  Kanada
Bronze Finnland  Finnland
 
Austragungsort(e) Plymouth, Michigan, USA
Eröffnung 31. März 2017
Endspiel 7. April 2017
Zuschauer 20.034 (910 pro Spiel)
Tore 115 (5,23 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Finnland  Noora Räty
Beste Verteidigerin Finnland  Jenni Hiirikoski
Beste Stürmerin Vereinigte Staaten  Brianna Decker
Wertvollste Spielerin Vereinigte Staaten  Brianna Decker
Topscorerin Vereinigte Staaten  Kendall Coyne (12 Punkte)

Die Top-Division der Weltmeisterschaft wurde vom 31. März bis 7. April 2017 in der US-amerikanischen Stadt Plymouth im Bundesstaat Michigan ausgetragen.[1] Gespielt wurde in den beiden Hallen der USA Hockey Arena mit 3.504 Plätzen (Halle I) respektive 800 Plätzen[2] (Halle II). Insgesamt besuchten 20.034 Zuschauer die 22 Turnierspiele, was einem Schnitt von 910 pro Partie entspricht.

Am Turnier nahmen acht Nationalmannschaften teil, die in zwei leistungsmäßig abgestuften Gruppen zu je vier Teams spielten. Dabei bildeten die vier Halbfinalisten des Vorjahres die Gruppe A. Die Ziffern in Klammern benennen die Platzierungen in der IIHF-Weltrangliste.

Gruppe A Gruppe B
Vereinigte Staaten  USA (1) Schweden  Schweden (5)
Kanada  Kanada (2) Tschechien  Tschechien (9)
Russland  Russland (4) Schweiz  Schweiz (6)
Finnland  Finnland (3) Deutschland  Deutschland (8)

Im Vorfeld des Turniers erwogen die nominierten Spielerinnen des US-amerikanischen Teams einen Boykott des Turniers, nachdem der US-amerikanische Verband dem Frauenteam eine größere Unterstützung und Gehaltszahlungen in nicht-olympischen Jahren verweigert hatte.[3] Erst als sich auch das Herrenteam solidarisch zeigte, lenkte der Verband ein. Das Frauenteam verwarf danach den Boykott.[4]

Während des Turniers kam es in der Vorrunde zu zahlreichen bemerkenswerten Spielausgängen. In der Gruppe B konnte Aufsteiger Deutschland seine ersten beiden Spiele gegen Schweden[5] und Tschechien gewinnen, womit sie sich überraschenderweise als Gruppenerster für das Viertelfinale qualifizierte.[6] In der Gruppe A unterlag Kanada am zweiten Turniertag den Finninnen mit 3:4. Es war die erste Niederlage der Kanadierinnen im Rahmen der Welttitelkämpfe gegen eine andere Nation außer der Vereinigten Staaten.[7] In der Folge war es jedoch das deutsche Team, das die Konkurrenz weiter überraschte. Durch einen 2:1-Viertelfinalsieg über Russland erreichte erstmals ein Aufsteiger das Halbfinale. Zudem war es das beste Resultat Deutschlands im Rahmen der Welttitelkämpfe.[8]

Den Weltmeistertitel sicherte sich zum achten Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge die Mannschaft der Vereinigten Staaten, die im Finale Kanada mit 3:2 in der Verlängerung bezwang.[9] Den dritten Platz belegte Finnland, das sich im Kampf um die Bronzemedaille gegen den Aufsteiger Deutschland durchsetzte. Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften zur Weltmeisterschaft 2019 stieg keine Mannschaft in die Division IA ab.

ModusBearbeiten

Nach den Gruppenspielen der Vorrunde qualifizierten sich der Gruppenerste und -zweite der Gruppe A direkt für das Halbfinale. Der Dritte und Vierte derselben Gruppe erreichte das Viertelfinale. In der Gruppe B galt dies für den Gruppenersten und -zweiten. Die Teams im Viertelfinale bestritten je ein Qualifikationsspiel zur Halbfinalteilnahme. Der Dritte und Vierte der Gruppe B bestritten provisorisch eine Best-of-Three-Runde um den siebten Platz sowie den Abstieg in die Division IA. Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division stieg letztlich aber keine Mannschaft ab.

AustragungsorteBearbeiten

Plymouth, Michigan
Austragungsort der Weltmeisterschaft
USA Hockey Arena I
Kapazität: 3.504
 
Außenansicht der USA Hockey Arena
USA Hockey Arena II
Kapazität: 800

VorrundeBearbeiten

Gruppe ABearbeiten

31. März 2017
16:00 Uhr
(Ortszeit)
31. März 2017
22:00 Uhr
(MESZ)
Finnland  Finnland
R. Välilä (26:06)
1:2
(0:0, 1:0, 0:2)
Spielbericht
Russland  Russland
F. Kadirowa (42:19)
J. Smolenzewa (59:10)
USA Hockey Arena II, Plymouth
Zuschauer: 146
31. März 2017
19:35 Uhr
1. April 2017
1:35 Uhr
Vereinigte Staaten  USA
B. Decker (37:54)
G. Marvin (44:49)
2:0
(0:0, 1:0, 1:0)
Spielbericht
Kanada  Kanada
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 3.152
1. April 2017
15:35 Uhr
1. April 2017
21:35 Uhr
Russland  Russland
0:7
(0:1, 0:3, 0:3)
Spielbericht
Vereinigte Staaten  USA
A. Kessel (18:47)
K. Coyne (32:08)
J. Lamoureux-Davidson (33:04)
J. Lamoureux-Davidson (39:37)
B. Decker (49:15)
K. Coyne (59:39)
B. Decker (59:53)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 1.919
1. April 2017
19:35 Uhr
2. April 2017
1:35 Uhr
Kanada  Kanada
M.-P. Poulin (19:08)
B. Turnbull (24:21)
R. Johnston (40:36)
3:4
(1:1, 1:2, 1:1)
Spielbericht
Finnland  Finnland
S. Hakala (18:42)
P. Nieminen (21:01)
S. Tapani (26:49)
R. Savolainen (58:19)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 780
3. April 2017
15:35 Uhr
3. April 2017
21:35 Uhr
Kanada  Kanada
J. Wakefield (14:30)
E. Clark (15:33)
J. Wakefield (16:51)
N. Spooner (18:37)
E. Ambrose (31:01)
B. Jenner (44:56)
M. Agosta (46:41)
S. Potomak (59:19)
8:0
(4:0, 1:0, 3:0)
Spielbericht
Russland  Russland
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 516
3. April 2017
19:35 Uhr
4. April 2017
1:35 Uhr
Vereinigte Staaten  USA
H. Knight (12:21)
K. Coyne (23:33)
H. Knight (35:43)
H. Brandt (52:25)
J. Lamoureux-Davidson (59:00)
5:3
(1:1, 2:1, 2:1)
Spielbericht
Finnland  Finnland
S. Tapani (4:46)
J. Hiirikoski (39:36)
M. Karvinen (49:04)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 1.368
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Vereinigte Staaten  USA 3 3 0 0 0 14:03 9
2. Kanada  Kanada 3 1 0 0 2 11:06 3
3. Finnland  Finnland 3 1 0 0 2 08:10 3
4. Russland  Russland 3 1 0 0 2 02:16 3

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Halbfinalqualifikant, Viertelfinalqualifikant

Gruppe BBearbeiten

31. März 2017
12:00 Uhr
31. März 2017
18:00 Uhr
Tschechien  Tschechien
T. Vanišová (34:18)
1:2 n. P.
(0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1)
Spielbericht
Schweiz  Schweiz
E. Raselli (56:15)
C. Meier (PS)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 428
31. März 2017
15:35 Uhr
31. März 2017
21:35 Uhr
Schweden  Schweden
L. Johansson (26:11)
1:3
(0:0, 1:3, 0:0)
Spielbericht
Deutschland  Deutschland
N. Eisenschmid (22:40)
M. Anwander (38:47)
A. Lanzl (39:08)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 480
1. April 2017
12:00 Uhr
1. April 2017
18:00 Uhr
Tschechien  Tschechien
A. Lédlová (49:40)
1:2
(0:0, 0:1, 1:1)
Spielbericht
Deutschland  Deutschland
J. Zorn (34:39)
L. Kluge (58:23)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 496
1. April 2017
18:00 Uhr
2. April 2017
0:00 Uhr
Schweiz  Schweiz
N. Bullo (33:25)
1:2
(0:1, 1:0, 0:1)
Spielbericht
Schweden  Schweden
H. Olsson (5:24)
L. Johansson (46:48)
USA Hockey Arena II, Plymouth
Zuschauer: 168
3. April 2017
12:00 Uhr
3. April 2017
18:00 Uhr
Deutschland  Deutschland
M. Delarbre (40:23)
A.-M. Fiegert (55:22)
2:4
(0:3, 0:0, 2:1)
Spielbericht
Schweiz  Schweiz
L. Stalder (11:22)
A. Müller (12:00)
A. Müller (15:05)
A. Müller (59:08)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 404
3. April 2017
18:00 Uhr
4. April 2017
0:00 Uhr
Schweden  Schweden
J. Fällman (15:48)
J. Fällman (25:12)
F. Rask (27:59)
3:1
(1:1, 2:0, 0:0)
Spielbericht
Tschechien  Tschechien
M. Pejzlová (10:39)
USA Hockey Arena II, Plymouth
Zuschauer: 111
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Deutschland  Deutschland 3 2 0 0 1 7:6 6
2. Schweden  Schweden 3 2 0 0 1 6:5 6
3. Schweiz  Schweiz 3 1 1 0 1 7:5 5
4. Tschechien  Tschechien 3 0 0 1 2 3:7 1

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Viertelfinalqualifikant, Abstiegsrundenqualifikant

AbstiegsrundeBearbeiten

Die Relegationsrunde wurde im Modus Best-of-Three ausgetragen. Hierbei trafen der Dritt- und Viertplatzierte der Gruppe B aufeinander. Die Mannschaft, die von maximal drei Spielen zuerst zwei für sich entscheiden konnte, verblieb in der WM-Gruppe, der Verlierer stieg vorbehaltlich in die Division IA ab. Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften verblieb der Verlierer nach einer Entscheidung der IIHF im Mai 2017 aber auch in der Top-Division.

4. April 2017
12:00 Uhr
(Ortszeit)
4. April 2017
18:00 Uhr
(MESZ)
Schweiz  Schweiz
L. Stalder (52:23)
L. Altmann (54:05)
2:4
(0:2, 0:1, 2:1)
Spielbericht
Stand: 0:1
Tschechien  Tschechien
T. Vanišová (14:29)
K. Mrázová (18:59)
A. Lédlová (30:43)
A. Lédlová (59:42)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 355
6. April 2017
12:00 Uhr
6. April 2017
18:00 Uhr
Tschechien  Tschechien
T. Vanišová (28:39)
T. Vanišová (43:55)
2:3 n. V.
(0:0, 1:2, 1:0, 0:1)
Spielbericht
Stand: 1:1
Schweiz  Schweiz
N. Bullo (32:59)
L. Stalder (39:47)
C. Meier (64:26)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 478
7. April 2017
12:00 Uhr
7. April 2017
18:00 Uhr
Schweiz  Schweiz
D. Rüegg (7:01)
A. Müller (9:35)
L. Stalder (41:03)
3:1
(2:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Stand: 2:1
Tschechien  Tschechien
T. Vanišová (11:28)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 457

FinalrundeBearbeiten

  Viertelfinale     Halbfinale     Finale
                           
      A1  Vereinigte Staaten  USA 11    
  A4  Russland  Russland 1     B1  Deutschland  Deutschland 0    
  B1  Deutschland  Deutschland 2       A1  Vereinigte Staaten  USA 3
      A2  Kanada  Kanada 2
  A2  Kanada  Kanada 4
  A3  Finnland  Finnland 4     A3  Finnland  Finnland 0   Spiel um Platz 3
  B2  Schweden  Schweden 0   A3  Finnland  Finnland 8
  B1  Deutschland  Deutschland 0
 
  Spiel um Platz 5
  A4  Russland  Russland 4
  B2  Schweden  Schweden 3

ViertelfinaleBearbeiten

4. April 2017
15:35 Uhr
(Ortszeit)
4. April 2017
21:35 Uhr
(MESZ)
Finnland  Finnland
S. Säkkinen (4:19)
L. Välimäki (6:55)
J. Hiirikoski (23:03)
S. Tapani (48:53)
4:0
(2:0, 1:0, 1:0)
Spielbericht
Schweden  Schweden
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 397
4. April 2017
19:35 Uhr
5. April 2017
1:35 Uhr
Russland  Russland
A. Schtschukina (2:36)
1:2
(1:0, 0:1, 0:1)
Spielbericht
Deutschland  Deutschland
K. Spielberger (34:44)
M. Delarbre (49:12)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 486

Spiel um Platz 5Bearbeiten

6. April 2017
17:00 Uhr
6. April 2017
23:00 Uhr
Russland  Russland
L. Beljakowa (42:30)
F. Kadirowa (50:47)
O. Sossina (53:48)
F. Kadirowa (PS)
4:3 n. P.
(0:1, 0:1, 3:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Schweden  Schweden
J. Fällman (17:07)
J. Fällman (20:42)
P. Winberg (57:52)
USA Hockey Arena II, Plymouth
Zuschauer: 102

HalbfinaleBearbeiten

6. April 2017
15:35 Uhr
6. April 2017
21:35 Uhr
Kanada  Kanada
S. Potomak (17:35)
M.-P. Poulin (25:08)
R. Johnston (27:33)
E. Clark (55:31)
4:0
(1:0, 2:0, 1:0)
Spielbericht
Finnland  Finnland
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 1.166
6. April 2017
19:35 Uhr
7. April 2017
1:35 Uhr
Vereinigte Staaten  USA
H. Knight (1:06)
K. Stack (8:47)
K. Coyne (22:02)
E. Pfalzer (22:38)
J. Lamoureux-Davidson (23:24)
K. Coyne (24:22)
M. Keller (26:15)
A. Pelkey (44:19)
M. Lamoureux-Morando (53:06)
H. Skarupa (54:10)
A. Carpenter (59:47)
11:0
(2:0, 5:0, 4:0)
Spielbericht
Deutschland  Deutschland
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 1.872

Spiel um Platz 3Bearbeiten

7. April 2017
15:35 Uhr
7. April 2017
21:35 Uhr
Finnland  Finnland
P. Nieminen (0:53)
R. Savolainen (16:17)
V. Hovi (17:30)
J. Hiirikoski (21:42)
N. Tulus (29:08)
S. Valkama (31:15)
P. Nieminen (35:15)
M. Jalosuo (39:42)
8:0
(3:0, 5:0, 0:0)
Spielbericht
Deutschland  Deutschland
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 836

FinaleBearbeiten

7. April 2017
19:35 Uhr
8. April 2017
1:35 Uhr
Vereinigte Staaten  USA
K. Bellamy (4:34)
K. Bellamy (40:24)
H. Knight (70:17)
3:2 n. V.
(1:1, 0:0, 1:1, 1:0)
Spielbericht
Kanada  Kanada
M. Agosta (1:01)
B. Jenner (49:44)
USA Hockey Arena I, Plymouth
Zuschauer: 3.917

StatistikBearbeiten

Beste ScorerinnenBearbeiten

Quelle: IIHF[10]; Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, +/− = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Spieler Mannschaft Sp T V Pkt +/− SM
Kendall Coyne Vereinigte Staaten  USA 5 5 7 12 +10 0
Brianna Decker Vereinigte Staaten  USA 5 3 9 12 +11 8
Hilary Knight Vereinigte Staaten  USA 5 4 5 9 +10 0
Lara Stalder Schweiz  Schweiz 6 4 5 9 +5 2
Susanna Tapani Finnland  Finnland 6 3 6 9 ±0 2
Alina Müller Schweiz  Schweiz 6 4 4 8 +2 2
Aneta Lédlová Tschechien  Tschechien 6 3 3 6 +7 12
Marie-Philip Poulin Kanada  Kanada 5 2 4 6 +3 2
Amanda Kessel Vereinigte Staaten  USA 5 1 5 6 +4 0
Monique Lamoureux-Morando Vereinigte Staaten  USA 5 1 5 6 +11 0

Beste TorhüterinnenBearbeiten

Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert

Spieler Mannschaft Sp Min SaT GT SVS SO Sv% GTS
Nicole Hensley Vereinigte Staaten  USA 3 190:17 56 2 54 2 96,43 0,63
Shannon Szabados Kanada  Kanada 4 248:29 109 5 104 2 95,41 1,21
Florence Schelling Schweiz  Schweiz 6 368:00 160 11 149 0 93,12 1,79
Noora Räty Finnland  Finnland 6 355:03 157 12 145 2 92,36 2,03
Nadeschda Alexandrowa Russland  Russland 4 183:18 70 6 64 0 91,43 1,96

AbschlussplatzierungenBearbeiten

Pl. Team
1 Vereinigte Staaten  USA
2 Kanada  Kanada
3 Finnland  Finnland
4 Deutschland  Deutschland
5 Russland  Russland
6 Schweden  Schweden
7 Schweiz  Schweiz
8 Tschechien  Tschechien

Titel, Auf- und AbstiegBearbeiten

Weltmeister
Vereinigte Staaten 
USA
Kacey Bellamy, Megan Bozek, Hannah Brandt, Alex Carpenter, Kendall Coyne, Brianna Decker, Meghan Duggan, Kali Flanagan, Nicole Hensley, Megan Keller, Amanda Kessel, Hilary Knight, Jocelyne Lamoureux-Davidson, Monique Lamoureux-Morando, Gigi Marvin, Kelly Pannek, Amanda Pelkey, Emily Pfalzer, Alex Rigsby, Maddie Rooney, Haley Skarupa, Kelli Stack, Lee Stecklein
Cheftrainer: Robb Stauber   Assistenztrainer: Brett Strot
Silber
Kanada 
Kanada
Meghan Agosta, Erin Ambrose, Bailey Bram, Emily Clark, Sarah Davis, Renata Fast, Laura Fortino, Haley Irwin, Brianne Jenner, Rebecca Johnston, Halli Krzyzaniak, Geneviève Lacasse, Jocelyne Larocque, Emerance Maschmeyer, Meaghan Mikkelson, Sarah Potomak, Marie-Philip Poulin, Lauriane Rougeau, Natalie Spooner, Laura Stacey, Shannon Szabados, Blayre Turnbull, Jennifer Wakefield
Cheftrainerin: Laura Schuler   Assistenztrainer: Dwayne Gylywoychuk, Troy Ryan
Bronze
Finnland 
Finnland
Sanni Hakala, Jenni Hiirikoski, Venla Hovi, Mira Jalosuo, Michelle Karvinen, Sari Kärnä, Anni Keisala, Anna Kilponen, Rosa Lindstedt, Petra Nieminen, Tanja Niskanen, Emma Nuutinen, Isa Rahunen, Noora Räty, Sara Säkkinen, Ronja Savolainen, Eveliina Suonpää, Susanna Tapani, Noora Tulus, Minnamari Tuominen, Saana Valkama, Riikka Välilä, Linda Välimäki
Cheftrainer: Pasi Mustonen   Assistenztrainer: Tommi Pärmäkoski, Juuso Toivola
Aufsteiger in die Top-Division: Japan  Japan

AuszeichnungenBearbeiten

Spielertrophäen
Auszeichnung Spieler Team
Beste Torhüterin Noora Räty Finnland  Finnland
Beste Verteidigerin Jenni Hiirikoski Finnland  Finnland
Beste Stürmerin Brianna Decker Vereinigte Staaten  USA
Wertvollste Spielerin Brianna Decker Vereinigte Staaten  USA
All-Star-Team
Angriff: Vereinigte Staaten  Kendall CoyneVereinigte Staaten  Brianna DeckerKanada  Marie-Philip Poulin
Verteidigung: Finnland  Jenni HiirikoskiVereinigte Staaten  Monique Lamoureux-Morando
Tor: Finnland  Noora Räty

Division IBearbeiten

 
Spielszene aus der Partie zwischen Japan und Dänemark

Gruppe A in Graz, ÖsterreichBearbeiten

WM 2017 der Frauen der Division I, Gruppe A
Anzahl Nationen 6
Aufsteiger Japan  Japan
 
Austragungsort(e) Graz, Österreich
Eröffnung 15. April 2017
Schlusstag 21. April 2017
Zuschauer 5.454 (363 pro Spiel)
Tore 65 (4,33 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Ungarn  Anikó Németh
Beste Verteidigerin Japan  Ayaka Toko
Beste Stürmerin Osterreich  Denise Altmann
Topscorerin Osterreich  Denise Altmann (12 Punkte)
Austragungsort
Graz, Österreich
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Spielstätte
Merkur-Eisarena
(Eisstadion Graz-Liebenau)
Kapazität: 4.050
 
Außenansicht der Merkur-Eisarena
 
Topscorerin Denise Altmann im Spiel gegen Ungarn
 
Ayaka Toko war die beste Verteidigerin des Turniers

Das Turnier der Gruppe A der Division I wurde vom 15. bis 21. April 2017 im österreichischen Graz ausgetragen. Die Spiele fanden in der 4.050 Zuschauer fassenden Merkur-Eisarena im Bezirk Liebenau statt. Insgesamt besuchten 5.454 Zuschauer die 15 Turnierspiele, was einem Schnitt von 363 pro Partie entspricht.

Wenige Wochen nach der erfolgreichen Qualifikation für das Eishockeyturnier der Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang gelang Japan dank einer makellosen Bilanz von fünf Siegen in ebenso vielen Spielen bei nur vier Gegentoren die direkte Rückkehr in die Top-Division. Bereits am vorletzten Spieltag machten die Japanerinnen durch einen 4:1-Sieg über den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Gastgeber Österreich den Wiederaufstieg perfekt. Die Asiatinnen verwalteten dabei die zwischenzeitliche 4:0-Führung nach 28 Spielminuten souverän. Die Gastgeberinnen schlossen das Turnier auf dem zweiten Rang ab und erreichten damit – wie schon im Jahr 2015 – ihre beste Weltmeisterschaftsplatzierung überhaupt. Auch die Abstiegsfrage war schon vor dem Schlusstag entschieden. Während Aufsteiger Ungarn den Klassenerhalt durch das 1:0 über Frankreich absicherte, musste der Vorjahreszweite zunächst den Abstieg in die Gruppe B der Division I hinnehmen. Dort hatten sie zuletzt im Jahr 2013 gespielt. Frankreich verlor alle fünf Spiele und erzielte lediglich einen Treffer.[11] Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften und der damit verbundenen Auffüllung der unteren Divisionen verblieben die Französinnen aber nachträglich in der Gruppe A der Division I.

15. April 2017
13:00 Uhr
(Ortszeit)
Danemark  Dänemark
M. Brix (19:58)
1:0
(1:0, 0:0, 0:0)
Spielbericht
Frankreich  Frankreich
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 52
15. April 2017
16:30 Uhr
Ungarn  Ungarn
0:1
(0:1, 0:0, 0:0)
Spielbericht
Japan  Japan
A. Toko (6:51)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 228
15. April 2017
20:00 Uhr
Norwegen  Norwegen
A. Dalen (6:21)
M. Haug Hansen (18:33)
M. Sirum (46:12)
A. Dalen (58:42)
4:6
(2:2, 0:2, 2:2)
Spielbericht
Osterreich  Österreich
C. Wittich (1:12)
M. Vlcek (4:49)
D. Altmann (28:40)
D. Altmann (38:27)
C. Wittich (40:57)
E. Beiter-Schwärzler (48:53)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 669
16. April 2017
13:00 Uhr
Japan  Japan
C. Ōsawa (9:23)
R. Ukita (33:40)
A. Nakamura (41:56)
3:0
(1:0, 1:0, 1:0)
Spielbericht
Danemark  Dänemark
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 72
16. April 2017
16:30 Uhr
Frankreich  Frankreich
0:3
(0:1, 0:1, 0:1)
Spielbericht
Norwegen  Norwegen
M. Haug Hansen (7:36)
A. Furulund (33:46)
L. Tendenes (47:57)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 107
16. April 2017
20:00 Uhr
Osterreich  Österreich
A. Hanser (11:14)
T. Schafzahl (22:40)
D. Altmann (36:18)
D. Altmann (46:09)
4:2
(1:1, 2:1, 1:0)
Spielbericht
Ungarn  Ungarn
F. Gasparics (3:11)
R. Dabasi (31:14)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 618
18. April 2017
13:00 Uhr
Japan  Japan
C. Ōsawa (9:07)
A. Hosoyamada (19:21)
A. Hosoyamada (34:38)
M. Shishiuchi (38:31)
A. Hosoyamada (59:06)
5:3
(2:2, 2:0, 1:0)
Spielbericht
Norwegen  Norwegen
M. Haug Hansen (3:13)
L. Bialik (8:51)
M. Haug Hansen (41:56)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 87
18. April 2017
16:30 Uhr
Ungarn  Ungarn
K. Jókai-Szilágyi (7:52)
F. Gasparics (59:05)
2:0
(1:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Danemark  Dänemark
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 132
18. April 2017
20:00 Uhr
Frankreich  Frankreich
L. Escudero (35:33)
1:3
(0:0, 1:2, 0:1)
Spielbericht
Osterreich  Österreich
D. Altmann (26:44)
J. Weber (39:14)
A. Meixner (44:21)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 603
20. April 2017
13:00 Uhr
Frankreich  Frankreich
0:1
(0:0, 0:1, 0:0)
Spielbericht
Ungarn  Ungarn
A. Huszák (23:02)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 84
20. April 2017
16:30 Uhr
Danemark  Dänemark
A. Andersen (9:41)
M. Brix (17:32)
L. Friis-Hansen (42:32)
3:1
(2:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Norwegen  Norwegen
V. Løvdal (14:22)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 127
20. April 2017
20:00 Uhr
Osterreich  Österreich
E. Beiter-Schwärzler (35:32)
1:4
(0:2, 1:2, 0:0)
Spielbericht
Japan  Japan
H. Kubo (11:36)
H. Kubo (16:22)
M. Fujimoto (23:45)
S. Suzuki (27:04)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 1.138
21. April 2017
13:00 Uhr
Norwegen  Norwegen
I. Morset (4:04)
L. Bialik (14:58)
A. Dalen (17:17)
S. Holøs (40:24)
M. Sirum (41:20)
A. Dalen (52:01)
6:0
(3:0, 0:0, 3:0)
Spielbericht
Ungarn  Ungarn
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 108
21. April 2017
16:30 Uhr
Japan  Japan
S. Ono (2:45)
Y. Enomoto (5:41)
H. Kubo (12:07)
H. Toko (38:25)
4:0
(3:0, 1:0, 0:0)
Spielbericht
Frankreich  Frankreich
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 87
21. April 2017
20:00 Uhr
Osterreich  Österreich
D. Altmann (32:32)
T. Grascher (33:01)
A. Meixner (34:25)
T. Schafzahl (36:58)
A. Meixner (40:54)
D. Altmann (50:03)
6:1
(0:1, 4:0, 2:0)
Spielbericht
Danemark  Dänemark
S. Glud (2:14)
Merkur-Eisarena, Graz
Zuschauer: 1.342
Beste Scorerinnen
Spieler Sp T V Pkt +/− SM
Osterreich  Denise Altmann 5 7 5 12 +6 2
Osterreich  Anna Meixner 5 3 4 7 +6 2
Norwegen  Line Bialik 5 2 5 7 +3 4
Osterreich  Theresa Schafzahl 5 2 5 7 +4 2
Norwegen  Andrea Dalen 5 4 2 6 +2 0
Norwegen  Madelen Haug Hansen 5 4 2 6 +2 8
Beste Torhüterinnen
Spieler Sp Min GT SO GTS Sv%
Japan  Akane Konishi 2 120:00 0 2 0,00 100,00
Osterreich  Jessica Ekrt 3 152:56 5 0 1,96 92,96
Danemark  Lisa Jensen 5 280:06 11 1 2,36 92,57
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Japan  Japan 5 5 0 0 0 17:04 15
2. Osterreich  Österreich 5 4 0 0 1 20:12 12
3. Norwegen  Norwegen 5 2 0 0 3 17:14 6
4. Danemark  Dänemark 5 2 0 0 3 05:12 6
5. Ungarn  Ungarn 5 2 0 0 3 05:11 6
6. Frankreich  Frankreich 5 0 0 0 5 01:12 0

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufsteiger in die Top-Division

Division-IA-SiegermannschaftBearbeiten

Division-IA-Aufsteiger
Japan 
Japan
Yurie Adachi, Yoshino Enomoto, Moeko Fujimoto, Nana Fujimoto, Mika Hori, Akane Hosoyamada, Shiori Koike, Akane Konishi, Hanae Kubo, Runa Moritake, Ami Nakamura, Shōko Ono, Chiho Ōsawa, Aoi Shiga, Miho Shishiuchi, Sena Suzuki, Aina Takeuchi, Naho Terashima, Ayaka Toko, Haruka Toko, Rui Ukita, Haruna Yoneyama
Cheftrainer: Takeshi Yamanaka   Assistenztrainer: Masahito Haruna, Yuji Iizuka

Gruppe B in Katowice, PolenBearbeiten

WM 2017 der Frauen der Division I, Gruppe B
Anzahl Nationen 6
Aufsteiger Slowakei  Slowakei
 
Austragungsort(e) Katowice, Polen
Eröffnung 8. April 2017
Schlusstag 14. April 2017
Zuschauer 4.623 (308 pro Spiel)
Tore 78 (5,20 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Kasachstan  Darja Dmitrijewa
Beste Verteidigerin Slowakei  Iveta Klimášová
Beste Stürmerin Lettland  Līga Miljone
Topscorerin Slowakei  Nicol Čupková (11 Punkte)
Austragungsort
Katowice, Polen
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Spielstätte
Lodowisko Jantor
Kapazität: 1.417
 
Außenansicht der Lodowisko Jantor

Das Turnier der Gruppe B der Division I wurde vom 8. bis 14. April 2017 im polnischen Katowice ausgetragen. Die Spiele fanden in der 1.417 Zuschauer fassenden Lodowisko Jantor statt. Insgesamt besuchten 4.623 Zuschauer die 15 Turnierspiele, was einem Schnitt von 308 pro Partie entspricht.

Nach dem Abstieg im Vorjahr gelang der Slowakei trotz einer Niederlage gegen Kasachstan am vierten Turniertag der direkte Wiederaufstieg in die Gruppe A der Division I. Sowohl die Slowakei als auch Lettland starteten souverän in das Turnier. Jedoch überraschten die Kasachinnen – nach zwei Auftaktniederlagen zu Beginn – am dritten und vierten Spieltag mit jeweiligen Siegen gegen die beiden Turnierfavoriten und sicherte sich schließlich den zweiten Rang. Der abschließende Turniertag sah damit das Duell zwischen der Slowakei und Lettland, das die Slowakinnen jedoch souverän mit 8:0 für sich entschieden und in die Gruppe A zurückkehrten. Den Abstieg in die Gruppe A der Division II musste zunächst Aufsteiger Polen hinnehmen, der trotz des Heimvorteils lediglich zwei Punkte verbuchen konnte. Ausschlaggebend war die Niederlage im direkten Duell mit Italien und der verpasste Sieg gegen die Volksrepublik China im letzten Spiel des Wettbewerbs.[12] Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften und der damit verbundenen Auffüllung der unteren Divisionen verblieben die Polinnen aber nachträglich in der Gruppe B der Division I.

8. April 2017
13:00 Uhr
(Ortszeit)
Italien  Italien
1:4
(0:2, 1:1, 0:1)
Spielbericht
Lettland  Lettland
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 65
8. April 2017
16:30 Uhr
China Volksrepublik  Volksrepublik China
2:0
(1:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Kasachstan  Kasachstan
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 85
8. April 2017
20:00 Uhr
Polen  Polen
2:7
(0:1, 2:4, 0:2)
Spielbericht
Slowakei  Slowakei
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 850
9. April 2017
13:00 Uhr
Lettland  Lettland
3:2
(1:0, 1:2, 1:0)
Spielbericht
China Volksrepublik  Volksrepublik China
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 87
9. April 2017
16:30 Uhr
Slowakei  Slowakei
3:2
(3:1, 0:0, 0:1)
Spielbericht
Italien  Italien
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 121
9. April 2017
20:00 Uhr
Kasachstan  Kasachstan
3:4 n. P.
(2:1, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht
Polen  Polen
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 851
11. April 2017
13:00 Uhr
Slowakei  Slowakei
2:1
(2:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht
China Volksrepublik  Volksrepublik China
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 134
11. April 2017
16:30 Uhr
Lettland  Lettland
1:2
(0:0, 1:0, 0:2)
Spielbericht
Kasachstan  Kasachstan
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 50
11. April 2017
20:00 Uhr
Polen  Polen
1:3
(0:2, 0:1, 1:0)
Spielbericht
Italien  Italien
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 680
12. April 2017
13:00 Uhr
Kasachstan  Kasachstan
4:2
(1:0, 0:1, 3:1)
Spielbericht
Slowakei  Slowakei
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 56
12. April 2017
16:30 Uhr
Italien  Italien
1:2 n. P.
(0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht
China Volksrepublik  Volksrepublik China
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 80
12. April 2017
20:00 Uhr
Lettland  Lettland
5:4
(3:1, 1:2, 1:1)
Spielbericht
Polen  Polen
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 540
14. April 2017
13:00 Uhr
Kasachstan  Kasachstan
2:1
(1:0, 1:1, 0:0)
Spielbericht
Italien  Italien
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 80
14. April 2017
16:30 Uhr
Slowakei  Slowakei
8:0
(1:0, 4:0, 3:0)
Spielbericht
Lettland  Lettland
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 124
14. April 2017
20:00 Uhr
China Volksrepublik  Volksrepublik China
6:0
(1:0, 4:0, 1:0)
Spielbericht
Polen  Polen
Lodowisko Jantor, Katowice
Zuschauer: 820
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Slowakei  Slowakei 5 4 0 0 1 22:09 12
2. Kasachstan  Kasachstan 5 3 0 1 1 11:10 10
3. Lettland  Lettland 5 3 0 0 2 13:17 9
4. China Volksrepublik  Volksrepublik China 5 2 1 0 2 13:06 8
5. Italien  Italien 5 1 0 1 3 08:12 4
6. Polen  Polen 5 0 1 0 4 11:24 2

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufsteiger in die Division IA

Auf- und AbstiegBearbeiten

Aufsteiger in die Top-Division: Japan  Japan
Aufsteiger in die Division IA: Slowakei  Slowakei
Aufsteiger in die Division IB: Korea Sud  Südkorea

Division IIBearbeiten

Gruppe A in Gangneung, SüdkoreaBearbeiten

 
Spielszene aus der Partie zwischen Südkorea und Australien
WM 2017 der Frauen der Division II, Gruppe A
Anzahl Nationen 6
Aufsteiger Korea Sud  Südkorea
 
Austragungsort(e) Gangneung, Südkorea
Eröffnung 2. April 2017
Schlusstag 8. April 2017
Zuschauer 20.611 (1.374 pro Spiel)
Tore 84 (5,67 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Korea Sud  Han Do-hee
Beste Verteidigerin Niederlande  Kayleigh Hamers
Beste Stürmerin Slowenien  Pia Pren
Topscorerin Vereinigtes Konigreich  Angela Taylor (12 Punkte)
Austragungsort
Gangneung, Südkorea
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Spielstätten
Gangneung Hockey Centre
Kapazität: 10.000
 
Außenansicht des Gangneung Hockey Centre

Kwandong Hockey Centre
Kapazität: 6.000
 
Innenansicht des Kwandong Hockey Centre

Das Turnier der Gruppe A der Division II wurde vom 2. bis 8. April 2017 im südkoreanischen Gangneung ausgetragen. Die Spiele fanden im 10.000 Zuschauer fassenden Gangneung Hockey Centre sowie dem 6.000 Zuschauer fassenden Kwandong Hockey Centre statt. Beide Stadien dienen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang als Wettkampfstätten für die Olympischen Eishockeyturniere der Herren und Frauen. Sie wurden durch die Vergabe an den südkoreanischen Eishockeyverband Korea Ice Hockey Association – wie auch beim parallel ausgetragenen Turnier der Division IIA der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2017 – im Rahmen der Welttitelkämpfe einem ersten Test nach der Fertigstellung der Arenen im Jahr 2016 unterzogen. Insgesamt besuchten 20.611 Zuschauer die 15 Turnierspiele, was einem Schnitt von 1.374 pro Partie entspricht.

Mit dem Heimvorteil im Rücken gelang Südkorea der erstmalige Aufstieg in die Gruppe B der Division I. Sowohl Vorjahresabsteiger Niederlande als auch Südkorea gingen ungeschlagen in den letzten Turniertag, an dem die Gastgeberinnen das direkte Duell mit 2:0 gewannen und sich somit den Turniersieg sicherten. Die Ermittlung des Absteigers dauerte bis zum letzten Turnierspiel an. Gleich drei Mannschaften – Slowenien, Aufsteiger Australien und Nordkorea – waren vor dem letzten Spieltag noch vom Abstieg bedroht. Nordkorea siegte zunächst gegen Slowenien und hielt damit die Klasse. Da die Britinnen aber Australien schlugen, mussten diese zunächst den sofortigen Wiederabstieg in die Gruppe B der Division II hinnehmen. Zwar schlossen die Australierinnen das Turnier punktgleich mit Slowenien ab, jedoch hatten die Europäerinnen den direkten Vergleich am zweiten Spieltag mit 3:0 für sich entschieden.[13] Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften und der damit verbundenen Auffüllung der unteren Divisionen verblieben die Australierinnen aber nachträglich in der Gruppe A der Division II.

2. April 2017
12:00 Uhr
(Ortszeit)
2. April 2017
5:00 Uhr
(MESZ)
Australien  Australien
2:1
(1:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Korea Nord  Nordkorea
Gangneung Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.923
2. April 2017
16:30 Uhr
2. April 2017
9:30 Uhr
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
4:5
(0:1, 3:3, 1:1)
Spielbericht
Niederlande  Niederlande
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 409
2. April 2017
21:00 Uhr
2. April 2017
14:00 Uhr
Korea Sud  Südkorea
5:1
(1:1, 2:0, 2:0)
Spielbericht
Slowenien  Slowenien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.096
3. April 2017
16:30 Uhr
3. April 2017
9:30 Uhr
Niederlande  Niederlande
4:2
(1:0, 2:2, 1:0)
Spielbericht
Korea Nord  Nordkorea
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.048
3. April 2017
21:00 Uhr
3. April 2017
14:00 Uhr
Slowenien  Slowenien
3:0
(2:0, 1:0, 0:0)
Spielbericht
Australien  Australien
Gangneung Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 247
3. April 2017
21:00 Uhr
3. April 2017
14:00 Uhr
Korea Sud  Südkorea
3:1
(2:0, 0:1, 1:0)
Spielbericht
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.228
5. April 2017
12:00 Uhr
5. April 2017
5:00 Uhr
Niederlande  Niederlande
5:1
(2:1, 2:0, 1:0)
Spielbericht
Slowenien  Slowenien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 851
5. April 2017
16:30 Uhr
5. April 2017
9:30 Uhr
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
2:3 n. V.
(0:0, 0:1, 2:1, 0:1)
Spielbericht
Korea Nord  Nordkorea
Gangneung Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.627
5. April 2017
21:00 Uhr
5. April 2017
14:00 Uhr
Korea Sud  Südkorea
8:1
(2:0, 5:0, 1:1)
Spielbericht
Australien  Australien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.042
6. April 2017
16:30 Uhr
6. April 2017
9:30 Uhr
Slowenien  Slowenien
2:8
(0:4, 0:3, 2:1)
Spielbericht
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 396
6. April 2017
21:00 Uhr
6. April 2017
14:00 Uhr
Australien  Australien
1:3
(0:2, 1:1, 0:0)
Spielbericht
Niederlande  Niederlande
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 367
6. April 2017
21:00 Uhr
6. April 2017
14:00 Uhr
Korea Nord  Nordkorea
0:3
(0:2, 0:1, 0:0)
Spielbericht
Korea Sud  Südkorea
Gangneung Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 5.800
8. April 2017
12:00 Uhr
8. April 2017
5:00 Uhr
Korea Nord  Nordkorea
4:2
(0:2, 2:0, 2:0)
Spielbericht
Slowenien  Slowenien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 1.539
8. April 2017
16:30 Uhr
8. April 2017
9:30 Uhr
Niederlande  Niederlande
0:2
(0:0, 0:1, 0:1)
Spielbericht
Korea Sud  Südkorea
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 2.482
8. April 2017
21:00 Uhr
8. April 2017
14:00 Uhr
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
5:3
(2:1, 1:2, 2:0)
Spielbericht
Australien  Australien
Kwandong Hockey Centre, Gangneung
Zuschauer: 556
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Korea Sud  Südkorea 5 5 0 0 0 21:03 15
2. Niederlande  Niederlande 5 4 0 0 1 17:10 12
3. Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 5 2 0 1 2 20:16 7
4. Korea Nord  Nordkorea 5 1 1 0 3 10:13 5
5. Slowenien  Slowenien 5 1 0 0 4 09:22 3
6. Australien  Australien 5 1 0 0 4 07:20 3

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufsteiger in die Division IB

Gruppe B in Akureyri, IslandBearbeiten

WM 2017 der Frauen der Division II, Gruppe B
Anzahl Nationen 6
Aufsteiger Mexiko  Mexiko
 
Austragungsort(e) Akureyri, Island
Eröffnung 27. Februar 2017
Schlusstag 5. März 2017
Zuschauer 3.429 (228 pro Spiel)
Tore 109 (7,27 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Mexiko  Monica Renteria
Beste Verteidigerin Island  Eva Karvelsdóttir
Beste Stürmerin Neuseeland  Anjali Thakker
Topscorerin Neuseeland  Anjali Thakker (15 Punkte)
Austragungsort
Akureyri, Island
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Spielstätte
Skautahöllin á Akureyri
Kapazität:

Das Turnier der Gruppe B der Division II wurde vom 27. Februar bis 5. März 2017 im isländischen Akureyri ausgetragen. Die Spiele fanden in der Skautahöllin á Akureyri statt. Insgesamt besuchten 3.429 Zuschauer die 15 Turnierspiele, was einem Schnitt von 228 pro Partie entspricht.

Nachdem Kroatien als letztjähriger Absteiger aus der Division IIA nicht für das Turnier gemeldet hatte, verblieb die Türkei als sportlicher Absteiger des Vorjahres in der Division IIB. Aufgrund der Ergebnisse waren die Entscheidungen über den Auf- und Abstieg bereits fünf Spiele vor Turnierende und somit vor dem letzten Spieltag gefallen. Das Team aus Mexiko, das im Vorjahr noch auf dem vierten Rang platziert gewesen war, stieg erstmals in die Division IIA auf. Den Gang in die Qualifikation zur Division IIB musste zunächst der Vorjahresaufsteiger Rumänien antreten. Aufgrund der sukzessiven Aufstockung der Top-Division auf zehn Mannschaften und der damit verbundenen Auffüllung der unteren Divisionen verblieben die Rumäninnen aber nachträglich in der Gruppe B der Division II.

27. Februar 2017
13:00 Uhr
(Ortszeit)
Turkei  Türkei
3:5
(1:3, 1:2, 1:0)
Spielbericht
Neuseeland  Neuseeland
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 164
27. Februar 2017
16:30 Uhr
Mexiko  Mexiko
3:1
(2:0, 0:1, 1:0)
Spielbericht
Spanien  Spanien
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 280
27. Februar 2017
20:00 Uhr
Island  Island
7:2
(3:0, 1:0, 3:2)
Spielbericht
Rumänien  Rumänien
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 420
28. Februar 2017
13:00 Uhr
Spanien  Spanien
3:2 n. V.
(2:2, 0:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Neuseeland  Neuseeland
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 100
28. Februar 2017
16:30 Uhr
Rumänien  Rumänien
4:6
(2:3, 1:2, 1:1)
Spielbericht
Turkei  Türkei
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 80
28. Februar 2017
20:00 Uhr
Island  Island
2:4
(1:1, 1:1, 0:2)
Spielbericht
Mexiko  Mexiko
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 350
2. März 2017
13:00 Uhr
Spanien  Spanien
8:1
(1:1, 1:0, 6:0)
Spielbericht
Rumänien  Rumänien
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 60
2. März 2017
16:30 Uhr
Mexiko  Mexiko
1:0
(0:0, 1:0, 0:0)
Spielbericht
Neuseeland  Neuseeland
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 95
2. März 2017
20:00 Uhr
Island  Island
6:0
(4:0, 0:0, 2:0)
Spielbericht
Turkei  Türkei
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 470
3. März 2017
13:00 Uhr
Rumänien  Rumänien
0:6
(0:3, 0:1, 0:2)
Spielbericht
Mexiko  Mexiko
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 21
3. März 2017
16:30 Uhr
Turkei  Türkei
0:11
(0:2, 0:5, 0:4)
Spielbericht
Spanien  Spanien
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 34
3. März 2017
20:00 Uhr
Neuseeland  Neuseeland
4:3
(1:0, 1:3, 2:0)
Spielbericht
Island  Island
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 578
5. März 2017
13:00 Uhr
Mexiko  Mexiko
5:6
(2:0, 3:4, 0:2)
Spielbericht
Turkei  Türkei
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 52
5. März 2017
16:30 Uhr
Neuseeland  Neuseeland
9:3
(1:0, 4:3, 4:0)
Spielbericht
Rumänien  Rumänien
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 43
5. März 2017
20:00 Uhr
Spanien  Spanien
3:1
(2:0, 1:0, 0:1)
Spielbericht
Island  Island
Skautahöllin, Akureyri
Zuschauer: 682
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Mexiko  Mexiko 5 4 0 0 1 19:09 12
2. Spanien  Spanien 5 3 1 0 1 26:07 11
3. Neuseeland  Neuseeland 5 3 0 1 1 20:13 10
4. Island  Island 5 2 0 0 3 19:13 6
5. Turkei  Türkei 5 2 0 0 3 15:31 6
6. Rumänien  Rumänien 5 0 0 0 5 10:36 0

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufsteiger in die Division IIA

Auf- und AbstiegBearbeiten

Aufsteiger in die Division IB: Korea Sud  Südkorea
Aufsteiger in die Division IIA: Mexiko  Mexiko
Aufsteiger in die Division IIB: Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)

Qualifikation zur Division IIBBearbeiten

WM 2017 der Frauen der Division II, Gruppe B – Qualifikation
Anzahl Nationen 5
Aufsteiger Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)
 
Austragungsort(e) Taipeh, Republik China (Taiwan)
Eröffnung 12. Dezember 2016
Schlusstag 17. Dezember 2016
Zuschauer 4.869 (486 pro Spiel)
Tore 85 (8,50 pro Spiel)
 
Beste Torhüterin Belgien  Nina Van Orshaegen
Beste Verteidigerin Sudafrika  Donne van Doesburgh
Beste Stürmerin Chinesisch Taipeh  Hui-Chen Yeh
Topscorerin Chinesisch Taipeh  Hui-Chen Yeh (15 Punkte)

Die Qualifikation zur Gruppe B der Division II wurde vom 12. bis 17. Dezember 2016 in Taipeh, der Hauptstadt der Republik China (Taiwan), ausgetragen. Die Spiele fanden im 800 Zuschauer fassenden Annex Ice Rink statt. Insgesamt besuchten 4.869 Zuschauer die zehn Turnierspiele, was einem Schnitt von 486 pro Partie entspricht.

Als Sieger und damit Aufsteiger in die Gruppe B der Division II ging der Gastgeber aus der Republik China (Taiwan) hervor. Nach zwei Erfolgen im Rahmen des IIHF Women’s Challenge Cup of Asia blieben die Asiatinnen auch bei ihrer dritten Teilnahme an einem internationalen Turnier unbesiegt und sicherten sich durch einen abschließenden Sieg über Belgien den Turniererfolg.

Austragungsort
Taipeh, Republik China (Taiwan)
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Spielstätte
Annex Ice Rink
Kapazität: 800
 
Der Annex Ice Rink (li.) gehört zum Gebäudekomplex der Taipei Arena
12. Dezember 2016
15:30 Uhr
(Ortszeit)
12. Dezember 2016
8:30 Uhr
(MEZ)
Belgien  Belgien
8:1
(3:0, 3:0, 2:1)
Spielbericht
Sudafrika  Südafrika
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 297
12. Dezember 2016
19:00 Uhr
12. Dezember 2016
12:00 Uhr
Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)
13:0
(4:0, 5:0, 4:0)
Spielbericht
Bulgarien  Bulgarien
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 612
13. Dezember 2016
15:30 Uhr
13. Dezember 2016
8:30 Uhr
Hongkong  Hongkong
0:7
(0:1, 0:4, 0:2)
Spielbericht
Belgien  Belgien
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 352
13. Dezember 2016
19:00 Uhr
13. Dezember 2016
12:00 Uhr
Sudafrika  Südafrika
1:7
(0:2, 0:4, 1:1)
Spielbericht
Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 479
15. Dezember 2016
15:30 Uhr
15. Dezember 2016
8:30 Uhr
Sudafrika  Südafrika
11:0
(3:0, 3:0, 5:0)
Spielbericht
Bulgarien  Bulgarien
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 238
15. Dezember 2016
19:00 Uhr
15. Dezember 2016
12:00 Uhr
Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)
10:1
(3:1, 4:0, 3:0)
Spielbericht
Hongkong  Hongkong
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 635
16. Dezember 2016
15:30 Uhr
16. Dezember 2016
8:30 Uhr
Bulgarien  Bulgarien
0:6
(0:0, 0:3, 0:3)
Spielbericht
Belgien  Belgien
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 382
16. Dezember 2016
19:00 Uhr
16. Dezember 2016
12:00 Uhr
Hongkong  Hongkong
0:9
(0:4, 0:3, 0:2)
Spielbericht
Sudafrika  Südafrika
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 577
17. Dezember 2016
15:30 Uhr
17. Dezember 2016
8:30 Uhr
Bulgarien  Bulgarien
6:2
(0:1, 4:1, 2:0)
Spielbericht
Hongkong  Hongkong
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 485
17. Dezember 2016
19:00 Uhr
17. Dezember 2016
12:00 Uhr
Belgien  Belgien
1:2
(0:0, 1:2, 0:0)
Spielbericht
Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)
Annex Ice Rink, Taipeh
Zuschauer: 812
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan) 4 4 0 0 0 32:03 12
2. Belgien  Belgien 4 3 0 0 1 22:03 9
3. Sudafrika  Südafrika 4 2 0 0 2 22:15 6
4. Bulgarien  Bulgarien 4 1 0 0 3 06:32 3
5. Hongkong  Hongkong 4 0 0 0 4 03:32 0

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufsteiger in die Division IIB

Auf- und AbstiegBearbeiten

Aufsteiger in die Division IIB: Chinesisch Taipeh  Republik China (Taiwan)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Plymouth gets Women’s Worlds. In: worldwomen2017.com. 28. November 2016, abgerufen am 1. März 2017.
  2. Venue Info. In: usahockeyarena.com. Abgerufen am 1. März 2017 (englisch).
  3. U.S. Women’s Hockey Team Plans to Boycott World Championship Over Pay Dispute. In: The New York Times. 15. März 2017, abgerufen am 3. April 2017 (englisch).
  4. U.S. Women’s Team Strikes a Deal With U.S.A. Hockey. In: The New York Times. 28. März 2017, abgerufen am 3. April 2017 (englisch).
  5. Eishockey-WM: Frauen mit Überraschungssieg gegen Schweden zum Auftakt. In: sport1.de. 31. März 2017, abgerufen am 3. April 2017.
  6. Als Underdog ins WM-Viertelfinale: Eishockey-Frauen feiern Klassenerhalt. In: sport1.de. 2. April 2017, abgerufen am 3. April 2017.
  7. Fredrik Pålsson: Historic win for Finland. In: eurohockey.com. 2. April 2017, abgerufen am 4. April 2017 (englisch).
  8. Deutschen Eishockey-Frauen gelingt historischer Einzug ins WM-Halbfinale. In: merkur.de. 5. April 2017, abgerufen am 5. April 2017.
  9. Andrew Podnieks: USA wins first gold at home. Knight blasts overtime winner at 10:17. Internationale Eishockey-Föderation, 8. April 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  10. iihf.com, Scoring Leaders
  11. Henrik Manninen: Japan back at the top. Women’s team seals promotion against host Austria. Internationale Eishockey-Föderation, 21. April 2017, abgerufen am 23. April 2017 (englisch).
  12. Andy Potts: Slovakia bounces back. Women win promotion at first attempt. Internationale Eishockey-Föderation, 14. April 2017, abgerufen am 15. April 2017 (englisch).
  13. Adam Steiss: Korea women take gold. Win last major tournament before Olympics. Internationale Eishockey-Föderation, 9. April 2017, abgerufen am 9. April 2017 (englisch).