Constantin Daicoviciu (Caraș-Severin)

Dorf in Rumänien
Constantin Daicoviciu, Căvăran
Kawaran
Kavarán
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Constantin Daicoviciu (Caraș-Severin) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 33′ N, 22° 9′ OKoordinaten: 45° 32′ 54″ N, 22° 8′ 58″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 105,29 km²
Einwohner: 2.920 (2014)
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327090
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Constantin Daicoviciu, Maciova, Mâtnicu Mare, Peștere, Prisaca, Zăgujeni
Bürgermeister: Boambeș Daniel (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 11
loc. Constantin Daicoviciu, jud. Caraș-Severin, RO-327090
Website:
Lage von Constantin Daicoviciu im Kreis Caraș-Severin
Caveran auf der Josephinischen Landaufnahme

Constantin Daicoviciu (bis 1974 Căvăran, deutsch: Kawaran, ungarisch: Kavarán) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, Banat, Rumänien. Zur Gemeinde Constantin Daicoviciu gehören auch die Dörfer Maciova, Mâtnicu Mare, Peștere, Prisaca und Zăgujeni.

Geografische LageBearbeiten

Constantin Daicoviciu liegt im Norden des Kreises Caraș-Severin, am Fuße des Poiana-Ruscă-Gebirges. Die Ortschaft befindet sich im Temeschtal, an der Europastraße E94 București-Timișoara, in 15 km Entfernung von Caransebeș.[2]

NachbarorteBearbeiten

Sacu Tincova Poiana-Ruscă-Gebirge
Zgribești   Poiana-Ruscă-Gebirge
Copăcele Prisaca Maciova

GeschichteBearbeiten

Eine erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft stammt aus dem Jahr 1371, als Königin Elisabeth und König Ludwig I. ein Urteil zugunsten der Leibeigenen von Cavaran fällten. Am 14. Oktober 1447 hielt sich Johann Hunyadi in Cavaran auf. Gabriel Báthory erwähnte 1626 in einem Brief die Ortschaft Karan.[2]

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist der Ort Caveran mit 30 Häuser eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. In dieser Zeit ist Cavaran als Stadt, "opidium" oder "civitas", eingetragen.[2]

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Kavarán.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Căvăran an das Königreich Rumänien fiel. 1974 wurde der Name der Ortschaft nach dem Sohn der Gemeinde, Universitätsprofessor Historiker und Archäologe Constantin Daicoviciu, benannt.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Volkszählung[3] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 617 589 5 21 2
1910 862 772 38 49 3
1930 859 765 43 35 16
1977 775 735 6 16 18
2002 763 712 4 3 44

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. a b c d primariaconstantindaicoviciu.ro, Constantin Daicoviciu
  3. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002