Hauptmenü öffnen
Vrani
Wrany
Alsóvarány
Wappen von Vrani
Vrani (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 2′ N, 21° 29′ OKoordinaten: 45° 2′ 24″ N, 21° 29′ 23″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 35,92 km²
Einwohner: 1.178 (2014)
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327430
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Vrani, Ciortea und Iertof
Bürgermeister: Moată Gheorghe (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 93A
loc. Vrani, jud. Caraș-Severin, RO-327430
Website:
Lage von Vrani im Kreis Caraș-Severin
Vrani auf der Josephinischen Landaufnahme

Vrani (deutsch: Wrany, ungarisch: Alsóvarány ) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Vrani gehören auch die Dörfer Ciortea und Iertof.

Geografische LageBearbeiten

Vrani liegt im äußersten Südwesten des Kreises Caraș-Severin, an der Grenze zu Serbien. Die Ortschaft befindet sich an der Kreisstraße DJ573A Greoni-Iam, in 20 km Entfernung von Oravița.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1402, als Mihai de Vrani Gouverneur der Festung Sebesch war.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Ortsbezeichnungen in Erscheinung: 1476 Waran, 1402 Wran, 1464 Wrani, 1699 Vranya, 1808 Vrany, 1851 Vrány, 1888 Vrány, 1910 Alsóvarány, 1920 Vraniu.[2]

Der Historiker Frigyes Pesty schildert in seiner „Geschichte des Severiner Banats“, dass der Ort in der „Nota Marsigliana“ unter der Bezeichnung Franyova eingetragen war, in den Jahren 1690–1700 Vranya und 1723 Vranyova bezeichnet wurde.[3]

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Wrann eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Vrani an das Königreich Rumänien fiel.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Volkszählung[4] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 1618 1578 27 6 7
1910 1547 1499 8 12 28
1930 1310 1256 - 10 44
1977 641 531 - - 110
2002 443 295 2 1 145

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. fatornyosfalunk.com (Memento vom 10. Juli 2011 im Internet Archive), Siebenbürgische Ortsnamen
  3. primaria-vrani.ro, Vrani
  4. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002