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Ciclova Română
Cameral Tschiklowa, Wallachisch Tschiklowa
Csiklófalu, Oláhcsiklova, Románcsiklova
Wappen fehlt
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Ciclova Română (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 1′ N, 21° 42′ OKoordinaten: 45° 0′ 34″ N, 21° 42′ 21″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 112,62 km²
Einwohner: 1.860 (2014)
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327075
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Ciclova Română, Ilidia, Socolari
Bürgermeister: Percea Gheorghe (Alianța Liberalilor și Democraților)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 203
loc. Ciclova Română, jud. Caraș-Severin, RO-327075
Lage von Ciclova Română im Kreis Caraș-Severin
Ciclova Română bei der Josephinischen Landaufnahme

Ciclova Română (deutsch: Cameral Tschiklowa, Wallachisch Tschiklowa, ungarisch: Csiklófalu, Oláhcsiklova, Románcsiklova) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, Banat, Rumänien. Zur Gemeinde Ciclova Română gehören auch die Dörfer Ilidia und Socolari.

Geografische LageBearbeiten

Ciclova Română liegt an der Kreisstraße 571 Ciclova MontanăOravița, am Fuße des Anina-Gebirges.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Archäologische Ausgrabungen zeugen von einer menschlichen Siedlung auf dem Areal der Gemeinde Ciclova Română bereits während der Hallstattzeit. Weitere Funde stammen aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter. Eine Münze aus der Zeit von Karl Robert von Anjou wurde in einer mittelalterlichen Grabstätte aus dem 14. Jahrhundert gefunden.

Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1437, als der Ban von Severin Thallowtz, die Witwe Hym rügt und veranlasst, das den Bauern Mihail und Dunco aus Chiglobanya zu Unrecht einbehaltene Getreide rückzuerstatten. 1464 gehört die Ortschaft Cheglo zu dem Distrikt Ildia. 1538 fand ein Prozess um Besitztümer aus Chyglova statt. In den Aufzeichnungen des Historikers Marsigli von 1690 bis 1700 befindet sich Csiklova im Distrikt Palanka. Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist der Ort Siklova mit 166 Häuser eingetragen. Auf der Mercy-Karte von 1723 ist der Ort Cziklova im Distrikt Palanka vermerkt. Auf der Griselini-Karte von 1776 ist Ziklova eingetragen.[2]

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist der Ort Wallachiach Cziklova eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. Ab 1769 war die Ortschaft Teil der Banater Militärgrenze. 1885 kam Wallachiach Cziklova in den Besitz der Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft (StEG). In Ciclova wurde Eisenerz gewonnen, das in den Hochöfen von Reșița verwertet wurde.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Ciclova Română an das Königreich Rumänien fiel.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Volkszählung[3] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 6676 6580 1 67 28
1910 6616 6511 23 21 61
1930 5631 5562 4 8 57
1977 2731 2595 2 - 134
2002 1814 1699 3 5 107

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. books.google.de, Nicolae Ilieșu: Monografia istorică a Banatului
  3. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002