Aasbüttel

Gemeinde in Deutschland

Aasbüttel (niederdeutsch: Aasbüddel) ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Keller liegt im Gemeindegebiet.[2]

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aasbüttel
Aasbüttel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aasbüttel hervorgehoben

Koordinaten: 54° 4′ N, 9° 27′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Schenefeld
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 4,51 km2
Einwohner: 140 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 25560, 25557
Vorwahlen: 04872, 04892
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 001
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 2
25560 Schenefeld
Website: www.amt-schenefeld.de
Bürgermeister: Hanno Bräuer (AWG)
Lage der Gemeinde Aasbüttel im Kreis Steinburg
AasbüttelAasbüttelAebtissinwischAgethorstAltenmoorAuuferBahrenflethBeidenflethBekdorfBekmündeBesdorfBlomesche WildnisBokelrehmBokelrehmBokhorstBorsflethBreitenbergBreitenburgBreitenburgBreitenburgBrokdorfBrokstedtBüttelChristinenthalDägelingDammflethDrageEcklakElskopEngelbrechtsche WildnisFitzbekGlückstadtGrevenkopGribbohmHadenfeldHeiligenstedtenHeiligenstedtenerkampHennstedtHerzhornHingstheideHodorfHohenaspeHohenfeldeHohenlockstedtHolstenniendorfHorst (Holstein)HujeItzehoeKaaksKaisborstelKellinghusenKiebitzreiheKleveKollmarKollmoorKrempdorfKrempeKremperheideKrempermoorKronsmoorKrummendiekKudenseeLägerdorfLandrechtLandscheideLockstedtLohbarbekLooftMehlbekMoordiekMoorhusenMühlenbarbekMünsterdorfNeuenbrookNeuendorf b. ElmshornNeuendorf-SachsenbandeNienbüttelNortorfNuttelnOelixdorfOeschebüttelOldenborstelOldendorfOttenbüttelPeissenPöschendorfPoyenbergPulsQuarnstedtRadeReherRethwischRosdorfSankt MargarethenSarlhusenSchenefeldSchlotfeldSilzenSommerlandStördorfStörkathenSüderauVaaleVaalermoorWackenWarringholzWestermoorWewelsflethWiedenborstelWillenscharenWilsterWinseldorfWittenbergenWristWulfsmoorKarte
Über dieses Bild

Geografie und VerkehrBearbeiten

Aasbüttel liegt im Naturraum Hohenwestedter Geest, etwa drei km nordwestlich von Schenefeld und 15 km nördlich von Itzehoe, nördlich der Bundesautobahn 23.

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1576 wird die Gemeinde erstmals als Astebutel erwähnt und gehört zu den Büttel-Ortschaften. Durch den Ort führte der historische Ochsenweg von Itzehoe über Hadenfeld, Siezbüttel, Aasbüttel und Keller Richtung Schleswig-Holsteinische Westküste. Reisende auf dem Ochsenweg übernachteten im Gasthaus „Zur Erholung“ in Aasbüttel.[3]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Seit der Kommunalwahl 2018 hat die Wählergemeinschaft AWG alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau eine erhöhte goldene Spitze, darin ein schmaler durchbrochener Wellenfaden, daraus ein grünes Eschenblatt wachsend.“[4]

Die Grundfarbe Gelb bezieht sich auf die naturräumliche Lage der Gemeinde. Der Keil im Schildhaupt soll auf dem Rücken eines lang gestreckten Höhenzuges hinweisen. Der Höhenzug bildet eine bedeutende Wasserscheide zwischen Stör und Elbe und dem ehemaligen Einzugsgebiet der Eider, das heute durch den Nord-Ostsee-Kanal gebildet wird, was durch den unterbrochenen Wellenfaden im Schildfuß symbolisieren werden soll. Der Ortsname Aasbüttel leitet sich her von Asch (Esche) und Büttel (Siedlung) und lässt sich mit Siedlung bei Eschen übersetzen. Das Eschenblatt soll die Namensdeutung versinnbildlichen.

WirtschaftBearbeiten

In der Gemeinde befindet sich ein Unternehmen zu Herstellung von Rollrasen.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Aasbüttel – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Aasbüttel - Bordesholm. In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie: Städte und Dörfer des Landes. 1. Auflage. Band 1. Flying-Kiwi-Verlag Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 12.
  3. Schleswig-Holstein-Topographie. 1. Auflage. Band 1: Aasbüttel - Bordesholm. Flying-Kiwi-Verlag Junge, Flensburg 2001, ISBN 978-3-926055-58-3.
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein