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Großer Preis von San Marino 1994

Formel-1-Rennen

Der Große Preis von San Marino 1994 fand am 1. Mai auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola statt und war das dritte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 1994 sowie das erste der Saison in Europa. Das Rennwochenende wurde von schweren Unfällen überschattet, bei denen der österreichische Pilot Roland Ratzenberger und der Brasilianer Ayrton Senna – dreimaliger Weltmeister – zu Tode kamen und zahlreiche weitere Personen verletzt wurden.

Flag of San Marino (1862–2011).svg Großer Preis von San Marino 1994
Renndaten
3. von 16 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 1994
Streckenprofil
Name: 14° Gran Premio di San Marino
Datum: 1. Mai 1994
Ort: Imola
Kurs: Autodromo Enzo e Dino Ferrari
Länge: 292,32 km in 58 Runden à 5,04 km

Wetter: sonnig
Pole-Position
Fahrer: BrasilienBrasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault
Zeit: 1:21,548 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Damon Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault
Zeit: 1:24,335 min (Runde 10)
Podium
Erster: DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Benetton-Ford
Zweiter: ItalienItalien Nicola Larini ItalienItalien Ferrari
Dritter: FinnlandFinnland Mika Häkkinen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Peugeot

Michael Schumacher gewann das Rennen vor Nicola Larini und Mika Häkkinen.

Das Rennen führte zu einer gesteigerten Beachtung der Sicherheit in der Formel 1. Die Formel-1-Fahrervereinigung GPDA (Grand Prix Drivers’ Association) wurde neu gegründet, die Sicherheit vieler Rennstrecken und die der Wagen wurden erhöht und etliche Regeländerungen beschlossen. Gerichtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Sennas Tod endeten erst 2005.

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis des Pazifiks führte Michael Schumacher die Fahrerwertung mit 13 Punkten vor Rubens Barrichello und 14 Punkten vor Damon Hill an. Benetton führte in der Konstrukteurswertung mit 10 Punkten vor Ferrari und mit 13 Punkten vor Jordan.

Johnny Herbert bestritt beim Großen Preis von San Marino seinen 50. und Gerhard Berger seinen 150. Grand Prix.

Mit Ayrton Senna (drei Mal) trat ein ehemaliger Sieger zu diesem Grand Prix an.

Senna, in den vorherigen beiden Rennen jeweils vorzeitig ausgeschieden, hatte Schwierigkeiten damit, die richtige Abstimmung für seinen Wagen zu finden. Er und sein Teamkollege Hill hatten ihr Cockpit inklusive Lenksäule und Monocoque modifizieren lassen, um mehr Bewegungsfreiheit zu erhalten.[1]

QualifyingBearbeiten

FreitagBearbeiten

Während des ersten Qualifikationstrainings am Freitag, dem 29. April, hatte der brasilianische Pilot Barrichello mit seinem Jordan-Hart einen schweren Unfall. Sein Wagen hob bei einer Geschwindigkeit von etwa 225 Kilometern pro Stunde[1] beim Überfahren der Curbs in der Schikane Variante Bassa ab und prallte gegen die Oberkante eines Reifenstapels. Anschließend überschlug sich der Wagen mehrere Male, bevor er mit den Rädern nach oben liegen blieb. Barrichello, bei dem sich durch den Unfall die Zunge vor die Luftröhre legte und er durch den Sauerstoffmangel das Bewusstsein verlor, wurde unmittelbar nach dem Unfall noch auf der Strecke medizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Eine gebrochene Nase und ein Gipsverband am Arm zwangen ihn dazu, das restliche Rennwochenende als Fahrer auszusetzen.

SamstagBearbeiten

 
Die Villeneuve-Kurve, der Unfallort von Roland Ratzenberger
 
Roland Ratzenberger vor seinem Unfall in der Boxengasse

Während des zweiten Qualifikationstrainings am Samstag, dem 30. April, überfuhr Simtek-Pilot Roland Ratzenberger, der zuvor erst ein Formel-1-Rennen bestritten hatte, bei der Schikane Acque Minerale die Curbs und beschädigte vermutlich dadurch seinen Frontflügel. Statt in die Boxengasse zurückzukehren, startete er erneut eine schnelle Runde. Bei etwa 290 km/h[1] verlor sein Wagen den Frontflügel, was es Ratzenberger unmöglich machte, sein Auto länger zu kontrollieren. Er prallte mit dieser Geschwindigkeit fast frontal in die Betonmauer der Villeneuve-Kurve. Obwohl das Monocoque größtenteils intakt blieb, führte die enorme Kraft des Aufpralls zu einem Schädelbasisbruch.[2] Nach dem Aufprall wurde das Auto zurück auf die Strecke geschleudert, wo es verlangsamte und zum Stillstand kam. Das Qualifying wurde sofort abgebrochen, Streckenposten und medizinisches Team waren kurz darauf vor Ort. Ratzenberger wurde mit einem Rettungswagen abtransportiert und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.[3] Im Krankenhaus wurde später bekannt gegeben, dass Ratzenberger seinen schweren Verletzungen erlegen sei. Er war damit das erste Todesopfer bei einem Formel-1-Rennen seit dem Großen Preis von Kanada 1982, bei dem Riccardo Paletti gestorben war.

Senna hatte sich vor Michael Schumacher, dem Führenden in der WM-Gesamtwertung, für die Pole-Position qualifiziert. Berger erreichte in der Qualifikation den dritten Platz, Sennas Teamkollege Damon Hill den vierten Platz. Die Rundenzeit, die Ratzenberger vor seinem tödlichen Unfall gefahren hatte, hätte ihn auf den 26. und somit letzten Startplatz gebracht.

RennenBearbeiten

Am Morgen vor dem Start des Rennens äußerten Ayrton Senna und Gerhard Berger bei der Fahrerbesprechung ihre Bedenken über den Einsatz des Safety Cars. Sie argumentierten, dass das Safety Car nicht schnell genug fahren könne, um die Reifen der Formel-1-Wagen vor dem Start, während es das Feld auf der Einführungsrunde anführt, auf die notwendige Temperatur zu bringen. Außerdem argumentierten sie, dass ein ähnliches Problem auftreten könne, wenn das Safety Car während des Rennens zum Einsatz käme. Die Rennkommissare nahmen diese Bedenken zur Kenntnis, ohne etwas am Safety Car zu ändern. Zwar verzichteten die Kommissare auf einen Einsatz in der Einführungsrunde; ließen sich aber nicht davon abbringen, es im Rennen zu benutzen.[1]

Erster StartBearbeiten

Beim Start des Rennens blieb das Auto des fünftplatzierten Fahrers JJ Lehto liegen. Die Sicht des von Platz 22 startenden Pedro Lamy auf Lehto war durch andere Rennwagen versperrt. Lamy kollidierte mit Lehtos Wagen, von dem daraufhin Räder und Teile der Karosserie über den Sicherheitszaun schleuderten und neun Menschen leicht verletzten.[4] Obwohl die Zielgerade mit scharfkantigen Wrackteilen übersät war, wurde das Rennen nicht abgebrochen, sondern durch den Einsatz des Safety Cars neutralisiert, um so unter sicheren Bedingungen die Trümmer von der Strecke räumen zu können. Bei dem Safety Car handelte es sich um einen gewöhnlichen Opel Vectra; seine Bremsen waren bereits weitestgehend wirkungslos, nachdem es zwei Runden mit Höchsttempo hinter sich hatte. Der hinter dem Safety Car in Führung liegende Senna fuhr an einer Stelle kurz neben dem Safety Car, um ihm zu signalisieren, schneller zu fahren.[1] In der Safety-Car-Phase sanken Reifentemperatur und -druck der Rennwagen durch die geringere Geschwindigkeit erheblich.

 
Die Tamburello-Kurve, Ayrton Sennas Unfallort

Nachdem die Unfallstelle geräumt und von Trümmern gesäubert war, fuhr das Safety Car zurück in die Boxengasse, und das Rennen wurde mit einem Fliegenden Start zu Beginn der sechsten Runde fortgesetzt. Kameraaufnahmen zeigen, dass Sennas Auto in der Tamburello-Kurve mit Funkenschlägen auf der Fahrbahn aufsetzte. Eine Runde später verließ Senna an dieser Stelle die Strecke tangential mit einer Geschwindigkeit von 306 Kilometern pro Stunde. Durch eine Vollbremsung konnte er die Geschwindigkeit seines Wagens noch verringern und prallte mit 211 km/h in spitzem Winkel gegen die Streckenbegrenzungsmauer. Beim Einschlag in die Mauer löste sich ein Teil der Vorderradaufhängung, durchschlug Sennas Helmvisier und verletzte ihn tödlich am Schädel. Durch die große Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück auf den Streckenrand geschleudert, wo es liegen blieb.

Unmittelbar nach dem Unfall, um 14:17 Uhr Ortszeit, wurde das Rennen mit der „Roten Flagge“ abgebrochen. Der Rennarzt Sid Watkins erreichte die Unfallstelle, um Senna zu versorgen. Kamerabilder zeigten, dass sich Sennas Helm für einen kurzen Augenblick bewegte, wodurch es schien, als lebe der Fahrer. Anschließend wurde er aus dem Wrack gehoben und mehrere Minuten lang am Streckenrand medizinisch behandelt.

Während der Behandlung erlaubte das Larrousse-Team versehentlich seinem Fahrer Érik Comas, die Boxengasse trotz gesperrter Rennstrecke zu verlassen. Streckenposten versuchten, ihm mit Flaggen anzuzeigen, dass er langsamer fahren solle, trotzdem erreichte er die Unfallstelle mit hoher Geschwindigkeit. Comas konnte jedoch rechtzeitig bremsen; er zog sich daraufhin vom Rennen zurück.

Senna wurde anschließend per Rettungshubschrauber zum Maggiore-Krankenhaus in der Nähe von Bologna geflogen.

Zweiter StartBearbeiten

38 Minuten nach dem Rennabbruch, um 14:55 Uhr Ortszeit, wurde das Rennen erneut gestartet. Obwohl Berger das Feld anführte, lag insgesamt Michael Schumacher an erster Position, da aufgrund des Rennabbruchs die Rennzeiten der Fahrer vor dem Abbruch addiert wurden. In der zwölften Runde setzte sich Schumacher an die Spitze des Feldes, vier Runden später gab Berger mit Lenkungsproblemen auf. Während eines Boxenstopps von Schumacher übernahm Nicola Larini kurzzeitig die Führung.

Zehn Runden vor Ende des Rennens verlor Michele Alboretos Minardi beim Verlassen der Boxengasse sein rechtes Hinterrad. Der Reifen traf zwei Ferrari- und zwei Lotus-Mechaniker, die danach im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Schumacher gewann das Rennen vor Larini und Häkkinen und erreichte mit insgesamt 30 Punkten das bestmögliche Ergebnis der ersten drei Saisonrennen. Für Larini waren es die ersten Weltmeisterschaftspunkte und die einzige Podiumsposition seiner Formel-1-Karriere. Bei der Siegerehrung wurde aus Respekt vor Roland Ratzenberger und Ayrton Senna kein Champagner versprüht.

Nach dem RennenBearbeiten

 
Gedenkstein gegenüber der Unglücksstelle
 
Ayrton Senna (1989)

Um 18:40 Uhr Ortszeit, mehr als zwei Stunden nach Rennende, gab Sennas behandelnde Ärztin, Dr. Maria Teresa Fiandri, seinen Tod bekannt. Senna hatte beabsichtigt, seinen 42. Sieg dem am Vortag verstorbenen Roland Ratzenberger zu widmen. In seinem Unfallwagen fand man eine österreichische Flagge, die er vermutlich bei einer Auslaufrunde geschwenkt hätte.[4][5]

Senna erhielt am 5. Mai 1994 in São Paulo ein Staatsbegräbnis. Etwa 500.000 Menschen säumten die Straßen, um den Sarg zu sehen.[6] Viele Fahrer und Funktionäre der Formel 1 nahmen an Sennas Beerdigung teil.

Die ersten beiden Plätze der Startaufstellung des zwei Wochen später stattfindenden Großen Preises von Monaco wurden in Gedenken an die beiden Toten mit den Farben der brasilianischen und der österreichischen Flagge angemalt und unbesetzt gelassen. Vor Beginn des Rennens gab es zudem eine Schweigeminute. Beim Qualifying zum GP von Monaco hatte mit Karl Wendlinger erneut ein Österreicher einen schweren Unfall; Wendlinger erwachte erst drei Wochen später aus seinem Koma. Bei den Großen Preisen von Spanien und Kanada der Saison 1994 wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.[7]

 
Die Änderungen am Streckendesign des Autodromo Enzo e Dino Ferrari nach dem Grand Prix 1994

Die langjährig für Formel-1-Rennen genutzte Rennstrecke in Imola wurde nach dem 1994er Grand Prix stark verändert. Die Tamburello-Kurve, in der auch schon Nelson Piquet (1987) und Gerhard Berger (1989) schwer verunglückt waren, wurde zu einer Schikane umgebaut, um die Geschwindigkeit der Wagen zu verringern. Auch die Anfahrt auf andere schnelle Passagen und Kurven wurde durch enge Schikanen verlangsamt, Auslaufzonen wurden vergrößert.[8]

Nach dem Rennen wurde die Grand Prix Drivers’ Association (GPDA) neu gegründet, die 1961 erstmals gegründet und 1982 wieder aufgelöst worden war. Ziel der GPDA wurde es, Fahrern zu erlauben, über Sicherheitsprobleme und ihren Standpunkt zu diesem Thema zu diskutieren und die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Die GPDA nahm fortan großen Einfluss auf die Gestaltung der Formel-1-Strecken. Die Einstellung hinsichtlich der Priorität von Sicherheitsfragen änderte sich bei Piloten, Konstrukteuren und Teamchefs. Relativ zeitnah eingeführte Verbesserungen der Sicherheit waren herausnehmbare Sitze, verschärfte Crashtests sowie größere, hochgezogene Cockpits. Ab 1996 wurde das Safety Car von Mercedes-AMG gestellt und von professionellen Rennfahrern gefahren. Technisch entsprach es einem Renn-Tourenwagen. Verbesserungen wie durch Stahlseile verankerte Räder und das Kopf- und Nackenschutzsystem HANS, die beide zunächst bei der Champ-Car-Serie eingesetzt wurden, waren Beispiele für ein Umdenken auch über die Formel 1 hinaus.

Juristische FolgenBearbeiten

Die italienische Staatsanwaltschaft klagte im Zusammenhang mit Sennas Tod sechs Personen an. Dabei handelte es sich um Frank Williams, Patrick Head und Adrian Newey vom Williams-Team; Federico Bendinelli als Repräsentant der Eigentümer des Autodromo Enzo e Dino Ferrari; Giorgio Poggi als Streckendirektor und Roland Bruynseraede als Renndirektor, der den Streckenkurs bewilligte. Das Urteil wurde am 16. Dezember 1997 verkündet und sprach alle sechs Angeklagten vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei.[9] Als Ursache für Sennas Unfall wurde die gebrochene Lenksäule identifiziert.[10] Diese war vor dem Rennen auf Sennas Wunsch hin modifiziert worden, um ihm mehr Bewegungsfreiheit zu geben.[11]

Nach dem Gerichtsurteil leitete die Staatsanwaltschaft gegen Patrick Head und Adrian Newey ein Berufungsverfahren ein. Am 22. November 1999 wurden Head und Newey von allen Vorwürfen freigesprochen mit der Begründung, dass es keine neuen Beweise gegeben habe. Gemäß Artikel 530 des italienischen Strafgesetzbuches musste die Anschuldigung als „nicht existent oder die Tatsache hat keinen Fortbestand“ beurteilt werden.[12] Dieses Berufungsurteil wurde im Januar 2003 annulliert, da das Kassationsgericht der Auffassung war, dass der Artikel 530 missinterpretiert worden sei.[13] Es kam zu einer nochmaligen Untersuchung, in deren Zuge am 27. Mai 2005 Head und Newey freigesprochen wurden.[14] Newey konnte als Chef-Designer nicht für nachträgliche Modifikationen am Wagen verantwortlich gemacht werden. Das Verfahren gegen Patrick Head wurde wegen Verjährung eingestellt, jedoch mit der Feststellung, dass er die Verantwortung für die Änderungen an der Lenksäule trage, die wegen der unsachgemäß eingeschweißten Verlängerung gebrochen sei.[15]

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes Konigreich  Rothmans Williams Renault 00 Vereinigtes Konigreich  Damon Hill Williams FW16 Renault 3.5 V10 G
02 Brasilien  Ayrton Senna
Vereinigtes Konigreich  Tyrrell 03 Japan  Ukyō Katayama Tyrrell 022 Yamaha 3.5 V10 G
04 Vereinigtes Konigreich  Mark Blundell
Vereinigtes Konigreich  Mild Seven Benetton Ford 05 Deutschland  Michael Schumacher Benetton B194 Ford Zetec-R 3.5 V8 G
06 Finnland  JJ Lehto
Vereinigtes Konigreich  Marlboro McLaren Peugeot 07 Finnland  Mika Häkkinen McLaren MP4/9 Peugeot 3.5 V10 G
08 Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle
Vereinigtes Konigreich  Footwork Ford 09 Brasilien  Christian Fittipaldi Footwork FA15 Ford HB 3.5 V8 G
10 Italien  Gianni Morbidelli
Vereinigtes Konigreich  Team Lotus 11 Portugal  Pedro Lamy Lotus 107C Mugen-Honda 3.5 V10 G
12 Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert
Vereinigtes Konigreich  Sasol Jordan 14 Brasilien  Rubens Barrichello Jordan 194 Hart 3.5 V10 G
15 Italien  Andrea de Cesaris
Frankreich  Tourtel Larrousse F1 19 Monaco  Olivier Beretta Larrousse LH94 Ford HB 3.5 V8 G
20 Frankreich  Érik Comas
Italien  Minardi Scuderia Italia 23 Italien  Pierluigi Martini Minardi M193B Ford HB 3.5 V8 G
24 Italien  Michele Alboreto
Frankreich  Ligier Gitanes Blondes 25 Frankreich  Éric Bernard Ligier JS39B Renault 3.5 V10 G
26 Frankreich  Olivier Panis
Italien  Scuderia Ferrari SpA 27 Italien  Nicola Larini Ferrari 412T1 Ferrari 3.5 V12 G
28 Osterreich  Gerhard Berger
Schweiz  Broker Sauber Mercedes 29 Osterreich  Karl Wendlinger Sauber C13 Mercedes-Benz 3.5 V10 G
30 Deutschland  Heinz-Harald Frentzen
Vereinigtes Konigreich  MTV Simtek Ford 31 Australien  David Brabham Simtek S941 Ford HB 3.5 V8 G
32 Osterreich  Roland Ratzenberger
Vereinigtes Konigreich  Pacific Grand Prix Ltd 33 Frankreich  Paul Belmondo Pacific PR01 Ilmor 3.5 V10 G
34 Frankreich  Bertrand Gachot

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Start
01 Brasilien  Ayrton Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 1:21,548 01
02 Deutschland  Michael Schumacher Vereinigtes Konigreich  Benetton-Ford 1:21,885 02
03 Osterreich  Gerhard Berger Italien  Ferrari 1:22,113 03
04 Vereinigtes Konigreich  Damon Hill Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 1:22,168 04
05 Finnland  JJ Lehto Vereinigtes Konigreich  Benetton-Ford 1:22,717 05
06 Italien  Nicola Larini Italien  Ferrari 1:22,841 06
07 Deutschland  Heinz-Harald Frentzen Schweiz  Sauber-Mercedes 1:23,119 07
08 Finnland  Mika Häkkinen Vereinigtes Konigreich  McLaren-Peugeot 1:23,140 08
09 Japan  Ukyō Katayama Vereinigtes Konigreich  Tyrrell-Yamaha 1:23,322 09
10 Osterreich  Karl Wendlinger Schweiz  Sauber-Mercedes 1:23,347 10
11 Italien  Gianni Morbidelli Vereinigtes Konigreich  Footwork-Ford 1:23,663 11
12 Vereinigtes Konigreich  Mark Blundell Vereinigtes Konigreich  Tyrrell-Yamaha 1:23,703 12
13 Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle Vereinigtes Konigreich  McLaren-Peugeot 1:23,858 13
14 Italien  Pierluigi Martini Italien  Minardi-Ford 1:24,078 14
15 Italien  Michele Alboreto Italien  Minardi-Ford 1:24,276 15
16 Brasilien  Christian Fittipaldi Vereinigtes Konigreich  Footwork-Ford 1:24,472 16
17 Frankreich  Éric Bernard Frankreich  Ligier-Renault 1:24,678 17
18 Frankreich  Érik Comas Frankreich  Larrousse-Ford 1:24,852 18
19 Frankreich  Olivier Panis Frankreich  Ligier-Renault 1:24,996 19
20 Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mugen-Honda 1:25,114 20
21 Italien  Andrea de Cesaris Vereinigtes Konigreich  Jordan-Hart 1:25,234 21
22 Portugal  Pedro Lamy Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mugen-Honda 1:25,295 22
23 Monaco  Olivier Beretta Frankreich  Larrousse-Ford 1:25,991 23
24 Australien  David Brabham Vereinigtes Konigreich  Simtek-Ford 1:26,817 24
25 Frankreich  Bertrand Gachot Vereinigtes Konigreich  Pacific-Ilmor 1:27,143 25
26 Osterreich  Roland Ratzenberger Vereinigtes Konigreich  Simtek-Ford 1:27,584 26
27 Frankreich  Paul Belmondo Vereinigtes Konigreich  Pacific-Ilmor 1:27,881 DNQ
Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Jordan-Hart DNQ

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Deutschland  Michael Schumacher Vereinigtes Konigreich  Benetton-Ford 58 1:28:28,642 02 1:24,438 (43.)
02 Italien  Nicola Larini Italien  Ferrari 58 + 54,942 06 1:25,825 (18.)
03 Finnland  Mika Häkkinen Vereinigtes Konigreich  McLaren-Peugeot 58 + 1:10,679 08 1:25,737 (18.)
04 Osterreich  Karl Wendlinger Schweiz  Sauber-Mercedes 58 + 1:13,658 10 1:25,727 (54.)
05 Japan  Ukyō Katayama Vereinigtes Konigreich  Tyrrell-Yamaha 57 + 1 Runde 09 1:26,176 (11.)
06 Vereinigtes Konigreich  Damon Hill Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 57 + 1 Runde 04 1:24,335 (10.)
07 Deutschland  Heinz-Harald Frentzen Schweiz  Sauber-Mercedes 57 + 1 Runde 07 1:25,307 (41.)
08 Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle Vereinigtes Konigreich  McLaren-Peugeot 57 + 1 Runde 13 1:25,774 (54.)
09 Vereinigtes Konigreich  Mark Blundell Vereinigtes Konigreich  Tyrrell-Yamaha 56 + 2 Runden 12 1:26,259 (25.)
10 Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mugen-Honda 56 + 2 Runden 20 1:28,032 (10.)
11 Frankreich  Olivier Panis Frankreich  Ligier-Renault 56 + 2 Runden 19 1:27,908 (16.)
12 Frankreich  Éric Bernard Frankreich  Ligier-Renault 55 + 3 Runden 17 1:28,091 (23.)
13 Brasilien  Christian Fittipaldi Vereinigtes Konigreich  Footwork-Ford 54 DNF 16 1:25,954 (11.)
Italien  Andrea de Cesaris Vereinigtes Konigreich  Jordan-Hart 49 DNF 21 1:27,627 (38.)
Italien  Michele Alboreto Italien  Minardi-Ford 44 1 DNF 15 1:27,995 (21.)
Italien  Gianni Morbidelli Vereinigtes Konigreich  Footwork-Ford 40 DNF 11 1:25,652 (12.)
Italien  Pierluigi Martini Italien  Minardi-Ford 37 DNF 14 1:27,221 (21.)
Australien  David Brabham Vereinigtes Konigreich  Simtek-Ford 27 DNF 24 1:28,613 (10.)
Frankreich  Bertrand Gachot Vereinigtes Konigreich  Pacific-Ilmor 23 DNF 25 1:29,094 (12.)
Monaco  Olivier Beretta Frankreich  Larrousse-Ford 17 DNF 23 1:28,891 (10.)
Osterreich  Gerhard Berger Italien  Ferrari 16 DNF 03 1:25,040 (11.)
Brasilien  Ayrton Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 05 DNF 01 1:44,068 (01.)
Frankreich  Érik Comas Frankreich  Larrousse-Ford 05 DNF 18 1:58,505 (01.)
Finnland  JJ Lehto Vereinigtes Konigreich  Benetton-Ford 00 DNF 05
Portugal  Pedro Lamy Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mugen-Honda 00 DNF 22
Osterreich  Roland Ratzenberger Vereinigtes Konigreich  Simtek-Ford DNS 26

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten sechs Fahrer jedes Rennens bekamen 10, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Deutschland  Michael Schumacher Benetton-Ford 30
02 Vereinigtes Konigreich  Damon Hill Williams-Renault 7
03 Brasilien  Rubens Barrichello Jordan-Hart 7
04 Osterreich  Gerhard Berger Ferrari 6
05 Italien  Nicola Larini Ferrari 6
06 Finnland  Mika Häkkinen McLaren-Peugeot 4
07 Frankreich  Jean Alesi Ferrari 4
08 Osterreich  Karl Wendlinger Sauber-Mercedes 4
09 Japan  Ukyō Katayama Tyrrell-Yamaha 4
10 Brasilien  Christian Fittipaldi Footwork-Ford 3
11 Deutschland  Heinz-Harald Frentzen Sauber-Mercedes 2
12 Frankreich  Érik Comas Larrousse-Ford 1
Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert Lotus-Mugen 0
Portugal  Pedro Lamy Lotus-Mugen 0
Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle McLaren-Peugeot 0
Italien  Pierluigi Martini Minardi-Ford 0
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
Frankreich  Olivier Panis Ligier-Renault 0
Vereinigtes Konigreich  Mark Blundell Tyrrell-Yamaha 0
Frankreich  Éric Bernard Ligier-Renault 0
Osterreich  Roland Ratzenberger Simtek-Ford 0
Australien  David Brabham Simtek-Ford 0
Italien  Gianni Morbidelli Footwork-Ford 0
Brasilien  Ayrton Senna Williams-Renault 0
Italien  Michele Alboreto Minardi-Ford 0
Italien  Andrea de Cesaris Jordan-Hart 0
Vereinigtes Konigreich  Eddie Irvine Jordan-Hart 0
Niederlande  Jos Verstappen Benetton-Ford 0
Frankreich  Bertrand Gachot Pacific-Ilmor 0
Japan  Aguri Suzuki Jordan-Hart 0
Monaco  Olivier Beretta Larrousse-Ford 0
Finnland  JJ Lehto Benetton-Ford 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes Konigreich  Benetton-Ford 30
02 Italien  Ferrari 16
03 Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 7
04 Vereinigtes Konigreich  Jordan-Hart 7
05 Schweiz  Sauber-Mercedes 6
06 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Peugeot 4
07 Vereinigtes Konigreich  Tyrrell-Yamaha 4
Pos. Konstrukteur Punkte
08 Vereinigtes Konigreich  Footwork-Ford 3
09 Frankreich  Larrousse-Ford 1
Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mugen 0
Italien  Minardi-Ford 0
Frankreich  Ligier-Renault 0
Vereinigtes Konigreich  Simtek-Ford 0
Vereinigtes Konigreich  Pacific-Ilmor 0

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Strathlachlan (23. April 2004): Senna and Imola: Ten Years Later. (Memento des Originals vom 23. April 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.strathlachlan.com aufgerufen am 6. Januar 2010.
  2. Brad Spurgeon: 5 Years After Senna's Crash, Racing Is Safer — Some Say Too Safe: Imola Still Haunts Formula One. The New York Times, 30. April 1999, abgerufen am 24. Juli 2013 (englisch).
  3. sport@ORF.at (ohne Erscheinungsdatum, zirka 2009): Das schwarze „Wochenende“ – Die Tragödie von Imola. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  4. a b The Times (19. April 2004): A tragic weekend. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  5. 1asport.de (ohne Erscheinungsdatum): Ayrton Senna – Sportlegenden. (Memento vom 10. April 2008 im Internet Archive) aufgerufen am 6. Januar 2010.
  6. BBC on this day (ohne Erscheinungsdatum): 1994: Race ace Senna killed in car crash. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  7. F1Fanatic.CO.UK (ohne Erscheinungsdatum, zirka 2008): 1994 – Tragedy and Controversy. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  8. Elmar Brümmer (30. April 1999): Mit Senna starb eine gefährliche Illusion. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  9. The Senna Files (16. Dezember 1997): All six cleared in Senna trial. aufgerufen am 24. Oktober 2008.
  10. The Senna Files (ohne Erscheinungsdatum, zirka 1997): Faulty Steering caused Crash! aufgerufen am 6. Januar 2010.
  11. Anno Hecker (FAZ.NET, 23. April 2004): Crash, Staub, Stille – Sterben. (Memento vom 6. Januar 2010 auf WebCite) aufgerufen am 6. Januar 2010.
  12. The Senna Files (27. Januar 2003): Appeal: More to Come?, aufgerufen am 6. Januar 2010.
  13. BBC Sport (28. Januar 2003): Senna death case back in court. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  14. BBC Sport (zuletzt aktualisiert am 27. Mai 2005): Top designers acquitted on Senna. aufgerufen am 6. Januar 2010.
  15. Katrin Sturm (ohne Erscheinungsdatum, zirka 2005): Zusammenfassung der Prozesse gegen Williams-Verantwortliche, aufgerufen am 6. Januar 2010.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis von San Marino 1994 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Dieser Artikel wurde am 17. Januar 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.