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Großer Preis von Österreich 2016

Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2016

Der Große Preis von Österreich 2016 (offiziell Formula 1 Großer Preis von Österreich 2016) fand am 3. Juli auf dem Red Bull Ring in Spielberg statt und war das neunte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2016.

Flag of Austria.svg Großer Preis von Österreich 2016
Renndaten
9. von 21 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2016
Streckenprofil
Name: Formula 1 Großer Preis von Österreich 2016
Datum: 3. Juli 2016
Ort: Spielberg
Kurs: Red Bull Ring
Länge: 307,02 km in 71 Runden à 4,326 km

Zuschauer: ~ 40.000
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:07,922 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:08,411 min (Runde 67)
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zweiter: NiederlandeNiederlande Max Verstappen OsterreichÖsterreich Red Bull-TAG Heuer
Dritter: FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari

BerichtBearbeiten

HintergründeBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Europa führte Nico Rosberg in der Fahrerwertung mit 24 Punkten vor Lewis Hamilton und mit 45 Punkten vor Sebastian Vettel. In der Konstrukteurswertung lag Mercedes 81 Punkte vor Ferrari und 118 Punkte vor Red Bull.

Beim Großen Preis von Österreich stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Soft (gelb), P Zero Supersoft (rot) und P Zero Ultrasoft (violett) sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.[1]

Im Vorfeld des Rennens wurde die gesamte Strecke neu asphaltiert. Rund um die Strecke wurden die Curbs erneuert, in der Castrol Edge, der Remus und der Rindt wurden zudem neue, 100 mm hohe Randsteine installiert, die die Fahrer daran hindern sollen, die Strecke an dieser Stelle zu verlassen.

Es gab zwei DRS-Zonen, die im Vergleich zum Vorjahr unverändert blieben. Die erste Zone begann genau 85 Meter nach der Remus, der Messpunkt lag 360 Meter vor dieser Kurve. Die zweite Zone befand sich auf der Start-Ziel-Geraden und begann 110 Meter nach der Red Bull Mobile, gemessen wurde der Abstand zwischen den Fahrzeugen zehn Meter nach der Rindt.

Daniil Kwjat (sieben), Max Verstappen (sechs), Kimi Räikkönen (fünf), Valtteri Bottas, Marcus Ericsson, Nico Hülkenberg, Pascal Wehrlein (jeweils vier), Fernando Alonso, Esteban Gutiérrez, Romain Grosjean, Hamilton, Rio Haryanto und Felipe Nasr (jeweils zwei) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Rosberg (zweimal) nahm ein ehemaliger Sieger an diesem Grand Prix teil.

Rennkommissare waren Garry Connelly (AUS), Martin Donnelly (GBR), Radovan Novak (CZE) und Wilhelm Singer (AUT).

TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training fuhr Rosberg mit einer Rundenzeit von 1:07,373 Minuten die schnellste Zeit vor Hamilton und Vettel.[2] Auch im zweiten freien Training war Rosberg in 1:07,967 Minuten Schnellster vor Hamilton, Dritter war Hülkenberg.[3]

Im dritten freien Training war Vettel mit einer Rundenzeit von 1:07,098 Minuten die Bestzeit vor Räikkönen und Hamilton.[4] Das Training wurde nach einem Unfall von Rosberg in Folge eines Bruchs der Radaufhängung unterbrochen.[5]

QualifyingBearbeiten

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 16 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Rosberg war Schnellster. Pérez erlitt einen Aufhängungsbruch, konnte aber in langsamer Fahrt an die Box zurückfahren. Das Training wurde nach einem Unfall von Kwjat in Folge eines Aufhängungsbruchs rund zwei Minuten vor dem Ende unterbrochen. Als nach der Unterbrechung die Piloten eine letzte schnelle Runde starten wollten, wurden im ersten Sektor wegen eines Motorschadens bei Carlos Sainz jr. gelbe Flaggen geschwenkt, eine Verbesserung der Zeiten war daher nicht mehr möglich. Die Sauber-Piloten, Kwjat, Haryanto und beide Renault-Fahrer schieden aus.

Der zweite Abschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Die schnellsten zehn Piloten qualifizierten sich für den dritten Teil des Qualifyings. Vier Minuten vor dem Ende des Segments begann es zu regnen. Hamilton war Schnellster. Beide Ferrari-Fahrer sowie Verstappen erzielten ihre Zeit auf der Supersoft-Mischung, alle anderen Fahrer auf Ultrasoft. Pérez und Sainz setzten keine Zeit, außerdem schieden Alonso, die Haas-Piloten und Wehrlein aus.

Der finale Abschnitt (Q3) ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Dieses Segment begann bei nassen Streckenbedingungen, die Strecke trocknete im Verlauf des Segments jedoch ab, so dass alle Piloten von Intermediates auf Trockenreifen wechselten. Hamilton fuhr mit einer Rundenzeit von 1:07,922 Minuten die Bestzeit vor Rosberg und Hülkenberg. Es war die 54. Pole-Position für Hamilton, davon die fünfte in der Saison.

Vettel wurde um fünf Startplätze nach hinten versetzt, da bei seinem Wagen vorzeitig das Getriebe gewechselt wurde.[6] Auch Rosberg erhielt die gleiche Strafe, da sein Getriebe nach dem Unfall im dritten freien Training ebenfalls gewechselt werden musste.[5] Außerdem gab es Untersuchungen gegen mehrere andere Fahrer, die am Ende von Q1 nicht ausreichend verlangsamt hatten, als wegen des Motorschadens von Sainz gelbe Flaggen geschwenkt wurden. Haryanto, Nasr und Jolyon Palmer wurden um drei Startplätze zurückversetzt und erhielten jeweils zwei Strafpunkte, Hülkenberg und Magnussen wurden nach Analyse der Telemetriedaten freigesprochen.[7]

Kwjat musste aus der Boxengasse starten, da nach seinem Unfall im Qualifying das Monocoque ausgetauscht werden musste. Auch Felipe Massa startete wegen eines Defektes am Frontflügel, der gewechselt werden musste, aus der Boxengasse. Sein Startplatz blieb jedoch beim Start frei, die dahinter liegenden Fahrer durften nicht aufrücken.

RennenBearbeiten

Beim Start blieb Hamilton vorne, dahinter fuhren Jenson Button, Räikkönen, Ricciardo, Hülkenberg und Rosberg. Hülkenberg und Rosberg gingen noch im Verlauf der ersten Runde an Ricciardo vorbei. In der dritten Runde stellte Kwjat sein Fahrzeug mit einem technischen Defekt am Streckenrand ab.

Hamilton gelang es, sich an der Spitze abzusetzen. Rosberg ging an Hülkenberg vorbei, der anschließend auch die beiden Red-Bull-Piloten und Vettel passieren lassen musste. Vettel überholte kurz nacheinander Ricciardo und Verstappen und war somit nun Fünfter. Räikkönen setzte Button unter Druck und ging vorbei, kurz darauf gelang dies auch Rosberg.

Hülkenberg fuhr als erster Pilot der Spitzengruppe in der achten Runde zum Reifenwechsel an die Box, er wechselte, genau wie Alonso, in Runde acht auf Supersoft. Gleichzeitig überholte auch Verstappen Button, der gemeinsam mit Bottas in der folgenden Runde zum Reifenwechsel fuhr, beide Piloten wechselten auf Soft. Das gleiche taten in der zehnten Runde auch Rosberg und in der 14. Runde Ricciardo, der hinter Rosberg auf die Strecke zurückkam. Eine Runde später stoppte Verstappen, der unmittelbar hinter Rosberg und vor Ricciardo auf die Strecke zurückkam. Alle drei Piloten liefen auf Grosjean auf, den sie in den folgenden beiden Runden auch nacheinander überholten.

Hamilton wechselte in Runde 21 auf Soft und fiel unmittelbar hinter Rosberg zurück. Kevin Magnussen wechselte beim Angriff von Wehrlein mehrfach die Linie, er wurde hierfür mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe belegt. Räikkönen wechselte in Runde 22 ebenfalls auf Soft, er fiel hinter Ricciardo zurück. Hülkenberg fuhr in der 24. Runde bereits zum zweiten Reifenwechsel an die Box, er wechselte dieses Mal ebenfalls auf Soft.

In der 27. Runde erlitt der Führende Vettel, der noch nicht an der Box gewesen war, auf der Start-Ziel-Geraden einen Reifenschaden, drehte sich und schlug in die Leitplanke ein. Die Rennleitung schickte das Safety Car auf die Strecke, um das Fahrzeug von Vettel bergen und die Trümmerteile von der Strecke entfernen zu können. Das Safety Car führte das Feld eine Runde durch die Boxengasse, damit die Marshals die Start-Ziel-Geraden säubern konnten. Button und Grosjean nutzten dies zum Reifenwechsel. Grosjean und Hülkenberg fuhren dabei zu schnell in der Boxengasse, beide erhielten eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe.

Rosberg führte unterdessen vor Hamilton, Verstappen, Ricciardo, Räikkönen, Bottas, Nasr, Button, Grosjean und Massa. Das Rennen wurde in Runde 31 wieder freigegeben.

In Runde 39 ging zuerst Button an Nasr vorbei, anschließend auch Grosjean, Massa und Pérez. Nasr wechselte in Runde 43 auf Soft und fiel auf Rang 20 zurück.

Hülkenberg fuhr in Runde 50 an die Box und ließ Ultrasoft aufziehen, eine Runde später wechselte Bottas auf Supersoft. Beide fielen aus den Punkterängen heraus. Hamilton wechselte in Runde 54 auf Soft, Rosberg eine Runde später auf Supersoft. Beide lagen somit nun auf den Plätzen zwei und drei hinter Verstappen, der das Rennen ohne weiteren Boxenstopp zu Ende fuhr.

Rosberg und Hamilton verkürzten den Rückstand auf Verstappen und gingen in Runde 61 bzw. 63 vorbei. Ricciardo wechselte in Runde 63 auf Ultrasoft, mit denen er danach schnell auf Grosjean und Button aufholte und beide überholte. Massa schied in Runde 64 aus, kurz danach auch Alonso und Hülkenberg.

An der Spitze fuhr Hamilton deutlich schneller als Rosberg und lag drei Runden vor dem Rennende in Schlagdistanz. In der letzten Runde griff Hamilton Rosberg an, der sich jedoch verteidigte. Dabei verbremste sich Rosberg und es kam zu einer Kollision, bei der sich Rosberg den Frontflügel beschädigte. Beide Fahrer konnten weiterfahren, Rosberg fiel jedoch bis zur Ziellinie auf den vierten Platz zurück. Pérez schied mit einem Bremsdefekt aus, er schlug in der letzten Runde in die Streckenbegrenzung ein.

Hamilton gewann das Rennen vor Verstappen und Räikkönen. Es war der 46. Sieg für Hamilton in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Verstappen erzielte den zweiten Podestplatz seiner Karriere, Räikkönen den vierten der Saison. Die restlichen Punkteplatzierungen belegten Rosberg, Ricciardo, Button, Grosjean, Sainz, Bottas und Wehrlein. Es waren der erste WM-Punkt für Wehrlein und der erste Punkt für Manor in der Saison.

In der Gesamtwertung verkürzte Hamilton den Rückstand auf Rosberg auf elf Punkte, Vettel blieb Dritter, nun punktgleich mit Räikkönen. In der Konstrukteurswertung blieben die ersten drei Positionen unverändert.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Deutschland  Mercedes AMG Petronas F1 Team 44 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes F1 W07 Hybrid Mercedes-Benz PU106C Hybrid P
06 Deutschland  Nico Rosberg
Italien  Scuderia Ferrari 05 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari SF16-H Ferrari 059/5 P
07 Finnland  Kimi Räikkönen
Vereinigtes Konigreich  Williams Martini Racing 19 Brasilien  Felipe Massa Williams FW38 Mercedes-Benz PU106C Hybrid P
77 Finnland  Valtteri Bottas
Osterreich  Red Bull Racing 03 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull RB12 TAG Heuer P
33 Niederlande  Max Verstappen
Indien  Sahara Force India F1 Team 27 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India VJM09 Mercedes-Benz PU106C Hybrid P
11 Mexiko  Sergio Pérez[# 1]
34 Mexiko  Alfonso Celis[# 1]
Frankreich  Renault Sport F1 Team 20 Danemark  Kevin Magnussen Renault R.S.16 Renault Energy F1 2016 P
30 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer
Italien  Scuderia Toro Rosso 26 Russland  Daniil Kwjat Toro Rosso STR11 Ferrari 059/4 P
55 Spanien  Carlos Sainz jr.
Schweiz  Sauber F1 Team 09 Schweden  Marcus Ericsson Sauber C35 Ferrari 059/5 P
12 Brasilien  Felipe Nasr
Vereinigtes Konigreich  McLaren Honda 14 Spanien  Fernando Alonso McLaren MP4-31 Honda RA616H P
22 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button
Vereinigtes Konigreich  Manor Racing MRT 94 Deutschland  Pascal Wehrlein Manor MRT05 Mercedes-Benz PU106C Hybrid P
88 Indonesien  Rio Haryanto
Vereinigte Staaten  Haas F1 Team 08 Frankreich  Romain Grosjean Haas VF-16 Ferrari 059/5 P
21 Mexiko  Esteban Gutiérrez
Anmerkungen
  1. a b Der Force India mit der Startnummer 34 wurde im ersten freien Training für Celis eingesetzt. Pérez übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 11.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 1:06,947 1:06,228 1:07,922 01
02 Deutschland  Nico Rosberg[# 1] Deutschland  Mercedes 1:06,516 1:06,403 1:08,465 07
03 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes 1:07,385 1:07,257 1:09,285 02
04 Deutschland  Sebastian Vettel[# 2] Italien  Ferrari 1:06,761 1:06,602 1:09,781 09
05 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:07,653 1:07,572 1:09,900 03
06 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 1:07,240 1:06,940 1:09,901 04
07 Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 1:07,500 1:06,840 1:09,980 05
08 Finnland  Valtteri Bottas Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:07,148 1:06,911 1:10,440 06
09 Niederlande  Max Verstappen Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 1:07,131 1:06,866 1:11,153 08
10 Brasilien  Felipe Massa Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:07,419 1:07,145 1:11,977 10
11 Mexiko  Esteban Gutiérrez Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:07,660 1:07,578 11
12 Deutschland  Pascal Wehrlein Vereinigtes Konigreich  Manor-Mercedes 1:07,565 1:07,700 12
13 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:07,662 1:08,117 13
14 Spanien  Fernando Alonso Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:07,671 1:08,154 14
15 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 1:07,657 keine Zeit 15
16 Spanien  Carlos Sainz jr. Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:07,618 keine Zeit 16
17 Danemark  Kevin Magnussen Frankreich  Renault 1:07,941 17
18 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer[# 3] Frankreich  Renault 1:07,965 19
19 Indonesien  Rio Haryanto[# 4] Vereinigtes Konigreich  Manor-Mercedes 1:08,026 20
20 Russland  Daniil Kwjat[# 5] Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:08,409 Box
21 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 1:08,418 18
22 Brasilien  Felipe Nasr[# 6] Schweiz  Sauber-Ferrari 1:08,446 21
107-Prozent-Zeit: 1:11,172 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:06,516 min)
Anmerkungen
  1. Rosberg wurde um fünf Startplätze nach hinten versetzt, da sein Getriebe vorzeitig gewechselt wurde.
  2. Vettel wurde um fünf Startplätze nach hinten versetzt, da sein Getriebe vorzeitig gewechselt wurde.
  3. Palmer wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er im Qualifying gelbe Flaggen missachtete.
  4. Haryanto wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er im Qualifying gelbe Flaggen missachtete.
  5. Kwjat musste wegen Verstoßes gegen die Parc-fermé-Bedingungen aus der Boxengasse starten
  6. Nasr wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er im Qualifying gelbe Flaggen missachtete.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 71 4 1:27:38,107 01 1:08,411 (67.)
02 Niederlande  Max Verstappen Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 71 3 + 5,719 08 1:08,491 (66.)
03 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 71 3 + 6,024 04 1:08,770 (66.)
04 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 71 4 + 26,710 06 1:08,876 (66.)
05 Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 71 4 + 30,981 05 1:09,618 (69.)
06 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 71 4 + 37,706 03 1:09,694 (55.)
07 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 71 3 + 44,668 13 1:09,899 (59.)
08 Spanien  Carlos Sainz jr. Italien  Toro Rosso-Ferrari 71 3 + 47,400 15 1:09,925 (67.)
09 Finnland  Valtteri Bottas Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 70 4 + 1 Runde 07 1:10,001 (70.)
10 Deutschland  Pascal Wehrlein Vereinigtes Konigreich  Manor-Mercedes 70 4 + 1 Runde 12 1:10,120 (66.)
11 Mexiko  Esteban Gutiérrez Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 70 4 + 1 Runde 11 1:10,138 (68.)
12 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer Frankreich  Renault 70 4 + 1 Runde 19 1:10,210 (55.)
13 Brasilien  Felipe Nasr Schweiz  Sauber-Ferrari 70 3 + 1 Runde 21 1:10,228 (53.)
14 Danemark  Kevin Magnussen Frankreich  Renault 70 4 + 1 Runde 17 1:10,309 (53.)
15 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 70 4 + 1 Runde 18 1:10,342 (66.)
16 Indonesien  Rio Haryanto Vereinigtes Konigreich  Manor-Mercedes 70 4 + 1 Runde 20 1:10,415 (46.)
17 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 69 3 DNF 16 1:10,450 (56.)
18 Spanien  Fernando Alonso Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 64 4 DNF 14 1:10,704 (58.)
19 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes 64 5 DNF 02 1:10,859 (67.)
20 Brasilien  Felipe Massa Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 63 4 DNF 10 1:11,020 (44.)
Deutschland  Sebastian Vettel Italien  Ferrari 26 0 DNF 09 1:11,441 (10.)
Russland  Daniil Kwjat Italien  Toro Rosso-Ferrari 02 0 DNF Box 1:18,302 (2.)

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 153
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes 142
03 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari 96
04 Finnland  Kimi Räikkönen Ferrari 96
05 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull-TAG Heuer 88
06 Niederlande  Max Verstappen Red Bull-TAG Heuer
Toro Rosso-Ferrari
72
07 Finnland  Valtteri Bottas Williams-Mercedes 54
08 Mexiko  Sergio Pérez Force India-Mercedes 39
09 Brasilien  Felipe Massa Williams-Mercedes 38
10 Frankreich  Romain Grosjean Haas-Ferrari 28
11 Russland  Daniil Kwjat Red Bull-TAG Heuer
Toro Rosso-Ferrari
22
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
12 Spanien  Carlos Sainz jr. Toro Rosso-Ferrari 22
13 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 20
14 Spanien  Fernando Alonso McLaren-Honda 18
15 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Honda 13
16 Danemark  Kevin Magnussen Renault 6
17 Deutschland  Pascal Wehrlein Manor-Mercedes 1
18 Belgien  Stoffel Vandoorne McLaren-Honda 1
19 Mexiko  Esteban Gutiérrez Haas-Ferrari 0
20 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer Renault 0
21 Schweden  Marcus Ericsson Sauber-Ferrari 0
22 Brasilien  Felipe Nasr Sauber-Ferrari 0
23 Indonesien  Rio Haryanto Manor-Mercedes 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
1 Deutschland  Mercedes 295
2 Italien  Ferrari 192
3 Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 168
4 Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 92
5 Indien  Force India-Mercedes 59
6 Italien  Toro Rosso-Ferrari 36
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 32
08 Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 28
09 Frankreich  Renault 6
10 Vereinigtes Konigreich  Manor-Mercedes 1
11 Schweiz  Sauber-Ferrari 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pirelli: Zwei Stopps in Spielberg erwartet. Motorsport-Total.com, 29. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.
  2. GP Österreich in Spielberg / 1. Freies Training. Motorsport-Total.com, 1. Juli 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.
  3. GP Österreich in Spielberg / 2. Freies Training. Motorsport-Total.com, 1. Juli 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.
  4. GP Österreich in Spielberg / 3. Freies Training. Motorsport-Total.com, 2. Juli 2016, abgerufen am 2. Juli 2016.
  5. a b Dominik Sharaf: Formel 1 Österreich 2016: Vettel vorn, Rosberg-Crash mit Strafe. Motorsport-Total.com, 2. Juli 2016, abgerufen am 2. Juli 2016.
  6. Norman Fischer: Metallspäne im Getriebeöl: Vettel verliert fünf Startplätze. Motorsport-Total.com, 30. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.
  7. Juliane Ziegengeist: Keine Strafe für Nico Hülkenberg - Force India bleibt auf zwei. Motorsport-Total.com, 2. Juli 2016, abgerufen am 3. Juli 2016.