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Der Große Preis von Österreich 2018 (offiziell: Formula 1 Eyetime Großer Preis von Österreich 2018) fand am 1. Juli auf dem Red Bull Ring in Spielberg statt und war das neunte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2018.

Flag of Austria.svg Großer Preis von Österreich 2018
Renndaten
9. von 21 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2018
Streckenprofil
Name: Formula 1 Eyetime Großer Preis von Österreich 2018
Datum: 1. Juli 2018
Ort: Spielberg
Kurs: Red Bull Ring
Länge: 307,02 km in 71 Runden à 4,326 km

Pole-Position
Fahrer: FinnlandFinnland Valtteri Bottas DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:03,130 min
Schnellste Runde
Fahrer: FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Scuderia Ferrari
Zeit: 1:06,957 min (Runde 71)
Podium
Erster: NiederlandeNiederlande Max Verstappen OsterreichÖsterreich Red Bull Racing-TAG Heuer
Zweiter: FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Scuderia Ferrari
Dritter: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel ItalienItalien Scuderia Ferrari

Verstappens Wagen blieb im dritten freien Training liegen
Die drei schnellsten Fahrer nach dem Qualifying
Bottas sichert sich vor Hamilton und Vettel die Pole-Position
Die Einführungsrunde vor dem Rennstart
Verstappen in Führung liegend kurz vor dem Rennende
Verstappen gewinnt das Rennen
Das Podium nach dem Rennen mit Verstappen vor Räikkönen und Vettel

BerichtBearbeiten

HintergründeBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Frankreich führte Lewis Hamilton in der Fahrerwertung mit 14 Punkten vor Sebastian Vettel und mit 49 Punkten vor Daniel Ricciardo. In der Konstrukteurswertung führte Mercedes mit 23 Punkten vor Ferrari und mit 73 Punkten vor Red Bull Racing.

Beim Großen Preis von Österreich stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Soft (gelb), P Zero Supersoft (rot), P Zero Ultrasoft (violett), sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.

Es gab im Vergleich zum Vorjahr zwei Änderungen an der Strecke, die aus Sicherheitsgründen vorgenommen wurden. Auf Wunsch der MotoGP wurde die Auslaufzone am linken Fahrbahnrand der Remus vergrößert. Außerdem wurde in der Schlossgold die Öffnung in der Streckenbegrenzung zur Bergung von liegengebliebenen Fahrzeugen weiter nach hinten verlegt.

Es gab erstmals auf dieser Strecke drei DRS-Zonen. Die erste, neu eingerichtete Zone begann 102 Meter nach der Castrol Edge, der Messpunkt dieser Zone befand sich auf der Start-Ziel-Geraden, 160 Meter vor der Kurve. Die zweite Zone begann genau 100 Meter nach der Remus, der Messpunkt lag 40 Meter vor dieser Kurve. Die dritte Zone befand sich auf der Start-Ziel-Geraden und begann 106 Meter nach der Red Bull Mobile, gemessen wurde der Abstand zwischen den Fahrzeugen 151 Meter vor der Kurve.

Marcus Ericsson, (sieben), Romain Grosjean, Kevin Magnussen, Max Verstappen (jeweils fünf), Brendon Hartley, Sergei Sirotkin (jeweils vier), Kimi Räikkönen, Sergio Pérez, Stoffel Vandoorne (jeweils drei), Pierre Gasly, Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo, Vettel (jeweils zwei) und Lance Stroll (einer) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Hamilton und Valtteri Bottas (jeweils einmal) nahmen zwei ehemalige Sieger an diesem Grand Prix teil.

Rennkommissare waren Silvia Bellot (ESP), Garry Connelly (AUS), Walter Jobst (AUT) und Derek Warwick (GBR).

Freies TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training war Hamilton mit einer Rundenzeit von 1:04,839 Minuten Schnellster vor Bottas und Verstappen.

Im zweiten freien Training war Hamilton in 1:04,579 Minuten erneut Schnellster vor Bottas und Vettel. Das Training wurde nach einem Unfall von Gasly unterbrochen.

Vettel fuhr im dritten freien Training in 1:04,070 Minuten die Bestzeit vor Hamilton und Bottas.

QualifyingBearbeiten

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 15 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Hamilton war Schnellster. Ericsson, Hartley, Sirotkin, Pérez und Vandoorne schieden aus.

Der zweite Abschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Die schnellsten zehn Piloten qualifizierten sich für den dritten Teil des Qualifyings. Die Mercedes- und Red-Bull-Piloten fuhren ihre schnellste Runde auf der Supersoft-Mischung, alle übrigen auf Ultrasoft. Vettel war Schnellster. Stroll, Alonso, Charles Leclerc, Gasly und Esteban Ocon schieden aus.

Der finale Abschnitt (Q3) ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Bottas fuhr mit einer Rundenzeit von 1:03,130 Minuten die Bestzeit vor Hamilton und Vettel. Es war die fünfte Pole-Position für Bottas in der Formel-1-Weltmeisterschaft und die schnellste auf dieser Rennstrecke jemals gemessene Rundenzeit.

Leclerc wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Positionen nach hinten versetzt.[1] Vettel wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er in Q2 Sainz auf seiner schnellen Runde aufgehalten hatte.[2] Alonso musste aus der Boxengasse starten, da nach dem Qualifying die MGU-K und der Frontflügel an seinem Wagen gewechselt wurden. Hartley wurde für die Verwendung des fünften Verbrennungsmotors, des fünften Turboladers, der fünften MGU-H und der vierten MGU-K in dieser Saison ans Ende des Feldes versetzt.

RennenBearbeiten

Hamilton und Räikkönen überholten am Start den von der Pole gestarteten Bottas. In Kurve eins fuhr Räikkönen durch die Auslaufzone, verlor dabei aber keine Positionen. Vettel fuhr ebenfalls durch die Auslaufzone und verlor dadurch zwei Plätze an Magnussen und Ricciardo. Bei der Anfahrt zu Kurve zwei ging Verstappen an Bottas vorbei. Räikkönen wollte in Kurve zwei außen an Hamilton vorbei, verbremste sich dabei jedoch, musste durch die Auslaufzone und verlor dabei knapp keine Position. Vandoorne kollidierte in Kurve zwei mit Gasly und beschädigte sich seinen Frontflügel. Durch den nötigen Stopp fiel er auf den letzten Platz zurück. In der Anfahrt auf Kurve drei ging Bottas im doppelten Windschatten von Verstappen und Räikkönen an beiden vorbei. Ricciardo überholte in Kurve drei innen Grosjean. In Kurve sechs überholte Verstappen dann noch Räikkönen.

Am Ende der ersten Runde führte Hamilton vor Bottas, Verstappen, Räikkönen, Ricciardo, Grosjean, Magnussen, Vettel, Hülkenberg und Ocon. In Runde zwei überholte Vettel Magnussen und ging eine Runde später auch an Grosjean vorbei.

Sainz und Perez überholten zunächst Stroll und lagen auf den Plätzen 11 und 12 und schlossen auf Hülkenberg und Ocon auf. In Runde 12 meldete Hülkenberg einen Leistungsverlust in seinem Renault. Dieser resultierte in einem Motorschaden, wodurch er ausschied. Perez überholte kurz daraufhin Sainz für Platz 10.

In Runde 14 erlitt Bottas auf Platz zwei liegend einen Hydraulikschaden, wodurch er Getriebeprobleme erlitt. Dadurch schied er aus und brachte seinen Wagen in Kurve drei zum Stehen. Zur Bergung des Wagens schickte die Rennleitung das Virtual-Safety Car auf die Strecke. Dieses nutzten beide Red-Bull und beide Ferrari-Piloten sowie Grosjean, Ocon und Sainz um von Supersoft bzw. Ultrasoft auf Soft zu Wechseln. Der Abstand zum nicht in die Box gefahrenen Hamilton auf Platz eins betrug für Verstappen 13 Sekunden. Dadurch wäre er bei einem Boxenstopp von Hamilton vor ihm. Auch Räikkönen und Ricciardo wären nach einem Stopp Hamiltons vor ihm. Vettel wäre mit 22 Sekunden Rückstand knapp hinter Hamilton. Zudem kam Vettel hinter Magnussen wieder auf die Strecke. Nach dem VSC Ende überholte Vettel direkt Magnussen. Ricciardo fuhr mit neuen Reifen die schnellste Runde und machte Druck auf Räikkönen.

In Runde 20 verbremste sich Räikkönen in Kurve zwei, wodurch Ricciardo aufschließen und im Windschatten mit DRS an Räikkönen vorbei ging. Während Vettel kontinuierlich weiter aufholte, ging Hamilton in Runde 26 an die Box und wechselte auf Soft. Er kam knapp vor Vettel wieder auf die Strecke. Der nun Führende Verstappen hatte danach vier Sekunden Vorsprung auf Ricciardo. Auf den weiteren Plätzen folgten Räikkönen, Hamilton, Vettel, Magnussen, Perez, Grosjean, Ocon und Sainz. Vettel fuhr daraufhin die schnellste Runde.

Magnussen und Perez kamen kurz darauf an die Box. Während Perez hinter Sainz wieder auf die Strecke kam, kam Magnussen vor Sainz wieder auf die Strecke.

In Runde 34 meldete Räikkönen eine Blasenbildung bei Ricciardo, die bei ihm zu Traktionsproblemen führte. Sainz musste danach erneut an die Box und kam auf Platz 17 wieder auf die Strecke. In Runde 38 attackierte Räikkönen dann Ricciardo in Kurve zwei, musste jedoch zurückstecken. In der Anfahrt zu Kurve drei ging er dann mit DRS außen an Ricciardo vorbei. Der kam daraufhin an die Box und wechselte auf Supersoft. Er kam auf Platz fünf vor Grosjean zurück zur Strecke.

In Runde 39 attackierte Vettel dann Hamilton und ging innen bei der Anfahrt zu Kurve zwei an Hamilton vorbei und setzte sich daraufhin ab. Auf Verstappen fehlten Räikkönen 7 Sekunden. Auch Hamilton hatte mit seinen Reifen Probleme und kam in Runde 53 erneut an die Box und wechselte auf Supersoft. Er kam auf Platz fünf hinter Ricciardo auf die Strecke zurück. Ricciardo schied eine Runde später allerdings mit Problemen aus. Auf Vettel fehlten Hamilton 22 Sekunden. Somit führte in der 54. Runde Verstappen vor Räikkönen, Vettel, Hamilton, Grosjean, Magnussen, Ocon, Perez und Gasly und Hartley.

In Runde 56 schied Hartley auf Platz 10 liegend mit mechanischen Problemen aus. Leclerc rückte somit in die Punkte und er und Ericsson schlossen auf Gasly auf. In Runde 63 erlitt dann auch Hamilton einen Leistungsverlust und stellte sein Auto ab. Damit schied Hamilton zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Malaysia 2016 aus. Räikkönen fuhr danach mehrfach die schnellste Runde und holte mehrere Sekunden auf Verstappen auf, der ebenfalls langsam Reifenprobleme erlitt. Vettel fuhr ebenfalls Rundenzeiten die Räikkönens ähnlich waren und holte auf Verstappen auf.

In Runde 65 ging Alonso an Gasly vorbei und zog auf Platz 8. Eine Runde später ging zunächst Leclerc in Kurve drei an Gasly vorbei und kurz daraufhin auch Ericsson. Räikkönen fuhr daraufhin mehrfach die schnellste Runde und einen neuen Streckenrekord und holte weiter auf Verstappen auf. Der Vorsprung fiel von 7 auf 1,5 Sekunden. Auch Vettels Vorsprung fiel von 9 auf 3 Sekunden. Ganz an Verstappen kamen sie aber nicht mehr ran.

Verstappen gewann das Rennen vor Räikkönen und Vettel. Verstappen gewann zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Mexiko 2017 ein Rennen und Red Bull zum ersten Mal in Österreich. Die restlichen Punkteplatzierungen belegten Grosjean, Magnussen, Ocon, Pérez, Alonso, Leclerc und Ericsson. Zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Monaco 2017 stand kein Mercedes Fahrer auf dem Podium. Zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Spanien 2016 schieden beide Mercedes Fahrer aus und das erste Mal seit dem Großen Preis von Spanien 2017, dass Bottas nicht in die finale Wertung eines Rennens kam. Zudem war dies das erste Mal seit 2003, dass kein Mercedes in Österreich gewann, wobei zwischen 2004 und 2013 kein Großer Preis von Österreich stattfand. Für Vettel und Räikkönen war es der zweite Podiumsplatz in Österreich. Räikkönen fuhr zudem die 46. schnellste Rennrunde.

In der Gesamtwertung übernahm Vettel die Führung vor Hamilton und Räikkönen. In der Konstrukteurswertung führte Ferrari nun vor Mercedes und Red Bull Racing.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Deutschland  Mercedes AMG Petronas Motorsport 44 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+ Mercedes-AMG F1 M09 EQ Power+ P
77 Finnland  Valtteri Bottas
Italien  Scuderia Ferrari 05 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari SF71H Ferrari 062 EVO P
07 Finnland  Kimi Räikkönen
Osterreich  Aston Martin Red Bull Racing 03 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull Racing RB14 TAG Heuer P
33 Niederlande  Max Verstappen
Indien  Sahara Force India F1 Team 11 Mexiko  Sergio Pérez Force India VJM11 Mercedes-AMG F1 M09 EQ Power+ P
31 Frankreich  Esteban Ocon
Vereinigtes Konigreich  Williams Martini Racing 18 Kanada  Lance Stroll Williams FW41 Mercedes-AMG F1 M09 EQ Power+ P
35 Russland  Sergei Sirotkin[# 1]
40 Polen  Robert Kubica[# 1]
Frankreich  Renault Sport F1 Team 27 Deutschland  Nico Hülkenberg Renault R.S.18 Renault R.E.18 P
55 Spanien  Carlos Sainz jr.
Italien  Red Bull Toro Rosso Honda 28 Neuseeland  Brendon Hartley Scuderia Toro Rosso STR13 Honda RA618H P
10 Frankreich  Pierre Gasly
Vereinigte Staaten  Haas F1 Team 08 Frankreich  Romain Grosjean Haas VF-18 Ferrari 062 EVO P
20 Danemark  Kevin Magnussen
Vereinigtes Konigreich  McLaren F1 Team 14 Spanien  Fernando Alonso McLaren MCL33 Renault R.E.18 P
02 Belgien  Stoffel Vandoorne
Schweiz  Alfa Romeo Sauber F1 Team 09 Schweden  Marcus Ericsson Sauber C37 Ferrari 062 EVO P
16 Monaco  Charles Leclerc
Anmerkungen
  1. a b Der Williams mit der Startnummer 40 wurde im ersten freien Training für Kubica eingesetzt. Sirotkin übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 35.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Finnland  Valtteri Bottas Deutschland  Mercedes 1:04,175 1:03,756 1:03,130 01
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 1:04,080 1:03,577 1:03,149 02
03 Deutschland  Sebastian Vettel[# 1] Italien  Ferrari 1:04,347 1:03,544 1:03,464 06
04 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 1:04,234 1:03,975 1:03,660 03
05 Niederlande  Max Verstappen Osterreich  Red Bull Racing-TAG Heuer 1:04,273 1:04,001 1:03,840 04
06 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:04,242 1:04,059 1:03,892 05
07 Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull Racing-TAG Heuer 1:04,723 1:04,403 1:03,996 07
08 Danemark  Kevin Magnussen Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:04,460 1:04,291 1:04,051 08
09 Spanien  Carlos Sainz jr. Frankreich  Renault 1:04,948 1:04,561 1:04,724 09
10 Deutschland  Nico Hülkenberg Frankreich  Renault 1:04,864 1:04,676 1:05,019 10
11 Frankreich  Esteban Ocon Indien  Force India-Mercedes 1:05,148 1:04,845 11
12 Frankreich  Pierre Gasly Italien  Scuderia Toro Rosso-Honda 1:05,011 1:04,874 12
13 Monaco  Charles Leclerc[# 2] Schweiz  Sauber-Ferrari 1:04,967 1:04,979 17
14 Spanien  Fernando Alonso[# 3] Vereinigtes Konigreich  McLaren-Renault 1:04,965 1:05,058 Box
15 Kanada  Lance Stroll Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:05,264 1:05,286 13
16 Belgien  Stoffel Vandoorne Vereinigtes Konigreich  McLaren-Renault 1:05,271 14
17 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 1:05,279 15
18 Russland  Sergei Sirotkin Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:05,322 16
19 Neuseeland  Brendon Hartley[# 4] Italien  Scuderia Toro Rosso-Honda 1:05,366 19
20 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 1:05,479 18
107-Prozent-Zeit: 1:08,566 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:04,080 min)

Anmerkungen

  1. Vettel wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, weil er Sainz im Qualifying behindert hatte.
  2. Leclerc wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten versetzt.
  3. Alonso musste aus der Boxengasse starten, da nach dem Qualifying die MGU-K und der Frontflügel an seinem Wagen gewechselt wurden.
  4. Hartley wurde für die Verwendung des fünften Verbrennungsmotors, des fünften Turboladers, der fünften MGU-H und der vierten MGU-K in dieser Saison ans Ende des Feldes versetzt.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Niederlande  Max Verstappen Osterreich  Red Bull Racing-TAG Heuer 71 1 1:21:56,024 04 1:07,241 (70.)
02 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 71 1 + 1,504 03 1:06,957 (71.)
03 Deutschland  Sebastian Vettel Italien  Ferrari 71 1 + 3,181 06 1:07,082 (67.)
04 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 70 1 + 1 Runde 05 1:09,071 (17.)
05 Danemark  Kevin Magnussen Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 70 1 + 1 Runde 08 1:08,476 (70.)
06 Frankreich  Esteban Ocon Indien  Force India-Mercedes 70 1 + 1 Runde 11 1:08,850 (64.)
07 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 70 1 + 1 Runde 15 1:08,504 (66.)
08 Spanien  Fernando Alonso Vereinigtes Konigreich  McLaren-Renault 70 1 + 1 Runde Box 1:08,661 (69.)
09 Monaco  Charles Leclerc Schweiz  Sauber-Ferrari 70 1 + 1 Runde 17 1:09,006 (68.)
10 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 70 1 + 1 Runde 18 1:08,216 (67.)
11 Frankreich  Pierre Gasly Italien  Scuderia Toro Rosso-Honda 70 1 + 1 Runde 12 1:09,295 (38.)
12 Spanien  Carlos Sainz jr. Frankreich  Renault 70 2 + 1 Runde 09 1:08,766 (37.)
13 Russland  Sergei Sirotkin Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 69 2 + 2 Runden 16 1:08,971 (64.)
14 Kanada  Lance Stroll[# 1] Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 69 2 + 2 Runden 13 1:09,203 (68.)
15 Belgien  Stoffel Vandoorne Vereinigtes Konigreich  McLaren-Renault 65 2 DNF 14 1:08,894 (63.)
Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 62 2 DNF 02 1:07,241 (58.)
Neuseeland  Brendon Hartley Italien  Scuderia Toro Rosso-Honda 54 0 DNF 19 1:09,171 (42.)
Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull Racing-TAG Heuer 53 2 DNF 07 1:07,591 (46.)
Finnland  Valtteri Bottas Deutschland  Mercedes 13 0 DNF 01 1:09,044 (12.)
Deutschland  Nico Hülkenberg Frankreich  Renault 11 0 DNF 10 1:10,380 (7.)0

Anmerkungen

  1. Stroll erhielt eine Zeitstrafe von zehn Sekunden für das Ignorieren blauer Flaggen.

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari 146
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes 145
03 Finnland  Kimi Räikkönen Ferrari 101
04 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull Racing-TAG Heuer 96
05 Niederlande  Max Verstappen Red Bull Racing-TAG Heuer 93
06 Finnland  Valtteri Bottas Mercedes 92
07 Danemark  Kevin Magnussen Haas-Ferrari 37
08 Spanien  Fernando Alonso McLaren-Renault 36
09 Deutschland  Nico Hülkenberg Renault 34
10 Spanien  Carlos Sainz jr. Renault 28
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
11 Mexiko  Sergio Pérez Force India-Mercedes 23
12 Frankreich  Esteban Ocon Force India-Mercedes 19
13 Frankreich  Pierre Gasly Scuderia Toro Rosso-Honda 18
14 Monaco  Charles Leclerc Sauber-Ferrari 13
15 Frankreich  Romain Grosjean Haas-Ferrari 12
16 Belgien  Stoffel Vandoorne McLaren-Renault 8
17 Kanada  Lance Stroll Williams-Mercedes 4
18 Schweden  Marcus Ericsson Sauber-Ferrari 3
19 Neuseeland  Brendon Hartley Scuderia Toro Rosso-Honda 1
20 Russland  Sergei Sirotkin Williams-Mercedes 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
1 Italien  Ferrari 247
2 Deutschland  Mercedes 237
3 Osterreich  Red Bull Racing-TAG Heuer 189
4 Frankreich  Renault 62
5 Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 49
Pos. Konstrukteur Punkte
06 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Renault 44
07 Indien  Force India-Mercedes 42
08 Italien  Scuderia Toro Rosso-Honda 19
09 Schweiz  Sauber-Ferrari 16
10 Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jonas Fehling: Formel 1 Spielberg, Leclerc erleidet Rückschlag: Getriebestrafe. Motorsport-Magazin.com, 30. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.
  2. Rebecca Friese: Sainz geblockt: Vettel verliert drei Plätze! Motorsport-Total.com, 30. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis von Österreich 2018 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien