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Bistum Helena

römisch-katholisches Bistum in den Vereinigten Staaten

Das Bistum Helena (lateinisch Dioecesis Helenensis, englisch Diocese of Helena) ist eine in den Vereinigten Staaten gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Helena. Es umfasst die neun Countys Lewis und Clark, Teton, Flathead, Lincoln, Missoula, Sanders, Powell, Granite, Ravalli, Deer Lodge, Silver Bow, Jefferson, Broadwater, Gallatin, Madison, Lake und Beaverhead plus Teil der Countys Meagher, Musselshell und Toole des Bundesstaates Montana.

Bistum Helena
Karte Bistum Helena
Basisdaten
Staat Vereinigte Staaten
Metropolitanbistum Erzbistum Portland in Oregon
Diözesanbischof Austin Vetter
Fläche 134.426 km²
Pfarreien 58 (2016 / AP 2017)
Einwohner 595.114 (2016 / AP 2017)
Katholiken 44.413 (2016 / AP 2017)
Anteil 7,5 %
Diözesanpriester 66 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 4 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 634
Ständige Diakone 43 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 6 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 7 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Englisch
Kathedrale St. Helena Cathedral
Website diocesehelena.org
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz {{{Kirchenprovinz}}}

GeschichteBearbeiten

Papst Leo XIII. gründete das Apostolische Vikariat Montana am 5. März 1883 aus Gebietsabtretungen der Apostolischen Vikariate Idaho und Nebraska. Am 11. März 1883 bekam es auch einen Teil vom Territorium des Erzbistums Saint Louis hinzu.

Am 7. März 1884 wurde es zum Bistum erhoben und nahm seinen jetzigen Namen an. Einen Teil seines Territoriums verlor es am 18. Mai 1904 an das Bistum Great Falls-Billings.

Wie in vielen römisch-katholischen Bistümern gab es auch im Bistum Helena bis in die 1980er Jahre zahlreiche Missbrauchsfälle. Die zu zahlenden Entschädigungen in Millionenhöhe für die 362 anerkannten Opfer haben dazu geführt, dass das Bistum in finanzielle Schieflage geriet und 2014 Insolvenz anmelden musste.[1]

OrdinarienBearbeiten

Apostolischer Vikar von MontanaBearbeiten

Bischöfe von HelenaBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

NachweiseBearbeiten

  1. „Die Welt“ vom 1. Februar 2014, abgerufen am 5. März 2018