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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Taarstedt
Taarstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Taarstedt hervorgehoben
Koordinaten: 54° 34′ N, 9° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Südangeln
Höhe: 16 m ü. NHN
Fläche: 13,69 km2
Einwohner: 906 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24893
Vorwahl: 04622
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 086
Adresse der Amtsverwaltung: Toft 7
24860 Böklund
Website: www.taarstedt.de
Bürgermeister: Peter Matthiesen (CDU)
Lage der Gemeinde Taarstedt im Kreis Schleswig-Flensburg
AhnebyAlt BennebekArnisAusackerBergenhusenBöelBöklungBollingstedtBorenBorgwedelBörmBöxlundBrodersby-GoltoftBusdorfDannewerkDollerupDörpstedtEggebekEllingstedtErfdeEsgrusFahrdorfFreienwillGeltingGeltorfGlücksburg (Ostsee)GrödersbyGroß RheideGroßenwieheGroßsoltGrundhofHandewittHarrisleeHasselbergHavetoftHollingstedtHoltHörupHürupHusbyHüsbyIdstedtJagelJannebyJardelundJerrishoeJörlJübekKappelnKlappholzKlein BennebekKlein RheideKronsgaardKroppLangballigLangstedtLindewittLoitLottorfLürschauMaasbüllMaasholmMedelbyMeggerdorfMeynMittelangelnMohrkirchMunkbrarupNeuberendNiebyNiesgrauNorderbrarupNordhackstedtNottfeldNübelOersbergOeverseeOsterbyPommerbyRabelRabenholzRabenkirchen-FaulückRingsbergRüggeSaustrupSchaalbySchafflundScheggerottSchleswigSchnarup-ThumbySchubySelkSieverstedtSilberstedtSollerupSörupStangheckStapelSteinbergSteinbergkircheSteinfeldSterupStolkStoltebüllStruxdorfSüderbrarupSüderfahrenstedtSüderhackstedtTaarstedtTarpTastrupTetenhusenTielenTolkTreiaTwedtUelsbyUlsnisWagersrottWallsbüllWanderupWeesWeesbyWesterholzWohldeFlensburgKarte
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Taarstedt (dänisch: Torsted) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und VerkehrBearbeiten

Taarstedt liegt etwa 10 km nordöstlich von Schleswig an der Loiter Au. Zu Taarstedt gehören die Ortsteile Scholderup (Skolderup) und Westerakeby (Ågeby) sowie Kiusballig (Kjusballe). Für den Ort Akeby (Ågeby) bürgerte sich die Bezeichnung Westerakeby ein, um diesen von einem weiter östlich liegenden Akeby in der Gemeinde Boren unterscheiden zu können.[2] Nordwestlich verläuft die Bundesstraße 201 von Schleswig nach Kappeln.

GeschichteBearbeiten

 
Die denkmalgeschützte St.-Annen-Kirche mit angelehntem Glockenstapel

Der Ortsname ist 1363 schriftlich dokumentiert und bezeichnet vermutlich ursprünglich die Stätte (Kultplatz) des nordischen Gottes Thor oder eines Rufnamens, der mit dem Götternamen gebildet wurde. Der Ortsname setzt sich entsprechend aus Thor (oder dem Rufnamen Thorir) und dem altdänischen Begriff für Stätte oder Wohnstätte (stath, mdän. stej, mndt. stede, ndän. sted) zusammen.[3]

Die um 1250 errichtete St-Annen-Kirche ist eine Feldsteinkirche mit hölzernem Glockenturm.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die CDU seit der Kommunalwahl 2008 fünf Sitze, die Wählergemeinschaft KWT hatte vier und die SPD zwei Sitze. Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2013 erhielt die CDU 42,7 Prozent der abgegebenen Stimmen und fünf Sitze. Die KWT kam auf 31,5 Prozent und drei Sitze. Auf die SPD entfielen 25,8 Prozent und ebenfalls drei Sitze. Die Wahlbeteiligung betrug 58,8 Prozent.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Peter Matthiesen (CDU) gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Hans-Werner Berlau (CDU) an.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, überdeckt mit einem schräggestellten, gestürzten goldenen Thorshammer.“[5]

WirtschaftBearbeiten

Die Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Taarstedt stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Taarstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. M. Mørk Hansen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift: Med historiske og topografiske bemærkninger, Kjøbenhavn 1864, Band 2, Seite 525
  3. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein. 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 637
  4. http://amt-suedangeln.de/media/custom/1659@1@2Vorlage:Toter Link/amt-suedangeln.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein