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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dannewerk
Dannewerk
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dannewerk hervorgehoben
Koordinaten: 54° 29′ N, 9° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Haddeby
Höhe: 24 m ü. NHN
Fläche: 16,65 km2
Einwohner: 1134 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24867
Vorwahl: 04621
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 019
Adresse der Amtsverwaltung: Rendsburger Straße 54c
24866 Busdorf
Website: www.dannewerk.com
Bürgermeisterin: Anke Gosch (AKW)
Lage der Gemeinde Dannewerk im Kreis Schleswig-Flensburg
AhnebyAlt BennebekArnisAusackerBergenhusenBöelBöklungBollingstedtBorenBorgwedelBörmBöxlundBrodersby-GoltoftBusdorfDannewerkDollerupDörpstedtEggebekEllingstedtErfdeEsgrusFahrdorfFreienwillGeltingGeltorfGlücksburg (Ostsee)GrödersbyGroß RheideGroßenwieheGroßsoltGrundhofHandewittHarrisleeHasselbergHavetoftHollingstedtHoltHörupHürupHusbyHüsbyIdstedtJagelJannebyJardelundJerrishoeJörlJübekKappelnKlappholzKlein BennebekKlein RheideKronsgaardKroppLangballigLangstedtLindewittLoitLottorfLürschauMaasbüllMaasholmMedelbyMeggerdorfMeynMittelangelnMohrkirchMunkbrarupNeuberendNiebyNiesgrauNorderbrarupNordhackstedtNottfeldNübelOersbergOeverseeOsterbyPommerbyRabelRabenholzRabenkirchen-FaulückRingsbergRüggeSaustrupSchaalbySchafflundScheggerottSchleswigSchnarup-ThumbySchubySelkSieverstedtSilberstedtSollerupSörupStangheckStapelSteinbergSteinbergkircheSteinfeldSterupStolkStoltebüllStruxdorfSüderbrarupSüderfahrenstedtSüderhackstedtTaarstedtTarpTastrupTetenhusenTielenTolkTreiaTwedtUelsbyUlsnisWagersrottWallsbüllWanderupWeesWeesbyWesterholzWohldeFlensburgKarte
Über dieses Bild

Dannewerk (dänisch: Dannevirke) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde hat ihren Namen vom nahe gelegenen Danewerk, einer mittelalterlichen dänischen Grenzbefestigungsanlage. Das Gemeindegebiet war ursprünglich durch die Wikinger besiedelt. Zur Gemeinde gehören Groß-Dannewerk, Klein-Dannewerk und Kurburg (Kurborg).

Inhaltsverzeichnis

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AKW seit der Kommunalwahl 2013 vier Sitze, die Wählergemeinschaft AAW drei und die CDU, der SSW und die SPD haben jeweils zwei Sitze.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Gold über einer wachsenden roten Ziegelmauer zwei aufrechte einander zugewendete rote Ochsenhörner, deren Spitzen sich kreuzen.“[2]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

ThyraburgBearbeiten

Von der Thyraburg, der Befestigung am östlichen Ende des Danewerks ist außer der Grundfläche nicht mehr viel erhalten. Sie ist nach Thyra Danebod, der Mutter von Harald Blauzahn benannt, obwohl das Danewerk schon vor ihrer Zeit entstanden ist. Die Burg stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert. Die Thyraburg ist die einzige der drei Burgen des Danewerks, deren Lage anhand der Topographie erkennbar ist.

Danevirke MuseumBearbeiten

Im Danewerkmuseum (offiziell: Danevirke Museum) wird die Geschichte des Danewerks, das zwischen dem 7. und dem 11. Jahrhundert errichtet wurde, auf Deutsch und Dänisch dargestellt. Das Danewerk ist eines der größten archäologischen Denkmäler Nordeuropas. Reste des Danewerks können in den Außenanlagen besichtigt werden. Das Museum wurde 1990 gegründet und befindet sich in einem ehemaligen Bauernhaus am alten Heerweg, dem Ochsenweg.

Ein Teil des Danewerks ist die Waldemarsmauer, eine alte Ziegelmauer aus dem 12. Jahrhundert, die auf Betreiben von König Waldemar I. zur Verstärkung des Walls errichtet wurde. Sie gilt als das älteste Ziegelsteinbauwerk Nordeuropas. Reste der ursprünglich 3,7 Kilometer langen, 7 Meter hohen und 2 Meter breiten Mauer, der ein 2,5 Meter tiefer und 15 Meter breiter Graben vorgelagert war, sind im Gemeindegebiet erhalten.

Seit dem 30. Juni 2018 ist das Danewerk Weltkulturerbe.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein