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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Saustrup führt kein Wappen
Saustrup
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Saustrup hervorgehoben

Koordinaten: 54° 40′ N, 9° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Süderbrarup
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 8,14 km2
Einwohner: 192 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 24392, 24405
Vorwahl: 04641
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 072
Adresse der Amtsverwaltung: Königstraße 5
24392 Süderbrarup
Website: www.suederbrarup.de
Bürgermeister: Peter-Heinrich Hansen (KWS)
Lage der Gemeinde Saustrup im Kreis Schleswig-Flensburg
AhnebyAlt BennebekArnisAusackerBergenhusenBöelBöklungBollingstedtBorenBorgwedelBörmBöxlundBrodersby-GoltoftBusdorfDannewerkDollerupDörpstedtEggebekEllingstedtErfdeEsgrusFahrdorfFreienwillGeltingGeltorfGlücksburg (Ostsee)GrödersbyGroß RheideGroßenwieheGroßsoltGrundhofHandewittHarrisleeHasselbergHavetoftHollingstedtHoltHörupHürupHusbyHüsbyIdstedtJagelJannebyJardelundJerrishoeJörlJübekKappelnKlappholzKlein BennebekKlein RheideKronsgaardKroppLangballigLangstedtLindewittLoitLottorfLürschauMaasbüllMaasholmMedelbyMeggerdorfMeynMittelangelnMohrkirchMunkbrarupNeuberendNiebyNiesgrauNorderbrarupNordhackstedtNottfeldNübelOersbergOeverseeOsterbyPommerbyRabelRabenholzRabenkirchen-FaulückRingsbergRüggeSaustrupSchaalbySchafflundScheggerottSchleswigSchnarup-ThumbySchubySelkSieverstedtSilberstedtSollerupSörupStangheckStapelSteinbergSteinbergkircheSteinfeldSterupStolkStoltebüllStruxdorfSüderbrarupSüderfahrenstedtSüderhackstedtTaarstedtTarpTastrupTetenhusenTielenTolkTreiaTwedtUelsbyUlsnisWagersrottWallsbüllWanderupWeesWeesbyWesterholzWohldeFlensburgKarte
Über dieses Bild

Saustrup (dänisch: Savstrup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Zum Gemeindegebiet gehören Bünderies (Bynderis[2]), Flarup und Schwanholm (Svanholm).

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname ist erstmals 144 schriftlich dokumentiert. Der Name ist zusammen gesetzt aus altdän. thorp und saxi und bedeutet etwa Dorf des Saxi (vgl. -trup). Saxi ist ein Rufname, der sowohl auf den Stammesnamen Sachse als auch auf Messer, Schwert zurückgehen kann. Die Konsonantengruppe -ks- ist im Angeldänischen/Sønderjysk zu -ws- geworden[3]. Der Name Bünderies ist 1478 erstmals schriftlich genannt und ist zusammengesetzt aus dän. bonde für Bauer bzw. dem Rufnamen Bunde und -ris für Busch, Kratt[4][5]. Flarup wurde erstmals 1349 erwähnt und bedeutet Dorf des Flati, ein Beiname, der auf dän. flad für flach zurückgeht[6]. Schwanholm wurde 1804/05 erstmals erwähnt und bedeutet Erhebung, wo Schwäne sind zu dän. svane (ndt. swån, swoon) und -holm[7].

Im Mittelalter befanden sich einige befestigte Hofanlagen im heutigen Gemeindegebiet, zum Beispiel wurde um 1400 Timmerholm erwähnt. Noch heute befindet sich das Gut Flarupgaard in Saustrup.

Vor dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 hörte der Ort zum Kirchspiel Norderbrarup in der Struxdorfharde (Amt Schleswig) im Herzogtum Schleswig (auch: Sønderjylland).

PolitikBearbeiten

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft FWG seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die Wählergemeinschaft KWS vier.

WirtschaftBearbeiten

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Saustrup stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Saustrup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Generalstabens Kort over Slesvigs Fastland og Als, Kjøbenhavn 1858
  3. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 566
  4. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 189
  5. Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, Band 2, København 1867, S. 104
  6. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 251
  7. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 589