Hauptmenü öffnen
Oberliga Hamburg 2013/14
Logo des Hamburger Fußballverbandes
Meister TuS Dassendorf
Absteiger Oststeinbeker SV1,
SV Blankenese,
Bramfelder SV,
SC Alstertal-Langenhorn
Mannschaften 018
Spiele 306
Oberliga Hamburg 2012/13
Regionalliga Nord 2013/14
2 Staffeln der
Landesliga Hamburg

Die Saison 2013/14 der Oberliga Hamburg war die 69. Spielzeit der Fußball-Oberliga Hamburg und die sechste als fünfthöchste Spielklasse in Deutschland.

Vereine der Oberliga Hamburg 2013/14

Für die Spielzeit 2013/14 haben sich folgende Vereine sportlich qualifiziert:

Auf- und AbstiegsregelungBearbeiten

  • Aufstieg in die Regionalliga Nord
Der Meister der Oberliga Hamburg ist zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nord berechtigt.
  • Abstieg in die Landesligen
Die letzten drei Klubs steigen in jedem Fall in die Landesligen ab. Sollte aus der Regionalliga Nord mehr als ein Verein in die Oberliga Hamburg absteigen, erhöht sich mit jedem weiteren Absteiger aus der Regionalliga Nord auch die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga Hamburg. Bei vier Vertretern des HFV in der Regionalliga Nord 2013/14 ergibt sich somit eine maximal mögliche Anzahl von sechs Absteigern.
  • Aufstieg aus den Landesligen
Nur die Meister der beiden Landesligen haben ein Aufstiegsrecht. Sollte der Meister der Oberliga Hamburg aufsteigen, spielen die beiden Vizemeister der Landesligen in einer Aufstiegsrelegation einen weiteren Aufsteiger aus. Sollte ein oder mehrere Vereine keine Lizenz für die kommende Oberliga-Saison erhalten bzw. auf sein Startrecht verzichten, steigt auch der in der Aufstiegsrelegation unterlegene Vizemeister auf. Anschließend würden nach dem gleichen Verfahren weitere Vereine aus den Landesligen nachrücken, bis die Anzahl der Teilnehmer der Oberliga Hamburg 2014/15 genau 18 Vereine beträgt.

TabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. TuS Dassendorf (N)  34  21  12  1 068:300 +38 75
 2. SV Curslack-Neuengamme  34  20  4  10 083:390 +44 64
 3. Altona 93  34  20  4  10 078:430 +35 64
 4. VfL Pinneberg  34  18  7  9 066:460 +20 61
 5. TSV Buchholz 08  34  18  6  10 067:380 +29 60
 6. SC Condor Hamburg  34  15  13  6 061:390 +22 58
 7. Niendorfer TSV  34  14  13  7 044:300 +14 55
 8. SV Rugenbergen  34  17  4  13 074:620 +12 55
 9. FC Elmshorn (M)  34  15  6  13 057:500  +7 51
10. SV Halstenbek-Rellingen  34  12  13  9 052:470  +5 49
11. Oststeinbeker SV (N)1  34  13  7  14 053:510  +2 46
12. Meiendorfer SV  34  13  6  15 045:580 −13 45
13. HSV Barmbek-Uhlenhorst  34  11  7  16 052:520  ±0 40
14. Germania Schnelsen  34  10  6  18 055:810 −26 36
15. SC Vier- und Marschlande  34  9  8  17 048:660 −18 35
16. SC Alstertal-Langenhorn (N)  34  7  6  21 045:870 −42 27
17. SV Blankenese (N)  34  5  3  26 038:102 −64 18
18. Bramfelder SV  34  2  7  25 030:950 −65 13
Legende
Absteiger in die Landesligen
(M) Meister der Vorjahres-Saison
(N) Aufsteiger aus der Landesliga
1 Der Oststeinbeker SV hat sein Team nach Saisonende aus der Oberliga zurückgezogen.[1]

Kein Verein aus der Oberliga Hamburg hat eine Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison beantragt. Damit finden die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Regionalliga Nord ohne Hamburger Beteiligung statt.[2][3]

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

2013/14                                    
FC Elmshorn 0:3 1:1 1:2 0:1 5:3 2:1 0:1 0:3 2 2:1 3:1 2:0 1:2 3:0 4:0 2:0 1:1 2:1
Altona 93 1:1 2:1 0:0 4:1 4:1 6:2 4:2 4:1 1:0 0:2 2:1 4:2 2:0 4:0 7:0 3:3 3:1
TSV Buchholz 08 5:1 1:2 1:1 2:1 1:3 2:0 4:0 1:1 0:0 2:0 1:0 0:1 7:0 2:1 2:1 0:2 0:1
SC Condor Hamburg 3:2 2:0 1:1 3:2 1:1 2:3 3:1 2:2 3:0 1:1 0:1 2:2 4:0 2:0 1:0 2:2 0:0
SV Curslack-Neuengamme 0:3 2:0 5:0 1:2 3:0 4:0 4:1 7:0 1:1 2:2 1:1 2:0 3:0 2:1 2:0 0:0 5:1
SV Halstenbek-Rellingen 2:0 2:1 0:2 0:3 2:1 2:2 2:1 1:7 2:0 1:1 0:0 0:1 2:2 1:1 0:0 1:3 0:0
Germania Schnelsen 1:2 0:2 2:3 3:0 0:4 0:3 2:2 0:2 2:0 3:1 3:6 2:1 3:2 4:4 3:4 1:1 3:1
Meiendorfer SV 3:1 3:2 3:1 1:1 3:1 0:0 0:1 1:6 1:0 0:1 0:1 0:0 3:0 2:1 2:0 1:1 3:1
SV Rugenbergen 4:1 3:4 0:4 1:3 1:3 1:1 2:3 4:1 2:0 4:0 0:1 0:3 3:1 1:0 3:2 1:5 3:1
HSV Barmbek-Uhlenhorst 2:2 0:2 3:2 3:2 4:2 0:4 4:0 1:2 2:2 3:1 1:2 0:1 4:1 3:1 1:1 1:3 4:0
SC Vier- und Marschlande 1:3 3:1 0:1 2:0 0:2 3:3 1:2 0:1 0:2 0:0 2:2 1:3 3:1 4:0 0:8 3:3 1:3
Niendorfer TSV 0:1 2:0 1:0 0:0 0:2 0:0 2:2 1:0 2:0 3:0 1:2 1:1 1:0 1:1 1:2 1:1 0:0
VfL Pinneberg 1:1 2:1 0:3 3:2 3:1 0:0 4:1 6:1 2:0 0:1 3:1 1:1 2:2 2:0 3:2 0:2 5:3
Bramfelder SV 1:1 0:0 2:2 1:2 2:3 0:3 4:3 1:1 0:2 1:5 0:5 0:3 1:4 2:1 0:1 1:3 2:2
SV Blankenese 0:5 0:2 0:5 1:4 0:7 2:5 4:1 2:4 2:5 2:0 3:2 2:3 1:5 3:0 2:1 0:1 1:3
Oststeinbeker SV 3:1 2:0 2:4 0:0 0:4 1:2 1:0 3:1 0:2 1:1 1:1 1:1 3:1 3:2 5:0 0:1 2:0
TuS Dassendorf 1:0 2:1 0:1 2:2 3:0 1:0 2:1 1:0 3:1 2:0 2:0 2:2 5:2 3:1 4:1 0:0 1:1
SC Alstertal-Langenhorn 1:3 1:6 1:5 1:5 0:4 0:5 1:1 2:0 2:5 1:7 2:3 0:2 1:0 5:0 6:1 1:3 1:2
2 Die ausgefallene Begegnung Elmshorn – Rugenbergen vom 20. Spieltag wurde vom Sportgericht mit 0:3 gewertet, da Elmshorn das Recht, die Partie auf einen Ausweichspielplatz zu verlegen, nicht genutzt hatte.[4]

AufstiegsrelegationBearbeiten

Für die Oberliga Hamburg 2014/15 hatten sich aus den Landesligen sportlich qualifiziert:

  • Meister der Landesliga Hansa 2013/14: Buxtehuder SV
  • Meister der Landesliga Hammonia 2013/14: -

Da der Meister der Landesliga Hammonia, der VfL 93 Hamburg auf den Aufstieg verzichtete, wurde zwischen den beiden Vizemeistern der Landesligen ein weiterer Aufsteiger ausgespielt.

Folgende Mannschaften qualifizierten sich für die Aufstiegsrelegation:

Datum Gesamt Hinspiel Rückspiel
3./8.6. FC Süderelbe obsolet   USC Paloma Hamburg 2:1 (1:0) 3:1 (1:1)

Am Nachmittag des Relegations-Hinspiels teilte der Oststeinbeker SV dem HFV per E-Mail seinen Rückzug aus der Oberliga mit, woraufhin dieser den beiden Relegationsteilnehmer zum Aufstieg in die Oberliga gratulierte und das Relegations-Hinspiel zu einem Freundschaftsspiel umdeklarierte. Unmittelbar vor Anpfiff des "Freundschaftsspiels" erreichte den HFV eine weitere E-Mail vom Oststeinbeker SV, in der dieser seinen Rückzug vom Rückzug aus der Oberliga mitteilte. Gerade noch rechtzeitig vor dem Anpfiff konnte der HFV den beiden Vereinen – seit Stunden im Glauben, bereits aufgestiegen zu sein – mitteilen, dass sie nun doch Relegationsspiele bestreiten müssen. Am Folgetag entschied der HFV-Spielausschuss nach Protest der beiden Vereine, dass der Rückzug des Oststeinbeker SV rechtswirksam ist und nicht zurückgenommen werden kann, womit wieder beide Relegationsteilnehmer aufgestiegen gewesen wären. Dagegen legte wiederum der Oststeinbeker SV Einspruch ein. Bei der mündlichen Anhörung vor dem HFV-Spielausschuss wurde die Entscheidung bestätigt, woraufhin der Oststeinbeker SV vor dem HFV-Verbandsgericht Klage einreichte. Da ein endgültiges Urteil vor dem Termin des Relegations-Rückspiels nicht möglich war, wurde auch dieses ausgetragen.[5]

Das letztinstanzliche Urteil fiel am 18. Juni 2014 vor dem HFV-Verbandsgericht. Dort wurde die Zurückstufung des Oststeinbeker SV in die Kreisliga erneut bestätigt, womit auch der USC Paloma Hamburg in die Oberliga Hamburg aufgestiegen war.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Abmeldung rechtswirksam - OSV geht dagegen vor! In: fussballhamburg.de. 4. Juni 2014, abgerufen am 4. Juni 2014.
  2. Regionalliga: Kein Hamburger Team will aufsteigen. In: sportnord.de. 1. April 2014, abgerufen am 15. April 2014.
  3. Aktuell: Die Auf- und Abstiegsregelung im Sommer 2014. In: sportnord.de. 13. April 2014, abgerufen am 15. April 2014.
  4. Seweryn Malyk: Elmshorn - Rugenbergen mit 0:3 gewertet! (Nicht mehr online verfügbar.) In: fanreport.com. Seweryn Malyk, 26. März 2014, archiviert vom Original am 9. April 2014; abgerufen am 31. März 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fanreport.com
  5. offizielle Pressemitteilung des HFV, abgerufen am 8. Juni 2014
  6. http://www.sportnord.de/news/index.php?news_id=24128