Feldberger Seenlandschaft

Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern

Die amtsfreie Gemeinde Feldberger Seenlandschaft liegt im Südosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist durch den Tourismus geprägt und bildet für ihre Umgebung ein Grundzentrum.[2] Historisch ist sie Teil der Kulturregion Mecklenburg-Strelitz.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft
Feldberger Seenlandschaft
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft hervorgehoben

Koordinaten: 53° 20′ N, 13° 25′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Höhe: 135 m ü. NHN
Fläche: 199,59 km2
Einwohner: 4407 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17258
Vorwahlen: 03964, 039820, 039831, 039882
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 033
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Prenzlauer Straße 2
17258 Feldberger Seenlandschaft
Website: www.gemeinde.feldberger-seenlandschaft.de
Bürgermeisterin: Constance von Buchwaldt (SPD)
Lage der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
BrandenburgLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Ludwigslust-ParchimBeggerowBorrentinHohenbollentinHohenmockerKentzlinKletzinLindenberg (Vorpommern)MeesigerNossendorfSarowSchönfeld (bei Demmin)SiedenbrünzowSommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)UtzedelVerchenWarrenzinDatzetalFriedlandGalenbeckBasedow (Mecklenburg)Basedow (Mecklenburg)FaulenrostGielowKummerow (am See)MalchinNeukalenAlt SchwerinFünfseenGöhren-LebbinMalchowNossentiner HüttePenkowSilz (Mecklenburg)WalowZislowMirowPriepertPeenehagenWesenberg (Mecklenburg)Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte)Blankensee (Mecklenburg)BlumenholzCarpinGodendorfGrünow (Mecklenburg)HohenzieritzKlein VielenKratzeburgMöllenbeck (bei Neustrelitz)Schloen-DratowSchloen-DratowUserinWokuhl-DabelowBeseritzBlankenhofBrunn (Mecklenburg)NeddeminNeuenkirchen (bei Neubrandenburg)NeverinSponholzStavenTrollenhagenWoggersinWulkenzinZirzowAnkershagenKucksseePenzlinMöllenhagenAltenhof (Mecklenburg)BollewickBuchholz (bei Röbel)BütowEldetalFinckenGotthunGroß KelleKieveLärzLeizenMelzPribornRechlinRöbel/MüritzSchwarz (Mecklenburg)SietowStuerSüdmüritzGrabowhöfeGroß PlastenHohen WangelinJabelKargowKlinkKlocksinMoltzowMoltzowTorgelow am SeeVollrathsruheBurg StargardBurg StargardCölpinGroß NemerowHolldorfLindetalPragsdorfBredenfeldeBriggowGrammentinGülzow (bei Stavenhagen)IvenackJürgenstorfKittendorfKnorrendorfMölln (Mecklenburg)RitzerowRosenowStavenhagenZetteminAltenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)AltentreptowBartow (Vorpommern)BreesenBreestBurowGnevkowGolchenGrapzowGrischowGroß TeetzlebenGültzKriesowPripslebenRöckwitzSiedenbollentinTützpatzWerder (bei Altentreptow)Wildberg (Vorpommern)WoldeGroß MiltzowKublankNeetzkaSchönbeckSchönhausen (Mecklenburg)VoigtsdorfVoigtsdorfWoldegkDargunDemminFeldberger SeenlandschaftNeubrandenburgNeustrelitzWaren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Der Ortsteil Feldberg ist seit Oktober 2015 als Kneipp-Kurort zertifiziert. Die Ortsteile Carwitz, Fürstenhagen, Lichtenberg, Schlicht, Waldsee und Wittenhagen sind staatlich anerkannte Erholungsorte.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

 
Conower Werder im Carwitzer See

Die Gemeinde ist mit fast 200 km² die flächengrößte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns an der Landesgrenze zu Brandenburg. Der Name bezieht sich auf die frühere Stadt Feldberg und die zahlreichen Seen in diesem Gebiet, das zwischen der Mecklenburgischen Seenplatte und den uckermärkischen Seen liegt. Die flächenmäßig größten der Seen im Gemeindegebiet sind Carwitzer See, Breiter Luzin, Zansen, Schmaler Luzin, Feldberger Haussee, Dreetzsee, Dolgener See und Krüselinsee.

Die Landesgrenze zu Brandenburg verläuft entlang des Bibelsees, des Südufers des Carwitzer Sees, des Ostufers des Dreetzsees sowie des Krüselinsees, des Küstriner Baches, des Kleinen Mechowsees und des Großen Mechowsees. Das Gebiet gehört zur Endmoräne des Pommerschen Stadiums der Weichseleiszeit. Mit der Vogelkirsche (nördlich des Breiten Luzin) wird eine Höhe von 166,2 m ü. NHN erreicht. Die Gemeinde liegt im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Der Ortsteil Waldsee befindet sich im östlichsten Teil des Müritz-Nationalparkes.

 
Die namengebende Seengruppe (bläulich lila) und ihre Abflusswege: Lychener Gewässer (leuchtend blau) zur Havel und Strom → untere Quillow zur Ucker

Umgeben wird die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft von den Nachbargemeinden Möllenbeck im Norden, Woldegk im Nordosten, Nordwestuckermark im Osten, Boitzenburger Land im Südosten, Lychen im Süden, Wokuhl-Dabelow im Südwesten sowie Carpin und Grünow im Westen.

GemeindegliederungBearbeiten

Ortsteile der Gemeinde sind:[3]

  • Fürstenhagen
  • Gnewitz
  • Gräpkenteich
  • Hasselförde
  • Koldenhof
  • Krumbeck
  • Labee
  • Laeven
  • Lichtenberg
  • Lüttenhagen
  • Mechow
  • Neugarten
  • Neuhof
  • Schlicht
  • Schönhof
  • Tornowhof
  • Triepkendorf
  • Waldsee
  • Weitendorf
  • Wendorf
  • Wittenhagen
  • Wrechen

GeschichteBearbeiten

Am 13. Juni 1999 schlossen sich die Stadt Feldberg und die Gemeinden Conow, Dolgen, Lichtenberg und Lüttenhagen zur neuen Gemeinde Feldberger Seenlandschaft zusammen.[4]

Geschichte der OrtsteileBearbeiten

Seit 1701 gehörten heutige Ortsteile der Feldberger Seenlandschaft zum Teilherzogtum, Teilgroßherzogtum und Freistaat Mecklenburg-Strelitz bis zu dessen Wiedervereinigung mit dem Landesteil Mecklenburg-Schwerin im Jahr 1934.

Carwitz:

Dolgen

Bei Mäharbeiten wurden im August 2009 mehrere über fünf Meter tiefe Löcher auf Feldern bei Dolgen entdeckt. Nach geologischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass dies geologische Erkundungsbohrungen aus den 1970er Jahren waren, die in Vorbereitung der Bohrung Feldberg 1/87 durchgeführt wurden. Diese Bohrung diente der Suche nach Erdöl und/oder Erdgas und hatte eine Teufe von 4920 m.[5][6][7]

Feldberg:

Krumbeck war seit 1313 teilweise und seit 1317 vollständig im Besitz des Klosters Himmelpfort und dadurch später brandenburgische Exklave in Mecklenburg-Strelitz. Seit 1797 war das Gut im Besitz der Familie von Dewitz. 1811 kam das Gut zu Mecklenburg-Strelitz. Seine Besitzer wurden 1825 in die Ritterschaft inkorporiert.

Schlicht war Domäne. Gutspächter war u. a. August Weißenborn, der um 1880 das Gutshaus bauen ließ. Unweit des Gutshauses befinden sich die Reste des Festen Hauses (Turmhügels) „Maledei“.

Tornowhof wurde 1730 als Meierei von Wittenhagen aus angelegt. 1870 wurde diese zu einem selbstständigen Gut und das zweigeschossige Gutshaus erbaut, verbunden mit einem eingeschossigen Verwalterhaus.

Waldsee wurde 1900 in Fachwerkbauweise als Jagdhaus für Erbgroßherzog Adolf Friedrich V. gebaut. Seit 1933 wurde das Jagdhaus von Reichsstatthalter und Gauleiter Friedrich Hildebrandt genutzt. Seit 1952 war es Lehrlingswohnheim des Forstwirtschaftsbetriebes Neustrelitz. Heute ist es ein Jagdhotel.

Weitendorf war nach 1648 ein fürstlicher Meierhof. Das Gutshaus stammt von 1908 und war nach 1947 u. a. Schule mit Lehrerwohnung und Kindergarten.

Wendorf war ein Gutsdorf mit vielen verschiedenen Besitzern. Das Gutshaus stammt von 1857 und war nach 1958 Sitz der LPG und des Konsums.

Wittenhagen: Gutsbesitzer war u. a. von 1506 bis 1796 die Familie von Tornow, es folgte bis 1838 die Familie von Rhade. 1758 wurde eine Kirche gebaut. Das klassizistische Gutshaus stammt von um 1800.

Das ehemalige, auf dem heutigen Gemeindegebiet befindliche Dorf Krüselin liegt seit 1945 wüst.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1999 5178
2000 5198
2005 5006
2010 4651
2015 4452
Jahr Einwohner
2016 4459
2017 4443
2018 4433
2019 4407

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres[8]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung besteht aus 15 Mitgliedern und der Bürgermeisterin. Sie verteilen sich seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wie folgt:[9]

Partei / Liste Sitze Stimmenanteil
CDU 5 36,8 %
SPD 3 20,8 %
Die Linke 2 13,0 %
Freie Wähler Feldberger Seenlandschaft 2 10,5 %
Wählergemeinschaft Dolgen 1 08,2 %
Einzelbewerberin Benita Kunde 1 05,1 %
Bündnis 90/Die Grünen 1 04,4 %
Einzelbewerber Tino Dec 01,2 %
Gesamt 15 100 %

BürgermeisterBearbeiten

  • seit 2009: Constance Lindheimer (SPD)[10], seit ihrer Heirat 2019 Constance von Buchwaldt[11]

Lindheimer wurde bei der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 mit 54,6 Prozent der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von acht Jahren gewählt.[12]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber über blauem Schildfuß, darin drei silberne Wellen übereinander, eine rote Mauer mit einem gezinnten roten Turm zwischen zwei Mauerzinnen, der Turm mit einem quadratischen schwarzen Fenster.“[13]

Das Wappen wurde nach einem Vorschlag von Dr. Hans Witte Hauptarchiv Neustrelitz gestaltet und 1928 angenommen. Es wurde am 17. September 2013 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 347 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Wappenbegründung: Das Wappen ist bereits 1928 von der damaligen Stadt Feldberg angenommen worden und unter der Nr. 43 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert. Dieses Wappen wurde bis zum 12. Juni 1999 von der aufgelösten Stadt Feldberg als Hoheitszeichen geführt. Somit verlor zunächst das 1928 angenommene Wappen zum 13. Juni 1999 durch die Gemeindefusion seinen Status als Hoheitszeichen. Da seine Symbolik und Tingierung auch für die neue Gemeinde repräsentativ sind und die Möglichkeit besteht das ehemalige Hoheitszeichen einer in ihr aufgegangenen Kommune weiterführen zu können, wurde das bisherige Hoheitszeichen von Feldberg zum neuen Gemeindewappen von Feldberger Seenlandschaft.

In dem Wappen soll mit dem Schildfuß auf die seenreiche Umgebung hingewiesen werden. Die Mauer mit dem Zinnenturm erinnert an die Burg der Familie Veldberghe, die zum Schutz der mecklenburgischen Grenze gegen die Uckermark errichtet wurde. Diese Burg, von deren Turm heute nur noch ein Stumpf erhalten blieb, war bis ins 18. Jh. Amtssitz. Die Stadt Feldberg verdankt ihren Namen der Familie Veldberghe.

FlaggeBearbeiten

Die Gemeinde verfügt über keine amtlich genehmigte Flagge.[14]

DienstsiegelBearbeiten

Das Dienstsiegel zeigt das Wappenbild des Gemeindewappens mit der Umschrift „GEMEINDE FELDBERGER SEENLANDSCHAFT“.[14]

Sehenswürdigkeiten und KulturBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Carwitz
  • Hans-Fallada-Haus, Wohnsitz von Hans Fallada von 1933 bis 1945
  • Dorfkirche von 1706, turmloser Fachwerkbau mit Kanzelaltar von 1714
Cantnitz
  • Dorfkirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, gotischer Backsteinbau
Feldberg
  • Burgwall Feldberg, Wallreste einer slawischen Höhenburg aus dem 9. Jahrhundert
  • Ehemaliges Amtshaus/Drostenhaus; 1781 als zweistöckiger Fachwerkbau über den Resten einer Burganlage aus dem 13./14. Jahrhundert errichtet, von der noch ein Turmstumpf erhalten ist
  • Spritzenhaus/Heimatstube aus dem 19. Jahrhundert nach Entwürfen von Friedrich Wilhelm Dunkelberg
  • Stadtkirche von 1872/75, neugotische Backsteinbasilika
Krumbeck
  • Lennépark (zum Herrenhaus gehörig), ab 1832 nach Plänen von Peter Joseph Lenné angelegt[15]
  • Gutshaus von nach 1858, eingeschossig mit Mansarddach und zweigeschossigem Turm sowie Betriebsgebäuden, von 1797 bis 1945 und seit um 1996 im Besitz der Familie von Dewitz
  • Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert, Feldsteinbau mit West-Turm von 1785, oberer Teil nach Blitzeinschlag 1928 massiv erneuert[16]
Lichtenberg
  • Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert, verputzter Feldsteinbau
  • Ehemaliges Herrenhaus im Renaissance-Stil aus dem 19. Jahrhundert[17]
Laeven
  • Gutshaus der selbstständigen Meierei der Domäne von 1724, zweigeschossig mit sechs Zwerchgiebeln von 1924/25
Lüttenhagen
  • Forst- und Holzmuseum
  • Eiche auf dem Friedhof mit einem Brusthöhenumfang von 7,67 m (2016)[18]
Mechow
  • Dorfkirche, Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts
Schlicht
  • Reste eines Turmhügels mit Festem Haus "Maledei"
Triepkendorf
  • Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert, Feldsteinbau mit Fachwerkturm von 1769
Waldsee
Wendorf
  • Herrenhaus mit Gutshofanlage, erbaut 1856 von F. Menke (nach Bauplänen des Hofbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel) als selbstständiges Vorwerk zum Mutterhaus im Ortsteil Lichtenberg
Wittenhagen
  • Dorfkirche von 1758, achteckiger Zentralbau mit Zeltdach
  • Herrenhaus, klassizistische Anlage mit Mansarddach[19]
  • Luzin-Theater, Privattheater mit 45 Plätzen
Wrechen

VeranstaltungenBearbeiten

Im Jahr 1965 wurde der Feldberger Karneval Klub (FKK) gegründet, erster Präsident war Johannes Hübner („Hannes der Himmelhund“). Der Karneval fand zunächst in Carwitz und im Hotel Hullerbusch statt, bevor die Veranstaltung sich in Feldberg etablierte. Dort entstand der Schlachtruf „Schlaewitzberg Huneu“, der für die Ortsteile steht (Schlicht, Laeven, Carwitz, Feldberg, Hullerbusch, Neuhof). Es gibt über 100 Mitglieder und eine Kindertanzgruppe mit rund 30 Kindern, das Waldhotel Stieglitzenkrug ist seit den 2000ern das Stammhaus. In Feldberg gibt es zudem einen eigenen Rosenmontagsumzug, was eine Besonderheit für Mecklenburg-Vorpommern ist.[21]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

 
Luzin-Klinik

1855 eröffnete August Friedrich Erfurth (um 1820–1904) in Feldberg eine Wasserheilanstalt. Seither gibt es Kurbetrieb in Feldberg. 1998 wurde die Rehaklinik am Haussee mit 235 Betten eröffnet, eine Klinik mit den Abteilungen Kardiologie, Neurologie, Orthopädie, Psychosomatik und Medical Wellness. Die Klinik ist ein zertifiziertes MS-Zentrum. Ebenfalls 1998 wurde die Luzin-Klinik als Fachklinik für Suchtkrankheiten mit 52 Plätzen eröffnet. Behandelt wird sowohl Alkohol- als auch Medikamentenabhängigkeit.

VerkehrBearbeiten

 
Aufgelassene Bahnstrecke Neustrelitz-Feldberg in der Nähe von Dolgen

Die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft liegt an der Landesstraße L 34 zwischen Möllenbeck (an der Bundesstraße B 198 NeustrelitzWoldegk), Feldberg und der Landesgrenze zu Brandenburg südlich des Ortsteils Conow sowie an der L 341, die die Ortsteile Triepkendorf, Feldberg und Schönhof miteinander verbindet.

Die Gemeinde verfügt über keinen Eisenbahnanschluss. Bis zum 28. Mai 2000 gab es eine Anbindung über die Bahnstrecke Neustrelitz Süd–Feldberg mit den Haltepunkten Dolgen (Meckl), Weitendorf (b Feldberg) (bis 1995) und dem Bahnhof Feldberg (Meckl). Im November 2000 fuhren nochmals Züge zum 90-jährigen Bestehen der Strecke, sie wurde jedoch zum 22. Dezember 2000 stillgelegt. Im Jahr 2005 erwarb die Firma ELS Eisenbahn Logistik und Service die Strecke, bis 2015 wurden gelegentliche Sonderfahrten angeboten.[22]

BildungBearbeiten

  • Hans-Fallada-Schule Feldberg, Bahnhofstraße 5

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der heutigen OrtsteileBearbeiten

Carwitz

Feldberg

Wrechen

Mit der Gemeinde und ihren heutigen Ortsteilen verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

Carwitz

  • Hans Fallada, Schriftsteller, lebte 1933–1944 in Carwitz
  • Anna Ditzen, Ehefrau von Hans Fallada, lebte seit 1933 in Carwitz
  • Ruth Werner, Schriftstellerin, lebte seit 1953 in den Sommermonaten in Carwitz
  • Charly Hübner (* 1972), Schauspieler, wuchs in Carwitz auf

Conow

Feldberg

Krumbeck

Lüttenhagen

  • Klaus Borrmann (* 1936), von 1972 bis 2001 Leiter des Forstamts Lüttenhagen

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Feldberger Seenlandschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2019 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte (2011), Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. § 12 der Hauptsatzung der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  5. Nordmagazin, NDR Fernsehen, 11. August 2009
  6. "Der Spannungszustand im Norddeutschen Becken (pdf)"
  7. "Regionalgeologisch bedeutsame Rotliegendbohrungen im Bereich der Norddeutschen Senke (pdf)"
  8. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Statistischer Bericht A I des Statistisches Amtes Mecklenburg-Vorpommern)
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  10. Wahlen: Kröpelin beginnt. In: Ostsee-Zeitung, 18. Februar 2017.
  11. Feldberger Bürgermeisterin hat geheiratet. In: Nordkurier, 15. Mai 2019.
  12. In Feldberg regiert die SPD. In: Nordkurier, 24. September 2017.
  13. Hans-Heinz Schütt: Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen. Hrsg.: produktionsbüro TINUS; Schwerin. 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S. 433/434.
  14. a b Hauptsatzung § 1 (PDF).
  15. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. Band 1. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 494–504.
  16. Sabine Bock: Die Dorfkirchen von Cölpin, Holzendorf und Krumbeck. Thomas Helms Verlag Schwerin 2013, ISBN 978-3-944033-04-4, S. 38–45.
  17. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. Band 2. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 539–544.
  18. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017
  19. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. Band 2. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 999–1004.
  20. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. Band 2. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 1005–1023.
  21. Feldberger Karneval Klub (FKK): Vereinsgeschichte, abgerufen am 19. Februar 2018
  22. Kein Zug in Sicht zwischen Feldberg und Neustrelitz. In: Nordkurier, 5. Januar 2018.