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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Eldetal führt kein Wappen
Eldetal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eldetal hervorgehoben
Koordinaten: 53° 18′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Röbel-Müritz
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 71,82 km2
Einwohner: 925 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17209
Vorwahl: 039925
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 175
Adresse der Amtsverwaltung: Marktplatz 1
17207 Röbel/Müritz
Website: www.amt-roebel-mueritz.de
Lage der Gemeinde Eldetal im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Eldetal ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, die zum 26. Mai 2019 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Grabow-Below, Massow, Wredenhagen und Zepkow entstanden ist.[2] Die Gemeinde wird vom Amt Röbel-Müritz mit Sitz in der Stadt Röbel/Müritz verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

 
Elde in Wredenhagen

Die Gemeinde liegt im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte zwischen Röbel/Müritz und Wittstock/Dosse an der Landesgrenze zu Brandenburg. Durch das Gemeindegebiet fließt die obere Elde, die Namensgeberin der Gemeinde ist, in Richtung Müritz. Mit dem Massower See (113 Hektar) und dem Mönchsee (91 Hektar) gibt es zwei größere Seen innerhalb der Gemeinde. Der Mönchsee liegt inmitten eines gleichnamigen Naturschutzgebietes, das von einem Aussichtsturm in Mönchshof eingesehen werden kann.

Zu Eldetal gehören die Ortsteile Below, Evchensruh, Grabow, Massow, Mönchshof, Neukrug, Wredenhagen und Zepkow sowie der Wohnplatz Kornhorst.

GeschichteBearbeiten

Am 17. Dezember 2018 unterzeichneten die Bürgermeister der vier Gemeinden den Gebietsänderungsvertrag, der unter anderem auch den Namen der neuen Gemeinde festlegte. Die neue Gemeinde entstand zum Tag der Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2019.[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Eldetal zählt die Burg Wredenhagen, die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde und deren Innenhof für verschiedene kulturelle Zwecke genutzt wird. Die Anlage beherbergt neben der Freien Burgschule Wredenhagen auch eine Jagd- und eine Heimatstube. Darüber hinaus gibt es die Kirche Wredenhagen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die im Inneren im Wesentlichen original ausgestattet ist und eine Lütkemüller-Orgel von 1860 hat, die Dorfkirche Massow aus Feld- und Backsteinen, die Grabower Kirche aus dem 19. Jahrhundert im neogotischen Stil sowie die Dorfkirche in Zepkow, ein Backsteinbau auf altem Feldsteinsockel mit einem Holzturm von 1775.

In Massow befindet sich eine denkmalgeschützte Gutsanlage mit Gutshaus und Park. Südlich von Below, schon auf dem Gebiet von Wittstock/Dosse, liegt die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald.

VerkehrBearbeiten

Die Bundesautobahn 19 (Berlin–Rostock) führt mitten durch das Gemeindegebiet, die nächsten Anschlussstellen sind Röbel/Müritz im Norden und Wittstock/Dosse im Süden. Der Autobahnrastplatz Eldetal liegt nahe der Brücke über die Elde. Die parallel zur Autobahn verlaufende Landesstraße 24 von Röbel/Müritz nach Wittstock/Dosse durchquert Wredenhagen. Der nächsten Bahnhöfe befinden sich in Wittstock/Dosse bzw. Meyenburg.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eldetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern: Zusammenschluss der Gemeinden Grabow-Below, Massow, Wredenhagen und Zepkow, abgerufen am 17. Februar 2019
  3. Nadine Schuldt: Vier Gemeinden fusionieren zu neuer Gemeinde Eldetal, www.nordkurier.de vom 27. Dezember 2018, abgerufen am 17. Februar 2019