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seit der Saison 2007/08

Der Wettbewerb um die Coupe de France in der Saison 2016/17 war die 100. Ausspielung des französischen Fußballpokals für Männermannschaften. Vorjahressieger Paris Saint-Germain FC verteidigte seinen Titel erneut und holte sich den Pokal zum elften Mal. Endspielgegner SCO Angers stand nach exakt 60 Jahren wieder in einem Finale und unterlag wiederum darin.
In dieser Spielzeit nahmen 7.290 Vereine aus Frankreich und seinen Übersee-Départements bzw. -territorien daran teil.[1]

Während die Dritt- und die Zweitligavereine ebenso wie elf Teilnehmer aus sieben der französischen überseeischen Gebiete bereits in den von den regionalen Untergliederungen des Landesverbands Fédération Française de Football (FFF) organisierten Qualifikationsrunden in den Wettbewerb eingreifen müssen – die Drittligisten in der 5., die beiden letztgenannten Gruppen in der 7. Runde –, beginnt für die Erstligisten – und gegebenenfalls einen unterklassigen Titelverteidiger – der Wettbewerb erst mit dem Zweiunddreißigstelfinale (Beginn des Hauptwettbewerbs). Nur in dieser Runde werden die dafür qualifizierten 64 Vereine landesweit in vier regionale Lostöpfe à 16 Mannschaften aufgeteilt, worin jeweils annähernd gleichviele Teams gleicher Ligazugehörigkeit vertreten sein sollen. Ab dem Sechzehntelfinale fällt auch diese Vorsortierung weg und der Wettbewerb wird ausschließlich nach dem klassischen Pokalmodus ausgetragen: Spielpaarungen werden ohne Setzlisten aus sämtlichen noch im Wettbewerb befindlichen Klubs ausgelost und jeweils lediglich ein Spiel ausgetragen, an dessen Ende ein Sieger feststehen muss (und sei es durch Verlängerung und Elfmeterschießen), der sich dann für die nächste Runde qualifiziert, während der Verlierer ausscheidet. Auch das Heimrecht wird für jede Begegnung durch das Los ermittelt, allerdings mit der Einschränkung, dass Klubs, die gegen eine mindestens zwei Ligastufen höher spielende Elf anzutreten haben, automatisch Heimrecht bekommen.[2]

Die unterklassigen Vereine kämpften zudem wiederum um den mit Geldpreisen verbundenen Titel als erfolgreichster Außenseiter. Dieser derzeit hauptsächlich von PMU gesponserte Nebenwettbewerb trägt die offizielle Bezeichnung Classement des Petits Poucets (auf Deutsch: „Däumlingswertung“). Klassentiefster Klub in der Hauptrunde war der FC Istres, ein mittlerweile bis in die siebte Liga (Division d’Honneur Régionale) abgestürzter ehemaliger Erstdivisionär. Wie in den beiden vorangegangenen Jahren stand erneut eine Mannschaft aus Frankreichs überseeischen Besitzungen – diesmal die AS Excelsior Saint-Joseph aus La Réunion – in dieser Hauptrunde. Im Viertelfinale endete für den letzten verbliebenen Amateurklub, Viertligist Étoile Fréjus-Saint-Raphaël, der Pokalparcours in diesem „Jubiläumswettbewerb“.

ZweiunddreißigstelfinaleBearbeiten

Spiele am 6. bis 8., drei Nachholpartien am 14. bzw. 18. Januar 2017. L1, L2 bzw. D3 stehen für die Zugehörigkeit zur ersten bis dritten Liga, CFA bzw. CFA2 für die beiden landesweiten Amateurligen, DH („Division d’Honneur“) für die sechste, DHR für die siebte Ligenstufe.
Ergebnisse: n. V. = nach Verlängerung, i. E. = im Elfmeterschießen.

SechzehntelfinaleBearbeiten

Spiele am 31. Januar/1. Februar 2017.

AchtelfinaleBearbeiten

Spiele am 28. Februar bis 2. März 2017.

ViertelfinaleBearbeiten

Spiele am 4./5. April 2017.

HalbfinaleBearbeiten

Spiele am 25./26. April 2017.

FinaleBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

Belege und AnmerkungenBearbeiten

  1. Teilnehmerzahl nach dem Artikel „La revanche des «sans-dents»“ („Die Rache der Zahnlosen“) in France Football vom 4. Januar 2017, S. 16.
  2. Beschluss der FFF-Bundesversammlung von Anfang April 2011.