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Der Wettbewerb um die Coupe de France in der Saison 2017/18 war die 101. Ausspielung des französischen Fußballpokals für Männermannschaften. Titelverteidiger Paris Saint-Germain FC gewann in diesem Jahr das vierte Endspiel in Folge und seine zwölfte Trophee insgesamt; für den Finalgegner VF Les Herbiers, einen Drittligisten, war es die erste Endspielteilnahme.

Während die Dritt- und die Zweitligavereine ebenso wie elf Teilnehmer aus sieben der französischen überseeischen Gebiete bereits in den von den regionalen Untergliederungen des Landesverbands Fédération Française de Football (FFF) organisierten Qualifikationsrunden in den Wettbewerb eingreifen müssen – die Drittligisten in der 5., die beiden letztgenannten Gruppen in der 7. Runde –, beginnt für die Erstligisten – und gegebenenfalls einen unterklassigen Titelverteidiger – der Wettbewerb erst zwei Runden später mit dem Zweiunddreißigstelfinale (Beginn des Hauptwettbewerbs). Nur in dieser Runde werden die dafür qualifizierten 64 Vereine landesweit in vier regionale Lostöpfe à 16 Mannschaften aufgeteilt, worin jeweils annähernd gleichviele Teams gleicher Ligazugehörigkeit vertreten sind. Ab dem Sechzehntelfinale fällt auch diese Vorsortierung weg und der Wettbewerb wird ausschließlich nach dem klassischen Pokalmodus ausgetragen: Spielpaarungen werden ohne Setzlisten aus sämtlichen noch im Wettbewerb befindlichen Klubs ausgelost und jeweils lediglich ein Spiel ausgetragen, an dessen Ende ein Sieger feststehen muss (und sei es durch Verlängerung und Elfmeterschießen), der sich dann für die nächste Runde qualifiziert, während der Verlierer ausscheidet. Auch das Heimrecht wird für jede Begegnung durch das Los ermittelt, allerdings mit der Einschränkung, dass Klubs, die gegen eine mindestens zwei Ligastufen höher spielende Elf anzutreten haben, automatisch Heimrecht bekommen.[1]

Die unterklassigen Vereine kämpfen zudem wiederum um den mit Geldpreisen verbundenen Titel als erfolgreichster Außenseiter. Dieser derzeit hauptsächlich von PMU gesponserte Nebenwettbewerb trägt die offizielle Bezeichnung Classement des Petits Poucets (auf Deutsch: „Däumlingswertung“). Mannschaften aus den Überseegebieten haben es 2017/18 nicht in den Hauptwettbewerb geschafft; als letzte schieden Étoile Matury aus Französisch-Guayana und die AS Excelsior Saint-Joseph von La Réunion in der 8. Runde aus. Dafür erreichten zwei Achtligisten den Hauptwettbewerb: der FC Still 1930 aus dem Elsass und der AC Houilles aus der Nachbarschaft von Paris.

ZweiunddreißigstelfinaleBearbeiten

Spiele am 6. bis 8. Januar 2018. L1, L2 bzw. D3 stehen für die Zugehörigkeit zur ersten bis dritten Liga, N2 bzw. N3 für die beiden landesweiten Amateurligen, R1 („Régional 1“) für die sechste, R2 und R3 für die siebte bzw. achte Ligenstufe.
Ergebnisse: n. V. = nach Verlängerung, i. E. = im Elfmeterschießen.

SechzehntelfinaleBearbeiten

Spiele am 23. bis 25. Januar 2018.

AchtelfinaleBearbeiten

Spiele am 6. bis 8. Februar 2018.

ViertelfinaleBearbeiten

Spiele am 27. Februar bis 1. März 2018.

HalbfinaleBearbeiten

Spiele am 17./18. April 2018.

FinaleBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

Belege und AnmerkungenBearbeiten

  1. Beschluss der FFF-Bundesversammlung vom April 2011