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Chevrolet Camaro (1966)

Sportwagen von Chevrolet, gebaut 1966-1970

Der Camaro ist ein Pony Car (ein Sportwagen) des US-amerikanischen Automobilherstellers Chevrolet, der zum General-Motors-Konzern (GM) gehört.

Das sportliche Auto entstand als Konkurrenz zum Mitte der 1960er-Jahre erfolgreichen Ford Mustang und wurde als typischer Vertreter der Pony Cars zu einem beliebten Sportwagen.

Hier die Übersicht aller Generationen.

Chevrolet
Chevrolet Camaro SS (1967)
Chevrolet Camaro SS (1967)
Camaro
Produktionszeitraum: 1966–1970
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
3,8–6,5 Liter
(104–280 kW)
Länge: 4690–4725 mm
Breite: 1840–1880 mm
Höhe: 1300 mm
Radstand: 2745 mm
Leergewicht: 1315–1645 kg
Nachfolgemodell Chevrolet Camaro (1970)

AllgemeinesBearbeiten

Laut Chevrolet leitet sich der Name „Camaro“ aus dem französischen Wort camarade ab, was sich mit „Kamerad“ oder „Freund“ übersetzen lässt. Das Projekt wurde unter dem Codenamen „Panther“ entwickelt und am 28. Juni 1966 dem Fachpublikum und Journalisten vorgestellt. Dieser Name wurde jedoch verworfen, weil zu diesem Zeitpunkt neue Chevrolet-Modelle mit „C“ im Namen (wie Corvette, Chevelle, Chevy II und Corvair) starten sollten. Während der Pressekonferenz wurde der Chevrolet Generalmanager Elliot M. "Pete" Estes von einem Journalisten gefragt: „Was ist ein Camaro?“. Seine kurze und knappe Antwort lautete: „A small, vicious animal that eats Mustangs“. Auf Deutsch: „Ein kleines, bösartiges Tier, das Mustangs isst!“[1]

Der Verkaufsstart erfolgte am 29. September 1966 mit dem ´67er Modelljahr. Im Kalenderjahr 1966 wurde noch rund 90.000 Camaros produziert.[2] Damit war der Wagen ein voller Verkaufserfolg.

Die Motorisierung des Camaro waren immer großvolumige V8-Motoren jenseits der 200 PS (ca. 150 kW). Ebenfalls angebotene Reihen-Sechszylinder, später V6-Maschinen, in den 1980er-Jahren auch Reihen-Vierzylinder, galten stets als „Sparversionen“, waren aber auch Basis und somit der Einstieg.

Die leistungsstarken SS-Modelle und der Z/28 zählen auch zu den Muscle-Cars.[3]

Alle Camaros der ersten Generation von 1966 bis 1969 wurden in den US-amerikanischen Werken der Fisher Body Co., welche eine GM Division war, in Norwood, Ohio und Van Nuys/Los Angeles, Kalifornien gebaut oder außerhalb der USA in Werken wie GM Continental in Antwerpen in Belgien, der Schweiz bei General Motors Suisse in Biel, GM de Venezolana in Caracas in Venezuela und GM del Peru in Lima in Peru sowie in der Yutivo Fabrik in Manila auf den Philippinen montiert. Dabei wurden die Fahrzeugteile in einer Holzkiste in die Montagewerke geliefert und dort zusammengebaut. Die Kisten wurden in Bloomfield, NJ bestückt und von GM Overseas Operations gemanagt. Es wurden komplette Karosserien, die Motoren und Getriebe sowie die Innenausstattung verpackt. Batterie, Reifen, Teile der Innenausstattung und ähnliches wurde in den Montageländern beschafft. Die Fahrzeuge erhielten eigene Fahrgestellnummern[4]

In den drei Produktionsjahren liefen rund 700.000 Fahrzeuge vom Band.[5]

MotorenBearbeiten

[6][7][8][9]

6-Zylinder ReihenmotorenBearbeiten

  • 3,8-l-R6 (230 cui): 104 kW (140 bhp), Bestellcode: L26
  • 4,0-l-R6 (250 cui): 116 kW (155 bhp), Bestellcode: L22

8-Zylinder V-MotorenBearbeiten

Small-Block-MotorenBearbeiten

  • 4,9-l-V8 (302 cui): 216 kW (290 bhp) (Z/28), Bestellcode: Z28
  • 5,0-l-V8 (307 cui): 149 kW (200 bhp) (ab Januar 1969), Bestellcode: L14
  • 5,4-l-V8 (327 cui): 157 kW (210 bhp) (bis Januar 1969), Bestellcode: LF7
  • 5,4-l-V8 (327 cui): 205 kW (275 bhp), Bestellcode: L30
  • 5,7-l-V8 (350 cui): 190 kW (255 bhp) (bis Januar 1969), Bestellcode: LM1
  • 5,7-l-V8 (350 cui): 184 kW (250 bhp) (ab Januar 1969), Bestellcode: L65
  • 5,7-l-V8 (350 cui): 220 kW (295 bhp) (SS350), Bestellcode: L48

Big-Block-MotorenBearbeiten

  • 6,5-l-V8 (396 cui): 242 kW (325 bhp) (SS396), Bestellcode: L35
  • 6,5-l-V8 (396 cui): 257 kW (350 bhp) (SS396), Bestellcode: L34
  • 6,5-l-V8 (396 cui): 280 kW (375 bhp) (SS396), Bestellcode: L78
  • 6,5-l-V8 (396 cui): 280 kW (375 bhp) (SS396, Aluminium-Zylinderkopf, 1968), Bestellcode: L78/L89
  • 7,0-l-V8 (427 cui): 313 kW (425 bhp) (COPO 9561, 1969), Bestellcode: L72
  • 7,0-l-V8 (427 cui): 316 kW (430 bhp) (COPO 9560, Aluminium-Motorblock, 1969), Bestellcode: ZL1

GetriebeBearbeiten

[10]

Der Camaro konnte mit verschiedenen manuellen und automatischen Getrieben bestellt werden. Zudem mit Lenkstockschaltung oder Wählhebel bzw. Schalthebel auf dem Mitteltunnel bzw. der Mittelkonsole je nach gewählten Optionen.

Getriebeart Bezeichnung Besonderheit Verfügbar in
1967 1968 1969
Handschaltung 3-Gang Saginaw X X
Handschaltung 3-Gang Borg-Warner verstärkte Ausführung X X
Handschaltung 3-Gang Muncie verstärkte Ausführung, 1967–68 nur für SS X X X
Handschaltung 4-Gang Saginaw Gussgehäuse für die kleineren Motoren X X X
Handschaltung 4-Gang Muncie Aluminiumgehäuse für die größeren Motoren einschl. Z/28 X X X
Automatik 2-Gang PowerGlide nicht für SS396, gern als Verwendung bei Dragraces X X
Automatik 2-Gang Torque-Drive Schaltung Manuell OHNE Kupplung X X
Automatik 3-Gang TH350 nur für SmallBlock X
Automatik 4-Gang TH400 nur für BigBlock, 1967–68 nur bei Motoren >325 HP (X) (X) X

Der Z/28 konnte grundsätzlich nur mit 4-Gang Handschaltung auf dem Mitteltunnel bestellt werden.

ModellgeschichteBearbeiten

1967Bearbeiten

 
Seitenansicht des Camaro SS
 
1967 Chevrolet Camaro Coupé Front

Der erste Camaro basiert auf der damals neu entwickelten X-Body-Plattform, für den Chevrolet Nova von 1968. Darauf aufbauend wurde die F-Body-Plattform entwickelt, die er sich auch mit seinem Schwestermodell Pontiac Firebird teilt. Diese war eine Universal-Plattform und umfasste die Bodengruppe von Windschutzscheibe/Spritzwand bis zum Heck. Die Front wurde mit einem zusätzlichen Stahlrahmen realisiert. Dies soll u. a. für eine Entkopplung der Fahrgastzelle vom Antrieb sorgen, da der Motor-/Getriebeträger mittels Gummiblöcken (Silentblöcke) mit der Karosserie verschraubt ist. Von Anfang an konnte der Camaro als Coupé oder Cabrio bestellt werden. Die Coupé-Version wird als Hardtop-Coupé bezeichnet, da die B-Säule fehlt. Die Zubehörliste umfasste knapp 80 Optionen, drei Hauptpakete und verschiedene Motorisierungen.[7]

Dabei konnte der Käufer aus vier Innenausstattungen wählen, die in acht Farben lieferbar waren und so zu 17 Varianten führten. Hinzu kamen 15 Außenfarben die mit den Innenfarben kombiniert 62 verschiedene Farbkombinationen zuließen. Ergänzt um ein vinylbezogenes Dach und verschiedene Streifenformen und -farben ergaben sich sehr viele Individuelle Varianten. Bei der Farbe könnten akzentuierende oder verbundene Farben gewählt werden.[11] Auf Grund der Lage des Zündschlosses in der Armaturentafel hat der Camaro keine Lenkradsperre.

 
1967 Chevrolet Camaro Heck

Trommelbremsen an allen Rädern waren Standard. Bremskraftverstärker oder Scheibenbremsen an der Vorderachse konnten optional geordert werden. Scheibenbremsen hatten nicht automatisch einen Bremskraftverstärker zur Folge, dieser musste getrennt bestellt werden, dies galt auch bei der SS-Option.

Alle Camaros der ersten Generation haben bereits eine Windschutzscheibe aus Verbundsicherheitsglas (VSG), die Seitenscheiben und die Heckscheibe bestehen aus Einscheibensicherheitsglas (ESG)[11] Front- und Heckscheibe sind eingeklebt.

Neben dem RS-Modell (für Rally-Sport) stieß das starke Super-Sport-Modell, kurz SS, auf größeres Interesse.

 
Chevrolet Camaro SS 350 Convertible (1967)

SS-OptionBearbeiten

Die Entscheidung zur SS-Option führte über die Bestellung der Option mit dem zugehörenden Motor. Sie beinhaltet eine andere Federung. Die Fahrzeuge erhielten mehrlagige Blattfedern, eine zweiflutige Auspuffanlage und bei Handschaltung eine stärkere Kupplung. Weiterhin wurde eine andere Motorhaube mit aufgesetzten, aber funktionslosen Lufteinlässen montiert. Optisch waren verschiedene Streifen möglich und die zusätzlichen „SS“-Embleme an den Kotflügeln, im Grill und auf dem Tankdeckel im Heckblech. Natürlich bekamen die Fahrzeuge die stärksten Motoren. Der 5,7-l-Motor (350 cui) hatte dann 220 kW (295 PS). Dieser Motor war in anderen Optionen nicht lieferbar.[12]

RS-OptionBearbeiten

 
1967 Chevrolet Camaro Coupé SS RS Front

Das RS-Paket konnte zu allen Modellvarianten (Basis, SS, Z/28) gebucht werden. Fahrzeuge mit der RS-Option erhielten einen anderen Grill, bei dem die Scheinwerfern hinter Abdeckklappen verborgen sind, die den Frontgrill auf die gesamte Fahrzeugbreite dehnen. Diese Klappen sind mit Elektromotoren betrieben und werden beim Einschalten der Scheinwerfer beiseite geschwenkt. Die Blicklichter sind dann unter der Stoßstange an den äußeren Enden der Front. Im Heck sind andere Rückleuchten verbaut. Die Rückfahrleuchten sind getrennt in die Heckschürze gebaut, dadurch sind die Rückleuchten komplett rot durchgefärbt.[12]

Z/28Bearbeiten

Im Dezember 1966 schuf Chevrolet einen der bekanntesten Optionen-Codes, den Z28. Er blieb unbeworben und war daher zunächst bei den Käufern unbekannt; es wurden 1967 nur 609 Einheiten des später Z/28 genannten Modells produziert. Das Paket umfasste u. a. einen speziellen 4,9-Liter-V8-Motor, Scheibenbremsen vorn, Sportfederung und ein 4-Gang-Schaltgetriebe der Firma Muncie[13][14]. Er war kaum mit anderen Optionen kombinierbar, allerdings war z. B. die RS-Option bestellbar, jedoch keine Klimaanlage. Den Z/28 gab es nur als Coupé. Mit diesem Auto sollte eine erfolgreiche Teilnahme an der „Club of America Trans Am“-Rennserie erreicht werden, zugelassen wurden jedoch nur frei verkäufliche Straßenfahrzeuge mit Motoren unter 305 cui, also kleiner als 5 Liter Hubraum. Die Leistung des Motors wurde mit 290 PS (216 kW) angegeben. Der Motor wurde kreiert indem die kurzhubige Kurbelwelle eines 283 cui Motors in einen 327 cui Motorblock eingesetzt wurde. Als Vergaser diente ein 800 cfm 4-fach Vergaser von Holley.[15] Der 302 cui wurde nur in der ersten Generation verwendet. Der Z/28 gilt als schwierig in der Handhabung, der hoch drehende Motor wird optimal bei 7500 min−1 geschaltet. Einmal in Fahrt, war er nur schwer zu schlagen und erreichte zahlreiche Rennsiege. Das 67er Modelljahr ist äußerlich nicht sofort erkennbar, weil auf Embleme oder andere Zeichen verzichtet wurde.

Der Motor des Z/28 wurde in nur leicht veränderter Form in der US-amerikanischen Motorsportserie Formula A und ihrem europäischen Gegenstück, der Europäischen Formel-5000-Meisterschaft, eingesetzt. Beginnend mit der Saison 1969, gingen alle folgenden europäischen Meistertitel an Fahrer, die diese Motoren einsetzten.[16][12]

Der Bekanntheitsgrad des Camaro stieg rapide nach dem Einsatz als Pace Car beim Indianapolis-500-Rennen.

PreiseBearbeiten

Der Einstiegspreis des Camaros lag knapp über dem des Ford Mustang, der mit 2.368 US-Dollar startete. Der Listenpreis bezieht sich auf die jeweils kleinste Motorisierung ohne weitere Optionen. In der dritten Spalte gerundete Preise nach aktueller Kaufkraft (Stand 2019).[17]

Typ oder Option Preis 1967 Preis 2019
Coupé R6 USD 2.466 USD 17.700
Cabriolet R6 USD 2.704 USD 19.400
Coupé V8 USD 2.572 USD 18.500
Cabriolet V8 USD 2.809 USD 20.200
Wichtigsten Optionen:
Z22 = Rally Sport Paket USD 100 USD 719
Z27 = Super Sport Paket mit L48 5,7 L USD 200 USD 1.437
Z28 = Special Performance Paket mit Z28 5,0 L USD 340 USD 2.443

1968Bearbeiten

 
1968 Chevrolet Camaro Cabriolet Front

Neben leichten optischen Veränderungen wurde die Federung der Hinterachse überarbeitet. Statt einer einfachen Blattfeder wurde je nach Motorisierung oder gewählter Option eine mehrschichtige Blattfeder verbaut. Die Stoßdämpfer wurden anders abgestuft. Darüber hinaus wurde der fahrerseitige Stoßdämpfer auf die andere Seite der Achse gesetzt, d. h. Beifahrerseite war der Stoßdämpfer in Fahrrichtung an der vorderen Seite angebracht, auf der Fahrerseite in Fahrtrichtung auf der hinteren Seite der Achse. Ebenso änderte sich hier der obere Anlenkpunkt des Dämpfers. Der jetzt nicht mehr hinter, sondern in Fahrtrichtung vor der Achse sitzt. Modelle mit dem 12-Schrauben-Differential erhielten die mehrschichtige Blattfeder (Das Standarddifferential hat 10 Schrauben für den Deckel.) Das schließt alle SS-Versionen und den Z/28 mit ein, sowie die 5,4-l (327 cui) Motoren mit 275 PS und manuellem 4-Gang-Schaltgetriebe. Alle anderen liefen mit der Einfachblattfeder vom Band.[18] Bei den Bremsen änderte sich nichts. Allerdings enthielt die Option Scheibenbremsen nun auch gleich den Bremskraftverstärker.

Es gab neue Farben. So konnte zu Beginn des 68er Modelljahres aus 7 Innenfarben und 15 Außenfarben gewählt werden. Zusätzlich war es möglich, stoffbezogene Sitze mit einem „Houndstooth“, zu deutsch „Hundezahn“ oder „Hahnentritt“, genannten Muster zu bestellen. 64 Innen-Außen-Farbkombis waren nun möglich. Im Laufe des Modelljahres gab es neue Außenfarben. Die Anzahl blieb gleich, jedoch entfiel z. B. Tuxedo Black und weitere, so dass andere Farben hinzukamen.[11]

Die vorderen Blink-Standleuchten-Kombination wurde von rund in rechteckig/oval geändert. Und der Grill bekam eine deutlichere V-Form. Im Heck erhielten die Rückleuchten ein geändertes Design. Sie sind größer und haben eine Chromtrennleiste zwischen den Kammern. Zusätzlich hat der 1968er Camaro vorn seitliche orange und hinten seitliche rot Positionslichter, welche eine Forderung der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) per Gesetz waren. Direkt hinter den Scheinwerfern wurde jetzt das Emblem für die Motorgröße angebracht. Statt runder Außenspiegel wurden nun rechteckige Spiegel verbaut. Ein Außenspiegel für die Beifahrerseite war sowohl 1967 wie 1968 nicht ab Werk verfügbar. Das kleine Dreiecksfenster der Türen entfiel zugunsten eines vollständig zu öffnenden Seitenfensters. Dafür wurden Fahrzeuge, ohne die optionale Klimaanlage, jetzt mit einer „Astro-Ventilation“ genannten Zuführung für Außenluft ausgestattet. Diese führt Frischluft in zwei seitlich im Armaturenbrett eingebaute und einstellbare Lüftungsdüsen. Das Luftvolumen wird dabei mittels eines Schieberegler jeweils in der äußeren Fußraumverkleidung geregelt. Das Armaturenbrett, die A-Säulen und die Armlehnen wurden mit zusätzlichen Polsterungen versehen. Eine Holzmaserung (Nussbaum) für das Mittelteil des Armaturenbretts war jetzt verfügbar.[8]

 
Logo am Chevrolet Camaro 1967

Die Mittelkonsole, erhielt, sofern diese geordert wurde, ein völlig neu gestaltetes Aussehen.

Die serienmäßigen kurzen hinteren Hörner der Stoßfänger, die sowohl in 1967 als auch in 1969 Verwendung fanden, wurden 1968 nicht montiert. Sie sind unmittelbar vor Beginn der Produktion 1968 gestrichen worden. (Obwohl sie auf dem Stoßfänger des 68er Models installiert werden können.) Ab dem 1968er Modelljahr konnten optional Front- und Heckspoiler ab Werk bestellt werden.[11]

 
Logo am Chevrolet Camaro ab 1968

Lautet beim 67er Model der große Schriftzug auf Motorhaube und Heckklappe noch Chevrolet und in einem kleineren „Kasten“ das Wort Camaro, so ist es beim 1968er umgekehrt. Hier steht jetzt groß Camaro und klein darunter by Chevrolet.

Auf Grund gesetzlicher Forderungen musste ab 1968 die Fahrgestellnummer von außen lesbar sein. Daher wurde ein schmaler Blechstreifen mit der Nummer unter einem Ausschnitt auf der Fahrerseite des Armaturenbrett angebracht und konnte nun durch die Windschutzscheibe gelesen werden. Gleiches wird noch immer bei modernen Fahrzeugen praktiziert. Bisher waren die Fahrgestellnummern an der A-Säule der Fahrertür angebracht.[19][20][21]

 
1968 Chevrolet Camaro Coupé Front mit Motorhaube aus Zubehör

SS-OptionBearbeiten

Für das neue Modelljahr änderte sich wenig. Der Basis-Motor des SS war weiterhin der 5,7-l-Motor (350 cui) mit 220 kW (295 PS). Darüber hinaus konnten jetzt aber die „Big-Blocks“ mit 6,5 Liter (396 cui) und bis zu 280 kW (375 PS) geordert werden. Auch die Ausführungen mit Aluminiumzylinderköpfen waren verfügbar.

RS-OptionBearbeiten

Auch 1968 konnte die RS-Option bestellt werden. Die größte Änderung betraf den Antrieb der Scheinwerferklappen. Diese werden jetzt mit Vakuumzylindern angetrieben, welches vom Vergaserunterdruck abgenommen wird. Die Rückfahrleuchten sind auch hier in der Heckschürze verbaut.[20]

Z/28Bearbeiten

Der Bekanntheitsgrad der Z/28-Option stieg und es wurden davon 7199 Einheiten verkauft. Anfangs des 68er Modelljahres hatte der Z/28 noch die Hubraumangabe „302“ an den vorderen Kotflügeln. Im Laufe des Modelljahres wurde dies geändert, hier ist jetzt statt der Hubraumangabe das Z/28-Logo angebracht. Der 302 cui des Z/28 bekam nun eine Cross-Ram-Ansaugbrücke mit zwei 4-Fach 500 cfm Vergasern von Holley.[15][22]

PreiseBearbeiten

Der Listenpreis bezieht sich auf die jeweils kleinste Motorisierung ohne weitere Optionen. In der dritten Spalte gerundete Preise nach aktueller Kaufkraft (Stand 2019).[17]

Typ Preis 1968 Preis 2019
Coupé R6 USD 2.588 USD 17.900
Cabriolet R6 USD 2.802 USD 19.300
Coupé V8 USD 2.694 USD 18.600
Cabriolet V8 USD 2.908 USD 20.100
Wichtigsten Optionen:
Z22 = Rally Sport Paket USD 100 USD 690
Z27 = Super Sport Paket mit L48 5,7 L USD 200 USD 1.379
Z28 = Special Performance Paket mit Z28 5,0 L USD 380 USD 2.621

1969Bearbeiten

 
1969 Chevrolet Camaro Coupé Seitenansicht
 
1969 Chevrolet Camaro Coupé Seitenansicht

Es gab größere offensichtliche optische Überarbeitungen, wobei die Motorhaube, die Kofferraumklappe und das Dach unverändert blieben. Zusätzlich zur normalen flachen Motorhaube gab es die Haubenvariante für die SS-Modelle. Hierbei wurden auf der Haube zwei Lüftungsschlitze (ohne Funktion) simuliert. Optional konnte ab 1969 die „Cowl-Induction“ Haube für die SS-Varianten und den Z/28 geordert werden, die bei den „COPOs“ (Central Office Purchase Order) Serie war. Bei dieser wird über eine Vakuumverbindung zum Vergaser durch den Unterdruck beim Beschleunigen eine Klappe geöffnet, um kalte Luft vor der Windschutzscheibe in den Luftfilter zu leiten. Bei hoher Geschwindigkeit wird diese Luft regelrecht in den Luftfilter gepresst. So soll eine Leistungssteigerung erreicht werden. Die „Cowl-Induction“-Haube wurde als Fiberglasausführung auch beim Chevrolet Händler angeboten. Diese konnte der willige Kunde erwerben und selbst montieren. Die 1969 Modelle sind durch die Karosserieveränderungen etwas länger und breiter. Er kann deutlich von den beiden vorhergehenden Baujahren unterschieden werden.[23]

 
1969 Chevrolet Camaro Coupé Granat Rot

Die Karosserie erhielt seitlich an den Kotflügeln stark ausgeprägte Kanten. In das Blech der Seitenwand vor den Hinterrädern wurde ein „Lamellen“-Abdruck gepresst, ähnlich Haifischkiemen. Bei den Optionen Z21 und Z22 wird dies zusätzlich mit einer Chromblende überlagert. Der Kühlergrill wurde in einer nach hinten fliehenden V-Form gestylt und der Randbereich des Grills in Wagenfarbe lackiert, die Scheinwerfer treten deutlich hervor. Nur bei den SS-Modellen und dem Z/28 ist das Gitter des Grills schwarz. Die Basismodelle haben ein silbernes Gitter in der gleichen Farbe wie die Scheinwerferringe. Die Front erscheint aggressiver. Die Blink-Standleuchten-Kombination wandert in die Frontschürze.

 
1969 Chevrolet Camaro Coupé Heckansicht

Optional konnte die Frontstoßstange in Wagenfarbe lackiert bestellt werden. Diese Option beinhaltete eine leicht anders geformte Stoßstange mit anderen Halterungen, die sie näher an die Karosserie bringt. Sowie eine, von Chevrolet „Endura“ genannte, harte (hartgummiähnliche) Beschichtung, die in Wagenfarbe lackiert wurde. Die Front bekam dadurch ein moderneres Aussehen.[11][9]

Auch die Rücklichter wurden neu gestaltet und sind jetzt mit drei statt zwei Kammern ausgestattet. Bei den Z21- und Z22-Optionen sind die senkrechten Streben mit einer Chromleiste versehen. Auch hier können Basis- und RS-Modelle unterschieden werden.

Der Tankeinfüllstutzen, welcher bei den vorangegangenen Modelljahren als ein Emblem zwischen den Rückleuchten angeordnet ist, wurde hinter das Kennzeichen unter die Stoßstange verlagert. Dies erfolgte auch im Hinblick auf den Unfallschutz. Beim 1967 und 1968 wird der Tankstutzen noch durch den Kofferraum geführt und konnte so bei einem Heckaufprall beschädigt werden. Es bestand dann die Gefahr, dass Benzin austrat und sich entzündete. Beim 1969 wurde die Gefahr deutlich gemindert, da der Tank keine Verbindung in den Innenraum mehr hatte.

Die Cowl Tag oder Trim Tag genannte Plakette mit den wesentlichen Angaben zum Fahrzeug, wie Montagezeitpunkt und Grundversion sowie dessen Ausstattung, wie Farben und Sitze erhielt eine andere Codierung.

1969 gab es eine größere Farbauswahl. 20 Lackfarben waren verfügbar, hinzu kam auch die Möglichkeit den Schwellerbereich sowie das Dach farblich mit einer Akzentfarbe abzusetzen. Hier waren zusätzlich sechs Optionen wählbar. Im Innenraum waren nur noch sechs Farben wählbar, einschließlich des „Houndstooth“ gab es für innen und außen 67 Farbkombinationen. 1969 entfiel die Möglichkeit der Wahl einer vorderen Sitzbank komplett. Obwohl der Camaro als 2+2 sitziges Coupé oder Cabriolet ausgewiesen ist, war es möglich, dass beim Händler ein zusätzlicher mittleren Beckengurt bestellt werden konnte.[9]

 
1969 Chevrolet Camaro Coupé individualisierter Innenraum

Im Innenraum gab es ein überarbeitetes Armaturenbrett und komfortablere Sitze mit Kopfstützen als Standard. Das Armaturenbrett hatte nun quadratische statt bisher runder Geschwindigkeitsanzeigen und Drehzahlmesser bzw. Tankanzeigen. Die Maserung des Holzimitats wechselte auf Palisander. Das Zündschloss, welches vorher im Armaturenbrett saß, wurde in die Lenksäule verlegt. Damit erhielt der Camaro erstmals ein Lenkradschloss. Die „Astro-Ventilation“ wurde um regelbare Luftauslässe in der seitlichen Verkleidung im Fahrer- und Beifahrerfußraum ergänzt. Die Regelung des Luftvolumen erfolgt getrennt für oben und unten jeweils mittels eines Schieberegler in der äußeren Fußraumverkleidung.

Zum Beginn des Jahres 1969 wurde der 210 PS (157 kW) starke 5,4-l-Motor (327 cui) gegen einen neuen 5,0-l-Motor (307 cui) mit 200 PS (149 kW) getauscht. Es gibt einen elektrischen Warnton, der bei eingestecktem Zündschlüssel und geöffneter Tür erklingt. Heute noch bei Mercedes zu finden, bietet der Camaro ebenfalls eine Fußfeststellbremse und einen T-Griff zum Lösen. Die Betätigung des Fernlichts erfolgt mittels Fußschalter.[24][23]

Ab 1969 bekamen alle Versionen mit den 12-Schrauben-Differentialen und alle Fahrzeuge mit 5,7-l-Motor (350 cui) eine Mehrfachblattfeder. Ob eine 4-lagige oder 5-lagige Feder verbaut wurde, war am Ende eine Entscheidung des Fahrzeuggewichtes, welches je nach gewählten Optionen (z. B. Klimaanlage oder Servolenkung) variiert. Fahrzeuge mit 5,0-l- (307 cui) und 5,4-l-Motoren (327 cui) behielten auch hier die Einfachfeder an der Hinterachse.

 
1969 Chevrolet Camaro RS Front individualisiert

SS-OptionBearbeiten

Die Option für die Bestellung des SS erhielt nun den Bestellcode RPO Z27. Der 5,7-l-Motor (350 cui) hatte jetzt 224 kW (300 PS). Auch die Big-Blocks waren weiterhin verfügbar. Eine Steigerung war jedoch noch mit den COPO-Varianten möglich.

RS-OptionBearbeiten

 
Chevrolet Camaro RS (1969)

Die RS-Front wurde ebenfalls komplett überarbeitet und neu gestaltet. Die Scheinwerferklappen haben drei transparente Streifen bekommen und sind wie auch der Rand des Grills sind Wagenfarbe lackiert. Der eigentliche Grill erhielt eine ovale Form und ist in schwarz gehalten. Durch diesen Design verliert der Grill jedoch die extreme V-Form und wird grundsätzlich flacher.[11] Die Rückleuchten der RS-Modelle erhielten eine waagerechte Chromstrebe, die o. g. Basis zwei senkrechte Streben. Beim RS sitzen die Rückfahrscheinwerfer in die Heckschürze.

Z/28Bearbeiten

Für den Z/28 des Modelljahres 1969 gab es keine tiefgreifenden Änderungen. Dem 1969 wurde ein neuer Schalthebel von Hurst spendiert. Der Motor wurde unverändert beibehalten, die Ausstattung nicht geändert. Wie weiter oben beschrieben, konnte nun die Cowl-Induction Haube bestellt werden. Es wurden 20302 Fahrzeuge ausgeliefert. Auf den Straßen sind jedoch deutlich mehr Z/28 zu zählen. Die Basismodelle wurden und werden sehr gern mit den Emblemen des Z/28 wie auch der SS-Varianten versehen und als sogenannte „Clone“ oder „Tributecars“ bewegt. Heute zählt der Z/28 zu den begehrtesten und gesuchtesten Fahrzeugen, gute Modelle werden auf einschlägigen Portalen und bei Auktionen um die 80.000 EUR gehandelt.

PreiseBearbeiten

Der Listenpreis bezieht sich auf die jeweils kleinste Motorisierung ohne weitere Optionen. In der dritten Spalte gerundete Preise nach aktueller Kaufkraft (Stand 2019).[17]

Typ Preis 1969 Preis 2019
Coupé R6 USD 2.638 USD 17.300
Cabriolet R6 USD 2.852 USD 18.700
Coupé V8 USD 2.727 USD 17.900
Cabriolet V8 USD 2.941 USD 19.300
Wichtigsten Optionen:
Z22 = Rally Sport Paket USD 125 USD 792
Z27= Super Sport Paket mit L48 5,7 L USD 281 USD 1.839
Z28 = Special Performance Paket mit Z28 5,0 L USD 435 USD 2.847

COPOBearbeiten

Die große Neuigkeit war jedoch die Verfügbarkeit eines 7-Liter-V8-Motors mit 425 PS (317 kW). Die ersten Autos wurden von Autohäusern umgebaut, eines der bekanntesten war der Yenko Camaro 427. Chevrolet lieferte die Autos mit dem Motor in einer Holzkiste, komplettiert wurden sie erst von den Händlern. Diese Ausführungen konnten nur über das COPO-System von ausgewählten Händlern bestellt werden.

In den Schatten gestellt wurden diese modifizierten Camaro durch den ZL1 von Chevrolet, speziell entworfen zur Teilnahme an „NHRA Super Stock“-Rennen. Grundlage war ein SS mit 6,5-Liter-V8-Motor und 375 PS (280 kW), der mit Sportfahrwerk, Scheibenbremsen vorn und einem verstärkten 4-Gang-Getriebe ausgestattet wurde. Statt des normalen Motors wie er von den Händlern eingebaut wurde, bekam der ZL1 den ersten von Chevrolet hergestellten Aluminium-Motor. Die Leistung wurde im Zulassungsschein mit 430 PS (321 kW) angegeben. Einige – speziell für den Renneinsatz konzipierte – Motoren erreichten sogar bis zu 580 PS (433 kW). Es dürfte sich damit um den leistungsstärksten Motor handeln, der von Chevrolet im Handel angeboten wurde.[25]

Erreicht wurden solche hohen Werte durch Maßnahmen wie die Kompressionssteigerung (von damals üblichen 8,5:1–10,5:1) auf 12,5:1. Diese Leistung hatte ihren Preis: der ZL1 kostete für die damalige Zeit hohe 7200 US-Dollar und damit etwa doppelt so viel wie der zugrundeliegende SS Camaro. Durch den hohen Preis waren die Autos schwer absetzbar und der Verkauf dauerte bis Anfang der Siebziger. Für die Rennen war eine Mindestproduktion von 50 Autos vorgeschrieben, Chevrolet produzierte 69 Einheiten. Aufgrund seiner Besonderheiten und der geringen Stückzahl hat der ZL1 heute einen hohen Sammlerwert. Fahrzeuge erzielten bei Auktionen Preise von 300.000 bis 500.000 US-Dollar. Am 11. Januar 2018 wurde bei der Mecum Auktion in Kissimmee/Florida zwei originale und restaurierte ZL1 als Paar, bestehend aus der Nr. 30 in Hugger Orange und der Nr. 18 in Dusk Blue, verkauft. Die Auktion (LOT T150) schloss mit einem Komplettpreis von 1.210.000 US-Dollar.[26]

Der gewachsene Camaro der zweiten Generation erschien im Sommer 1970 (sogenanntes Modelljahr 1970½). Aufgrund der späten Einführung des Folgemodels erreichte das 1969 Modelljahr die höchste Verkaufszahl der ersten Generation.

Der Camaro im FilmBearbeiten

Für „2 Fast 2 Furious“ von 2003 wurden mehrere Camaro SS Coupés von 1969 verwendet, die für den Film als „Yenko S/C“ umgestaltet wurden (sog. „Clones“). Ein Fahrzeug wurde bei einem Stunt mit einer Yacht zerstört.[27]

Im 2013 erschienen Teil „Fast and Furios 6“ ist ein oranger 1967 Camaro SS Teil der Fahrzeugflotte des Teams um Dominic Toretto und Brian O'Conner.[28]

Ein Camaro Cabrio mit RS-Option von 1967 wurde im Kinofilm „Petulia“ aus dem gleichen Jahr verwendet.[29]

Im Musikvideo zum Song Stylo der britischen Band Gorillaz wurde ein Chevrolet Camaro von 1969 verwendet.[30]

In der amerikanischen Fantasyserie „The Vampire Diaries“ fährt Damon Salvatore (Ian Somerhalder) einen blauen Chevrolet Camaro Cabriolet von 1969.[31]

Ein 1967 Camaro wird von „Christine“ einem Plymouth Fury von 1958 an einer Tankstelle zerstört. Die Regie im Film von 1983 führte Steven Spielberg.[32]

„Erin“ wird ein 1969 Chevrolet Camaro Z/28 genannt, welcher auf einer Liste von zu stehlenden Fahrzeugen im Film „Gone in 60 Seconds“, auf Deutsch: "Nur noch 60 Sekunden" steht.[33]

Im Kinofilm „CHiPs“ von 2017 fährt der Charakter Frank „Ponch“ Poncherello einen roten 1969er Z/28 mit RS-Package.[34]

Technische DatenBearbeiten

Technische Daten Chevrolet Camaro 1. Generation (Serienmodelle)
Chevrolet Camaro 230 250 302-4bbl

(nur Z/28)

307-2bbl

(ab 01/1969)

327-2bbl

(bis 12/1968)

327-4bbl

(bis 12/1968)

350 350-4bbl

(1969)

350-4bbl

(1969)

396
Motorart Ottomotor
Motorarbeitsverfahren Viertakt
Motorbauart 6-Zylinder-Reihenmotor 8-Zylinder-V-Motor
Gabelwinkel 90°
Hubraum 3769 cm³ 4093 cm³ 4942 cm³ 5031 cm³ 5354 cm³ 5733 cm³ 6489 cm³
Bohrung × Hub 98,4 mm × 82,6 mm 98,4 mm × 89,7 mm 101,6 mm × 76,2 mm 98,4 mm × 82,6 mm 101,6 mm × 82,6 mm 101,6 mm × 88,4 mm 104 mm × 95,5 mm
max. Leistung bei 1/min 104 kW (142 SAE-PS)
bei 4400
114 kW (157 SAE-PS)
bei 4200
216 kW (290 SAE-PS)
bei 5300
149 kW (200 SAE-PS)
bei 4600
157 kW (213 SAE-PS)
bei 4600
205 kW (279 SAE-PS)
bei 4800
220 kW (299 SAE-PS)
bei 4800
190 kW (259 SAE-PS)
bei 4800
224 kW (305 SAE-PS)
bei 4800
243 kW (330 SAE-PS)
bei 4800
max. Drehmoment bei 1/min 310 SAE-Nm bei 1600 332 SAE-Nm bei 1600 393 SAE-Nm bei 4800 407 SAE-Nm bei 2400 451 SAE-Nm bei 2400 501 SAE-Nm bei 3200 536 SAE-Nm bei 3200 516 SAE-Nm bei 3200 536 SAE-Nm bei 3200 578 SAE-Nm bei 3200
Verdichtung 8,5 : 1 11,0 : 1 9,0 : 1 10,25 : 1 10,5 : 1 9 : 1 10,25 : 1
Gemischaufbereitung ein Fallstrom-Einfachvergaser ein Fallstrom-Vierfachvergaser ein Fallstrom-Doppelvergaser ein Fallstrom-Vierfachvergaser
Ventilsteuerung seitliche Nockenwelle zentrale Nockenwelle
Nockenwellenantrieb Zahnräder Kette
Kühlung Wasserkühlung
Getriebe, serienmäßig 3- oder 4-Gang-Getriebe, Lenkrad- oder Mittelschaltung (Z/28 nur manuelles 4-Gang-Getriebe)
Schaltung Lenkrad- oder Mittelschaltung (Z/28 nur Mittelschaltung)
Getriebe, optional Powerglide-Zweistufenautomatik, später auch Turbo-Hydramatic-Dreistufenautomatik
Antriebsart Hinterradantrieb
Radaufhängung vorn ungleich lange Dreieckslenker, Schraubenfedern
Radaufhängung hinten Starrachse, halbelliptische Blattfedern
Bremsanlage, serienmäßig Vierrad-Trommelbremsen
Bremsenanlage, optional Bremskraftverstärker, vordere Scheibenbremsen mit Durchmesser 27,9 cm
Lenkung Kugelumlauflenkung
Servounterstützung, Lenkung optional
Karosserie Stahlblech, selbsttragend
Spurweite vorn 1515 mm
Spurweite hinten 1510 mm
Radstand 2745 mm
Abmessungen 4690 mm × 1840 mm × 1300 mm
Abmessungen, MJ 1969 4725 mm × 1880 mm × 1300 mm
Leergewicht 1315–1492 kg 1322–1499 kg 1475 kg 1530 kg 1380–1557 kg 1401–1578 kg 1417–1594 kg 1460–1570 kg 1535–1645 kg
Höchstgeschwindigkeit 150–160 km/h 150–165 km/h 210 km/h 180–190 km/h 170–180 km/h 175–190 km/h 180–195 km/h 160–205 km/h 165–215 km/h 200–225 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h nicht angegeben
Verbrauch ca. 14–17 l/100 km N ca. 18 l/100 km S ca. 12–19 l/100 km S ca. 15–19 l/100 km S ca. 16–20 l/100 km S ca. 17–21 l/100 km S ca. 15–20 l/100 km S ca. 16–21 l/100 km S ca. 17–22 l/100 km S

Quelle:[35][36][22]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Chevrolet Camaro (1966) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • GM Suisse
  • Die F-Body-Nation ist eine deutschsprachige Community zum Camaro
  • Camaros.org Umfangreiche Sammlung über alle Einzelheiten zum Camaro der 1. Generation (engl.), einschl. Zahlen, Daten, Fakten, Fotos und Zeichnungen
  • Quelle für Prospektmaterial ist das GM Heritage Center (engl.)
  • Daten und Decodierungen zu Ausstattung und Technik findet sich auf Chevy Camaro (engl.)
  • „How to restore your camaro“ liefert Antworten und Beschreibungen auf Fragen zur Restauration (engl.)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. How did the Chevy Camaro get its name? 8. August 2017, abgerufen am 5. August 2019 (englisch).
  2. General Info - Camaro FAQ. Abgerufen am 5. August 2019.
  3. John Gunnell: Muscle Cars Field Guide: American Supercars 1960-2000 (Warman's Field Guides). Krause Publications, 2004, ISBN 978-0-87349-869-2, S. 400.
  4. Camaro Foreign Assembly Plants. Abgerufen am 19. Mai 2019.
  5. General Info - Camaro FAQ. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  6. Camaro History 1967–1969
  7. a b GM Chevrolet: 1967 Chevrolet Camaro Verkaufsprospekt. In: GM Heritage Center. Abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  8. a b GM Chevrolet: 1968 Chevrolet Camaro Verkaufsprospekt. In: GM Heritage Center. GM Heritage Center, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  9. a b c GM Chevrolet: 1969 Chevrolet Camaro Verkaufsprospekt. In: GM Heritage Center. GM Heritage Center, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  10. Camaro - Transmission. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  11. a b c d e f Kraushaar, Andy, 1953-: Original Chevrolet Camaro 1967–1969 : the restoration guide. Beverly, MA 2019, ISBN 978-0-7603-6591-5.
  12. a b c GM Heritage Center: Vehicle Information Kit 1967. (PDF) In: https://www.gmheritagecenter.com/. GM Heritage Center, 2016, abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  13. CONTENTdm. Abgerufen am 5. August 2019.
  14. Chevrolet Muncie Transmission Plant. Abgerufen am 5. August 2019.
  15. a b Heacock Classic: 1969 Chevrolet Camaro Z/28 – The Other Pony Car. 20. März 2015, abgerufen am 14. September 2019 (englisch).
  16. Wolfgang Klopfer: Formula 5000 in Europe. Books on Demand 2004, ISBN 978-3-8334-0545-7, S. 7.
  17. a b c Camaro Factory Options Price List. In: Camaros.org. Abgerufen am 11. November 2019 (englisch).
  18. Camaro Chassis - Suspension, Axle, Brakes, & Wheels. Abgerufen am 17. Mai 2019.
  19. CRG Visual ID 1968 Model HyperTable. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  20. a b GM Heritage Center: Vehicle Information Kit 1968. (PDF) In: https://www.gmheritagecenter.com/. GM Heritage Center, 2016, abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  21. Camaro - 67-69 Camaro Model Information. Abgerufen am 11. Mai 2019.
  22. a b GM Chevrolet: 1968 Chevrolet Camaro Z/28 Verkaufsprospekt. In: GM Heritage Center. GM Heritage Center, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  23. a b GM Heritage Center: Vehicle Information Kit 1969. (PDF) In: https://www.gmheritagecenter.com/. GM Heritage Center, 2016, abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  24. CRG Visual ID 1969 Model HyperTable. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  25. Camaro Research Group. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  26. The 1969 Camaro ZL1 Offering | T150 | Kissimmee 2018. Abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  27. Internet Movie Cars Database: Transformers (2007), 1969 Chevrolet Camaro Yenko S/C Replica
  28. The Cars Of Fast And Furious 6. Abgerufen am 8. September 2019 (englisch).
  29. Internet Movie Cars Database: Petulia (1967), 1967 Chevrolet Camaro RS
  30. GORILLAZ: GOOD USE OF FIRST-GEN CAMARO. POOR CHOICE OF HOOD SCOOP. « Autoculture. In: autoculture.org. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  31. Vampire Diaries FANDOM Fahrzeuge. In: FANDOM-TV-Community. FANDOM, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  32. admin: All the Cars in "Christine" (1983). 19. April 2017, abgerufen am 15. Oktober 2019 (amerikanisches Englisch).
  33. Gone in 60 Seconds (2000) - IMDb. Abgerufen am 15. Oktober 2019.
  34. Chevrolet Camaro in "CHIPs". Abgerufen am 2. November 2019.
  35. Automobil Revue, Katalognummern 1967, 1969 (techn. Daten)
  36. Chevrolet small-block engine. In: Wikipedia. 16. Juli 2019 (wikipedia.org [abgerufen am 23. Juli 2019]).