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Der Chevrolet Serie H war ein Mittelklasse-PKW, der zwischen 1914 und 1916 von Chevrolet als Einstiegsmodell hergestellt wurde. Das Fahrzeug wurde Ende 1913 eingeführt und war als 5-sitziger Tourenwagen Modell H-4 „Baby Grand“ und 2-sitziger Roadster Modell H-2 „Royal Mail“ zu haben. Den Tourenwagen gab es in Grau oder pflaumenfarbig mit schwarzem Fahrgestell und grauen Rädern. Die Wagen hatten Vierzylinder-Blockmotoren mit hängenden Ventilen. Die Maschine mit 2802 cm³ Hubraum entwickelte eine Leistung von 24 bhp (17,6 kW). Die Motorkraft wurde über eine Konuskupplung und ein Dreiganggetriebe mit Handschaltung an die Hinterräder weitergeleitet. Die Hinterräder waren mit Außenbandbremsen versehen. Die Verkaufspreise lagen bei 750,-- US-$ für den Roadster und 875,-- US-$ für den Tourer.

Chevrolet
Chevrolet Series H-2 Royal Mail Roadster 1915
Chevrolet Series H-2 Royal Mail Roadster 1915
Serie H
Produktionszeitraum: 1914–1916
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Tourenwagen, Roadster
Motoren: Ottomotor:
2,8 Liter (18 kW)
Länge:
Breite:
Höhe:
Radstand: 2642–2692 mm
Leergewicht: 895–1133 kg
Nachfolgemodell Chevrolet Serie F

1915 wurde der Radstand um 2″ auf 2.692 mm verlängert. Die Modelle H-2 und H-4 wurden weiter gebaut; lediglich der Preis des Tourers H-4 sank auf 850,-- US-$. Dazu kam ein drittes Modell, ein 2-sitziger Sport-Roadster mit der Bezeichnung Modell H-3 „Amesbury Special“. Diese Luxusausführung wurde für 985,-- US-$ angeboten.

1916 verschwand der teure Amesbury Special wieder. Stattdessen wurde das Modell H-2½ „Special Roadster“ zum Preis von 750,-- US-$ eingeführt. Die beiden anderen, nach wie vor erhältlichen Varianten H-2 und H-4 kosteten nun nur noch 720,-- US-$ und gehörten dennoch zu den teureren Angeboten von Chevrolet.

Im Folgejahr ersetzte die Serie F die Serie H.

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark, Jr.: Standard Catalog of American Cars, 1805–1942. Krause Publications, Iola WI 1985, ISBN 0-87341-045-9.