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Chevrolet Silverado
Hersteller: Chevrolet
Produktionszeitraum: 1998–
Vorgängermodell: Chevrolet C-Serie
Nachfolgemodell:

Der Chevrolet Silverado ist ein Pick-up-Modell des US-amerikanischen Autoherstellers General Motors. Auch in den aktuellen Modellen weist er die typischen Stilmerkmale amerikanischer Pick-up-Trucks auf: eine große Fahrerkabine, optional mit zweiter Sitzbank, starken Motorisierungen, einer offenen Ladefläche und Leiterrahmen. Die Modellversion mit zweiter Sitzbank (Doppelkabine) ist sowohl zwei- als auch viertürig erhältlich.

Der Silverado ist das Volumenmodell von Chevrolet, der Pickup rangiert hinter der Ford F-Serie auf Platz zwei der Zulassungsstatistik, wobei hier die Zulassungen des fast baugleichen GMC Sierra nicht eingerechnet sind.

Diese Art von Pickups findet man in den USA auf dem Land häufig vor. Der Silverado baut auf der gleichen Plattform wie der Chevrolet Tahoe und Chevrolet Suburban (beziehungsweise GMC Yukon und Yukon XL bzw. Cadillac Escalade), insoweit weisen alle diese Modelle hinsichtlich Karosseriemerkmalen und Innenraumdesign Ähnlichkeiten auf.

Inhaltsverzeichnis

Silverado (1998–2007)Bearbeiten

GMT800
 
Produktionszeitraum: 1998–2007
Bauformen: Pick-up
Motoren: Ottomotoren:
4,3–8,1 Liter
(142–257 kW)
Dieselmotor:
6,6 Liter (231 kW)
Länge: 5159–6324 mm
Breite: 1994–2024 mm
Höhe: 1798–1963 mm
Radstand: 3022–4000 mm

Der Silverado auf der GMT800-Plattform wurde 1998 als 1999er-Modell auf den US-Markt eingeführt. Die formale Öffentlichkeitspremiere erfolgte auf der North American International Auto Show (NAIAS) 1998.[1] Die vorherige Generation aus der C-/K-Serie wurde noch ein Jahr lang weiter produziert. Die Motorenpalette reichte vom 4,3-l-V6-Motor mit einer maximalen Leistung von 142 kW (193 PS) bis zum 6-l-V8-Motor mit einer maximalen Leistung von bis zu 257 kW (349 PS) im Silverado SS[2] (Super Sport).

Im Modelljahr 2004 wurde die Hybridvariante als erstes Hybridfahrzeug von GM überhaupt, basierend auf dem 5,3-l-V8-Motor eingeführt. Es handelte sich um einen sogenannten Mildhybrid, bei dem der Elektromotor den Ottomotor beim Beschleunigen unterstützt.[3]

Vom Silverado gab es auch eine Heavy-Duty-Variante zum Ziehen und Transportieren schwerer Lasten. In Verbindung damit wurde ein 6,0-l-V8-Motor, ein 8,1-l-V8-Motor mit einer maximalen Leistung von 242 kW (329 PS) und ein 6,6-l-V8-Dieselmotor mit einer maximalen Leistung von 231 kW (314 PS) und einem maximalen Drehmoment von 852 Nm angeboten.[4]

Silverado (2006–2013)Bearbeiten

GMT900
 
Produktionszeitraum: 2006–2013
Bauformen: Pick-up
Motoren: Ottomotoren:
4,3–6,0 Liter
(145–274 kW)
Dieselmotor:
6,6 Liter (272 kW)
Länge: 5222–5874 mm
Breite: 2049 mm
Höhe: 1877 mm
Radstand: 3022–3645 mm

Der Silverado auf der GMT900-Plattform wurde im Jahr 2006 vorgestellt.[5] Er verfügte über eine neu gestaltete Karosserie und Innenraum sowie stärkere Motoren. Die Heavy-Duty-Variante wurde 2007 vorgestellt und nicht mehr mit dem 8,1-l-Bigblock-V8-Motor angeboten.[6] Das Viergang-Automatikgetriebe wurde durch ein moderneres mit sechs Gängen ersetzt. Ab 2008 wurde der Silverado in den USA nicht mehr mit Schaltgetriebe angeboten. Die Preise begannen bei 22.200 US-Dollar (ca. 17.000 Euro).

Silverado (2013–2018)Bearbeiten

K2XX
 
Produktionszeitraum: 2013–2018
Bauformen: Pick-up
Motoren: Ottomotoren:
4,3–6,2 Liter
(212–313 kW)
Dieselmotor:
6,6 Liter
(194–292 kW)
Länge: 5222–6090 mm
Breite: 2049 mm
Höhe: 1877 mm
Radstand: 3022–3645 mm
Nutzlast: –2,3 t
Zul. Gesamtgewicht: –6,1 t

Die formale Messepremiere des Silverado der dritten Generation (K2XX-Plattform)[7] fand auf der NAIAS 2013 statt.[8] Er wurde mit einem V6-Motor, drei verschiedenen V8-Motoren und ausschließlich mit einem 6-Stufen-Automatikgetriebe (aus der Hydra-Matic-Baureihe von GM oder vom Hersteller Allison Transmission) angeboten. Der 4,3-Liter-V6-Ottomotor hat eine maximale Leistung von 212 kW (288 PS), der 5,3-Liter-V8-Ottomotor eine maximale Leistung von 250 kW (340 PS)[9], der 6,2-Liter-V8-Ottomotor eine maximale Leistung von 313 kW (426 PS) der 6,0-Liter-Ottomotor leistet je nach Version maximal 240 kW (326 PS) oder 268 kW (364 PS), der Dieselmotor mit 6,6 Litern leistet maximal 296 kW (402 PS).[10] Das Modell im Modelljahr 2016 mit der größten Zuladung, der 3500HD 4×2 Dual Rear Wheel mit Crew Cab mit 6,0-l-Motor, hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 5908 kg / (13.025 lbs) und eine Zuladung von 2772 kg / (6111 lbs), das Leergewicht beträgt somit 3124 kg / (6889 lbs).[11]

Silverado (seit 2018)Bearbeiten

Modell 2019
 
Produktionszeitraum: 2018–
Bauformen: Pick-up
Motoren: Ottomotoren:
2,7–6,2 Liter
(212–313 kW)
Dieselmotor:
3,0 Liter
(? kW) -->
Länge: 5353–6128 mm
Breite: 2063 mm
Höhe: 1917–1993 mm
Radstand: 3213–3989 mm
Nutzlast: 0,9–1,0 t
Zul. Gesamtgewicht: 3,1–3,3 t

Im Dezember 2017 wurde eine neue Generation des Silverado auf dem Chevy Truck Centennial Event vorgestellt. Die formale Messepremiere erfolgte auf der NAIAS 2018. Laut Chevrolet soll das Modell Leichtbaukomponenten zur Reduzierung der Fahrzeuggesamtmasse enthalten.[12]

Es sollen sechs Motor-/Getriebekombinationen angeboten werden, darunter ein 4,3-l-V6-Ottomotor, ein 5,3-l-V8-Ottomotor, ein 6,2-l-V8-Ottomotor, ein 2,7-l-R4-Ottomotor mit Turboaufladung[13] und ein 3,0-l-R6-Dieselmotor mit Turboaufladung. Das Fahrzeug wird im GM-Werk Fort Wayne in Indiana gebaut.[14][15]

Auf der NTEA The Work Truck Show in Indianapolis zeigte Chevrolet erstmals Modelle aus der 4500HD-, 5500HD- und 6500HD-Reihe.[16]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Angie Fisher: Looking back: 1998 Detroit auto show: Automakers start to take fuel efficiency seriously | Autoweek. In: autoweek.com. 13. Januar 2013, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  2. Will Kinton: The Chevy Silverado SS Was Kind of Unnecessary - Autotrader. In: autotrader.com. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  3. Neil G. Chirico: Long-Term Test Verdict: 2004 Chevrolet Silverado Hybrid - Motor Trend. In: motortrend.com. 2. September 2006, abgerufen am 16. Dezember 2018 (amerikanisches Englisch).
  4. Miles Cook: 2001 Chevrolet Silverado 2500 HD Road Test. In: edmunds.com. 9. Mai 2001, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  5. John Neff: Pickup wars begin with debut of 2007 Chevy Silverado and GMC Sierra - Autoblog. In: autoblog.com. 2. August 2006, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  6. Mark Williams: Newcomers: 2007 Chevrolet Silverado Heavy Duty - Motor Trend. In: motortrend.com. 23. April 2007, abgerufen am 16. Dezember 2018 (amerikanisches Englisch).
  7. GM K2XX Vehicle Platform Info, Specs, Wiki | GM Authority. In: gmauthority.com. Abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  8. Angie Fisher: 2014 Chevy Silverado bows at Detroit auto show: Pickup redesign focuses on fuel efficiency | Autoweek. In: autoweek.com. 13. Januar 2013, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  9. Trio of New EcoTec3 Engines Powers 2014 Silverado 1500. In: media.gm.com. 5. Mai 2013, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  10. Jil McIntosh: Preview: 2015 Chevrolet Silverado/GMC Sierra – WHEELS.ca. In: wheels.ca. 6. Februar 2014, abgerufen am 16. Dezember 2018 (kanadisches Englisch).
  11. 2016 Chevrolet Silverado HD. In: media.chevrolet.com. Abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  12. Next-Gen Silverado Revealed at Chevy Truck Centennial Event All-new 2019 Silverado builds on 100 years of Chevy Truck expertise. In: media.gm.com. Chevrolet Truck Communications, 16. Dezember 2017, abgerufen am 8. Januar 2018.
  13. All-new 2.7L Turbo Enhances Versatility of the 2019 Silverado. In: media.chevrolet.com. 18. Mai 2018, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  14. Michael Wayland: 2019 Chevy Silverado may emerge as fuel efficiency leader. In: autonews.com. 13. Januar 2018, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  15. 2019 Chevrolet Silverado 1500. In: media.chevrolet.com. Abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
  16. Chevrolet Unveils the 2019 Silverado 4500HD, 5500HD and 6500HD at NTEA The Work Truck Show. In: media.chevrolet.com. 7. März 2018, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Chevrolet Silverado – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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