Bezirk Rēzekne (2009–2021)

ehemaliger Bezirk in Lettland

Der Bezirk Rēzekne (Rēzeknes novads) war ein Bezirk im Osten Lettlands, der von 2009 bis 2021 existierte. Bei der Verwaltungsreform 2021 wurde der Bezirk in einen neuen, größeren Bezirk Rēzekne überführt.[1] Das Bezirksamt befand sich in Rēzekne, obwohl diese Stadt als sogenannte Republik-Stadt selbst nicht zum Bezirk gehörte. Der Bezirk bestand aus 25 Gemeinden des ehemaligen Landkreises Rēzekne (lettisch: Rēzeknes apriņķis, seit 1949 Rēzeknes rajons), der 2009 aufgelöst wurde. 2009 waren 32.130 Einwohner gemeldet.

Bezirk Rēzekne

Symbole
Flagge
Flagge
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Lettland
Hauptstadt Rēzekne
Fläche 2524 km²
Einwohner 32.130 (2013)
Dichte 13 Einwohner pro km²
Gründung 2009
ISO 3166-2 LV-077
Webauftritt www.rezeknesnovads.lv (lettisch)
Politik
Regierungschef Monvīds Švarcs
Koordinaten: 56° 30′ N, 27° 18′ O

Der Bezirk war historisch Teil der Woiwodschaft Livland (trakt rzeżycki, 1629–1772) und des Gouvernements Witebsk (Режицкий уезд, 1802–1917).[2]

Gemeinden

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Dem Bezirk gehörten folgende Gemeinden an:[3]

  • Audriņi
  • Bērzgale
  • Čornaja
  • Dricāni
  • Feimaņi
  • Gaigalava
  • Griškāni
  • Ilzeskalns
  • Kantinieki
  • Kaunata
  • Lendži
  • Lūznava
  • Malta
  • Mākoņkalns
  • Nautrēni
  • Nagļi
  • Ozolaine
  • Ozolmuiža
  • Puša
  • Rikava
  • Sakstagals
  • Silmala
  • Stoļerova
  • Stružāni
  • Vērēmi

Das Gebiet ist ländlich geprägt und befindet sich auf den lettgallischen Höhen sowie im Tal der Düna. Auf dem Territorium befinden sich außerdem die beiden größten Seen Lettlands: Der Lubān-See und der Rāzna-See. Die feuchten Niederungen um den Lubān-See beherbergen eine Vielzahl seltener Lebensformen, z. B. 224 verschiedene Vogelarten, von denen 44 gefährdet sind.

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Commons: Bezirk Rēzekne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Vides aizsardzības un reģionālās attīstības ministrija (Ministerium für Naturschutz und Regionalentwicklung), Karten und Auflistung der Verwaltungseinheiten, abgerufen am 27. Juli 2021
  2. Gustavs Manteifels: Poļu Inflantija. Jumava, Riga 2020, ISBN 978-83-66172-21-0, S. 140–145.
  3. Pagastu apvienības (Memento des Originals vom 1. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rezeknesnovads.lv, abgerufen am 17. August 2019.