Hans-Otto Peters

deutscher Fußballspieler

Hans-Otto Peters (* 10. September 1941; † 28. März 2020 in Bern, Schweiz) war ein deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer. In der Saison 1968/69 war er Schweizer Torschützenkönig.

Peters kam 1960 vom SC Union Ohligs aus der Landesliga Niederrhein zu Bayer 04 Leverkusen in die 2. Liga West. In seiner zweiten Runde in Leverkusen, 1961/62, gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Manfred Manglitz, Heinz Höher und Uwe Klimaschefski die Meisterschaft und stieg in die Fußball-Oberliga West auf. Im letzten Jahr der alten erstklassigen Oberliga, 1962/63, belegte der Aufsteiger den neunten Rang im Westen und Peters hatte in 27 Einsätzen dreizehn Tore an der Seite der Neuzugänge Werner Biskup und Werner Görts erzielt. Der Angreifer stürmte danach noch die zwei ersten Runden in der neu eingeführten Fußball-Regionalliga West und kam in 68 Ligaspielen für Leverkusen auf 35 Tore.

In seiner Zeit bei Leverkusen absolvierte er drei Spiele für die deutsche U-23-Nationalmannschaft, in denen er 1 Tor erzielte. Die erste Berufung durch den DFB bekam der hoffnungsvolle Offensivakteur bereits als 2. Ligaspieler in der Saison 1961/62 beim Länderspiel der U 23 am 6. Mai 1962 in Aachen gegen Frankreich. Die zwei weiteren Einsätze hatte er 1963/64 im ersten Jahr Regionalliga gegen die Türkei und Tschechoslowakei als er für Leverkusen 20 Tore in der Saison erzielen konnte.

1965 wechselte Peters zum VfB Stuttgart, für den er den er in 40 Bundesligapartien 14 Tore erzielte

1967 wechselte Peters als Spielertrainer zum Schweizer Erstligisten FC Biel-Bienne. In der Saison 1968/69 wurde Peters in der Nationalliga A mit 24 Treffern Torschützenkönig.

1971 wechselte er als Spieler zum Ligakonkurrenten BSC Young Boys mit dem er Fünfter wurde. In seiner zweiten Saison wurde er ab dem siebten Spieltag als Nachfolger von Walter Eich auch Spielertrainer und beendete die Saison diesmal als Neunter.

Danach kehrte Peters für zwei Saisonen als Spielertrainer nach zum mittlerweile in der Nationalliga B spielenden FC Biel-Bienne zurück, mit dem ihm 1975 als Zweitligameister der Wiederaufstieg gelang.

1975/76 ging er zum Zweitligisten FC Chiasso, wo er mit Ausnahme eines Spieltages, an dem er als Interimstrainer wirkte, nur Spieler war.

In der darauffolgenden Saison wirkte Peters beim Drittligisten FC Bern bei dem er 1977/78 er als Torschützenkönig 22 Tore zum Aufstieg des FC Bern von der 1. Liga in die Nationalliga B beisteuerte.[1] Nach dieser Saison war Peters bis 1983 Trainer des FC Bern.

1983/84 war er beim Zweitligisten FC Bulle vom Saisonbeginn bis zum Oktober 1983 Trainer.

Insgesamt erzielte er in der Schweiz in 125 Erstligaspielen 63 Treffer und in der Nationalliga B in 77 Spielen 35 Tore.

Am 28. März 2020 verstarb Hans-Otto Peters in seiner Wahlheimat Bern nach langer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Hardy Grüne, Lorenz Knieriem: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 8: Spielerlexikon 1890–1963. AGON Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7.
  • Achim Nöllenheidt (Hrsg.): Fohlensturm am Katzenbusch. Die Geschichte der Regionalliga West 1963–1974. Band 2, Klartext, Essen 1995, ISBN 3-88474-206-X.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vor 30 Jahren: Rückkehr in die NLB nach langem Anlauf, FC Bern
  2. YB trauert um Hans-Otto Peters, BSC Young Boys, 31. März 2020