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Die türkische Eishockeynationalmannschaft wird von der Türkischen Eishockey Föderation TBHF organisiert und vertritt die Türkei bei internationalen Turnieren. Die Mannschaft der Männer wird nach der Weltmeisterschaft 2017 in der IIHF-Weltrangliste auf Platz 41 geführt, die der Damen auf Platz 31.

HerrenBearbeiten

1991 nahm das Team erstmals an einer Eishockey-Weltmeisterschaft teil. Seit 2002 spielen die Türken regelmäßig mit. Damals belegte man in der Division II den sechsten Rang der Gruppe A und stieg somit in die Division III ab. Die nächste WM beendete man als Dritter der Division III, 2004 belegte man in Reykjavík den zweiten Platz und stieg somit wieder in die zweite Division auf. Nach nur einem Jahr stieg die Türkei allerdings wieder in die tiefste WM-Division ab.

Nach der Weltmeisterschaft 2006 erneut aufgestiegen, belegte das Team bei der WM 2007 den sechsten Platz in der Gruppe A der Division II und musste somit zum dritten Mal in der kurzen WM-Geschichte des Landes den Gang in die dritte Division antreten. Das Ziel sofort wieder aufzusteigen verpassten die Türken 2008 als Vierter der Division III deutlich. Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2009 gelang den Türken dann aber als Zweiter der Division III der Wiederaufstieg in die Division II, aus der sie aber erneut postwendend abstiegen. Nach dem erneuten Aufstieg 2012 gelang bei der WM 2013 im heimischen İzmit dann als Fünfter erstmals der Klassenerhalt in der Division II. Ein Jahr später mussten die Türken dann aber doch wieder in die Division III absteigen. Nachdem 2015 der Aufstieg durch eine Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Nordkorea verpasst wurde, konnte bei der Weltmeisterschaft 2016 der erneute Aufstieg gefeiert werden.

Trainiert wird die Nationalmannschaft von Deniz Ince.

ÜbersichtBearbeiten

Jahr Turnier Austragungsort Platzierung Besonderheiten
1992 WM   Johannesburg, Südafrika Platz 40 (6. C2-WM)
1993 WM Nicht qualifiziert
1994 WM Nicht qualifiziert
1995 WM Keine Teilnahme
1996 WM Nicht qualifiziert
1997 WM   Ankara, Türkei Platz 39 (3. E-WM) Aufstieg in D-WM
1998 WM   Pretoria, Südafrika Platz 39 (7. D-WM)
1999 WM   Krugersdorp, Südafrika Platz 38 (7. D-WM)
2000 WM   Reykjavík, Island Platz 42 (9. D-WM)
2001 WM Keine Teilnahme
2002 WM   Kapstadt, Südafrika Platz 39 (6. Division II) Abstieg in Division III
2003 WM   Auckland, Neuseeland Platz 43 (3. Division III)
2004 WM   Reykjavík, Island Platz 42 (2. Division III) Aufstieg in die Division II
2005 WM   Zagreb, Kroatien Platz 40 (6. Division II) Abstieg in die Division III
2006 WM   Reykjavík, Island Platz 42 (2. Division III) Aufstieg in Division II
2007 WM   Zagreb, Kroatien Platz 39 (6. Division II) Abstieg in Division III
2008 WM   Luxemburg, Luxemburg Platz 44 (4. Division III)
2009 WM   Dunedin, Neuseeland Platz 42 (2. Division III) Aufstieg in Division II
2010 WM   Mexiko-Stadt, Mexiko Platz 40 (6. Division II) Abstieg in Division III
2011 WM   Kapstadt, Südafrika Platz 43 (3. Division III)
2012 WM   Erzurum, Türkei Platz 41 (1. Division III) Aufstieg in Division II, Gruppe B
2013 WM   İzmit, Türkei Platz 39 (5. Division II, Gruppe B)
2014 WM   Jaca, Spanien Platz 40 (6. Division II, Gruppe B) Abstieg in die Division III
2015 WM   Izmir, Türkei Platz 42 (2. Division III)
2016 WM   Istanbul, Türkei Platz 41 (1. Division III) Aufstieg in die Division II, Gruppe B
2017 WM   Auckland, Neuseeland Platz 40 (6. Division II, Gruppe B) Abstieg in die Division III
2018 WM Sudafrika  Kapstadt, Südafrika Platz 43 (3. Division III)
2019 WM Bulgarien  Sofia, Bulgarien Platz 42 (2. Division III)

Besondere SpieleBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten