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Swjatlana Kudselitsch

weißrussische Langstreckenläuferin
Alina Talaj Leichtathletik

Sviatlana Kudzelich 2012.jpg
Swjatlana Kudselitsch in London 2012

Voller Name Swjatlana Michailauna Kudselitsch
Nation WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
Geburtstag 7. Mai 1987 (32 Jahre)
Geburtsort PinskSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 170 cm
Gewicht 51 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Status aktiv
Medaillenspiegel
Halleneuropameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Silber0 Prag 2015 3000 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Silber0 Kaunas 2009 5000 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Bronze0 Kaunas 2005 5000 m
letzte Änderung: 29. Juni 2017

Swjatlana Michajlauna Kudselitsch (weißrussisch Святлана Міхайлаўна Кудзеліч, engl. Transkription Sviatlana Kudzelich; * 7. Mai 1987 in Pinsk, Weißrussische SSR, Sowjetunion) ist eine weißrussische Langstrecken- und Hindernisläuferin.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Ihre ersten internationalen Meisterschaften waren die Junioreneuropameisterschaften 2005 in Kaunas, bei denen sie über 5000 Meter mit neuer persönlicher Bestzeit die Bronzemedaille gewinnen konnte. 2006 wurde sie nationale Juniorenmeisterin über 5000 m. Zudem nahm sie an den Juniorenweltmeisterschaften in Peking teil. Über 1500 Meter schied sie dabei in der Vorrunde aus und belegte über 5000 Meter den zwölften Platz. Bei den U23-Europameisterschaften 2009 gewann sie über diese Strecke die Silbermedaille und belegte über 10.000 Meter den fünften Platz. 2010 wurde sie bei den Europameisterschaften in Barcelona über 10.000 m Achte.

2012 nahm sie im Hindernislauf an den Europameisterschaften in Helsinki teil, wurde dort aber bereits im Vorlauf disqualifiziert. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London schied sie über 3000 m Hindernis im Vorlauf aus. Zwei Jahre später verpasste sie bei den Europameisterschaften in Zürich als Vierte nur knapp eine Medaille. 2015 feierte sie wohl ihren größten Erfolg, als sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag über 3000 Meter die Silbermedaille gewinnen konnte. Bei den Weltmeisterschaften in Peking schied sie bereits in der Vorrunde aus. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Portland 2016 belegte sie den elften Platz über 3000 Meter. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro schied sie erneut in der Vorrunde aus.

Bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad 2017 schied sie über 3000 Meter in der Qualifikationsrunde aus.[1]

BestleistungenBearbeiten

FreiluftBearbeiten

  • 1500 Meter: 4:10,76 min, 24. Juli 2015 in Hrodna
  • 3000 Meter: 8:48,83 min, 24. Mai 2015 in Hengelo
  • 5000 Meter: 15:50,57 min, 2. Mai 2016 in Rabat
  • 10.000 Meter: 32:40,61 min, 4. Juni 2011 in Oslo
  • Halbmarathon: 1:11:49 h, 30. März 2014 in Warschau
  • 3000 Meter Hindernis: 9:27,95 min, 31. August 2014 in Berlin

HalleBearbeiten

  • 1500 Meter: 4:18,37 min, 24. Februar 2017 in Madrid
  • 3000 Meter: 8:48,02 min, 7. März 2015 in Prag

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ergebnisliste der EM in Belgrad