Saint-Martin-le-Gréard

französische Gemeinde

Saint-Martin-le-Gréard ist eine französische Gemeinde im Département Manche in der Region Normandie. Die Einwohner werden Saint-Martinais genannt.

Saint-Martin-le-Gréard
Saint-Martin-le-Gréard (Frankreich)
Saint-Martin-le-Gréard
Staat Frankreich
Region Normandie
Département (Nr.) Manche (50)
Arrondissement Cherbourg
Kanton Cherbourg-en-Cotentin-3
Gemeindeverband Cotentin
Koordinaten 49° 33′ N, 1° 39′ WKoordinaten: 49° 33′ N, 1° 39′ W
Höhe 62–126 m
Fläche 2,91 km²
Einwohner 541 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 186 Einw./km²
Postleitzahl 50690
INSEE-Code

Rathaus von Saint-Martin-le-Greard

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt auf der Halbinsel Cotentin. Sie besteht aus fünf größeren Weilern (Le Bourg, Le Bauché, Les Calais, Les Roumy und L'Écluse), und acht kleineren Weilern (Le Hameau Lecarpentier, Les Liais, L'Oraille, Le Palais, Les Martins, La Mare Vernier, La Haute Lande, und Les Patous).

Angrenzende Gemeinden sind Couville, Hardinvast, Tollevast, Brix und Breuville.

Im Osten des Gemeindegebietes fließt die Douve.

ToponymieBearbeiten

Um das Jahr 1000 wurde S. Martinus, um 1150 Sanctus Martinus le Girart, 1280 Sancti Martini le Guérart, 1321 Saint Martin de Guérart, 1398 Saint Martin de Gréard, 1410 Saint Martin de Gréart und letztendlich Saint Martin le Gréard erwähnt. Die Pfarrgemeinde ist Saint Martin de Tours gewidmet. Gréard ist ein typischer Patronym im Cotentin.

GeschichteBearbeiten

Saint-Martin-le-Gréard hing von der Baronnie von Brix ab, 1 114 wurde es der Abtei von Saint-Sauveur-le-Vicomte vom Freiherrn von Brix, Adam de Bueys, gegeben.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2018
Einwohner 166 153 153 208 216 264 418 541

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kirche Saint-MartinBearbeiten

Die ersten Fundamente reichen ins 12. Jahrhundert zurück.

Neben dem Hauptaltar ist die Statue von Saint Martin zu sehen. Sie kommt aus Bricquebec und wurde zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Premier Empire hergestellt. Der Turm wurde 1875 mit Steinen aus Couville erbaut.

Es gibt eine bunte Statue aus Kalkstein aus dem 19. Jahrhundert, die zu Ehren von Saint Fiacre eingerichtet wurde. Rechts befindet sich ein Altar aus bemalten und vergoldeten Holz aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die alten Kirchenfenster wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört, sie wurden ersetzt. Im Friedhof kann man ein Calvaire (Kreuz) aus dem 17. Jahrhundert und Grabsteine aus dem 16. und 17. Jahrhundert sehen.

Andere PlätzeBearbeiten

Im Weiler L’Écluse, in einem Bauernhof, gibt es Überreste eines Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert. Der Platz hing von baronnie (Domäne eines Freiherrn) de la Lutumière in Brix, Wiege schottischer Könige ab.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Saint-Martin-le-Gréard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien