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Saint-Martin-le-Gréard

französische Gemeinde

Saint-Martin-le-Gréard ist eine französische Gemeinde im Département Manche in der Region Normandie. Die Einwohner werden auch Saint-Martinais genannt.

Saint-Martin-le-Gréard
Saint-Martin-le-Gréard (Frankreich)
Saint-Martin-le-Gréard
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Kanton Cherbourg-Octeville-3
Gemeindeverband Cotentin
Koordinaten 49° 33′ N, 1° 39′ WKoordinaten: 49° 33′ N, 1° 39′ W
Höhe 62–126 m
Fläche 2,86 km2
Einwohner 489 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 171 Einw./km2
Postleitzahl 50690
INSEE-Code
Website http://stmartinlegreard.free.fr/

Rathaus von Saint-Martin-le-Greard

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt auf der Halbinsel Cotentin. Sie besteht aus fünf größeren Weilern (Le Bourg, Le Bauché, Les Calais, Les Roumy und L'Écluse), und acht kleineren Weilern (Le Hameau Lecarpentier, Les Liais, L'Oraille, Le Palais, Les Martins, La Mare Vernier, La Haute Lande, und Les Patous).

Angrenzende Gemeinden sind:

Im Osten des Gemeindegebietes fließt die Douve.

ToponymieBearbeiten

Gegen 1000 ist S. Martinus, gegen 1150 Sanctus Martinus le Girart, dann 1280 Sancti Martini le Guérart,1321 Saint Martin de Guérart, 1398 Saint Martin de Gréard, 1410 Saint Martin de Gréart, letztendlich Saint Martin le Gréard erwähnt. Die Pfarrgemeinde ist Saint Martin de Tours gewidmet. Gréard ist ein typischer Patronym im Cotentin.

GeschichteBearbeiten

Saint-Martin-le-Gréard hing von der Baronnie von Brix ab, 1 114 wurde es der Abtei von Saint-Sauveur-le-Vicomte vom Freiherrn von Brix, Adam de Bueys, gegeben.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kirche Saint-MartinBearbeiten

Die ersten Fundamente reichen ins 12. Jahrhundert zurück.

Neben dem Hauptaltar ist die Statue von Saint Martin zu sehen. Sie kommt aus Bricquebec, und wurde zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Premier Empire hergestellt. Der Turm wurde 1875 mit Steinen aus Couville erbaut.

Es gibt eine bunte Statue aus Kalkstein aus dem 19. Jahrhundert, die zu Ehren von Saint Fiacre eingerichtet wurde. Rechts befindet sich ein Altar aus bemalten und vergoldeten Holz aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die alten Kirchenfenster wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört, sie wurden ersetzt. Im Friedhof kann man ein Calvaire (Kreuz) aus dem 17. Jahrhundert und Grabsteine aus dem 16. und 17. Jahrhundert sehen.

Andere PlätzeBearbeiten

Im Weiler L’Écluse, in einem Bauernhof, gibt es Überreste eines Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert. Der Platz hing von baronnie (Domäne eines Freiherrn) de la Lutumière in Brix, Wiege schottischer Könige ab.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten