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GeografieBearbeiten

Virandeville liegt auf der Halbinsel Cotentin an der D650, zwölf Kilometer südwestlich von Cherbourg-Octeville, zehn Kilometer südwestlich des Kantonshauptorts Équeurdreville-Hainneville und sieben Kilometer nordöstlich der Küste des Ärmelkanals bei Siouville-Hague. Nachbargemeinden von Virandeville sind Saint-Christophe-du-Foc im Süden, Teurthéville-Hague im Nordosten und Helleville im Westen.[1] Außerdem gehören zu Virandeville die Weiler Hameau les Contes und Baudretot. Die Divette fließt westlich des Ortskerns durch das Gemeindegebiet.

GeschichteBearbeiten

Laut François de Beaurepaire[2] ist der Ortsname gallischen Ursprungs und entstand aus dem Wort eganda, einem Synonym für „Wasser“. Der Zusatz -villa sei im 10. Jahrhundert erfolgt.[3] Laut Ernest Nègre wurde Virandeville als Virandevilla zwischen 996 und 1008 erstmals urkundlich erwähnt. Er nimmt an, dass Wirandus eine Form eines germanischen Namens gewesen sei, der mit Guirandus verwandt war[4]. Oder ist das erste Element der germanische Name Wirandus[5].

Die Priorei Sainte-Croix wurde 1197 in Virandeville gegründet, sie gehörte zuerst zur Benediktinerabtei in Saint-Sauveur-le-Vicomte und später zur Abtei von Saint-Pierre-de-Cormeilles. Während der Französischen Revolution (1789–1799) wurden die Reliquien des 1859 seliggesprochenen Thomas Hélye (1180–1257) in Virandeville aufbewahrt.[6]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die zur Priorei Sainte-Croix gehörte, dient heute als Wohngebäude.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Virandeville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Virandeville auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 8. März 2010
  2. François de Beaurepaire: Les Noms des communes et anciennes paroisses de la Manche. A. et J. Picard, 1986, vgl. in Google Books, in Französisch.
  3. a b Virandeville im Webangebot der CC Douve et Divette (Memento des Originals vom 8. Juni 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.douvedivette.fr (französisch) Abgerufen am 8. März 2010
  4. Ernest Nègre: Toponymie générale de la France. Band 2. Librairie Droz, 1996, ISBN 978-2-600-00133-5, S. 952 (in Google Books [abgerufen am 8. März 2010]). (französisch).
  5. René Lepelley, Dictionnaire étymologique des noms des communes de Normandie. Seite 271.
  6. http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=5793&req=Virandeville&style=fiche Virandeville auf quid.fr (französisch) Abgerufen am 11. März 2010, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.