Sainte-Mère-Église

französische Gemeinde im Département Manche

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Sainte-Mère-Église
Wappen von Sainte-Mère-Église
Sainte-Mère-Église (Frankreich)
Sainte-Mère-Église
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Kanton Carentan
Gemeindeverband Baie du Cotentin
Koordinaten 49° 25′ N, 1° 19′ WKoordinaten: 49° 25′ N, 1° 19′ W
Höhe 0–41 m
Fläche 52,27 km2
Einwohner 3.077 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 59 Einw./km2
Postleitzahl 50480
INSEE-Code
Website www.saintemereeglise.fr

Kirche von Sainte-Mère-Église

Sainte-Mère-Église ist eine französische Gemeinde mit 3.077 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) nahe der Küste im Département Manche in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Cherbourg und zum Kanton Carentan. Die Einwohner werden Sainte-Mère-Églisais genannt.

Sie entstand als namensgleiche Commune nouvelle mit Wirkung vom 1. Januar 2016 durch die Zusammenlegung der früheren Gemeinden Sainte-Mère-Église, Beuzeville-au-Plain, Chef-du-Pont, Écoquenéauville und Foucarville, die in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée haben. Der Verwaltungssitz ist im Ort Sainte-Mère-Église.[1]

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 wurden auch die Gemeinden Carquebut und Ravenoville integriert. Diese haben ebenfalls den Status als Commune déléguée.[2]

GliederungEdit

Ortsteil ehemaliger
INSEE-Code
Fläche (km²) Einwohnerzahl zum
1. Januar 2017[3]
Sainte-Mère-Église (Verwaltungssitz) seit 2016 50523 17,68 1.597
Beuzeville-au-Plain (seit 2016) 50051 2,04 47
Carquebut (seit 2019) 50103 8,54 310
Chef-du-Pont (seit 2016) 50127 3,78 667
Écoquenéauville (seit 2016) 50170 3,52 78
Foucarville (seit 2016) 50191 5,06 124
Ravenoville (seit 2019) 50427 11,65 254

GeografieEdit

Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Cherbourg-en-Cotentin, auf der Halbinsel Cotentin, in der Landschaft Plain. Das Gemeindegebiet liegt im Regionaler Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin und reicht mit Teilen bis an die Küste des Ärmelkanals. Die autobahnähnlich ausgebaute Route nationale 13 durchquert das Gebiet, ganz im Westen wird es auch von Fluss Merderet tangiert.

Nachbargemeinden sind: Saint-Marcouf im Norden, Saint-Germain-de-Varreville im Nordosten, Turqueville im Osten, Sébeville und Blosville im Südosten, Liesville-sur-Douve und Beuzeville-la-Bastille im Süden, Picauville im Westen, sowie Fresville und Azeville im Nordwesten.

GeschichteEdit

siehe Altgemeinde Sainte-Mère-Église

SehenswürdigkeitenEdit

  • Die gotische Kirche wurde im 12. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert erbaut.
  • Gegenüber der Kirche steht das Airborne Museum.

Ferner gibt es entlang der Landungsstrände viele kleine Museen, die sich mit der Invasion befassen.

PartnerschaftEdit

Mit der britischen Gemeinde Sturminster Marshall in Dorset (England) besteht seit 1992 eine Partnerschaft.

WeblinksEdit

Commons: Sainte-Mère-Église – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseEdit

  1. Erlass der Präfektur No. 15-91 über die Bildung der Commune nouvelle Sainte-Mère-Église vom 2. Dezember 2015.
  2. Erlass der Präfektur No. 18-66 über die Erweiterung der Commune nouvelle Sainte-Mère-Église vom 27. Dezember 2018.
  3. aktuelle Einwohnerzahlen gemäß INSEE