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Baubigny (Manche)

französische Gemeinde im Departement Manche

Baubigny (Beaubigny bis 1998) ist eine französische Gemeinde mit 146 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Manche in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Cherbourg und zum Kanton Les Pieux. Die Einwohner nennen sich Balbignaciens.

Baubigny
Baubigny (Frankreich)
Baubigny
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Kanton Les Pieux
Gemeindeverband Cotentin
Koordinaten 49° 26′ N, 1° 48′ WKoordinaten: 49° 26′ N, 1° 48′ W
Höhe 0–80 m
Fläche 6,41 km2
Einwohner 146 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km2
Postleitzahl 50270
INSEE-Code

Kirche Saint-Martin

ToponymieBearbeiten

Baubigny leitet sich aus dem romanischen Patronym Balbinus ab, gefolgt von der lateinischen Eigentumsnachsilbe -acus[1].

GeografieBearbeiten

Baubigny liegt auf der Halbinsel Cotentin rund 25 Kilometer südwestlich von Cherbourg-Octeville. Angrenzende Gemeinden sind: Surtainville im Norden, Sénoville im Osten und Les Moitiers-d’Allonne im Süden.

Im Westen reicht das Gemeindegebiet bis an die Küste der Ärmelkanals. Ein Dünenmassiv erstreckt sich hier von Surtainville im Norden bis zum Kap von Carteret im Süden. Ein elf Kilometer langer Strand erstreckt sich vom Kap von Le Rozel bis zum Kap von Carteret im Süden. 1974 wurden die Dünen als Schutzzone ausgewiesen.

Die Gesteine stammen erdgeschichtlich aus dem Devon[2].

GeschichteBearbeiten

Per Dekret vom 16. November 1998, wird Baubigny anstatt Beaubigny geschrieben[3].

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Saint-Martin, aus dem 16. Jahrhundert: sie beherbergt eine Jungfrau mit Kind (vierge à l’enfant) aus dem 15. Jahrhundert, Monument historique
  • Gutshaus Saint-Paul aus dem 18. Jahrhundert
  • Gutshaus von Baubigny (16./17. Jahrhundert)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. René Lepelley: Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. 2ème édition, revue et corrigée. Corlet u. a., Condé-sur-Noireau 1996, ISBN 2-905461-80-2, S. 60.
  2. Francis Doré, Claude Pareyn, Claude Larsonneur, Michel Rioult, Pierre Juignet: Guide géologique Normandie Maine. = Normandie, Maine (= Guides Géologiques Régionaux.). 2ème édition, révisée et complétée, nouvelle présentation. Masson, Paris u. a. 2006, ISBN 2-10-050695-1, S. 92.
  3. Änderung des Gemeindenamens

WeblinksBearbeiten