Hauptmenü öffnen

Le Ham (Manche)

französische Gemeinde im Departement Manche

ToponymieBearbeiten

Le Ham bedeutet das Dorf. Es leitet sich aus dem Angelsächsischen ham ab[1] (vgl. dt. Heim[2]).

GeografieBearbeiten

Le Ham liegt auf der Halbinsel Cotentin in der Landschaft Plain.

Die Gemeinde wird von der Bahnstrecke Paris-Caen-Cherbourg durchquert.

Angrenzende Gemeinden sind:

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schloss von Mesnildot.
 
Gutshaus von Sigosville.
  • Aufgrund ihres Eingangstors wurde die Kirche Saint-Pierre in die Liste der historischen Denkmäler aufgenommen[3].

Vier Statuen stehen unter Denkmalschutz als Gegenstände: Jungfrau mit dem Kind, Saint-Pierre (Apostel) und Saint-Fromond (aus dem 14. Jahrhundert) und Sainte Barbe (aus dem 16. Jahrhundert)[4]. Gegen 1080 liess Herfast de Crépon, Bruder von Gunnor von Normandie die Kirche erbauen, nachdem die erste Kirche aus dem 7. Jahrhundert vom Wikinger Chef Hasting zerstört wurde.[5]

  • Altar von Le Ham, Altar der ehemaligen Abtei aus der Merowinger Zeit, ist in der Bibliothek von Valognes ausgestellt.
  • Gutshaus von Sigosville aus dem 16. Jahrhundert.
  • Hof von les Mares (Cour des Mares) aus dem 16. Jahrhundert.
  • kleines Schloss von Mesnildot aus dem 17. Jahrhundert.
  • Der heute stillgelegte Montebourger Bahnhof befand sich in Le Ham

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. René Lepelley. Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Presses universitaires de Caen. Seite 142. ISBN 2-905461-80-2
  2. Etymology of home Webseite Etymononline.
  3. Église in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).
  4. Œuvres mobilières au Ham in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch).
  5. Jean-Louis Adam, Quelques notes sur Valognes, 1905.
  6. Jean-François Hamel, sous la direction de René Gautier, Dictionnaire des personnages remarquables de la Manche, tome 1, Éditions Eurocibles, Marigny, 2001, ISBN 2914541090

WeblinkBearbeiten