Rio Tinto Group

Bergwerkgesellschaft

Die Rio Tinto Group oder schlicht Rio Tinto ist ein börsennotiertes Bergbauunternehmen mit Doppelsitz in London und Melbourne. Es handelt sich um eine Dual-listed Company, welche aus der britischen Rio Tinto plc und der australischen Rio Tinto Limited besteht.

Rio Tinto Group

Rechtsform Public limited company. Dual-listed Company
ISIN GB0007188757 (plc)
AU000000RIO1 (Limited)
Gründung 1873
Sitz London & Melbourne
Leitung
Mitarbeiterzahl 49 345 (Durchschnitt 2021)
Umsatz 63,495 Mrd. US-Dollar (2021)
Branche Bergbau
Website www.riotinto.com
Stand: 15. Mai 2022

Rio Tinto beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Abbau und der Produktion von Industriemetallen (Eisenerz, Aluminium, Kupfer). Das Unternehmen gehört zu den größten Bergbaukonzernen der Welt und ist neben der BHP Group und der Vale S.A. einer der drei weltgrößten Eisenerzproduzenten. Außerdem gehört Rio Tinto zu den weltweit führenden Aluminiumproduzenten. Das Unternehmen ist in rund 35 Ländern tätig, wobei der Großteil der Aktivitäten auf Australien und Kanada entfällt. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 63,5 Milliarden US-Dollar. Der Chief Executive Officer ist Jakob Stausholm, der Chairman ist Dominic Barton.

GeschichteBearbeiten

1873 bis 1962Bearbeiten

 
Historisches Logo der Rio Tinto Company Limited (RTC).

Im Jahr 1873 kaufte eine vom schottischen Unternehmer Hugh Matheson angeführte britisch-europäische Investorengruppe[1] unter 30-prozentiger Beteiligung der Brüder Rothschild[2] die Riotinto-Bergwerke im Süden Spaniens, um sie neu zu eröffnen[3]. Zu diesem Zweck wurde die Gesellschaft The Rio Tinto Company Limited gegründet und am 29. März 1873 in London registriert.[4] Ab den 1880er Jahren übernahm die Familie Rothschild die Kontrolle über Rio Tinto. Ab 1929 besaßen die Rothschilds ein Drittel der Anteile am Unternehmen.[2]

1905 gründete der amerikanische Bergbauingenieur Herbert Hoover, der später 31. Präsident der USA wurde, mit weiteren Unternehmern The Zinc Corporation Limited. 1949 wurde diese mit der Gesellschaft The Imperial Smelting Corporation Limited verschmolzen und zum Unternehmen The Consolidated Zinc Corporation Limited umfirmiert.[1] Das Unternehmen mit Sitz in Broken Hill in New South Wales war mit dem Abbau von Silber-, Blei- und Zinklagerstätten beschäftigt und expandierte später in die Blei- und Zinkverhüttung.[3]

Den Sprung zum globalen Bergbauunternehmen markierte das Jahr 1925, als Rio Tinto seine Bergbautätigkeit auf den Copperbelt in Nordrhodesien (heute Sambia) ausweitete. 1954 wurden zwei Drittel der inzwischen ertragsschwachen Riotinto-Minen in Spanien verkauft. Mit dem Erlös wurden neue Explorationsunternehmen in Afrika, Australien und Kanada finanziert.[1] 1959 wurde in Australien das Unternehmen The Rio Tinto Mining Company of Australia Pty Limited gegründet.[3] 1961 begann die Erschließung des Eisenerzvorkommens in der Pilbara-Region in Westaustralien.[1]

1962 bis 1995Bearbeiten

Rio Tintos Ursprung als anglo-australischer Doppelkonzern geht auf das Jahr 1962 zurück. In diesem Jahr fusionierten die britische Rio Tinto Company und die Consolidated Zinc Corporation zu The Rio Tinto-Zinc Corporation Limited (RTZ). Außerdem wurden die Rio Tinto Mining Company of Australia und die australischen Beteiligungen der Consolidated Zinc Corporation zum RTZ-Tochterunternehmen Conzinc Riotinto of Australia Limited (CRA) zusammengelegt. Im Jahr 1980 änderte Conzinc Riotinto of Australia den Namen in CRA Limited.[3]

1968 kaufte Rio Tinto die Bergbaufirma U.S. Borax, die in Kalifornien Borate abbaut.[1] 1979 wurde das Diamantenvorkommen der späteren Argyle-Diamantenmine entdeckt. Rio Tinto wurde dadurch zum weltgrößten Produzenten von farbigen Diamanten.[1] In den 1980er-Jahren kaufte Rio Tinto den Kupferförderer BP Minerals sowie eine Beteiligung von 30 % am (noch in der Erschließungsphase befindlichen) Kupferbergwerk Escondida in Chile und stieg so zum damals weltgrößten Kupferproduzenten auf.[1]

Der Konflikt um die von Rio Tinto betriebene Pangunamine war der Auslöser des Bürgerkrieges auf Bougainville in Papua-Neuguinea seit 1989.[5]

1995 bis 2010Bearbeiten

Die RTZ und ihre Tochter CRA wurden vereinbarungsgemäß getrennt verwaltet und betrieben, wobei sich letztere auf Australasien und erstere auf den Rest der Welt konzentrierte. Um strategische Interessenkonflikte zu vermeiden und Synergien zwischen den beiden Unternehmen zu nutzen, stimmten die Aktionäre 1995 dem Zusammenschluss zu einem börsennotierten Doppelunternehmen (Dual-listed Company, kurz DLC) zu. Durch die DLC-Struktur sollten die Aktionäre der beiden Unternehmen gleichgestellt werden. Nach der Fusion existierten die RTZ und die CRA als juristische Personen weiter, besaßen von nun an aber eine gemeinsame Konzernleitung und wurden wie ein einziges, vereinigtes Unternehmen geführt. 1997 wurde die RTZ in Rio Tinto plc und die CRA in Rio Tinto Limited umbenannt, seitdem firmieren sie unter dem Dachnamen Rio Tinto Group.[6]

Im Jahr 2000 kaufte Rio Tinto das Unternehmen North Limited, das vor allem Eisenerz-, Zink- und Uranbergwerksbeteiligungen besaß. Mit einem Übernahmeangebot von 3,5 Milliarden australischen Dollar gewann Rio Tinto damit einen Bieterkrieg gegen Anglo American.[7] Mit dem Kauf des kanadischen Aluminiumherstellers Alcan für 38,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 tätigte Rio Tinto die größte Akquisition in seiner Geschichte. Der Konzern wurde damit auf einem Schlag zum damals größten Aluminium- und Bauxitproduzenten der Welt.[8] 2008 kaufte der staatliche chinesische Aluminiumhersteller Aluminum Corporation of China (Chinalco) überraschend 9 % von Rio Tinto. Da eine Partnerschaft aber Sinn machte, verhandelten Rio Tinto und Chinalco über weitere Investitionen in Höhe von insgesamt 19,5 Milliarden US-Dollar, die den Anteil von Chinalco an Rio Tinto auf 18 % erhöht hätten. Rio Tinto war durch die Übernahme von Alcan hoch verschuldet und konnte frisches Kapital gut gebrauchen, während China durch seine wachsende Wirtschaft Interesse an Beteiligungen an Energie- und Rohstoffunternehmen hatte. 2009 scheiterte der umstrittene Deal aber am Widerstand der Rio-Tinto-Aktionäre.[9][10]

2008 war Rio Tinto selbst Ziel einer feindlichen Übernahme von BHP Billiton, die wegen weltweit fallender Rohstoffpreise infolge der Finanzkrise 2008 jedoch nicht stattfand.[11]

Im Juli 2009 wurden vier Manager der chinesischen Rio-Tinto-Niederlassung vom chinesischen Geheimdienst verhaftet; ihnen wurde Bestechlichkeit und Industriespionage vorgeworfen. Im März 2010 wurden sie von einem Gericht in Shanghai zu Haftstrafen zwischen 7 und 14 Jahren verurteilt. Rio Tinto ging mit den Bestechungsvorwürfen konform und entließ die Manager.[12][13]

Seit 2010Bearbeiten

2011 übernahm Rio Tinto für 3,9 Milliarden australische Dollar Riversdale Mining mit dessen mosambikanischen Kohlevorkommen. Drei Jahre später verkaufte Rio Tinto diese Assets für 50 Millionen US-Dollar weiter. Dieses Fiasko führte zum Rücktritt von CEO Tom Albanese.[14] Anfang 2012 erwarb Rio Tinto nach einer schleichenden Übernahme die Mehrheit am kanadischen Unternehmen Ivanhoe Mines (heute Turquoise Hill Resources), das in der Mongolei die Kupferlagerstätte Ojuu Tolgoi erschließt und ausbeutet.[15] Im Juli 2014 trat Glencore mit einem Übernahmeangebot an Rio Tinto heran, welches aber von Rio Tinto abgelehnt wurde. Die Fusion der beiden Unternehmen hätte den größten Bergbaukonzern der Welt geschaffen.[16]

Im Jahr 2015 unterzeichnete das Unternehmen das Pariser Klimaabkommen.[1] Seit dem Verkauf der verbleibenden australischen Kohlenbergwerke und -entwicklungsprojekte im Jahr 2018 für insgesamt 3,95 Milliarden US-Dollar werden keine fossilen Brennstoffe mehr gefördert.[17] 2018 verkaufte Rio Tinto seine Beteiligung von 40 % an der Grasberg-Mine in Indonesien um 3,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen war wegen der durch den Tagebau verursachten Umweltschäden in die Kritik geraten.[18]

Am 24. Mai 2020 ließ das Unternehmen eine 46 000 Jahre alte indigene Kulturstätte der Kurrama- und Pinikura-Aborigines in der Juukan-Schlucht (Pilbara, Westaustralien) sprengen, um das Abbaugebiet des Eisenbergwerks Brockman 4 Mine zu erweitern. Der Vorfall sorgte für Empörung und schädigte den Ruf des Unternehmens. Der Prähistoriker Peter Stone verglich dieses Ereignis mit der Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan 2001 und der Zerstörung der antiken Stätte Palmyra 2015.[19] Als Konsequenz traten der CEO Jean-Sébastien Jacques und zwei hochrangige Manager des Unternehmens zurück[20], außerdem wurden ihre Bonuszahlungen gekürzt[21]. Im März 2021 wurde bekannt, dass sich auch der Verwaltungsratspräsident Simon Thompson aufgrund des Vorfalls nicht mehr der Wiederwahl stellen werde.[22] Im Februar 2022 geriet das Unternehmen erneut in die Negativschlagzeilen, nachdem ein Untersuchungsbericht der australischen Antidiskriminierungskommission über weit verbreitete Fälle von Mobbing, Rassismus und sexuellen Übergriffen unter den Mitarbeitern berichtete.[23]

UnternehmensprofilBearbeiten

OrganisationBearbeiten

Die Rio Tinto plc und die Rio Tinto Limited haben ein gemeinsames Board of Directors. Der Chief Executive Officer seit Januar 2021 Jakob Stausholm, der Chairman seit Mai 2022 Dominic Barton.[24]

Entsprechend den vier Hauptproduktgruppen ist der Konzern in die Geschäftssparten „Iron Ore“ (Eisenerz), „Aluminium“ (Aluminium), „Copper“ (Kupfer) und „Minerals“ (Mineralien) unterteilt. Diese werden um eine Vertriebsabteilung („Commercial“) und eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung („Innovation“) ergänzt.[25]

KennzahlenBearbeiten

Das Geschäftsjahr endet bei Rio Tinto am 31. Dezember eines Jahres.

GJ Umsatzerlöse
(in Mrd. USD)[26]
Betriebsergebnis
(in Mrd. USD)[26]
Jahresüberschuss
(in Mrd. USD)[26]
Kurs/Aktie
Rio Tinto plc
(in GBp)[27]
Kurs/Aktie
Rio Tinto Ltd
(in AUD)[27]
Mitarbeiter-
zahl[28]
2008 54,264 10,194 3,676 1231 29,97 106 000
2009 40,262 7,506 4,872 3390 74,89 102 000
2010 55,171 19,608 14,238 4487 85,47 77 000
2011 60,537 13,940 5,826 3125 60,30 68 000
2012 50,942 −1,925 −3,028 3512 66,01 71 000
2013 51,171 7,430 3,665 3409 68,18 66 000
2014 47,664 11,346 6,527 3000 58,00 60 000
2015 34,829 3,615 −0,866 1980 44,71 55 000
2016 33,781 6,795 4,617 3159 59,90 51 000
2017 40,030 14,135 8,762 3942 75,81 47 000
2018 40,522 17,687 13,638 3730 78,47 47 000
2019 43,165 11,466 8,010 4503 100,40 46 000
2020 44,611 16,829 9,769 5470 113,83 47 000
2021 63,495 29,817 21,094 4892 100,11 49 000

Die Profitabilität des Unternehmens ist in erster Linie von der weltweiten Rohstoffnachfrage und den Rohstoffpreisen (insbesondere vom Eisenerzpreis) abhängig. Nach dem Hoch im Jahr 2011 begann für viele Industriemetallpreise ein Bärenmarkt, der erst im Januar 2016 seinen Tiefpunkt fand.[29] Entsprechend sanken der Umsatz und der Aktienkurs des Unternehmens. Mit dem Anstieg der Preise erholte sich das Geschäft wieder.

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte Rio Tinto einen Umsatz von 63,5 Milliarden US-Dollar, davon entfielen 59 % auf die Eisenerzsparte, 19 % auf die Aluminiumsparte, 12 % auf die Kupfersparte und 10 % auf die Mineraliensparte.[30] Der mit Abstand größte Absatzmarkt war China, wo Rio Tinto 57 % seines Konzernumsatzes erwirtschafte.[31]

Aktie und AnteilseignerBearbeiten

Die wesentlichen Aktionäre der Rio Tinto plc (insgesamt 1 255 795 000 Aktien) und der Rio Tinto Limited (insgesamt 371 210 000 Aktien) waren Ende 2021:[32]

Anteilseigner Anteile an
Rio Tinto plc
Anteile an
Rio Tinto Ltd
eigene Aktien 0,6 %
Shining Prospect
(Aluminum Corporation of China)
14,5 %
BlackRock 8,7 % 6,5 %
The Capital Group Companies 5,0 %
State Street Corporation 5,3 %

Die Aktien der Rio Tinto plc sind an der London Stock Exchange (ISIN: GB0007188757) gelistet, die Aktien der Rio Tinto Limited an der Australian Securities Exchange (ISIN: AU000000RIO1). An der New York Stock Exchange sind außerdem sponsored ADRs gelistet, die von JPMorgan Chase als Depotbank ausgegeben werden.[33] Durch die DLC-Struktur haben die Anteilseigner der beiden Unternehmen die gleichen proportionalen wirtschaftlichen Beteiligungen und Rechte (Stimmrecht, Dividende) an der konsolidierten Rio Tinto, d. h. sie sind faktisch Anteilseigner an einem einzigen, vereinigten Unternehmen.[3][6]

Am 9. September 2008 gab die norwegische Finanzministerin Kristin Halvorsen bekannt, dass der Staatliche Pensionsfonds eine Beteiligung im Wert von 500 Millionen Pfund verkaufen werde, da das Unternehmen an massiven Umweltschäden beteiligt sei.[34]

GeschäftszweigeBearbeiten

ÜbersichtBearbeiten

Neben den verschiedenen Berg- und Hüttenwerken, die Rio Tinto ganz gehören oder an denen der Konzern in Form von Joint Ventures beteiligt ist, umfasst der Betrieb auch mehrere Hafenterminals und Eisenbahnstrecken sowie eine Reihe von Kraftwerken zur Stromversorgung der Hüttenwerke.

Die Gesamtproduktion im Geschäftsjahr 2021 stellt sich dar wie folgt:[35]

Rohstoff Produktion
Eisenerz 276 557 000 t
Bauxit 54 326 000 t
Aluminium 3 151 000 t
Aluminiumoxid 7 894 000 t
Kupfer (gefördert) 493 500 t
Kupfer (raffiniert) 201 900 t
Gold (gefördert) 344 900 oz.
Gold (raffiniert) 176 400 oz.
Silber (gefördert) 4 148 000 oz.
Silber (raffiniert) 2 671 000 oz.
Molybdän 7 600 t
Diamanten 3 847 000 ct
Borate 488 000 t
Titandioxid (Schlacke) 1 014 000 t
Uran (U3O8) 65 000 lbs
Salz 5 848 000 t

EisenerzBearbeiten

 
Anlage in der Mine Brockman 4 in der Pilbara-Region in Westaustralien.

Der Großteil des Eisenerzabbaus geschieht in der Pilbara-Region in Westaustralien, wo Rio Tinto an 17 Bergwerken beteiligt ist. Der Konzern ist vollständiger Eigentümer des Unternehmens Hamersley Iron Pty Limited, dem elf Bergwerke (Brockman 2, Brockman 4, Channar, Gudai-Darri, Marandoo, Mount Tom Price, Nammuldi, Paraburdoo, Silvergrass, Western Turner Syncline, Yandicoogina) gehören. Im Joint Venture Robe River Iron Associates, an dem Rio Tinto zu 53 % beteiligt ist, betreibt der Konzern drei weitere Bergwerke (Mesa A, Mesa J, West Angelas). Die restlichen Bergwerke (Eastern Range, Hope Downs 1, Hope Downs 4) werden ebenfalls in Joint Ventures, zum Teil mit chinesischen Partnern, betrieben.[36] Zum Abbaubetrieb in der Pilbara gehören auch knapp 2000 Kilometer Eisenbahninfrastruktur und vier Hafenterminals[37], die von der Tochtergesellschaft Pilbara Iron verwaltet und betrieben werden[38].

Ein kleiner Teil des Eisenerzes wird über eine Beteiligung von 58,7 % an der Iron Ore Company of Canada gewonnen. Dieser gehören ein Bergwerk und eine Konzentrator- und Pelletieranlage in Labrador City, ein Hafenterminal in Sept-Îles und eine 418 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen diesen beiden Orten.[39]

Rio Tinto hält einen Anteil von 45,05 % am Simandou-Eisenerzprojekt in Guinea, die restlichen Anteile entfallen auf eine chinesische Holding mit Chinalco als Hauptunternehmen (39,95 %) und den Staat Guinea (15 %).[40] Die schon lange geplante Realisierung gestaltet sich aber aufgrund von Rechtsstreitigkeiten und politischer Instabilität als kompliziert.[41]

AluminiumBearbeiten

 
Aluminiumoxidraffinerie von Queensland Alumina Limited in Gladstone (Australien).

Rio Tinto ist alleiniger Eigentümer der Bauxitbergwerke Gove und Weipa (beide Australien), außerdem besitzt der Konzern eine Beteiligung von 22,95 % am Bauxitbergbau der CBG in Guinea und eine Beteiligung von 12 % am Bauxitbergbau in Porto Trombetas (Brasilien).[42]

In die Aluminiumsparte sind vier Aluminiumoxidraffinerien und 14 Aluminiumhütten eingebunden, die überwiegend 2007 mit der Akquisition von Alcan eingekauft wurden. Dies sind die Aluminiumoxidwerke Jonquière (100 %, Kanada), Queensland Alumina (100 %, Australien), Alumar (10 %, Brasilien) und Yarwun (100 %, Australien) und die Hüttenwerke Alma (100 %, Kanada), Alouette (40 %, Kanada), Arvida (100 %, Kanada), Arvida AP60 (100 %, Kanada), Bécancour (25,1 %, Kanada), Bell Bay (100 %, Australien), Boyne Island (59,4 %, Australien), Grande-Baie (100 %, Kanada), ISAL (100 %, Island), Kitimat (100 %, Kanada), Laterrière (100 %, Kanada), Sohar (20 %, Oman), Tiwai Point (79,4 %, Neuseeland) und Tomago (51,6 %, Australien).[43] In Kooperation mit Alcoa wird die Testanlage ELYSIS für die treibhausgasfreie Aluminiumproduktion entwickelt und betrieben.[44]

Nach der Übernahme von Alcan wurde die Aluminium-Division des Konzerns in Rio Tinto Alcan benannt. Rio Tinto verkaufte von 2009 bis 2011 mehrere Assets von Alcan, darunter die Verpackungssparte.[45][46] Ende 2011 wurden die Gove-Mine und die Werke Bell Bay, Boyne Island, Tiwai Point und Tomago aus Rio Tinto Alcan herausgelöst und in der neu geschaffenen Division Pacific Aluminium zusammengefasst, die dann ebenfalls verkauft werden sollte.[47] Nachdem kein Käufer zu einem angemessenen Preis gefunden wurde, wurde Pacific Aluminium 2013 wieder in Rio Tinto Alcan eingegliedert.[48] Die Werke Lynemouth (England) und Sebree (Kentucky) wurden 2012 und 2013 geschlossen bzw. verkauft.[49] 2015 entschied Rio Tinto, den Namen „Alcan“ aus dem Unternehmen zu tilgen.[50] 2018 wurde auch das Werk Dunkerque (Frankreich) verkauft.[51]

KupferBearbeiten

 
Kupferhütte von Kennecott Utah Copper bei Salt Lake City (Utah, USA).

Das meiste Kupfer gewinnt der Konzern über eine Beteiligung von 30 % an der Minera Escondida Limitada und deren Kupferbergwerk in Chile. Weiters ist Rio Tinto zu 100 % Eigentümer von Kennecott Utah Copper. Dieser Betrieb umfasst das Kupferbergwerk Bingham Canyon Mine, ein Hüttenwerk und eine Raffinerie in der Nähe von Salt Lake City. Beim Kupferabbau und der Raffination fallen auch wertvolle Nebenprodukte wie Gold, Silber und Molybdän an.[52]

Rio Tinto arbeitet an der Erschließung und Ausbeutung der Kupfer- und Goldlagerstätte Ojuu Tolgoi in der Mongolei. Das Unterfangen ist ein Joint Venture zwischen Turquoise Hill Resources (66 %) und dem mongolischen Staat (34 %), wobei Rio Tinto 50,8 % von Turquoise Hill Resources besitzt und den operativen Betrieb leitet. Ojuu Tolgoi gehört zu den Prestige-Projekten des Konzerns und soll nach der vollständigen Inbetriebnahme das fünftgrößte Kupferbergwerk der Welt sein.[53]

In der Großen Sandwüste in Australien betreibt der Konzern die Erschließung der Kupfer- und Goldlagerstätte Winu. Ferner ist mit dem Joint Venture Resolution Copper (55 % Rio Tinto, 45 % BHP Group) die Erschließung eines großen Kupfervorkommens in Arizona geplant.[54]

MineralienBearbeiten

 
Boratabbau bei Boron in Kalifornien.

In diese Sparte fällt die Gewinnung von Diamanten, Boraten, Titandioxid (Rutil, Ilmenit), Uran und Lithium.

Borate werden von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft U.S. Borax Inc. bei Boron (Kalifornien) abgebaut. Die ebenfalls hundertprozentige Tochtergesellschaft Rio Tinto Fer et Titane Inc. baut bei Havre-Saint-Pierre (Kanada) Ilmenit ab und produziert im Chloridverfahren Titandioxid. Im Rahmen der Joint Ventures Richards Bay Minerals (74 % Rio Tinto) und QIT Madagascar Minerals SA (80 % Rio Tinto, 20 % Staat Madagaskar) schürft der Konzern Schwermineralsande, Ilmenit, Rutil und Zirkone in Südafrika und auf Madagaskar. Im Uranbergbau ist Rio Tinto Mehrheitsaktionär (86,3 %) von Energy Resources of Australia Ltd.[55]

Der Diamantenabbau geschieht in der Diavik-Diamantenmine bei Yellowknife (Nordwest-Territorien, Kanada). Das Bergwerk gehört der hundertprozentigen Rio-Tinto-Tochter Diavik Diamond Mines (2012) Inc.[56] Die Beteiligungen an der Murowa-Mine in Simbabwe wurden 2015 verkauft.[57] Der Abbau in der australischen Argyle-Diamantenmine wurde im November 2020 beendet, da sie am Ende ihrer Lebensdauer angelangt war.[58][59]

Geologen des Konzerns entdeckten 2004 in der Jadar-Region nahe der Stadt Loznica (Serbien) das nach dieser Gegend benannte lithiumhaltige Mineral Jadarit. Rio Tinto plant die Erschließung der dortigen Lagerstätte und die Errichtung einer Aufbereitungsanlage zur Herstellung von Lithiumkarbonat, Borsäure und Natriumsulfat. Das erste verkaufsfähige Produkt wird frühestens 2027 erwartet. Laut dem Konzern sei das Bergwerk dann die größte Lithiumquelle für den europäischen Bedarf für voraussichtlich mindestens 15 Jahre.[60] Weiters besitzt Rio Tinto im argentinischen Teil des Lithiumdreiecks das Lithiumprojekt Rincon, das sich mit der Lithiumgewinnung aus Sole beschäftigt.[61]

Rio Tinto hält einen Anteil von 68 % am Salz- und Gipsgewinnungsunternehmen Dampier Salt Limited in Westaustralien.[62]

Problembehaftete AbbauvorhabenBearbeiten

Simandou in GuineaBearbeiten

2002 entdeckten Mitarbeiter des Unternehmens ein riesiges Eisenerzvorkommen an der Simandou-Hügelkette im Südosten Guineas. Der Lagerstätte hat das Potential, zum größten Bergbauprojekt Afrikas zu werden. Die Vergabe der Schürfrechte wird jedoch von Korruptions- und Schmiergeldaffären und jahrelangen Rechtsstreitigkeiten zwischen Rio Tinto, der israelischen Beny-Steinmetz-Gruppe, dem brasilianischen Bergbaukonzern Vale und der guineischen Regierung begleitet, weshalb mit der Förderung und dem Bau der fehlenden Infrastruktur (eine 650 Kilometer langen Eisenbahnstrecke und ein neuer Hafen) bis heute nicht begonnen wurde.[63]

Ojuu Tolgoi in der MongoleiBearbeiten

Die Erschließung von Ojuu Tolgoi führte immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Rio Tinto und der mongolischen Regierung, bei denen es um alles Mögliche ging, von der Stromversorgung bis hin zu den Steuern und der Frage, wer die Verantwortung für die Verzögerungen und Kostenüberschreitungen trägt. Am Ende gaben Rio Tinto und Turquoise Hill Resources nach und einigten sich im Januar 2022 mit der Regierung darauf, auf mongolische Schulden in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar zu verzichten.[64][65]

Jadar-Region in SerbienBearbeiten

Im September 2021 kam es in Serbien zu Demonstrationen gegen die geplante Milliardeninvestition in das Lithiumbergwerk bei Loznica. Umweltorganisationen befürchten in der Jadar-Region eine Verschmutzung bzw. Zerstörung der Grundwasserreserven durch Arsen aufgrund des hohen Arsengehaltes im Erz.[66] Im Januar 2022 stoppte die serbische Regierung das Lithiumprojekt und zog die erst kurz zuvor an Rio Tinto vergebene Abbaulizenz zurück. Serbiens Premierministerin Ana Brnabić begründete die Absage mit dem Druck von Umweltgruppen.[67]

EinordnungBearbeiten

Die Rio Tinto Group gehört zu den größten Bergbaukonzernen der Welt und besitzt im Eisenerzabbau zusammen mit der BHP Group und der Vale S.A. eine marktbeherrschende Stellung[68] (Glencore ist nach Umsatz und Mitarbeiterzahl zwar noch größer als diese Unternehmen, macht seinen Umsatz aber vor allem mit Kupfer, Zink, Nickel und Kohle). Rio Tinto, BHP und Vale sind für rund ein Drittel des weltweit abgebauten Eisenerzes und rund 70 % des Eisenerzhandels auf dem Seeweg verantwortlich.[68] Besonders um 2010 schienen diese drei Unternehmen eine Markt- und Preissetzungsmacht zu entwickeln, die der Stahlindustrie Sorgen bereitete.[69][70] Dennoch ist ihr Einfluss auf den Eisenerzpreis begrenzt; dieser wird weiterhin in erster Linie durch Angebot und Nachfrage gebildet, welche wiederum von China als weltweit größtem Eisenerzverbraucher maßgeblich beeinflusst wird.[68] Mit einer Aluminiumproduktion von 3,2 Millionen Tonnen war Rio Tinto im Jahr 2020 außerdem der fünftgrößte Aluminiumproduzent der Welt, hinter Chinalco (6,6 Millionen Tonnen), der China Hongqiao Group (5,7 Millionen Tonnen), Rusal (3,8 Millionen Tonnen) und der Xinfa Group (3,3 Millionen Tonnen).[71]

Die fünf größten Eisenerzproduzenten 2020
Unternehmen Börsenwert zum
31. Dezember 2020
(in Milliarden USD)[72]
Umsatz 2020
(in Milliarden USD)[73]
Eisenerzproduktion 2020
(in Millionen Tonnen)[73]
BHP Group 165 42,9a 248a
Rio Tinto 122 44,6 286
Vale 86 40,0 300
Fortescue Metals Group 55 12,8a 204a
Anglo American 46 30,9 64
Weltproduktion (zum Vergleich) 2470[74]
a Angabe bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2020 (1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020).

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h Website von Rio Tinto: History (englisch). Abgerufen am 7. Dezember 2021.
  2. a b Charles E. Harvey: The Rio Tinto Company: An Economic History of a leading international mining concern, 1873–1954. Alison Hodge Publishers, 1981, ISBN 0906720036, S. 10–11, 23, 52, 89, 202, 207–215, 314–324.
  3. a b c d e Geschäftsbericht 2021, S. 410.
  4. RIO TINTO PLC | London Metropolitan Archives. Abgerufen am 6. Februar 2022.
  5. David Lea: Corporate and Public Responsibility, Stakeholder Theory and the Developing World. In: Business Ethics: A European Review. Bd./Jg. 8, Nr. 3, 1999, S. 151–162, doi:10.1111/1467-8608.00143.
  6. a b RTZ CRA United for Growth (PDF, englisch). Rio Tinto Review. Rio Tinto Group, 2006.
  7. Rio Tinto Wins Battle for North As Anglo American Abandons Bid (englisch). In: Wsj.com. 7. August 2000, abgerufen am 6. Februar 2022.
  8. Die Geburtsstunde des Aluminium-Riesen. In: Welt.de. 12. Juli 2007, abgerufen am 6. Februar 2022.
  9. Jill Treanor: Rio Tinto confirms talks over Chinese cash injection (englisch). In: The Guardian (Online). 1. Februar 2009, abgerufen am 6. Februar 2022.
  10. Terry Macalister: Rio’s deal with Chinalco collapses (englisch). In: The Guardian (Online). 4. Juni 2009, abgerufen am 6. Februar 2022.
  11. Bergbaugigant lässt Mega-Übernahme platzen. In: Spiegel Online. 25. November 2008, abgerufen am 19. Juni 2010.
  12. Rio-Tinto-Manager muss zehn Jahre ins Gefängnis. In: FAZ.net. 29. März 2010, abgerufen am 6. Februar 2022.
  13. Peter A. Fischer: Chinesischer Rio-Tinto-Prozess endet mit Fanal. In: NZZ.ch. 29. März 2010, abgerufen am 6. Februar 2022.
  14. Peter Kar: Rio Tinto sells Mozambique coal assets for $US50 million (englisch). In: The Sydney Morning Herald (Online). 30. Juli 2014, Update am 31. Juli 2014, abgerufen am 6. Februar 2022.
  15. Peter Koven: Rio Tinto takes majority stake in Ivanhoe (englisch). In: Financial Post (Online). 24. Januar 2012, abgerufen am 6. Februar 2022.
  16. Alex Heber: Rio Tinto Shoots Down Glencore Merger – But It Could All Be A Diversion Tactic (englisch). In: Business Insider. 7. Oktober 2014, abgerufen am 6. Februar 2022.
  17. Website von Rio Tinto: Rio Tinto completes sale of remaining coal assets (englisch). 1. August 2018, abgerufen am 7. Dezember 2021.
  18. Neil Hume: Rio Tinto sells Grasberg stake for $3.5bn (englisch). In: Ft.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 6. Februar 2022.
  19. Rio Tinto apologises to traditional owners after blasting 46,000-year-old Aboriginal site (englisch). In: The Guardian (Online), Australian Associated Press. 31. Mai 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  20. Rio-Tinto-Chef nimmt den Hut. In: Orf.at. 11. September 2020, abgerufen am 11. September 2020.
  21. Rio Tinto bestraft eigene Manager. In: ARD-Börse. 28. August 2020.
  22. Zerstörte Aborigine-Stätten: Wieder Rücktritt bei Rio Tinto. In: Orf.at. 3. März 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  23. Skandalbericht erschüttert Bergbauriesen. In: Orf.at. 1. Februar 2022, abgerufen am 2. Februar 2022.
  24. Geschäftsbericht 2021, S. 134.
  25. Geschäftsbericht 2021, S. 42, 48, 54, 60, 66, 70.
  26. a b c 2008: Geschäftsbericht 2009, S. 131. 2009–2011: Geschäftsbericht 2011, S. 131. 2012–2014: Geschäftsbericht 2014, S. 103. 2015–2017: Geschäftsbericht 2017, S. 112. 2018–2020: Geschäftsbericht 2020, S. 200. 2021: Geschäftsbericht 2021, S. 212.
  27. a b Kurs zum 31. Dezember des Geschäftsjahres. 2008–2010: Geschäftsbericht 2010, S. 137. 2011–2015: Geschäftsbericht 2015, S. 93. 2016–2020: Geschäftsbericht 2020, S. 168. 2021: Abfrage historischer Kurse für Rio Tinto plc (Börse: London) und Rio Tinto Limited (Börse: Sydney) auf Finanzen.net.
  28. 2008–2009: Geschäftsbericht 2009, S. 28. 2010–2011: Geschäftsbericht 2011, S. 185. 2012–2014: Geschäftsbericht 2014, S. 156. 2015–2017: Geschäftsbericht 2017, S. 165. 2018–2020: Geschäftsbericht 2020, S. 262. 2021: Geschäftsbericht 2021, S. 275.
  29. IndexMundi: Eisenerzpreis, Aluminiumpreis, Kupferpreis. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  30. Geschäftsbericht 2021, S. 4–5.
  31. Geschäftsbericht 2021, S. 241.
  32. Geschäftsbericht 2021, S. 261, 413.
  33. Website von Rio Tinto: Shareholder FAQs (englisch). Abgerufen am 6. Februar 2022.
  34. Norway blacklists miner Rio Tinto (englisch). BBC. 10. September 2008. Originalmeldung des norwegischen Finanzministeriums siehe: Statens Pensjonsfond trekker seg ut av gruveselskap (norwegisch). 9. September 2008.
  35. Geschäftsbericht 2021, S. 351–352.
  36. Geschäftsbericht 2021, S. 42–45, 276, 380–387. Siehe auch Website von Rio Tinto: Pilbara (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  37. Geschäftsbericht 2021, S. 42.
  38. Pilbara Iron – About Us (englisch). 2006.
  39. Geschäftsbericht 2021, S. 394–395. Siehe auch Website von Rio Tinto: Iron Ore Company of Canada (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  40. Geschäftsbericht 2021, S. 392–393. Siehe auch Website von Rio Tinto: Projects (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  41. Saliou Samb: Guinea reaches deal with miners to resume Simandou iron ore development. In: Reuters. 27. März 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  42. Geschäftsbericht 2021, S. 48–51, 398–401. Siehe auch Website von Rio Tinto: Gove (englisch), Weipa (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  43. Geschäftsbericht 2021, S. 48–51, 402. Queensland Alumina Limited wurde im April 2022 vollständig von Rio Tinto übernommen, siehe: Rio Tinto-Aktie in Grün: Rio Tinto übernimmt wegen Russlandsanktionen RUSAL-Anteil an Tonerderaffinerien. In: Finanzen.net. 8. April 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  44. Geschäftsbericht 2021, S. 48, 52, 70–71, 402. Siehe auch Website von Rio Tinto: Carbon-free aluminium smelting is a step closer (englisch). 4. Februar 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  45. Tim Webb: Rio Tinto eases its debt with Alcan Packaging sale (englisch). In: The Guardian (Online). 18. August 2009, abgerufen am 6. Februar 2022.
  46. Pressemeldung von Constellium: Tinto completes divestment of 61 per cent of Alcan Engineered Products (englisch). 4. Januar 2011, abgerufen am 6. Februar 2022.
  47. Geschäftsbericht 2011, S. 20–21, 44.
  48. Geschäftsbericht 2013, S. 8, 26, 214.
  49. Geschäftsbericht 2013, S. 11, 214.
  50. Damon van der Linde: Rio Tinto dropping Alcan name at new Montreal headquarters (englisch). In: Financial Post (Online). 12. Mai 2015, abgerufen am 6. Februar 2022.
  51. Geschäftsbericht 2018, S. 6, 18, 33, 41.
  52. Geschäftsbericht 2021, S. 54–57, 276, 388–389. Siehe auch Website von Rio Tinto: Kennecott (englisch), Non-Managed operations (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  53. Geschäftsbericht 2021, S. 54–58, 388–389. Siehe auch Website von Rio Tinto: Oyu Tolgoi (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  54. Geschäftsbericht 2021, S. 56–59, 390–391. Siehe auch Website von Rio Tinto: Projects (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  55. Geschäftsbericht 2021, S. 60–63, 276, 394–397. Siehe auch Website von Rio Tinto: Boron (englisch), Rio Tinto Fer et Titane (englisch), Richards Bay Minerals (englisch), QIT Madagascar Minerals (englisch), Energy Resources of Australia Ltd (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  56. Geschäftsbericht 2021, S. 394–395. Siehe auch Website von Rio Tinto: Diavik (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  57. Cecilia Jamasmie: Rio Tinto sells Murowa diamond mine and leaves Zimbabwe (englisch). In: Mining.com. 26. Juni 2015, abgerufen am 6. Februar 2022.
  58. Website von Rio Tinto: Argyle (englisch). Abgerufen am 6. Februar 2022.
  59. Courtney Fowler, Vanessa Mills: Rio Tinto's Argyle diamond mine stops production after 37 years (englisch). In: ABC.net. 3. November 2020, abgerufen am 6. Februar 2022.
  60. Website von Rio Tinto: Jadar (englisch), Lithium (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  61. Geschäftsbericht 2021, S. 60, 64. Siehe auch Website von Rio Tinto: Rio Tinto completes acquisition of Rincon lithium project (englisch). 29. März 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  62. Geschäftsbericht 2021, S. 42, 44, 276, 386–387. Siehe auch Website von Rio Tinto: Dampier Salt (englisch). Abgerufen am 30. Mai 2022.
  63. Fabian Urech: Der grösste Eisenerzschatz der Welt schlummert in einer Hügelkette in Guinea. Viele wollten ihn heben, alle sind gescheitert. Eine Reportage. In: NZZ.ch. 8. März 2016.
  64. Neil Hume: Rio Tinto to push ahead with Mongolian copper project (englisch). In: Ft.com. 25. Januar 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  65. Einigung auf milliardenschweres Bergbauprojekt in der Mongolei. In: Handelsblatt (Online). 25. Januar 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.
  66. Thomas Roser: Rio Tinto gräbt nach Serbiens weißem Gold. In: Fr.de. 8. November 2021, abgerufen am 7. Dezember 2021.
  67. Christoph Hein, Andreas Mihm: Aus für Lithiumprojekt: Serbien und eine erste Antwort an Australien. In: FAZ.net. 21. Januar 2022, abgerufen am 21. Januar 2022.
  68. a b c Hans Günther Hilpert, Florian Wassenberg: Monopoly auf dem Eisenerzmarkt: Ursachen und Konsequenzen. In: Wirtschaftsdienst. Bd. 90, 2010, S. 564–566, doi:10.1007/s10273-010-1116-3.
  69. Stahlindustrie stöhnt über Erzpreis. In: Wiener Zeitung (Online). 4. März 2010, abgerufen am 5. Februar 2022.
  70. Caspar Dohmen: The Big Three: Eisenerzkunden fürchten die Verkäufermacht. In: Deutschlandradio.de. 20. August 2010, abgerufen am 5. Februar 2022.
  71. The world's leading primary aluminum producing companies in 2020, based on production output. In: Statista. Abgerufen am 6. Februar 2022.
  72. YCharts: BHP Group Market Cap, Vale Market Cap, Rio Tinto Market Cap, Anglo American Market Cap, Fortescue Metals Group Market Cap. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  73. a b BHP Group: Geschäftsbericht 2020, S. 172, 277. Rio Tinto: Geschäftsbericht 2020, S. 200, 339. Vale: Geschäftsbericht 2020 (Form 20-F), S. 27, 49. Fortescue Metals Group: Geschäftsbericht 2020, S. 30, 74. Anglo American: Geschäftsbericht 2020, S. 158, 235.
  74. Mineral Commodity Summaries 2022 – Iron Ore (englisch). U.S. Geological Survey. Januar 2022. Abgerufen am 6. Februar 2022.